Neu im Bestand: „Hundepark“ von Sofi Oksanen

Neu im Bestand: „Hundepark“ von Sofi Oksanen

Sofi Oksanen erzählt in diesem literarischen Thriller, wie reiche Europäerinnen ihre Kinderwünsche auf Kosten armer Frauen erfüllen und sie damit in tiefes Unglück stürzen. Ein Roman über Intrigen, Verrat und Mord in der globalen Kinderwunschindustrie der sich zwischen dem heutigen Finnland und der Ukraine nach dem Zusammenbruch der UdSSR bewegt. (Verlagstext)

Sofi Oksanen wurde 1977 geboren und studierte Dramaturgie an der Theaterakademie von Helsinki. Ihr dritter Roman “Fegefeuer” wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und machte sie auch in Deutschland zu einer der wichtigsten Vertreterinnen der internationalen Gegenwartsliteratur.

Außerdem von Sofi Oksanen in der FrauenGenderBibliothek Saar:
Stalins Kühe (2003)
Fegefeuer (2008)
Als die Tauben verschwanden (2012)

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Stadt-Rallye mit MiNET Saar am Samstag, 25. Juni 2022, um 11 Uhr

Stadt-Rallye mit MiNET Saar am Samstag, 25. Juni 2022, um 11 Uhr

MiNET Saar, das Mentoring-Netzwerk für Migrantinnen, veranstaltet am Samstag, den 25. Juni 2022, eine Stadtrallye für alle Mentees, Mentorinnen und interessierten Frauen, die das Netzwerk kennenlernen möchten.
Die Stadt zu erkunden bietet eine tolle Möglichkeit Deutsch und Saarländisch zu üben 😊 und neue Plätze zu entdecken!
Los geht’s um 11 Uhr vor der FrauenGenderBibliothek Saar (Großherzog-Friedrich-Straße 111, 66121 Saarbrücken). Hier werden die Teilnehmerinnen in Teams eingeteilt, die Rallye-Fragen verteilt und letzte Tipps mit auf den Weg gegeben. Dann kann es auch schon losgehen! Gemeinsam entdeckt ihr wichtige Spots in Saarbrücken und löst dabei spannende Aufgaben. Alles wird zu Fuß erreichbar sein!
Am Ende treffen sich alle Teams am Ziel (der genaue Treffpunkt wird noch bekannt gegeben), wo die Siegerinnen ermittelt und kleine Siegerprämien verteilt werden.
Bei Kaffee und Kuchen lassen wir den Nachmittag ausklingen (Ende gegen 14 Uhr).
Anmeldung unter: minet-saar@frauengenderbibliothek-saar.de
Foto: Pexels (Samson Katt)
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Film-Double-Feature mit Regisseurin Monika Treut: „Gendernauts“ und „Genderation“ am 27. und 28. Juni 2022 im Kino 8 1/2

Film-Double-Feature mit Regisseurin Monika Treut: „Gendernauts“ und „Genderation“ am 27. und 28. Juni 2022 im Kino 8 1/2

GENDERNAUTS erforscht das Phänomen von Trans-Geschlechtlichkeit. Ort: San Francisco, Zeit: am Anfang des neuen Jahrtausends. Der Film zeigt Gender-Mixer und sexuelle Cyborgs, die ihre Körper mit Hilfe neuer Technologien und Biochemie verändern und damit die Identität von männlich und weiblich in Frage stellen. Auf die Frage: Sind Sie ein Mann oder eine Frau? antworten die Gendernauten mit Ja. GENDERNAUTS stellt uns eine Gruppe faszinierender Künstler in Kalfornien vor, die zwischen den Polen herkömmlicher Geschlechter-Identität leben. Wie die Kosmonauten durch das Weltall und die Cybernauten durch die Netzkultur, so reisen die Gendernauten durch die vielfältigen Welten der Sexualität. (hyenafilms.com)

Die Doku GENDERATION ist eine Fortsetzung von Monika Treuts Dokumentarfilm »Gendernauts«, in dem sie zwanzig Jahre später nach San Francisco zurückkehrt und erkundet, was aus den Pionier:innen der Transgenderszene geworden ist.
Die Gendernauts haben viel erreicht. Vor zwanzig Jahren begannen die transsexuellen Pionier:innen nicht nur den Kampf für die eigenen Rechte, sondern etablierten auch das vor der Jahrtausendwende noch obskure interdisziplinäre Forschungsgebiet der Gender Studies fest im akademischen Mainstream. Im Kampf für die eigenen Rechte Siege zu erringen, heißt immer auch den Glamour des Pionierdaseins allmählich an den gesellschaftlichen Normzustand zu verlieren. In San Francisco heißt dieser Normzustand Gentrifizierung. Die Heimatstadt der Transbewegung, die Regisseurin Monika Treut bereits 1999 in ihrem damals viel beachteten Dokumentarfilm »Gendernauts« porträtierte, ist heute überwuchert vom Kapital, das die großen Tech-Unternehmen mitgebracht haben. GENDERATION ist eine Bestandsaufnahme. Ein Besuch nach zwanzig Jahren bei den Pionier:innen der Gendertheorie und den Gründer:innen der Trans-Szene von San Francisco, die sich zwar nie zur gleichen Prominenz aufschwang wie Andy Warhols Factory oder die New Yorker Punkszene, deren Einfluss aber unverkennbar ist. Die Aufbruchsstimmung ist verflogen und die Auseinandersetzung mit basalen Lebensrealitäten wichtiger geworden. San Francisco ist teuer, man selbst älter und die Verantwortung, die man für andere trägt, größer geworden.
(Karsten Munt, filmdienst.de).

Filme und Gespräch mit der persönlich anwesenden Regisseurin Monika Treut am 27. (GENDERNAUTS) und 28. (GENDERATION) Juni 2022 jeweils um 20 Uhr im Kino achteinhalb, Nauwieser Str. 19, 66111 Saarbrücken

Beide Filmabende werden veranstaltet von einem Kooperationsbündnis:
Kino achteinhalb,
Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit,
Nordamerikanische Literatur und Kulturwissenschaften, Universität des Saarlandes,
FrauenGenderBibliothek Saar,
LSVD Saar,
Frauenbüro der LH Saarbrücken

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Nachruf auf PD Dr.in Gerlinda Smaus (1940-2022)

Nachruf auf PD Dr.in Gerlinda Smaus (1940-2022)

Am 1. Juni 2022 ist Gerlinda Smaus verstorben. Die tschechisch-deutsche Wissenschaftlerin war eine Pionierin der feministischen Kriminologie.

Nach ihrem Soziologie-Diplom und in Folge der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 verließ Gerlinda Smaus Tschechien auf der Suche nach Möglichkeiten des freien wissenschaftlichen Arbeitens. Sie zog mit ihrem Mann nach Saarbrücken und arbeitete fortan als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Rechts-und Sozialphilosophie an der Universität des Saarlandes. Dort baute sie vielfältige Kooperationen mit tschechischen und anderen internationalen Wissenschaftler:innen und Universitäten auf.

Im Saarland stieß Gerlinda Smaus in den Siebziger Jahren auf die damalige autonome feministische Bewegung im Saarbrücker Frauenladen und beteiligte sich dort rege und gern kontrovers an manchen Aktionen und vor allem an vielen Diskussionen. Besonders die Themen der Mutter-Tochter-Beziehung und der Täterschaft von Frauen faszinierten sie. Gleichzeitig verfolgte sie ihre wissenschaftliche Arbeit und bereicherte die Forschung um feministische Betrachtungen des Abolitionismus, der patriarchalen Strukturen des Strafrechts sowie von Frauen als Subjekt und Objekt des Rechts. Immer wieder kritisierte sie die generelle Androzentriertheit des Wissenschaftsbetriebes. In Saarbrücken blieb ihr trotz Habilitation ein Lehrstuhl verwehrt, da sie erforderliche juristische Ausbildungsformalia nicht nachweisen konnte. Umso erfreulicher, dass sie 2001 eine Professur an der Masaryk-Universität in Brno (Brünn) erhielt, wo sie sich seitdem insbesondere dem Aufbau der tschechischen Genderforschung widmete.

Kürzlich (Juli 2020) gaben Prof. Dr. Johannes Feest und Brunilda Pali eine Sammlung der wichtigsten Texte von Prof.in Dr.in Gerlinda Smaus anlässlich ihres 80ten Geburtstages heraus. Die FrauenGenderBibliothek stellte diesen Band mit einem Vortrag von Gerlinda Smaus am 28.6.2021 vor. Coronabedingt fand die Veranstaltung online statt, was ermöglichte, dass internationale Interessierte und Weggefährt:innen der Wissenschaftlerin an der Veranstaltung teil nahmen. Gerlinda Smaus schien über diese Anerkennung ihrer Arbeit und über das erneute Interesse an der Auseinandersetzung mit ihren Themen sehr erfreut. Auch über diesen Vortrag hinaus zeigte sie sich sehr interessiert an weiterem Austausch mit Feminist:innen aus Saarbrücken und der ganzen Welt.

Sie entschied sich, die FrauenGenderBibliothek als Förderin zu unterstützen. So trafen wir sie zuletzt bei einem Förder:nnen-Abend in der Saarbrücker Stadtgalerie. Bei dieser Begegnung war sie gesundheitlich angeschlagen, aber dennoch angeregt, klug und humorvoll im Gespräch. Und genau diese Eigenschaften werden in Erinnerung bleiben – neben ihren wissenschaftlichen Texten, die den Fachbereich der feministischen Kriminologie maßgeblich beeinflusst haben.

Petra Stein und Dr. Annette Keinhorst

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Fachzeitschrift ARCHIVAR mit Fokus „Frauen im Archiv“

Fachzeitschrift ARCHIVAR mit Fokus „Frauen im Archiv“

Frauen im Archiv? Feminismus ins Archiv!

Die aktuelle Ausgabe der Fachpublikation „Archivar“ (Heft 2/ Mai 2022) des Verbands deutscher Archivarinnen und Archivare widmet sich dem Thema „Frauen im Archiv“. Ein Blick in das Heft lohnt nicht nur für Archiv- und Geschichtsinteressierte. Wir empfehlen vor allem den Artikel „Feminismus im Archiv: Ein Blick auf die Archive der Frauen- und Lesbenbewegung in Deutschland“ unserer ida-Kolleginnen Barbara Günther und Silke Mehrwald. Das regionalhistorische Archiv der FrauenGenderBibliothek Saar reiht sich hier nahtlos ein.

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Rückblick: MiNET-Workshop „Bewerbungen“ mit Marianne Nilsson

Rückblick: MiNET-Workshop „Bewerbungen“ mit Marianne Nilsson

Am 21.6.2022 organisierte MiNET Saar in Zusammenarbeit mit einer langjährigen Mentorin und Bewerbungscoach, Marianne Nilsson, einen Workshop zum Thema „So gestaltest Du Deine Bewerbung richtig. Fragen und Antworten rund um Deine Bewerbung“.

Unsere Mentorinnen und Mentees, die an diesem Workshop teilnahmen, haben Fragen gestellt und mit ihr über wichtige Themen des Bewerbungsverfahrens diskutiert.

Wir danken Marianne Nilsson für ihr Engagement und den Mentorinnen und Mentees für ihre Teilnahme!

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LSBTIQA*-Comic-Ausstellung

LSBTIQA*-Comic-Ausstellung

Der LSVD Saar, die FrauenGenderBibliothek Saar und der AK Queer der Universität des Saarlandes laden ein zur Ausstellung der Ergebnisse des Comic-Workshops vom vergangenen Wochenende!
Unter der Anleitung von Elisabeth Pich (@fffungirl) setzten sich die Teilnehmenden anslässlich des Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Trans-, A*-Feindlichkeit (IDAHOBITA) kreativ mit LSBTQIA-Themen auseinander.

Die entstandenen Comics sind ab 17.5.2022 hier online und analog im Foyer des Audimax (B4.1) an der Universität des Saarlandes (bis Samstag, 21. Mai 2022, 16 Uhr) ausgestellt.

Das Projekt wird gefördert durch die MONOM Stiftung für Veränderung.

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Neue Mitarbeiterin im Projekt MiNET

Neue Mitarbeiterin im Projekt MiNET

Iulia Fricke, die langjährige Koordinatorin des Projektes, ist schwanger und wird in ihrer Abwesenheit ab Juni von Eva Nita vertreten.
Eva Nita ist promovierte Historikerin aus Albanien. Seit 4 Jahren lebt sie in Saarbrücken. Von 2019-2020 hat sie selbst beim Projekt MiNET als Mentee teilgenommen. „Als Mentee konnte ich mit Hilfe meiner Mentorin individuell neue Perspektiven annehmen, die mich dabei unterstützt haben, mich selbst „neu zu erfinden“. Ohne die Hilfe meiner Mentorin hätte ich keinen neuen Weg und kein Netzwerk finden können, das für die von mir ausgeübte Tätigkeit notwendig ist“, beschreibt Eva Nita ihre Erfahrung im Projekt.
Heute ist sie die Gründerin von ECOSK, einem Consulting- und Vermittlungsunternehmen für Studium und Karriere in Deutschland, das sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen aus dem Westbalkan zu helfen, als qualifizierte Fachkräfte in Deutschland zu arbeiten.

Eva Nita freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Team der FGBS und natürlich auch mit den Mentorinnen, Mentees und Interessierten von MiNET. Das Programm mit Tandemvermittlung und -betreuung, Workshops und offenen Treffs wird wie gewohnt weiter geführt. Die neue Koordinatorin für MiNET ist erreichbar unter Tel. 0681-9388024 und e-mail: minet-saar@frauengenderbibliothek-saar.de

Posted by petrastein in MiNET Saar
Unterstützungsmöglichkeiten für Frauen und queere Personen in und aus der Ukraine

Unterstützungsmöglichkeiten für Frauen und queere Personen in und aus der Ukraine

Folgende Organisationen sammeln Spenden und helfen ukrainischen Frauen, Mädchen und queeren Personen: 

UN Women Deutschland
https://www.unwomen.de/helfen/hilfe-fuer-frauen-und-maedchen-in-der-ukraine.html

filia.die frauenstiftung
Spenden Sie für Frauen und Mädchen in der Ukraine!

Bündnis #QueereNothilfeUkraine
www.lsvd.de/de/ct/6666-Queere-Nothilfe-Ukraine-Jetzt-LSBTIQ-Menschen-Schutz-gewaehren-und-spenden

Infopoint Ukraine der Stadt Saarbrücken
www.saarbruecken.de/leben_in_saarbruecken/familie_und_soziales/zuwanderung_und_integration/ukraine/veranstaltungen_fuer_den_frieden

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