Neu im Ausleihbestand der FGBS

Neu im Ausleihbestand der FGBS

Folgende Auswahl aus unserem letzten Bucheinkauf empfehlen wir zur Lektüre: 

– Maria Aljochina: Political Girl. Pussy Riot. Leben und Schicksal in Putins Russland
– Birgit Palzkill: Nicht binär leben
– Gisèle Pelicot: Eine Hymne an das Leben. Die Scham muss die Seite wechseln
– Manon Garcia: Mit Männern leben. Überlegungen zum Pelicot-Prozess
– Margaret Atwood: Book of Lives. So etwas wie Memoiren
– Antje Schrupp: Postpatriarchales Chaos und wie wir mit Feminismus die Freiheit erobern

Posted by petrastein in Neu im Bestand
MiNET-Sprach- und Diskussionsklub: jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat

MiNET-Sprach- und Diskussionsklub: jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat

Das Mentoring-Netzwerk für Migrantinnen „MiNET Saar“ bietet einen kostenlosen Sprach- und Diskussionsklub für Mentees und interessierte Frauen an:

Der Sprach- und Diskussionsklub von MiNET Saar schafft einen Raum, in dem sich Migrantinnen über gesellschaftliche, kulturelle und politische Themen austauschen können, die ihr Leben und ihre Erfahrungen als Migrantinnen betreffen. Dabei können die Teilnehmerinnen ihre Deutschkenntnisse vertiefen, neue Perspektiven gewinnen und neue Freundschaften schließen.

Die Themen werden gemeinsam festgelegt, und vor jedem Treffen erhalten die Teilnehmerinnen Materialien wie Artikel, Dokumentationen und Podcasts als Inspiration für die Diskussion. Wer möchte, kann sich so schon im Vorfeld mit dem Thema beschäftigen. Außerdem werden gemeinsam Ausstellungen, Vorträge und Kinovorstellungen besucht.

Die Teilnehmerinnen erwartet:
– Spannende Gespräche über Gesellschaft, Politik, Feminismus und Philosophie
– Die Möglichkeit, in einer offenen und unterstützenden Atmosphäre Deutschkenntnisse zu vertiefen
– Praktische Tipps zur Integration und zum Leben in Deutschland
– Ein sicherer Raum für Austausch, Vernetzung und gegenseitige Unterstützung

Der Klub richtet sich in erster Linie an die Mentees von MiNET Saar mit Deutschkenntnissen auf B2-Niveau und höher, aber auch andere interessierte Frauen sind herzlich willkommen.

Der Sprach- und Diskussionsklub trifft sich regelmäßig an jedem 2. und 4. Mittwoch des Monats von 17:30 bis 19:00 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Straße 111, 66121 Saarbrücken.

Die nächsten Termine:

  • 27.5.
  • 10.6.
  • 24.6.
  • 8.7. (Picknick am Staden)
  • 22.7. (Sommerpause)

Infos zum Mentoring-Programm

MiNET Saar bietet Migrantinnen ein Netzwerk von Integrations- und Arbeitsmarktexpertinnen, Trainerinnen und Beraterinnen, die sie ein Jahr lang begleiten. Das Programm ermöglicht eine interkulturelle Begegnung auf Augenhöhe und Zugänge zu neuen (beruflichen oder privaten) Netzwerken.

Mehr: https://frauengenderbibliothek-saar.de/minet-saar-mentoringnetzwerk-fuer-migrantinnen

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen, MiNET Saar
Offener MiNET-Treff am Mittwoch, 3. Juni 2026 mit Gästinnen vom BAMF

Offener MiNET-Treff am Mittwoch, 3. Juni 2026 mit Gästinnen vom BAMF

MiNET Saar, das Mentoring-Netzwerk für Migrantinnen, setzt sein offenes Angebot für Teilnehmerinnen und Interessentinnen fort. Beim „Offenen Treff“ jeden ersten Mittwoch im Monat von 17 bis 19 Uhr können sich Frauen mit und ohne Migrationsbiografie austauschen.
Verschiedene Themen rund um den Arbeitsmarkt und Bewerbungsverfahren werden angesprochen und Fragen zum Mentoringprogramm beantwortet. 

Beim Treffen am Mittwoch, 3. Juni 2026, von 17 bis 19 Uhr haben die Mentees und interessierte Frauen die Möglichkeit, mehr über die Berufssprachkurse sowie die MiA-Kurse des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zu erfahren. Zwei Ansprechpartnerinnen vom BAMF werden die Angebote näher vorstellen und Fragen dazu beantworten.

Berufssprachkurse (BSK):
https://www.bamf.de/DE/Themen/Integration/ZugewanderteTeilnehmende/DeutschBeruf/deutsch-beruf.html?nn=282656
Die Berufssprachkurse (BSK) sind ein vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge durchgeführtes, bedarfsorientiertes Kursangebot zur Integration in den Arbeitsmarkt. Die BSK bauen auf den Integrationskursen (IK) auf und unterstützen Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund dabei, ihre Deutschkenntnisse für den Beruf zu verbessern.

MiA-Kurse:
https://www.bamf.de/DE/Themen/Integration/ZugewanderteTeilnehmende/AngeboteFrauen/Kursprogramm-MiA/kursprogramm-mia-node.html
MiA bedeutet „Migrantinnen einfach stark im Alltag“. Dahinter steckt ein Kursangebot, in dem sich Frauen gegenseitig stärken. Sie machen sich Mut, lernen Neues dazu und tauschen Erfahrungen aus.

Allgemeine Infos zum Mentoring-Programm:
MiNET bietet Migrantinnen ein Netzwerk von Integrations- und Arbeitsmarktexpertinnen, Trainerinnen und Beraterinnen, die sie ein Jahr lang begleiten. Das Programm ermöglicht eine interkulturelle Begegnung auf Augenhöhe und Zugänge zu neuen (beruflichen oder privaten) Netzwerken.

Das Mentee-Angebot richtet sich an
– Akademikerinnen mit einem Migrationshintergrund
– Studentinnen aus unterschiedlichen Ländern, die kurz vor ihrem Abschluss sind
– Migrantinnen, die schon länger in Deutschland leben, aber noch nicht in ihrem erlernten Beruf arbeiten und sich wünschen, ihr Potential mit der Unterstützung einer geeigneten Mentorin zu erreichen

Als Mentorinnen sind Frauen gesucht, die in ihrer Berufsbranche etabliert sind und einen Teil ihrer Erfahrung und ihres Wissens an eine Mentee weitergeben möchten.

Kontakt und weitere Infos:
FrauenGenderBibliothek Saar
Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken
Telefon +49 (0)681 9388023
minet-saar@frauengenderbibliothek-saar.de
Facebook: Minet Saar

Das Projekt wird vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit sowie der Arbeit und Kultur Saarland gGmbH gefördert.

Foto: shutterstock.com©Diego Cervo

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FGBS-Team beim Frauenlauf 2026

FGBS-Team beim Frauenlauf 2026

Am 9. Mai 2026 fand der 23. Saarbrücker Frauenlauf statt.
13 Frauen sind im Team der FrauenGenderBibliothek Saar mitgelaufen oder gewalkt.
Die Kollegin Margarethe Kees war wieder einmal als Streckenposten im Einsatz, damit keine die Route zwischen 4,5 und 10 km verwechselt.
Wie auf dem Foto zu sehen, war die Stimmung bestens!

Am Rande der Veranstaltung gab es viele Info- und Verkaufsstände sowie Spiel- und Sportangebote.
Der Erlös aus Startgebühren, Shirtverkauf und Konsumeinnahmen geht in diesem Jahr an das Projekt „Le Trottoir – Hilfen für Prostituierte“ des Saarbrücker Drogenhilfezentrums.

Danke an alle Organisator:innen, Läuferinnen und Supporter:innen!

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Nachruf auf Sabine Balke Estremadoyro

Nachruf auf Sabine Balke Estremadoyro

Wir trauern um Sabine Balke Estremadoyro, Geschäftsführerin des Digitalen Deutschen Frauenarchivs, des Archivs Spinnboden und ehemalige Vorständin von i.d.a.

Mit ihrem Tod verliert die feministische Archivarbeit eine wichtige Mitstreiterin, deren unermüdliches Engagement für die Bewahrung feministischer Geschichte in Frauenarchiven auch für uns von maßgeblicher Bedeutung war.

Mit großem Einsatz hat sie dazu beigetragen, dass einzigartige Dokumente der Frauen- und Lesbengeschichte gesammelt, bewahrt und zugänglich gemacht werden konnten. Diese Arbeit ist für die Gegenwart ebenso bedeutsam wie für kommende Generationen.

Ihr Wirken hat durch unsere enge Verbundenheit und Zusammenarbeit mit dem DDF und i.d.a. auch unsere Arbeit nachhaltig geprägt.

Dafür sind wir dankbar und wir werden Sabine Balke Estremadoyro in ehrender Erinnerung behalten.

Vorstand und Team der FrauenGenderBibliothek Saar

 

Der Nachruf des Digitalen Deutschen Frauenarchivs ist hier zu lesen. 


Foto: i.d.a.-Vorstand 2021_vlnr_Sabine Balke Estremadoyro, Margarethe Kees, Margit Hauser (c) DDF

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SR-Radio-Beitrag zur Aktion „Enough! Basta! Genug!“ am 9. März 2026

SR-Radio-Beitrag zur Aktion „Enough! Basta! Genug!“ am 9. März 2026

Die Initiative ENOUGH! hat Frauen in aller Welt aufgerufen, am Montag nach dem Internationalen Frauentag vielfältige Protestaktionen zu realisieren, um auf geschlechtsbezogene Ungerechtigkeit hinzuweisen und deren Aufhebung zu fordern.
Das FrauenForum Saarbrücken beteiligte sich zusammen mit dem Frauenrat Saarland, den Omas gegen Rechts Saar und dem Bündnis für reproduktive Selbstbestimmung Saar mit einer Aktion, bei der Passantinnen in der Bahnhofstraße eingeladen werden, sich eine Pause zu nehmen und verbal oder kreative auszudrücken, in welchen Lebensbereichen sie von Benachteiligungen aufgrund ihres Geschlechtes betroffen sind. Sie können ihre Wut, Frustration, Trauer, Verzweiflung und ihre Ideen für mehr Gleichberechtigung äußern.

Der Saarländische Rundfunk hat Petra Stein (FrauenGenderBibliothek Saar) als Sprecherin für das FrauenForum Saarbrücken eingeladen, die Aktion im Radio zu erläutern.

„Mit freundlicher Genehmigung vom Saarländischen Rundfunk“ stellen wir den Beitrag hier zum Nachhören zur Verfügung.

„Enough! Genug! Basta“ Frauen-Aktion für mehr Gleichberechtigung – Gespräch mit Petra Stein FrauenGenderBibliothek
Autor: Marmit, Jochen

Sendung: SR kultur – Der Morgen, 09.03.2026, 08.40 Uhr

Es ist Zeit für ein starkes ENOUGH! GENUG! BASTA! 

Foto: (c)Liam Edwards
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Blick in unser Archiv: Die Heckelfrauen

Blick in unser Archiv: Die Heckelfrauen

Über ein besonderes Silvesterfest – vor 43 Jahren – Die Heckelfrauen

Auf Initiative von Jutta Gard, die den Frauen der Kollegen ihres Mannes einen Brief schreibt und sie alle zu einem gemeinsamen Treffen bittet, entsteht die Gruppe der Heckelfrauen, bereits rund 6 Tage nachdem 220 Arbeiter den Betrieb Heckel GmbH besetzt hatten. Der ehemalige Familienbetrieb, fast 200 Jahre alt, wurde 1977 von Arbed Saarstahl übernommen – von dieser Zeit an gab es dann immer wieder Gerüchte, dass das Werk geschlossen wird – Gerüchte, die allerdings im Sommer 1982 konkret Gestalt annahmen – und das erfuhren die dortigen Arbeiter nicht etwa durch die Betriebsleitung – sondern durch die Tagespresse – zwei Hungerstreiks 1982 waren eine Reaktion, im November erfolgte eine Betriebsbesetzung der Arbeiter, aber eben nicht nur das –   auch deren Frauen erklärten sich solidarisch und gründeten „die Heckel Frauengruppe“, die Ihre Männer im solidarischen Kampf um die Arbeitsplätze damals unterstützten.

Sie waren es auch, die die Silvesterfeier der in dem Betrieb ausharrenden Männer „mit einem deftigen Silvesteressen, das aus Sauerkraut und Würstchen bestand, bereicherten. Zu Gast waren damals auch Dr. Brunhilde Peters und Reinhard Klimmt von der SPD, die Pfarrerin der ev. Kirchengemeinde Burbach, die IGM Songgruppe, die Theatergruppe Blaue Maus und andere.

Trotz dieses Programms gingen die Familien doch in gedrückter Stimmung ins das Jahr 1983.

Näheres über die Heckelfrauen ist schön zusammengefasst in der eigens von den Frauen zusammengestellten Broschüre „100 Tage Arbeitskampf an der Seite unserer Männer. Heckel Frauen berichten…“ Kommt vorbei und schaut gerne hinein. Spürt wie viel Kraft Solidarität geben kann – gestern – heute – morgen.

Und wer über die Broschüre hinaus noch Unterlagen, Notizen, Fotos oder ähnliches hat, bitte gerne damit zu uns kommen, wir würden uns riesig freuen!

Fotos: Titelblatt, S. 17 und 79 aus der Broschüre „100 Tage Arbeitskampf an der Seite unserer Männer. Heckelfrauen berichten. 1983. Auflage: 2000 Stück
Quelle: FrauenGenderBibliothek Saar, SAAR-205

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Rückblick Book- and Birthday-Party für MiNET Saar

Rückblick Book- and Birthday-Party für MiNET Saar

Im Rathausfestsaal Saarbrücken wurde am 4.3.2026 das neue Buch „Frauen Leben(s) Wege im Mentoring Netzwerk für Migrantinnen MiNET Saar“ vorgestellt – und gleichzeitig das 14-jährige Bestehen von MiNET Saar gefeiert.

Im Mittelpunkt des Buches stehen achtzehn beeindruckende Porträts von Mentees, verfasst von Annette Keinhorst und Veronika Kabis, ergänzt durch Fotografien von Gabriele Jakobi. Zitate und Reflexionen von Mentorinnen und Koordinatorinnen vervollständigen die Publikation.
Begrüßt wurden die Gäste von Frauen-Staatssekretärin Bettina Altesleben sowie Barbara Meyer als Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Saarbrücken.
Neben der Buchvorstellung erlebten die rd. 110 Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit Musik von Nino Deda und Nici Trenz, einem Auftritt eines ukrainischen Tanzensembles, einem Poetry Slam von Eugenia Reznik sowie einem Talk mit Eva Nita und Sasha Mayn.
Ein inspirierender Abend voller Begegnungen, Geschichten und Engagement – und ein starkes Zeichen für Mentoring, Integration und die Stärke von Frauen-Netzwerken.

Das Buch in digitaler Form und eine Fotogalerie der Festivität stehen online zur Verfügung. 

Das gedruckte Buch
ist gegen eine Spende für MiNET Saar in der FrauenGenderBibliothek Saar erhältlich.

Foto: Sadija Kavgic

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Nachruf Marlies Krämer

Nachruf Marlies Krämer

Marlies Krämer
(28.12.1937 – 04.02.2026)

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Marlies Krämer – einer unermüdlichen Kämpferin für Gleichberechtigung, Sprachgerechtigkeit und Menschenwürde. Ihr jahrzehntelanges Engagement hat weit über das Saarland hinaus Wirkung entfaltet und unsere Gesellschaft nachhaltig geprägt.

Im November 2024 wurde ihr Lebenswerk mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt – eine späte, aber hochverdiente Anerkennung ihres beharrlichen Wirkens.

Seit den 1990er-Jahren setzte sich Marlies Krämer konsequent für geschlechtergerechte Sprache ein. Bundesweit bekannt wurde sie, als sie sich weigerte, einen Personalausweis zu unterschreiben, der sie ausschließlich als „Inhaber“ bezeichnete. Ihr Einsatz führte 1996 zur Einführung der weiblichen Form „Inhaberin“ in Ausweisdokumenten – ein Meilenstein auf dem Weg zu mehr sprachlicher Sichtbarkeit von Frauen.

Auch die seit 1999 praktizierte abwechselnde Benennung von Hoch- und Tiefdruckgebieten nach Frauen und Männern geht auf ihr Engagement zurück. Für Marlies Krämer war Sprache niemals Nebensache, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Wirklichkeit.

2018 wandte sie sich an den Bundesgerichtshof, um von der Sparkasse Saarbrücken als „Kundin“ anerkannt zu werden. Damit löste sie eine bundesweite Debatte über sprachliche Gleichstellung aus und schärfte das öffentliche Bewusstsein für die Sichtbarkeit von Frauen im Alltag.

Ihr Engagement reichte weit über einzelne juristische Auseinandersetzungen hinaus. Ihr gesamtes Erwachsenenleben nutzte sie politische, persönliche und literarische Wege, um auf geschlechtsspezifische Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen und konkrete Verbesserungen einzufordern. Unbeirrt, ausdauernd und mit großer innerer Klarheit setzte sie sich für eine sozial gerechte Gesellschaft und für eine intakte Umwelt ein.

Der Film „Die Kundin“ von Camilo Berstecher Barrero würdigte 2021 ihr Leben und Wirken und zeigte eindrucksvoll, wie viele Menschen sie inspiriert hat.

Der FrauenGenderBibliothek Saar war Marlies Krämer eng und freundschaftlich verbunden. Sie bereicherte unser regionalhistorisches Archiv mit Materialien aus ihren aktivistischen Tätigkeiten und unterstützte unsere Arbeit auch durch persönliche Spenden. Vor allem aber hat sie uns durch ihr Denken und Handeln bestärkt. Aus Dankbarkeit und Anerkennung haben wir sie als Ehrenmitglied in unseren Förderverein aufgenommen.

Mit Marlies Krämer verlieren wir eine bedeutende Wegbereiterin, eine streitbare Demokratin und eine warmherzige Unterstützerin unserer Arbeit. Sie hat uns gezeigt, dass Sprache Macht besitzt – und dass es sich lohnt, für Sichtbarkeit, Respekt und Gleichberechtigung einzustehen.

In Dankbarkeit und tiefer Verbundenheit nehmen wir Abschied. Ihr Engagement bleibt uns Verpflichtung und Inspiration.

Text: Margarethe Kees

Foto: Camilo Berstecher Barrero

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„Queergelesen“ am 17.6.2026 mit „Das Netz“ von Lilja Sigurðardóttir

„Queergelesen“ am 17.6.2026 mit „Das Netz“ von Lilja Sigurðardóttir

Queergelesen – Der queer-feministische Lesekreis der FrauenGenderBibliothek Saar und des AK Queer der Universität des Saarlandes:
Nächstes Treffen am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 19:30 Uhr.

Der offene Literaturtreff beschäftigt sich mit Büchern und Filmen, die einen Fokus auf lesbische, schwule, bisexuelle, trans und weitere queere Perspektiven setzen.

Die offene Gruppe trifft sich regelmäßig an jedem 3. Mittwoch eines Monats. Das jeweilige Buch wird gemeinsam ausgewählt. Eine Teilnahme ist auch unregelmäßig möglich und auch ohne vorherige Lektüre des Buches.

Am 17. Juni 2026 geht es um „Das Netz“ von Lilja Sigurðardóttir
Verlagstext:
Bei einer schmutzigen Scheidung verliert die junge Mutter Sonja das Sorgerecht für ihren Sohn. Verzweifelt setzt sie alles daran, ihn zurückzubekommen, kann sich aber keinen teuren Anwalt leisten. Mit dem Rücken zur Wand lässt sie sich darauf ein, Kokain nach Island zu schmuggeln. Nur bis sie genug Geld hat, um für ihren Sohn zu sorgen, sagt sie sich. Doch schon bald merkt sie, dass es keinen einfachen Ausstieg aus dem rücksichtslosen Drogengeschäft gibt. Während sie dennoch verzweifelt nach einem Ausweg sucht, nimmt sie der Zollbeamte Bragi, den sie auf ihrer Schmuggelroute regelmäßig am Flughafen passiert, ins Visier. Denn er beginnt zu ahnen, dass Sonjas makelloses Auftreten eine allzu perfekte Fassade ist. Verkompliziert wird die ohnehin schon hochdramatische Situation durch die Tatsache, dass Sonja seit Neuestem in einer Beziehung mit Agla ist. Einst eine hochrangige Bankangestellte, findet sich Agla nach dem isländischen Finanzcrash in einen Skandal verwickelt und wird strafrechtlich verfolgt. Schon bald entspinnt sich zwischen Sonja, Bragi und Agla ein komplexes Netz der Kriminalität. Und viel zu spät erst bemerken sie, dass jeder Versuch, sich daraus zu befreien, sie nur noch tiefer darin verstrickt …

Treffpunkt: FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken
Eine Online-Zuschaltung ist möglich. Bei Interesse gerne melden.

Mehr Infos:
FrauenGenderBibliothek Saar
www.frauengenderbibliothek-saar.de, www.facebook.com/FrauenGenderBibliothekSaar,
www.instagram.com/frauengenderbibliothek_saar

AK Queer der Universität des Saarlandes
https://akqueeruds.de , www.facebook.com/queer.uds, www.instagram.com/queer_uds

 

 

 

 

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