FrauenForum Saarbrücken: Infoaktion und Film zum internat. Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2021

FrauenForum Saarbrücken: Infoaktion und Film zum internat. Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2021

Zum diesjährigen internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 25. November 2021 lädt das Bündnis FrauenForum Saarbrücken um 16:00 Uhr zu einer Info-Aktion auf den Gustav-Regler-Platz und anschließend um 17:30 Uhr ins Filmhaus Saarbrücken zum Film „Kairo 678 – Aufstand der Frauen“ ein.

Um 16:00 Uhr werden Vertreterinnen der Gruppen des FrauenForums Botschaften und Forderungen für eine gewaltfreie Welt im öffentlichen Raum präsentieren, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Interessierte Passanten und Passantinnen erhalten außerdem Informationen über Beratungsangebote.

Um 17:30 Uhr zeigt das FrauenForum gemeinsam mit dem Filmhaus Saarbrücken den Film „Kairo 678 – Aufstand der Frauen“. Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

„KAIRO 678 – Aufstand der Frauen“
Regie: Mohamed Diab
Ägypten 2012, 100 Min., FSK 12

In seinem Regiedebüt greift der Drehbuchautor Mohamed Diab das im Land am Nil und von der Revolution tabuisierte Thema der sexuellen Belästigung auf. Diab erzählt von drei Frauen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, die sich nicht länger mit männlichen Übergriffen abfinden wollen. Fayza wird ständig in den überfüllten Bussen der Metropole begrapscht, Seba wurde vor Jahren Opfer einer Massenvergewaltigung und Nelly ist bei einem Überfall nur knapp ihren Peinigern entkommen. Ganz unterschiedlich reagieren die Frauen, die nicht mehr Opfer sein wollen: die eine zieht vor Gericht, die andere das Messer…

Mit viel Einfühlungsvermögen nähert sich Diab seinem heiklen Thema und setzt es mit drei herausragenden Schauspielerinnen um. Der Film aus der Zeit des Arabischen Frühlings erzählt von einer rücksichtslosen Männergesellschaft und Frauen, die sich dagegen zur Wehr setzen. Der Film skizziert dabei nicht nur die ägyptische Gesellschaft, sondern steht für die Situation von Frauen in vielen Teilen der Welt – bis heute.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des FrauenThemenMonat Saarbrücken statt.
Es gelten die aktuellen Hygienebestimmungen für Kinos zum Zeitpunkt der Veranstaltung.
Weitere Infos und Anmeldung über www.filmhaus.saarbruecken.de.

Der Eintritt ist frei.

Facebookseite des FrauenForum Saarbrücken

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Online-Veranstaltung zu Religion, Rechtspopulismus und reproduktiven Rechten am Donnerstag, 18. November 2021, um 18 Uhr

Online-Veranstaltung zu Religion, Rechtspopulismus und reproduktiven Rechten am Donnerstag, 18. November 2021, um 18 Uhr

„Kinder für Gott und Vaterland?“ 

Seit Jahren demonstrieren in Saarbrücken christlich-fundamentalistische Gruppen, u.a. die Piusbruderschaft, gegen das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung und damit gegen das Recht, eine Schwangerschaft selbstbestimmt auszutragen oder abzubrechen. Sie treffen sich dazu vor dem Haus, in dem sich die Beratungsstelle der pro familia und das Medizinische Zentrum der pro familia in Saarbrücken befinden. Jedes Jahr im November startet außerdem ein „Gebetszug“, der sogenannte „Marsch für das Leben“, vor diesem Gebäude zum Kundgebungsplatz in der Innenstadt.

Gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie der Landeshauptstadt Saarbrücken im Bundesprogramm „Demokratie leben!“, haben wir die Argumentationsketten dieser Gruppierungen und ihre Vernetzung recherchiert. Die Ergebnisse präsentieren wir im Rahmen des FrauenThemenMonats.

Dr. Heike Mißler stellt die Ergebnisse der lokalen Recherche vor. Im anschließenden Fachvortrag werden sie von Dr. Liane Bednarz in den weiteren Kontext der Debatten um Religion, Rechtspopulismus und reproduktive Rechte eingeordnet.

Anmeldung: saarbruecken@profamilia.de

Information: 0681/ 96817811

Referentin Liane Bednarz:
Publizistin und Juristin; Autorin von „Die Angstprediger. Wie rechte Christen Gesellschaft und Kirchen unterwandern“

Projektteam:
Eva Szalontai (Leiterin der pro familia Beratungsstelle Saarbrücken)
Veronika Kabis (Vorstand pro familia Saarbrücken)
Heike Mißler (Anglistik, Amerikanistik und Anglophone Kulturen und Forum Geschlechterforschung, Universität des Saarlandes)
Petra Stein und Margarethe Kees (FrauenGenderBibliothek Saar)

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Online – Filmvorführung „DIE KUNDIN“ am 15.11.2021 um 18:00 Uhr

Online – Filmvorführung „DIE KUNDIN“ am 15.11.2021 um 18:00 Uhr

Bundesweite Online – Filmvorführung „DIE KUNDIN“ am 15.11.2021 um 18:00 Uhr

Fast alle kennen Marlies Krämer, die Frau aus dem Saarland, die seit 30 Jahren für die sprachliche Sichtbarkeit von Frauen kämpft und der wir unter anderem verdanken, dass in den Wetternachrichten Hochs jetzt auch Frauennamen tragen. Über sie und ihren Lebensweg ist im letzten Jahr ein Film entstanden. „Die Kundin“ lautet der Titel des Films, den Regisseur Camilo Berstecher Barrero als „Femmage“ an Marlies Krämer gedreht hat.

Der Frauenrat hat sich gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Mitgliedsorganisationen (Arbeitskammer des Saarlandes, Deutscher Juristinnenbund djb, Deutscher Gewerkschaftsbund DGB, Frauenbüro Saarbrücken, Frauenbüro der Stadt Homburg, FrauenGenderBibliothek Saar, FrauenNotruf Saarland, Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands kfd, LAG der kommunalen Frauenbeauftragten, profamilia Saarbrücken) und mit der Unterstützung von Arbeit und Kultur Saarland auf den Weg gemacht diesen Film möglichst vielen Menschen kostenfrei zugänglich zu machen und damit Marlies Krämer bundesweit zu ehren.

Deshalb präsentieren wir am 15.11.2021 um 18:00 Uhr den Film „DIE KUNDIN“ plus Rahmenprogramm als bundesweites Online-Angebot.

INFOS zum FILM:

Wer denkt, für Frauenrechte zu kämpfen sei ein Trend der Neuzeit, hat sich getäuscht. Sprachliche Sichtbarkeit von Frauen in Dokumenten und Formularen – dafür kämpft Marlies Krämer schon seit fast 30 Jahren. Ein Film erzählt jetzt ihre Geschichte. 

Mit ihren 84 Jahren beweist die Saarländerin Marlies Krämer immer noch eins: Unermüdlichen Kampfgeist. Die Kundin der Sparkasse im saarländischen Sulzbach wollte in Formularen nicht länger als „Kunde“ und „Kontoinhaber“ angesprochen werden. „Damit sind wir sprachlich ausgegrenzt – so als gäbe es uns gar nicht“, erklärt Kundin Krämer. Die rein männliche Form sei Ausdruck der Unterdrückung der Frau, so die 84-Jährige. Mit ihrem Willen nach Gleichberechtigung ging sie durch alle Instanzen – und machte damit Schlagzeilen in aller Welt. 2018 hatten die Richter*innen die Klage von Marlies Krämer abgewiesen. Sie schreibt, sie demonstriert und zieht vor Gericht.

Der Film betrachtet die über 80-Jährige mit zartem Erstaunen und skizziert einen Lebensweg, der so unwahrscheinlich wie inspirierend ist. In fast altmodischer Zurückhaltung begegnet der junge deutsch-kolumbianische Filmemacher der Unbeugsamen und zeigt, dass auch in der saarländischen Provinz die internationale Solidarität lebt. In einer mexikanischen Zeitung beispielweise erschien ein Interview mit der Rentnerin aus dem saarländischen Sulzbach.

Trailer:             https://youtu.be/Zv-R8Uw5hBs

Interview mit dem Regisseur auf dem DOK-fest in München:  www.youtube.com/watch?v=q9osiNuqGOM

SR-Radiofeature über Marlies Krämer von karin Mayer: www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=107142

Reservierung der „Kinokarte“ über www.diekundin.com/frauenratsaarland

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Barcamp Frauen* Saar 2021 am 6. November plus Warmup-Event mit Stefanie Sargnagel am 4. November

Barcamp Frauen* Saar 2021 am 6. November plus Warmup-Event mit Stefanie Sargnagel am 4. November

Das 4. feministische Barcamp im Saarland lädt alle Interessierten zum Kennenlernen und zum Austausch von Wissen, Ideen und Erfahrungen ein.
Ein Barcamp ist ein Debattenforum, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Mittelpunkt stehen und das Tagungsprogramm selbst erstellen.
Unter dem Motto „Körper – Care – Karriere“ ist das Barcamp Frauen* Saar ein Aktionstag, bei dem Menschen unterschiedlichster Kulturen, Geschlechter, Altersgruppen und Meinungen zusammenkommen, um gemeinsam für ein gleichberechtigtes gesellschaftliches Miteinander zu wirken.
Das Besondere an einem Barcamp ist, dass zu Beginn der Veranstaltung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst vorstellen können, welche Angebote für Workshops, Vorträge, Gesprächsrunden etc. sie gerne machen würden. Dann werden je nach Interesse passende Sessionräume verteilt und so das Tagesprogramm (der Sessionplan) erstellt.
Dieses Konzept lässt sich auch online sehr niedrigschwellig umsetzen. Aus diesem Grund haben sich die Organisatorinnen und Organisatoren dieses Jahr wieder dazu entschlossen, eine reine Online-Veranstaltung anzubieten.
Während der Veranstaltung steht eine telefonische Technikbetreuung zur Verfügung und unterstützt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei eventuell auftretenden technischen Problemen und Fragestellungen.
Als zusätzliches Warmup-Event lädt das Organisationsbündnis in diesem Jahr am 4.11. um 19 Uhr ins Bürgerhaus Burbach ein. Dort liest Stefanie Sargnagel (Wien) und rappt Mino Riot (Saarbrücken).

Der Eintritt ist frei.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Mehr Infos und Anmeldung zum Barcamp und Warmup-Event: www.fes.de/barcamp-frauen-saar
Veranstalterinnen des Barcamp Frauen* Saar sind:
Friedrich-Ebert-Stiftung, Regionalbüro Rheinland-Pfalz / Saarland
Arbeitskammer des Saarlandes
DGB Region Saar
Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken
FrauenGenderBibliothek Saar
Gleichstellungsbüro der Universität des Saarlandes
MiNET Saar
Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
„Milena Jesenská. Feuilletons und Reportagen 1919-1939“ von Alena Wagnerová am Mittwoch, 13. Oktober 2021, um 19:00 Uhr

„Milena Jesenská. Feuilletons und Reportagen 1919-1939“ von Alena Wagnerová am Mittwoch, 13. Oktober 2021, um 19:00 Uhr

Buchvorstellung:
Milena Jesenská. Prager Hinterhöfe im Frühling. Feuilletons und Reportagen 1919-1939“ von Alena Wagnerová am Mittwoch, 13. Oktober 2021, um 19:00 Uhr
in der FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Straße 111, 66121 Saarbrücken und online (Hybrid-Veranstaltung).

Zur Autorin Milena Jesenská:
In die Literaturgeschichte trat Milena Jesenská als Adressatin der Briefe eines bedeutenden Mannes, als „Kafkas Freundin Milena“. Aus dem Kafka-Schatten nach langen Bemühungen von vielen Publizistinnen und Literatinnen befreit, gilt sie heute als eine der bedeutenden Journalistinnen der Epoche zwischen den zwei Weltkriegen. Geboren 1896 in Prag, besuchte sie das erste tschechische Mädchengymnasium Minerva, im Café Arco, dem Zentrum der Prager deutschen Literatur, lernte sie Ernst Pollak kennen und zog mit ihm nach Wien. Dort begann sie für die Prager Zeitung Tribuna Artikel über das Nachkriegsleben in Wien zu schreiben. Um1924 kehrte sie zurück nach Prag und fand ihr neues Zuhause in den Kreisen der tschechischen Avantgarde. In der Zeit der beginnenden europäischen Krise in den dreißiger Jahren arbeitete sie für die Zeitschrift Přítomnost. Die dort erschienenen Reportagen markieren den Höhepunkt ihrer Arbeit als politische Journalistin. Nach der Besatzung des Restes der ČSR 1939 wurde Milena Jesenská Fluchthelferin und Widerstandskämpferin. Sie wurde verhaftet und  starb am 17. Mai 1944 im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück.

Zur Referentin und Herausgeberin Alena Wagnerová:
Die aus Brno/Brünn stammende deutsch-tschechische Schriftstellerin, Kulturpublizistin und Oral-Historikerin, beschäftigt sich in ihren literarischen und publizistischen Arbeiten systematisch mit der Kultur und Geschichte Mitteleuropas, den deutsch-tschechischen Beziehungen sowie der Stellung der Frau in der modernen Gesellschaft. Sie lebt in Saarbrücken und Prag. Sie schrieb u.a. die  Biographie Milena Jesenskás „Alle meine Artikel sind Liebesriefe,“  edierte ihre Briefe „Ich hätte zu antworten tage- und nächtelang’’, ihre unlängst entdeckten Lebenszeichen aus dem KZ Ravensbrück, wie auch die 2020 erschienene deutsche Ausgabe Jesenskás Feuilletons und Reportagen „Prager Hinterhöfe im Frühling“.  Für ihre Verdienste um die deutsch-tschechische Verständigung wurde Alena Wagnerová 2019 mit dem Ehrenpreis des Deutsch-tschechischen Kulturfonds ausgezeichnet.

Veranstalterinnen: FrauenGenderBibliothek Saar und Heinrich-Böll-Stiftung Saar

Veranstaltungsform:
Eine begrenzte Personenzahl kann den Vortrag vor Ort in der FrauenGenderBibliothek Saar anhören. Alle weiteren Interessierten können sich digital per Zoom einwählen.
Anmeldung für beide Varianten an info@frauengenderbibliothek-saar.de
Eintritt: frei
Vorablesetipp: Rezension von Anne Lehnert bei Palais F*luxx
Kontakt:

FrauenGenderBibliothek Saar
Großherzog-Friedrich-Straße 111, 66121 Saarbrücken
Tel. 0681-9388023, info@frauengenderbibliothek-saar.de
Facebook: Frauen Gender Bibliothek Saar, Instagram: frauengenderbibliothek_saar

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Bundestreffen des i.d.a.-Dachverbands – FGBS-Mitarbeiterin Margarethe Kees erneut in den Vorstand gewählt

Bundestreffen des i.d.a.-Dachverbands – FGBS-Mitarbeiterin Margarethe Kees erneut in den Vorstand gewählt

„Fraueninformationseinrichtungen in und nach der Pandemie: Herausforderungen, Entwicklungen, Visionen“ lautete das Motto der diesjährigen Tagung und Mitgliederversammlung des i.d.a.-Dachverbands.
Drei Tage lang trafen sich die zusammengeschlossenen deutschsprachigen Lesben- und Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen aus Deutschland, Österreich, Luxemburg, Italien und der Schweiz in Berlin. 23 der insgesamt 41 feministischen Erinnerungseinrichtungen konnten teilnehmen.

Neben den Vereinsangelegenheiten im Rahmen der Mitgliederversammlung gab es viel Raum zum Austausch über die konkrete Bibliotheks- und Archivarbeit der einzelnen Einrichtungen.

Wir freuen uns, dass unsere Mitarbeiterin Margarethe Kees für weitere zwei Jahre im i.d.a.-Vorstand aktiv ist!

Mehr Informationen auf der DDF-Internetseite.

Foto: i.d.a-Vorstand 2021: Sabine Balke-Estremadoura, Margarethe Kees, Margit Hauser (c) DDF

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Lesung Beate Hausbichler: „Der verkaufte Feminismus“ am Donnerstag, 23.9.2021, 19 Uhr

Lesung Beate Hausbichler: „Der verkaufte Feminismus“ am Donnerstag, 23.9.2021, 19 Uhr

Der Feminismus hat in den vergangenen Jahren einen beachtlichen Imagewandel vollzogen – so werden Slogans wie „girl power“ oder „the future is female“ auf T-Shirts gedruckt, Werbungen von Beautyprodukten werden heute mit einer Body-Positivity-Rhetorik einem „Feminist washing“ unterzogen. Stars und Influencer*innen verleihen sich mit medienwirksamen Ansagen gegen Sexismus einen politischen Touch. Der Ruf nach „Empowerment“ prägt angeblich „feministische“ Karriereliteratur. Noch nie zuvor war der einst unbeliebte Feminismus in der Populärkultur und im Mainstream derart präsent und beliebt wie heute. Dennoch hat sich an der strukturellen Benachteiligung von Frauen bis heute wenig bis nichts geändert.

Wie konnte das passieren und was bedeutet das für den Feminismus als politische Bewegung?

Dieser Frage geht die österreichische Journalistin Beate Hausbichler in ihrem 2021 erschienen Buch „Der verkaufte Feminismus – Wie aus einer politischen Bewegung ein profitables Label wurde“ nach und arbeitet heraus, warum es ähnlich wie in der Klimathematik zwar offenbar eine erhöhte Sichtbarkeit, aber kaum faktischen Fortschritt gibt:
Ein Feminismus, der gegen bestehende Machtverhältnisse ankämpft, ist anstrengend. Aber um den Feminismus markentauglich zu machen, musste dieses Angestrengte und Unbequeme verschwinden: Zentrale Anliegen der Frauenbewegung wurden schon früh vom Konsumkapitalismus vereinnahmt und Begriffe wie „Autonomie“ zu „Selbstoptimierung“ umgedeutet – weg von politischen Forderungen und kollektiven, solidarischen Kämpfen hin zur individuellen Arbeit an und für sich selbst.

Den Einwahllink erhalten Interessierte nach Anmeldung über: gesine.kleen@rosalux.org

Eine Kooperationsveranstaltung von Rosa Luxemburg Stiftung/Peter Imandt Gesellschaft Saarland, Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken und FrauenGenderBibliothek Saar.

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Lesung und Gespräch mit Felicia Ewert zu ihrem Buch:  „Trans.Frau.Sein.“ am Freitag, 9. Dezember 2022, um 19:30 Uhr

Lesung und Gespräch mit Felicia Ewert zu ihrem Buch: „Trans.Frau.Sein.“ am Freitag, 9. Dezember 2022, um 19:30 Uhr

Der LSVD Saar, die FrauenGenderBibliothek Saar und der AK Queer der Universität des Saarlandes laden im Rahmen der LSVD-Veranstaltungsreihe „Gegenwind“ und des Literaturtreffs „Queergelesen“ ein:

Lesung und Gespräch mit Felicia Ewert zu ihrem Buch:

„Trans.Frau.Sein.“

am Freitag, 9. Dezember 2022, um 19:30 Uhr, in der FrauenGenderBibliothek Saar

„Trans.Frau.Sein“ beschreibt bestehende Diskriminierungsmechanismen, die sich gegen transgeschlechtliche Menschen richten.
Die Kritik der Autorin bietet auf gesellschaftlicher Ebene Einblicke in rechtliche Aspekte des „Transsexuellengesetzes“ und in medizinisch psychologische Bereiche wie z. B. die Gutachtenpraktiken.
Trans. Frau. Sein. ist eine Kombination aus wissenschaftlicher Arbeit, überspitzter satirischer Darstellung und autobiographischen Elementen aus dem persönlichen (Er)-Leben der Autorin.

Felicia Ewert lebt in Marburg. Sie ist Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Geschlechterforschung. Sie ist eine Frau, transgeschlechtlich und ziemlich lesbisch. Felicia hält Vorträge zu Cissexismus, Homofeindlichkeit, Transfeindlichkeit und Transmisogynie. (Verlagstext edition assemblage)

Veranstalter*innen: LSVD Saar, FrauenGenderBibliothek Saar, AK Queer der Universität des Saarlandes
Eintritt: frei
Ort: FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken
Hinweis: In der FrauenGenderBibliothek gilt weiterhin Maskenpflicht.
Wir bitten um Anmeldung: info@checkpoint-sb.de oder info@frauengenderbibliothek-saar.de

Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesprogramm Demokratie Leben! und der Landeshauptstadt Saarbrücken.

Mehr Infos:
FrauenGenderBibliothek Saar
www.frauengenderbibliothek-saar.de, www.facebook.com/FrauenGenderBibliothekSaar,
www.instagram.com/frauengenderbibliothek_saar

LSVD Saar
www.facebook.com/lsvdsaar, www.instagram.com/lsvdsaar

AK Queer der Universität des Saarlandes
https://asta.uni-saarland.de/der-asta/queer/  , www.facebook.com/queer.uds, www.instagram.com/queer_uds

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Vortrag Dr. Kirsten Plötz: „War da was? Unterdrückung lesbischer Liebe“ am Donnerstag, 15. Juli 2021, 19 Uhr

Vortrag Dr. Kirsten Plötz: „War da was? Unterdrückung lesbischer Liebe“ am Donnerstag, 15. Juli 2021, 19 Uhr

Die Veranstaltungsreihe „Gegenwind“ des Lesben und Schwulenverbandes des Saarlandes präsentiert in der FrauenGenderBibliothek Saar (vor Ort und online):

„War da was? Unterdrückung lesbischer Liebe“
Vortrag der Historikerin Dr. Kirsten Plötz zum Thema Diskriminierungserfahrungen gleichgeschlechtlich liebender Frauen in der BRD.

Donnerstag, 15. Juli 2021, 19 Uhr

„War da was? Unterdrückung lesbischer Liebe“
Anders als Männer waren Frauen, die gleichgeschlechtlich liebten, im 20. Jahrhundert in Deutschland nicht vom Strafrecht bedroht. Aber das heißt nicht, dass sie frei waren, lesbisch zu leben. Schlechte Berufsaussichten, Abwertung durch die Umwelt, fehlende Vorbilder sind nur einige der Stichworte. Wichtig war auch das Recht, das die Folgen einer Ehescheidung regelte – offen lesbisch liebende Mütter verloren bis in die 1990er Jahre hinein das Sorgerecht für ihre Kinder. Die bundesweit erste Studie darüber stellt die Historikerin Dr. Kirsten Plötz in der Veranstaltung vor. Auch andere Formen der Unterdrückung kommen zur Sprache.

Dr. Kirsten Plötz studierte Geschichte und Politik an der Universität Hannover. Neben verschiedenen Veröffentlichungen zur Geschlechtergeschichte, etwa vom lesbischen Leben in der Weimarer Republik, wirkte Kirsten Plötz an mehreren Filmproduktionen mit und arbeitete zeitweilig in Göttingen am Max-Planck-Institut für Geschichte. Sie lebt heute als freie Historikerin und forscht in verschiedenen Bundesländern zum Thema strafrechtliche Verfolgung und Diskriminierungserfahrungen homosexueller Menschen, die die Repressionsgeschichte von Schwulen und Lesben in der BRD  widerspiegelt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der FrauenGenderBibliothek Saar und dem LPM Saarland statt, sie wird gefördert vom Bundesprogramm Demokratie Leben! und der Landeshauptstadt Saarbrücken.

„War da was?“ ist eine Hybridveranstaltung mit begrenzter Personenzahl vor Ort nach den aktuellen Corona Schutzmaßnahmen und online für alle.

Anmeldung zur Online-Zoom-Schalte, um zeitnah zur Veranstaltung den Zugangslink zu erhalten: info@checkpoint-sb.de oder 0681/398833

LSVD Saar und Checkpoint
Mainzer Str.44
66121 Saarbrücken
Tel:  0681 39 88 33
Facebook: LSVD Saar

Startseite

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Jetzt in der FGBS mitmachen: Amnesty International – Briefmarathon für Menschenrechte

Jetzt in der FGBS mitmachen: Amnesty International – Briefmarathon für Menschenrechte

Die FGBS unterstützt den diesjährigen Briefmarathon für Menschenrechte von Amnesty International:
Amnesty hat vorgedruckte Briefe zu Menschenrechtsvergehen bei uns hinterlegt und ihr könnt sie zu uns unterschreiben kommen.

Die Aktion geht bis zum 10.12.2022. Dann holen die Amnesty-Aktivist:innen die gesammelten Briefe bei uns ab und versenden sie für euch.

Für welche Menschen unterschrieben werden kann, seht ihr bei uns vor Ort oder auf der Seite www.amnesty.de/briefmarathon

Amnesty schreibt: „Eine einzelne Mail kann ungelesen im Spam-Ordner landen, aber Tausende Nachrichten, die die Einhaltung der Menschenrechte fordern, lassen sich nicht ignorieren!“

Bitte nutzt unsere Öffnungszeiten (Di 10-17, Mi+Fr 10-14, Do 14-19 Uhr) oder die Randzeiten von Veranstaltungen, die ihr vielleicht besucht.

Danke fürs Mitmachen!!!

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Load more