Blick ins Archiv: Coming-Out-Day

Blick ins Archiv: Coming-Out-Day

Anlässlich des alljährlichen Coming-Out-Day am 11. Oktober: Ein Blick zurück…

Der Coming-Out-Day wird seit 1988 begangen. Entstanden in den USA, sollte er lesbische, schwule und später auch bisexuelle und trans* Menschen ermutigen, sichtbar zu werden – und zugleich auf die Bedeutung gesellschaftlicher Sichtbarkeit aufmerksam machen.

Sichtbarkeit war und ist zuweilen noch heute keine Selbstverständlichkeit. Ein Blick in unsere regionalhistorischen Dokumente zeigt, wie Sichtbarkeit lesbischen Lebens und lesbische Beziehungen schon vor ein paar Jahrzehnten thematisiert, diskutiert und politisch erkämpft wurden.

Die 11. Ausgabe der Saarbrücker Frauenzeitung Lila Distel, die im Oktober/November 1980 erscheint, hat das Schwerpunktthema „lesbische Beziehungen“, was alle Facetten wiederspiegelt von der „Schwierigkeit lesbisch zu leben“ bis zum Aufsatz „Lesbisch und stolz – na klar!“

Schon zwei Jahre zuvor ist die Lesbengruppe des Frauenladens so mutig, unter der alkoholgeschwängerten Luft des Altstadtfests ein Flugblatt zu verteilen mit der Überschrift „Frauen, es gibt uns!“ Annette Keinhorst schreibt: „Dass der eine oder andere Vermieter, die eine oder andere Kollegin einer dabei über den Weg lief, wurde mutig riskiert.“

Persönliche Erfahrungen rund um das Coming-Out erzählen uns auch lesbische Zeitzeuginnen, das ist über den META-Katalog nachzuhören oder nachzulesen!

Zu empfehlen ist auch das Essay von Annette Keinhorst: Lesben jenseits der Metropolen. Vom Coming Out zur Subkultur.

https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/themen/lesben-jenseits-der-metropolen-vom-coming-out-zur-subkultur

 

Bildquellen:
FGBS, Lila Distel Saarbrücker Frauenzeitung. Nr. 11.1980
FGBS, Flugblatt „Frauen es gibt uns“ Arch 1-2
FGBS, Zeitzeuginneninterviews mit lesbischen Frauen Arch 129-1

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MiNET-Sprach- und Diskussionsklub: jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat

MiNET-Sprach- und Diskussionsklub: jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat

Das Mentoring-Netzwerk für Migrantinnen „MiNET Saar“ bietet einen kostenlosen Sprach- und Diskussionsklub für Mentees und interessierte Frauen an:

Der Sprach- und Diskussionsklub von MiNET Saar schafft einen Raum, in dem sich Migrantinnen über gesellschaftliche, kulturelle und politische Themen austauschen können, die ihr Leben und ihre Erfahrungen als Migrantinnen betreffen. Dabei können die Teilnehmerinnen ihre Deutschkenntnisse vertiefen, neue Perspektiven gewinnen und neue Freundschaften schließen.

Die Themen werden gemeinsam festgelegt, und vor jedem Treffen erhalten die Teilnehmerinnen Materialien wie Artikel, Dokumentationen und Podcasts als Inspiration für die Diskussion. Wer möchte, kann sich so schon im Vorfeld mit dem Thema beschäftigen. Außerdem werden gemeinsam Ausstellungen, Vorträge und Kinovorstellungen besucht.

Die Teilnehmerinnen erwartet:
– Spannende Gespräche über Gesellschaft, Politik, Feminismus und Philosophie
– Die Möglichkeit, in einer offenen und unterstützenden Atmosphäre Deutschkenntnisse zu vertiefen
– Praktische Tipps zur Integration und zum Leben in Deutschland
– Ein sicherer Raum für Austausch, Vernetzung und gegenseitige Unterstützung

Der Klub richtet sich in erster Linie an die Mentees von MiNET Saar mit Deutschkenntnissen auf B2-Niveau und höher, aber auch andere interessierte Frauen sind herzlich willkommen.

Der Sprach- und Diskussionsklub trifft sich regelmäßig an jedem 2. und 4. Mittwoch des Monats von 17:30 bis 19:00 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Straße 111, 66121 Saarbrücken.

Die nächsten Termine:

  • 23.9.
  • 14.10. (Thema Heimat und Zuhause)
  • 28.10.
  • 11.11.
  • 25.11.

Infos zum Mentoring-Programm

MiNET Saar bietet Migrantinnen ein Netzwerk von Integrations- und Arbeitsmarktexpertinnen, Trainerinnen und Beraterinnen, die sie ein Jahr lang begleiten. Das Programm ermöglicht eine interkulturelle Begegnung auf Augenhöhe und Zugänge zu neuen (beruflichen oder privaten) Netzwerken.

Mehr: https://frauengenderbibliothek-saar.de/minet-saar-mentoringnetzwerk-fuer-migrantinnen

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen, MiNET Saar
„Queergelesen“ Spezial am 21.10.2026 mit Gespräch zu Lektorat und Sensitivity Reading

„Queergelesen“ Spezial am 21.10.2026 mit Gespräch zu Lektorat und Sensitivity Reading

Queergelesen – Der queer-feministische Lesekreis der FrauenGenderBibliothek Saar und des AK Queer der Universität des Saarlandes:
Nächstes Treffen am Mittwoch, 21. Oktober 2026, um 19:30 Uhr.

Der offene Literaturtreff beschäftigt sich mit Büchern und Filmen, die einen Fokus auf lesbische, schwule, bisexuelle, trans und weitere queere Perspektiven setzen.

Die offene Gruppe trifft sich regelmäßig an jedem 3. Mittwoch eines Monats. Das jeweilige Buch wird gemeinsam ausgewählt. Eine Teilnahme ist auch unregelmäßig möglich und auch ohne vorherige Lektüre des Buches.

Am 21. Oktober 2026 gibt es ein besonderes Format: Valo Christiansen wird online zugeschaltet sein und es wird im Gepräch um Lektorat und Sensitivity Reading gehen.

Valo Christiansen (they/them) hat Sprachwissenschaften mit Schwerpunkt romanische Sprachen, Soziolinguistik und Mehrsprachigkeit studiert. They ist freischaffende*r Autor*in und Slam Poet*in. Neben Lektorat und Korrektorat, vor allem für wissenschaftliche und Sachliteratur, bietet they auch Sensitivity Reading an. Sensitivity Reading ist ein spezielles Lektorat, bei dem auf sensible Darstellung und Formulierung geachtet wird. Their Schwerpunkt ist dabei geschlechtersensible Sprache, Queerness und Neurodivergenz. Valo Christiansen arbeitet ehrenamtlich für die Slam Alphas, TINte und die Muettersproch
Gesellschaft.

Valo Christiansen wird die Lektoratsarbeit und das Sensitivity Reading in einem Kurzvortrag und im Gespräch mit Moderation und Publikum erläutern und somit Einblicke in diese oft unsichtbare Tätigkeit geben. 

Treffpunkt: FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken
Eine Online-Zuschaltung ist möglich. Bei Interesse gerne melden.

Mehr Infos:
FrauenGenderBibliothek Saar
www.frauengenderbibliothek-saar.de, www.facebook.com/FrauenGenderBibliothekSaar,
www.instagram.com/frauengenderbibliothek_saar

AK Queer der Universität des Saarlandes
https://akqueeruds.de , www.facebook.com/queer.uds, www.instagram.com/queer_uds

Foto: (c) Jeanette Petri

 

 

 

 

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MiNET Saar: Ehrenamtliche Mentorinnen gesucht

MiNET Saar: Ehrenamtliche Mentorinnen gesucht

Das MentoringNetzwerk für Migrantinnen „MiNET Saar“ sucht ehrenamtliche Mentorinnen, die Frauen mit Migrationshintergrund beim Ankommen im Saarland und bei der beruflichen Orientierung begleiten. Insbesondere werden Frauen mit Berufserfahrung in den Bereichen Bau und Architektur, Finanz- und Rechnungswesen und in juristischen Berufen gesucht aber auch engagierte Frauen aus anderen Bereichen sind herzlich eingeladen, sich einzubringen.

Mentorinnen begleiten eine Migrantin ein Jahr lang und unterstützen sie dabei, ihre Ziele rund um berufliche Orientierung und Jobsuche zu erreichen. Neben der bereichernden Mentoring-Begegnung auf Augenhöhe werden fachliche Beratung, Austauschtreffs und Workshops für Mentorinnen angeboten.

Mehr Infos zum Mentoringprogramm.

Das MiNET-Team freut sich über Anfragen an minet-saar@frauengenderbibliothek-saar.de.

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Neue Bücher in der Ausleihe

Neue Bücher in der Ausleihe

Diese Bücher sind frisch eingetroffen und warten darauf, entdeckt zu werden.
Miriam Stein – „Die gereizte Frau“
Wechseljahre? Darüber wird noch viel zu wenig gesprochen. Miriam Stein holt das Thema aus dem gesellschaftlichen Abseits und räumt mit alten Vorurteilen auf.
Manon Garcia – „Wir werden nicht unterwürfig geboren“
Mit dem Denken Simone de Beauvoirs analysiert Garcia die Zustimmung der Frauen zu ihrer eigenen Unterwerfung.
Judith Butler – „Wer hat Angst vor Gender?“
Warum ist „Gender“ für die Rechte eigentlich so ein großes Schreckgespenst? Judith Butler erklärt, welche politische Funktion das Thema in der rechten Agenda hat.
Sonja Eismann – „Candy Girls – Sexismus in der Musikindustrie“
Wie tief sitzen Sexismus und Ageismus in der Musikindustrie? Sonja Eismann schaut genau hin – auf den male gaze, Machtmissbrauch und Strukturen, die in vielen Szenen noch immer akzeptiert werden.
Judith Schalansky – „Der Hals der Giraffe“
In dem Roman wird weniger eine Geschichte erzählt als vielmehr ein Zustand beschrieben – am Beispiel und aus der Perspektive einer alternden Biologielehrerin.
Corinne Rufli – „Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert“
Ältere Frauen, die Frauen lieben, sind bis heute oft unsichtbar. In diesem Band erzählen elf Frauen über 70 von ihren Leben, Lieben und Erfahrungen.
Caro Claire Burke – „Yesteryear“
Tradwives, Feminismus und weiblicher Druck: In ihrem Debütroman verbindet Caro Claire Burke eine aktuelle Gesellschaftskritik mit Fragen rund um Rollenbilder und Erwartungen an Frauen.
Gün Tank – „Die Optimistinnen – Roman unserer Mütter“
Eine neue Perspektive auf die Geschichte der Gastarbeiterinnen.
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„Wir feiern das selbstbestimmte Leben!“ – Kundgebung / Protest gegen den sog. „Marsch für das Leben“ am 31.10.2026

„Wir feiern das selbstbestimmte Leben!“ – Kundgebung / Protest gegen den sog. „Marsch für das Leben“ am 31.10.2026

Am 31. Oktober 2026 veranstaltet das Bündnis für reproduktive Selbstbestimmung Saar zusammen mit der pro familia Saarbrücken e.V. und dem Landesverband der pro familia Saarland in der Heinestrasse 2-4 in Saarbrücken unter dem Motto „Wir feiern das selbstbestimmte Leben!“ eine Kundgebung für reproduktive Selbstbestimmung, Demokratie und das Recht auf ein freies und selbstbestimmtes Leben.

Der Anlass ist leider nach wie vor aktuell: Auch in diesem Jahr mobilisieren vor unserer Beratungsstelle fundamentalistische und antifeministische Akteur:innen gegen das Recht auf sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung.
Wir möchten dem etwas entgegensetzen – mit einer klaren Haltung, aber vor allem auch mit Musik, Kultur, Lebensfreude und einer bunten, vielfältigen Gemeinschaft.

Die Veranstaltung findet am 31.10.2026 ab 12:00 Uhr in Saarbrücken in der Heinestrasse 2-4, 66121 Saarbrücken,  statt.

Habt Ihr Lust, mit uns das selbstbestimmte Leben zu feiern?

Kommt vorbei – bringt Freund:innen, Nachbar:innen und Zeit zum Austausch mit!

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Neue Mitarbeiterin im MiNET-Programm

Neue Mitarbeiterin im MiNET-Programm

Dank finanzieller Förderung durch das Sozialministerium dürfen wir Sasha Mayn als neue Mitarbeiterin in Teilzeit im MiNET-Team begrüßen:

Dr. Alexandra Mayn, kurz Sasha, hat an der Universität des Saarlandes ihren Master in Computerlinguistik absolviert und anschließend in Psycholinguistik promoviert. Neben ihrer Tätigkeit bei MiNET ist Sasha Mayn Managerin des Erasmus-Mundus-Masterstudiengangs ‚‚Language and Communication Technologies‘‘ an der Universität des Saarlandes und Assistenzlehrkraft im Sprachcafé im Kultur- und Lesetreff Malstatt.
Zu ihren Aufgaben im MiNET-Programm gehört zum einen die EDV-gestützte Dokumentation und Evaluation und zum anderen die Anleitung des Sprach- und Diskussionsklubs. Außerdem wird sie zukünftig die Hauptansprechpartnerin der Mentorinnen sein und für diese weitere Angebote entwickeln.

Posted by petrastein in MiNET Saar
Nachruf Marlies Krämer

Nachruf Marlies Krämer

Marlies Krämer
(28.12.1937 – 04.02.2026)

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Marlies Krämer – einer unermüdlichen Kämpferin für Gleichberechtigung, Sprachgerechtigkeit und Menschenwürde. Ihr jahrzehntelanges Engagement hat weit über das Saarland hinaus Wirkung entfaltet und unsere Gesellschaft nachhaltig geprägt.

Im November 2024 wurde ihr Lebenswerk mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt – eine späte, aber hochverdiente Anerkennung ihres beharrlichen Wirkens.

Seit den 1990er-Jahren setzte sich Marlies Krämer konsequent für geschlechtergerechte Sprache ein. Bundesweit bekannt wurde sie, als sie sich weigerte, einen Personalausweis zu unterschreiben, der sie ausschließlich als „Inhaber“ bezeichnete. Ihr Einsatz führte 1996 zur Einführung der weiblichen Form „Inhaberin“ in Ausweisdokumenten – ein Meilenstein auf dem Weg zu mehr sprachlicher Sichtbarkeit von Frauen.

Auch die seit 1999 praktizierte abwechselnde Benennung von Hoch- und Tiefdruckgebieten nach Frauen und Männern geht auf ihr Engagement zurück. Für Marlies Krämer war Sprache niemals Nebensache, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Wirklichkeit.

2018 wandte sie sich an den Bundesgerichtshof, um von der Sparkasse Saarbrücken als „Kundin“ anerkannt zu werden. Damit löste sie eine bundesweite Debatte über sprachliche Gleichstellung aus und schärfte das öffentliche Bewusstsein für die Sichtbarkeit von Frauen im Alltag.

Ihr Engagement reichte weit über einzelne juristische Auseinandersetzungen hinaus. Ihr gesamtes Erwachsenenleben nutzte sie politische, persönliche und literarische Wege, um auf geschlechtsspezifische Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen und konkrete Verbesserungen einzufordern. Unbeirrt, ausdauernd und mit großer innerer Klarheit setzte sie sich für eine sozial gerechte Gesellschaft und für eine intakte Umwelt ein.

Der Film „Die Kundin“ von Camilo Berstecher Barrero würdigte 2021 ihr Leben und Wirken und zeigte eindrucksvoll, wie viele Menschen sie inspiriert hat.

Der FrauenGenderBibliothek Saar war Marlies Krämer eng und freundschaftlich verbunden. Sie bereicherte unser regionalhistorisches Archiv mit Materialien aus ihren aktivistischen Tätigkeiten und unterstützte unsere Arbeit auch durch persönliche Spenden. Vor allem aber hat sie uns durch ihr Denken und Handeln bestärkt. Aus Dankbarkeit und Anerkennung haben wir sie als Ehrenmitglied in unseren Förderverein aufgenommen.

Mit Marlies Krämer verlieren wir eine bedeutende Wegbereiterin, eine streitbare Demokratin und eine warmherzige Unterstützerin unserer Arbeit. Sie hat uns gezeigt, dass Sprache Macht besitzt – und dass es sich lohnt, für Sichtbarkeit, Respekt und Gleichberechtigung einzustehen.

In Dankbarkeit und tiefer Verbundenheit nehmen wir Abschied. Ihr Engagement bleibt uns Verpflichtung und Inspiration.

Text: Margarethe Kees

Foto: Camilo Berstecher Barrero

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Vortragsmitschnitt zum Nachhören: Patentanwältin Dr. Renate Weisse: „#nursechsprozent. Erfinderinnen entdecken“

Vortragsmitschnitt zum Nachhören: Patentanwältin Dr. Renate Weisse: „#nursechsprozent. Erfinderinnen entdecken“

In Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro der Universität des Saarlandes trug die FrauenGenderBibliothek Saar mit einem Vortrag von Patentanwältin Dr. Renate Weisse zum Begleitprogramm der Ausstellung „Patente Frauen“ bei.

Die Veranstaltungsreihe wurde von der Startup-Factory SouthwestX im Innovation Center der Universität des Saarlandes präsentiert. Die Ausstellung schlug den Bogen von historischen Erfinderinnen hin zu aktuellen Fragen des Schutzes von geistigem Eigentum und der Skalierung von Deep-Tech-Startups.

Dr. Renate Weisse hat am Mittwoch, 1. April 2026, um 17 Uhr ihr Buch „#nursechsprozent. Erfinderinnen entdecken“ vorgestellt. Die Referentin nimmt Strukturen in den Blick, die es Frauen erschweren, ihren Erfinderinnengeist zur Geltung zu bringen. Sie ermutigt aber auch Unternehmen wie Forschungseinrichtungen im MINT-Bereich, praktikable Maßnahmen zu ergreifen, um das Potenzial weiblicher Forscherinnen besser entfalten zu lassen.
Ein Mitschnitt des Vortrages kann nun im Youtube-Kanal der FGBS nachgehört werden.

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Fachveranstaltung: „Strukturen gegen Diskriminierung – Perspektiven für das Saarland“ am 3.11.2026

Fachveranstaltung: „Strukturen gegen Diskriminierung – Perspektiven für das Saarland“ am 3.11.2026

Was bedeutet wirksamer Diskriminierungsschutz im Saarland und wie lässt er sich in der Praxis umsetzen?

Diskriminierung gehört für viele Menschen auch im Saarland zum Alltag. Gleichzeitig zeigen sich im bestehenden Diskriminierungsschutz weiterhin Herausforderungen, durch gesetzliche Schutzlücken sowie durch eine oftmals unzureichende Umsetzung bestehender Regelungen.

Vor diesem Hintergrund organisiert das Beratungsnetzwerk gegen Diskriminierung Saar, in dem die FrauenGenderBibliothek Saaar Mitglied ist, eine Fachveranstaltung. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Arbeitskammer des Saarlandes statt.

Termin: Dienstag, 03.11.2026
Uhrzeit: 14:00 – 17:00 Uhr
Ort: Arbeitskammer des Saarlandes, Fritz-Dobisch-Str. 6-8, 66111 Saarbrücken

Programm: BerNw_Veranstaltung_3.11.2026_Programm_A4

Anmeldung: Bitte melden Sie sich vorab über den folgenden Link zur Veranstaltung an, da die Plätze begrenzt sind: https://eveeno.com/bernw_veranstaltung

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