Buchvorstellung und Diskussion: „Global Female Future“ Fokus Carearbeit am 21.3.2024

Buchvorstellung und Diskussion: „Global Female Future“ Fokus Carearbeit am 21.3.2024

„Global Female Future“
Care – der Weg von unsichtbarer Arbeit zu sichtbarem Protest
Donnerstag, 21. März 2024, 19 Uhr
FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken

Was bedeutet der Einsatz von Frauen weltweit in der häuslichen Pflege, in der Versorgung von Kranken und in der Betreuung von Familien, Kindern und Älteren? Welche Konsequenzen hat die meist unsichtbare Arbeit für hunderttausende Wanderarbeiter:innen, die ihre eigenen Familien in der Heimat zurücklassen?
Wir diskutieren die globalen Zusammenhänge der Care-Arbeit – und wie sich Betroffene persönlich, politisch und juristisch der Ausbeutung widersetzen.
Welche Widerstandsformen gibt es – und wie könnten gute Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung global und lokal erreicht werden?

„Wir versammeln feministische Stimmen aus der ganzen Welt im Kampf um Gerechtigkeit“, so formulieren die Herausgeberinnen die Grundidee des Sammelbandes „Global Female Future“. Andrea Ernst präsentiert Beispiele aus dem Buch. Gemeinsam mit Vertreterinnen der Arbeitskammer des Saarlandes, der htw saar und dem Publikum wollen wir Wege aus unsicheren Arbeits- und Lebensverhältnissen sichtbar machen.

Podium:
Andrea Ernst (Filmemacherin, Autorin und Mitherausgeberin von „Global Female Future“)
Lisa Apini-Welcland (Angewandte Hebammenwissenschaft, htw saar)
Esther Braun (Referat Pflege der Arbeitskammer des Saarlandes)
Laura Dziedzic (Beratungstelle Wanderarbeit der Arbeitskammer des Saarlandes)

Moderation:
Petra Stein (FrauenGenderBibliothek Saar)
Dr. Christel Weins (Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland)

Veranstalter:innen:
Arbeitskammer des Saarlandes
FrauenGenderBibliothek Saar
htw saar
Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland

Informationen zum Buch „Global Female Future – Wie feministische Kämpfe Arbeit, Ökologie und Politik verändern“:
Hrsg: Andrea Ernst, Ulrike Lunacek, Gerda Neyer, Rosa Zechner, Andreea Zelinka, 2022, Kremayr & Scheriau.
Der Sammelband öffnet den Blick auf 40 Jahre feministische Auseinandersetzungen in Politik, Wirtschaft, Reproduktion, Ökonomie und Ökologie – exemplarisch erzählt von und mit Autor*innen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa.

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erforderlich:
www.anmeldung.nes-web.de

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FrauenForum: Infostand zum Thema „Femizide“ am Internat. Frauentag am 8.3.2024, 14-16 Uhr, Bahnhofstraße 15, Saarbrücken

FrauenForum: Infostand zum Thema „Femizide“ am Internat. Frauentag am 8.3.2024, 14-16 Uhr, Bahnhofstraße 15, Saarbrücken

FrauenForum Saarbrücken setzt Zeichen zum Internationalen Frauentag: Stoppt Femizide!

Das FrauenForum Saarbrücken wird am Freitag, 8. März 2024, anlässlich des Internationalen Frauentags mit einem Informationsstand in der Saarbrücker Bahnhofstraße 15 (vor Galeria/Karstadt) präsent sein. Von 14 bis 16 Uhr klärt das Aktionsbündnis die Öffentlichkeit über Femizide auf und trägt seine Forderungen nach einem Ende geschlechtsspezifischer Gewalt auf die Straße.

Das FrauenForum Saarbrücken lädt alle Interessierten herzlich dazu ein, den Informationsstand am 8. März 2024 in der Saarbrücker Bahnhofstraße zu besuchen. Dort werden Mitglieder der Organisation über Femizide informieren, aktuelle Entwicklungen aufzeigen und gemeinsam mit der Öffentlichkeit ein Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt setzen.

Das FrauenForum Saarbrücken setzt sich entschlossen dafür ein, Bewusstsein zu schaffen und gemeinsam mit der Stadtgesellschaft aktiv gegen Femizide vorzugehen. Das Aktionsbündnis hofft auf zahlreiche Unterstützung und die Teilnahme aller, die sich für die Rechte und Sicherheit von Frauen einsetzen.

Veranstaltungsdetails:
Datum: Freitag, 8. März 2024
Uhrzeit: 14:00 bis 16:00 Uhr
Ort: Saarbrücker Bahnhofstraße 15 vor (Galeria/Karstadt)

Hintergrund

Femizide sind gezielte Tötungen von Frauen aufgrund ihres Geschlechts. Diese Gewaltakte haben nicht nur individuelle Opfer, sondern manifestieren sich als Ausdruck tieferliegender gesellschaftlicher Probleme.

Der Internationale Frauentag, der jährlich am 8. März gefeiert wird, ist ein weltweiter Aktionstag, der die sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Errungenschaften von Frauen würdigt und auf bestehende Ungleichheiten hinweist. Er dient als Plattform, um für Frauenrechte und Gleichberechtigung einzutreten.

Mehr Infos
www.facebook.com/frauenforumsaarbruecken

Das Frauen Forum Saarbrücken ist ein Aktionsbündnis für eine gleichberechtigte Gesellschaft, in dem z.Zt. folgende Organisationen aktiv sind:
ALDONA e.V., Arbeitskammer des Saarland, Bahá’í Frauen Forum BFF Saarland, Frauen in der SPD – UB Saarbrücken, Frauenarbeitsgemeinschaft LISA – Die Linke, Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken, FrauenGenderBibliothek Saar, Frauengruppe Mimose, Frauenhaus Saarbrücken (AWO), Frauenmantel – Frau im Zentrum e. V., Frauennotruf Saarland e.V., Frauenpolitisches Forum der DKP, Frauen Union Saarbrücken-Stadt, Frauenverband Courage, Lesben- und Schwulenverband Saar (LSVD Saar), NELE, pro familia Saarbrücken, Schwangerenberatung der Diakonie Saar, Sirin Elemhuli Saarland, Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (skf) mit der Beratungs- und Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt und dem Elisabeth-Zillken-Haus, Therapie Interkulturell e.V., VAMV, Ver.di-Frauen

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One Billion Rising SB: Tanzflashmob gegen Gewalt an Frauen am 14.2.2024

One Billion Rising SB: Tanzflashmob gegen Gewalt an Frauen am 14.2.2024

Am Mittwoch, 14.02.2024 findet die Tanzaktion „ONE BILLION RISING“ zum 12. Mal in Saarbrücken um 17:00 Uhr in der Obertorstraße statt.

One Billion Rising ist eine internationale Aktion:
Eine Milliarde Menschen weltweit demonstrieren tanzend gegen Gewalt an Mädchen und Frauen und für Wertschätzung, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit.

Das Bündnis FrauenForum Saarbrücken lädt alle ein, sich zu erheben (rising), zu tanzen und sich auf der ganzen Welt zu verbinden, um Selbstbestimmung und die Wertschätzung von Frauen zu erreichen. Wenn wir uns zusammenschließen, können wir dazu beitragen, das Schweigen zu brechen, sowie Gerechtigkeit und Respekt einzufordern.

Getanzt wird die einfache und intuitive Choreographie “Break the Chain”. Diese kann am Sonntag, den 4.2.2024 um 11:00 Uhr im Therapiezentrum am Schenkelberg, Schenkelbergstr. 22, 66119 Saarbrücken eingeübt werden. Eine spontane Teilnahme an der Tanzaktion am 14.2.2024 um 17 Uhr ist sehr willkommen.

Ansprechpartnerin ist Nartan Zemelko vom Frauenmantel-Frau im Zentrum e.V.:
mail@frauenmantel-ev.de

erhebt euch | befreit euch | verbindet euch | tanzt

Informationen:

International: www.OneBillionRising.org

Deutsche Homepage: www.OneBillionRising.de

Saarland: www.facebook.com/frauenforumsaarbruecken
www.facebook.com/obr.saar

www.frauenmantel-ev.de

 

Das Frauen Forum Saarbrücken ist ein Aktionsbündnis für eine gleichberechtigte Gesellschaft, in dem z.Zt. folgende Organisationen aktiv sind:
ALDONA e.V., Arbeitskammer des Saarland, AsF Saarbrücken, Bahá’í Frauen Forum BFF Saarland, Frauenarbeitsgemeinschaft LISA – Die Linke, Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken, FrauenGenderBibliothek Saar, Frauengruppe Mimose, Frauenhaus Saarbrücken (AWO), Frauenmantel – Frau im Zentrum e. V., Frauennotruf Saarland e.V., Frauenpolitisches Forum der DKP, Frauen Union Saarbrücken-Stadt, Frauenverband Courage, Lesben- und Schwulenverband Saar (LSVD Saar), NELE, pro familia Saarbrücken, Schwangerenberatung der Diakonie Saar, Sirin Elemhuli Saarland, Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (skf) mit der Beratungs- und Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt und dem Elisabeth-Zillken-Haus, Therapie Interkulturell e.V., VAMV, Ver.di-Frauen

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Neue Mentorinnen gesucht! Infoabend am 14.2.2024 um 18 Uhr

Neue Mentorinnen gesucht! Infoabend am 14.2.2024 um 18 Uhr

Seit mehr als zehn Jahren vermittelt das Mentorinnen-Netzwerk für Migrantinnen MiNET Saar erfolgreich ehrenamtliche Mentorinnen an qualifizierte Mentees. Mentees sind Frauen mit Migrationserfahrung und dem Wunsch, im Saarland und auf dem saarländischen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Aktuell fragen neben Frauen aus aller Welt besonders viele gut ausgebildete Ukrainerinnen um Unterstützung durch MiNET nach. Deshalb suchen wir weitere beruflich erfahrene Frauen mit etwas Zeit und Interesse, gern auch mit Migrationshintergrund, um allen anfragenden Mentees eine Mentorin zur Seite stellen zu können.

Die Mentorinnen werden von MiNET Saar individuell beraten und durch Workshops unterstützt. Mentorin und Mentee treffen sich ca. zweimal im Monat  privat über die Laufzeit eines Jahres.

Interessierte Mentorinnen sind eingeladen, am Infoabend am Mittwoch, 14. Februar 2024, 18  -19 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111 in Saarbrücken teilzunehmen.

Weitere Infos zu MiNET Saar und ggf. Anmeldung bitte an minet-saar@frauengenderbibliothek-saar.de (Eva Nita, Annette Keinhorst)

Veranstaltungsort und weitere Infos:
FrauenGenderBibliothek Saar
Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken
Tel. 0681-9388023
minet-saar@frauengenderbibliothek-saar.de
www.frauengenderbibliothek-saar.de
Facebook: Minet Saar

MiNET Saar wird vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit sowie der Arbeit und Kultur Saarland gGmbH gefördert.

Foto (c) kvinfo

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Lesung mit Martina Berscheid aus ihrem Roman „Die Klassenkameradin“ am Freitag, 19. Januar 2024, um 18:00 Uhr

Lesung mit Martina Berscheid aus ihrem Roman „Die Klassenkameradin“ am Freitag, 19. Januar 2024, um 18:00 Uhr

Martina Berscheid, geboren 1973 in Kaiserslautern, lebt mit ihrer Familie in Homburg/Saar.
Sie schreibt seit einigen Jahren und hat bisher weit mehr als 100 Kurzgeschichten und Erzählungen verfasst, einige wurden in Anthologien und Literaturzeitschriften publiziert. 2015 erhielt sie den Hans-Bernhard-Schiff-Literaturpreis der Stadt Saarbrücken.
Wiederholt auf einen Erzählband angesprochen, publizierte sie 2017 acht Geschichten unter dem Titel „Leichtgewichte“. 2018 erschien ihr Roman „Das Echo unseres Schweigens“ im Rabenwald Verlag. Ihr Romanmanuskript „Die Klassenkameradin“ stand 2020 auf der Longlist des Blogbuster-Preises. 2023 wurde der Roman unter dem gleichen Titel in der Edition Schaumberg veröffentlicht.

Der Roman „Die Klassenkameradin“ wird vom Verlag mit folgenden Worten beschrieben:
Eva ist angeödet von ihrem Leben: von Ehemann Alexander, der sie kontrolliert, ihrem dementen Vater und dem Job in der Dorfkneipe. Ein bevorstehendes Klassentreffen lockt mit Abwechslung. Obwohl und gerade weil ihr Alexander abrät, dort hinzugehen, siegt die Neugierde. Alexander, der vorgibt, ihr eine Enttäuschung wegen zu hoher Erwartungen ersparen zu wollen, verheimlicht ihr die wahren Gründe. Die Begegnung mit ihrer einst unscheinbaren Klassenkameradin Agnes verändert Evas Leben. Ihre lockere und freie Art gefällt ihr. Sie genießt die Treffen mit ihr und wünscht sich insgeheim ebenso ein unabhängiges Leben. Diese Chance bietet sich ihr bald, als Agnes sie bittet, ein paar Wochen auf ihre Wohnung aufzupassen. Diese Zeit öffnet Eva in vielerlei Hinsicht die Augen und sie erfährt mehr über ihre eigenen Wünsche und Sehnsüchte. Die Bekanntschaft zu Agnes wird ihre eigene Beziehung verändern.
Ein Roman über das Leben, die Liebe, menschliche Beziehungen und die Bedeutung von Entscheidungen – tiefgründig und berührend.

Der Eintritt zur Lesung ist frei.

Veranstaltungsort:
FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Straße 111, 66121 Saarbrücken

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Do you MINT*? – Frauen und Technik an der htw saar: Ausstellung und Talks in der Stadtbibliothek Saarbrücken

Do you MINT*? – Frauen und Technik an der htw saar: Ausstellung und Talks in der Stadtbibliothek Saarbrücken

Die Stadtbibliothek präsentiert in Kooperation mit der htw saar und der FrauenGenderBibliothek Saar vom 24. Oktober 2023 bis 6. Januar 2024 eine Ausstellung der htw Saar mit Portraits und Interviews, in denen Studentinnen und berufstätige Frauen zeigen, wie vielfältig MINT sein kann.

MINT, die Abkürzung für die Studienfächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, prägt unsere Lebensqualität, unser soziales Miteinander, unsere Mobilität und unsere Kommunikation. MINT-Kompetenzen sind Zukunftskompetenzen. Verschiedene Studiengänge sind in diesem Feld angesiedelt. Dem Oberbegriff werden eine Vielzahl von Berufen zugeordnet. Ohne die Aktivierung neuer MINT-Talente können globale Herausforderungen wie die Klimakrise nicht bewältigen werden.

MINT steht aber auch für Mädchen in Naturwissenschaft und Technik. Das Gendersternchen im Titel der Ausstellung steht für die Vielfalt der Geschlechtsidentitäten. Digitalisierung und Technologie verändern die Welt. Nur, wenn alle Geschlechter aktiv involviert sind, kann unsere Gesellschaft die Chancen dieser Entwicklung umfassend nutzen. Die Ausstellung zeigt, dass tolle Ausbildungsprogramme, Jobmöglichkeiten und Berufsaussichten gerade auch auf Frauen warten.

Begleitet wird die Ausstellung von zwei MINT*Talks:

Talk-Runde 1
8. November | 19 Uhr | „Die Welt ist bunt! – Ingenieurwesen als traditioneller Frauen-Beruf?!“

Talkgäste: Profin. Drin. Xiaoying Wang, Elektrotechnik / Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV); Liudmyla Kukhanovska, Studentin Elektrotechnik;      Dipl. Ing.in Khadija Asbai, Laboringenieurin

Talk-Runde 2
22. November | 19 Uhr | „Wie bin ich denn hier gelandet?“ – Berufsrollen und Stereotype am Beispiel von Pilotinnen und Ingenieurinnen

Talkgäste: Prof. Dr. Kerstin Heuwinkel, Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Tourismuswirtschaft Wirtschaftswissenschaften, Soziologin; Dipl.-Ing. Bettina Schäfer, Labor Konstruktiver Ingenieurbau; Prof.in Drin.-Ingin. Ramona Hoffmann, Maschinenbau / Konstruktion und Bauteilfestigkeit; Anne Schmitt, M.Sc., Lehrkraft für besondere Aufgaben und Praxisreferentin B. Sc. Pflege, Fakultät Sozialwissenschaften

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FrauenForum Saarbrücken: Vortrag „Jineolojî“ am Freitag, 24.11.2023, 18 Uhr

FrauenForum Saarbrücken: Vortrag „Jineolojî“ am Freitag, 24.11.2023, 18 Uhr

Jineolojî – Wissenschaft der Frau und des Lebens

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen (25.11.) lädt das FrauenForum Saarbrücken zum Vortrag mit Diskussion über die kurdische Frauenwissenschaft „Jineolojî“.

Datum: Freitag, 24.11.2023, 18 Uhr

Veranstaltungsort: FrauenGenderBibliothek Saar

Mitglieder von europäischen Jineolojî-Komitees stellen vor, wie auf Basis dieser Frauenwissenschaft gesellschaftliche Veränderungen und Reduzierung von Gewalt möglich werden können. Denn die Jineolojî verfolgt den Ansatz, Wissen und Perspektiven zur Überwindung patriarchaler Strukturen weltweit neu zu denken, zu diskutieren und zu vernetzen. Die Referentinnen berichten außerdem von ihrer Reise nach Sulaymania (Region Kurdistan-Irak), bei der sie verschiedene Jineolojî -Projekte, darunter auch die vor kurzem eröffnete kurdische Frauenbibliothek, besucht haben.

Eintritt frei. Anmeldung erwünscht an info@frauengenderbibliothek-saar.de

Mehr Infos zum FrauenForum Saarbrücken:  www.facebook.com/frauenforumsaarbruecken

Das Frauen Forum Saarbrücken ist ein Aktionsbündnis für eine gleichberechtigte Gesellschaft, in dem z.Zt. folgende Organisationen aktiv sind:
ALDONA e.V., Arbeitskammer des Saarland, AsF Saarbrücken, Bahá’í Frauen Forum BFF Saarland, Ev. Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte, Familienplanung und Sexualpädagogik (Diakonie Saar), Frauenarbeitsgemeinschaft LISA – Die Linke, Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken, FrauenGenderBibliothek Saar, Frauengruppe Mimose, Frauenhaus Saarbrücken (AWO), Frauenmantel – Frau im Zentrum e. V., Frauennotruf Saarland e.V., Frauenpolitisches Forum der DKP, Frauen Union Saarbrücken-Stadt, Frauenverband Courage, LSVD Saar, NELE, pro familia Saarbrücken, Sirin Elemhuli Saarland, Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (skf) mit der Beratungs- und Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt und dem Elisabeth-Zillken-Haus, Therapie Interkulturell e.V., VAMV, Ver.di-Frauen

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Vortrag „Nur die Spitze des Eisbergs: Rechte Netzwerke gegen die reproduktive Selbstbestimmung in Europa“ am 17.11.2023

Vortrag „Nur die Spitze des Eisbergs: Rechte Netzwerke gegen die reproduktive Selbstbestimmung in Europa“ am 17.11.2023

Als Mitgliedsorganisation des Bündnisses für reproduktive Selbstbestimmung Saar laden wir ein zum Vortrag „Nur die Spitze des Eisbergs: Rechte Netzwerke gegen die reproduktive Selbstbestimmung in Europa“.

Reproduktive Rechte, darunter das Recht auf sichere Schwangerschaftsabbrüche, sind Menschenrechte, die auch bei uns in Saarbrücken regelmäßig unter Beschuss stehen.

Besonders seit den frühen 2000er Jahren bauen Menschen, die reproduktive Rechte und körperliche Selbstbestimmung einschränken wollen, ihre Netzwerke europaweit aus. Sie sind von Jahr zu Jahr besser organisiert und verfügen über große finanzielle Ressourcen.
Expertin Marina Davidashvili kennt als „head of policy and research“ des EPF (European Parliamentary Forum for Sexual & Reproductive Rights) die Geldgeber*innen, die Strukturen und die Verbindungen zur extremen Rechten und wird im Rahmen eines Vortrages einen Einblick in die Netzwerke gewähren.

Anmeldung über saarbruecken@profamilia.de

Ort: Halle 4, Halbergstraße 4, 66121 Saarbrücken

Zeit: 17. November 2023, 18 Uhr
Foto (c) Katharina Scholl

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Alicia Schlender: „Vom Kümmern, Kummer und der Kleinfamilie – Feministische Familienkritik und Elternschaft heute“ am 14. November 2023

Alicia Schlender: „Vom Kümmern, Kummer und der Kleinfamilie – Feministische Familienkritik und Elternschaft heute“ am 14. November 2023

FrauenGenderBibliothek Saar, Heinrich-Böll-Stiftung Saar und Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken laden im Rahmen des FrauenThemenMonats ein:

„Vom Kümmern, Kummer und der Kleinfamilie“
Feministische Familienkritik und Elternschaft heute.

Vortrag von Alicia Schlender am Dienstag, 14.11.2023, um 18:30 Uhr
online und vor Ort in der FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Straße 111, 66121 Saarbrücken

Es wird heute viel über Gleichberechtigung und den Wandel von Familie gesprochen. Trotzdem bleibt das Ideal der Kleinfamilie bestehen. Ebenso bleibt geschlechtsbezogene Ungleichheit in Familien alltägliche Normalität – obwohl die Wünsche oft anders aussehen. Klassische Rollenbilder in Bezug auf Elternschaft halten sich sehr beharrlich und spiegeln sich auch in den Statistiken wieder. Es sind immer noch in der großen Mehrzahl Mütter, die mit Kind(ern) zuhause bleiben, dann in Teilzeit arbeiten und insgesamt weniger Geld verdienen; es sind immer noch Mütter, die den Großteil der Haus- und Sorgearbeit leisten.
Alicia Schlender beleuchtet diese Realitäten kritisch und fragt u.A. danach, welche Rolle die Kleinfamilie oder die Norm der 40-Stunden-Woche darin spielt, Ungleichheit und gesellschaftliche Idealbilder immer wieder zu erzeugen. Es wird um Möglichkeiten und Grenzen gleichberechtiger Elternschaft gehen und nicht zuletzt wird auch danach gefragt, wie ein gutes Aufwachsen mit und für Kinder/n feministisch ausbuchstabiert werden kann.

Alicia Schlender lebt in Berlin. Sie promoviert zu Geschlechterverhältnissen in Patchworkfamilien und arbeitet als freie Referentin und systemische Beraterin.

Veranstalterinnen: FrauenGenderBibliothek Saar und Heinrich-Böll-Stiftung Saar, Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken, im Rahmen des FrauenThemenMonat

Eintritt: frei

Eine Anmeldung ist erforderlich mit der Angabe ob eine Teilnahme online oder vor Ort gewünscht ist: info@frauengenderbibliothek-saar.de

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Bündnisaktion für reproduktive Selbstbestimmung am Samstag, 11.11.2023

Bündnisaktion für reproduktive Selbstbestimmung am Samstag, 11.11.2023

Das 2022 gegründete Bündnis für reproduktive Selbstbestimmung Saar organisiert am 11.11.2023 ab 11 Uhr in der Heinestraße 2-4 (vor der Beratungsstelle der pro familia) einen Gegenprotest zum sogenannten „Marsch für das Leben“.

Unter dem Motto “Wir feiern das Leben!” wird ein lauter, bunter und vielfältiger Akzent mit der Forderung nach Selbstbestimmung gesetzt.
Neben Informationsmaterial zu den Forderungen des Bündnisses für reproduktive Selbstbestimmung Saar und der Beratungsstelle pro familia wird es musikalische und tänzerische Beiträge von Joan de la Briquette, Leonie, Matthis Löw, Justin Hayo und Philipp Herget geben.

Zum Hintergrund des Gegenprotestes:

Jährlich versammeln sich am Staden Menschen zum sogenannten „Marsch für das Leben“. Start- und Angriffspunkt dieses Protestes sind das Medizinische Zentrum und die Beratungsstelle der pro familia. Organisiert werden diese regelmäßigen Gebetszüge vom „Aktionskomitee Christen für das Leben“, das sich u.a. aus Mitgliedern der in Saarbrücken ansässigen Piusbruderschaft zusammensetzt.

Die Piusbruderschaft fällt durch antisemitische Äußerungen und direkte Kontakte zur rechten Szene auf, vertritt antifeministische und LGBTQ-feindliche Haltungen und hat „in vielerlei Hinsicht ein problematisches Verhältnis zu den Gesetzen der Demokratie“, wie das Adolf-Bender-Zentrum für Menschenrechte und Demokratie resümiert.[1] Die Soziologin Karin Priester ordnet die Piusbruderschaft dem Klerikalfaschismus zu.[2]

Das „Aktionskomitee Christen für das Leben“ scheut sich nicht, Verschwörungstheorien auf seiner Facebookseite zu verbreiten. So behauptet ein Post vom 28.05.2021, dass für die Entwicklung von Coronaimpfstoffen das Blut abgetriebener Föten erforderlich gewesen sei.[3]

Bei dem „Aktionskomitee Christen für das Leben“ und der Piusbruderschaft handelt es sich also um eine fundamentalistische Gruppierung mit eindeutig anti-demokratischen und menschenrechtsfeindlichen Einstellungen. Unter dem Deckmantel des sogenannten „Lebensschutzes“ wird gegen medizinische Versorgung und körperliche Selbstbestimmung protestiert.

Um die reproduktiven Rechte in Deutschland zu wahren, fordert das Bündnis für reproduktive Selbstbestimmung:
– freie Entscheidung bezüglich Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch
– Lebensumstände, die es ermöglichen, Kinder in Würde zur Welt zu bringen und ins Erwachsenenleben zu begleiten
– Eine medizinische Versorgung, die eine wohnortnahe und kompetente Betreuung von Schwangeren durch Hebammen und Ärzt*innen sicherstellt
– Zugang zu kostenlosen Verhütungsmitteln
– Eine Gesundheitsfürsorge, die die Möglichkeit garantiert, wohnortnah und gemäß den aktuellen medizinischen Standards eine Schwangerschaft abzubrechen
– Sexuelle Bildung, die Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen aktuelles und altersgemäßes Wissen über Sexualität, Verhütung, die Vielfalt geschlechtlicher und sexueller Identitäten und die reproduktiven Rechte vermittelt

Das Bündnis besteht aktuell aus folgenden Mitgliedern:
Adolf-Bender-Zentrum e.V., Alt-Katholische Pfarrgemeinde an der Saar, Antidiskriminierungsforum Saar, FemUp, Forum Geschlechterforschung (Universität des Saarlandes), Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken, FrauenGenderBibliothek Saar, Fugeefilms gGmbH, LSVD Saar, Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit, pro familia Neunkirchen, pro familia Saarbrücken sowie Einzelpersonen.

Das Bündnis für reproduktive Selbstbestimmung Saar wird im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! durch die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Saarbrücken gefördert.

Eine weitere Gegenprotestveranstaltung wird vom Bündnis My Body My Choice (MBMC) organisiert und beginnt ebenfalls am 11.11.2023 um 12.30 Uhr vor der Europagalerie.

Koordination, mehr Infos und Veranstaltungsort:
pro familia Saarbrücken
Beratungsstelle
Heinestraße 2 – 4
66121 Saarbrücken
Tel 0681 968176 81
saarbruecken@profamilia.de

[1] https://adolfbender.de/blog/die-piusbruderschaft-und-die-menschengemachten-menschenrechte/

[2] Priester, Karin. „Die Piusbruderschaft, die Politik und der Papst.“ Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte 3 (2009): 12-16

[3] Aktionskomitee Christen für das Leben. “Pamela Acker”. Facebook, 28/05/2021. https://www.facebook.com/pages/category/Community/Aktionskomitee-Christen-f%C3%BCr-das-Leben-1818915925034879/.

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