Mitläuferinnen für den 23. Saarbrücker Frauenlauf am 9.5.2026 gesucht

Mitläuferinnen für den 23. Saarbrücker Frauenlauf am 9.5.2026 gesucht

Am Samstag, 9. Mai 2026, findet der 23. Saarbrücker Frauenlauf statt.
Die FGBS stellt wieder ein offenes Team von Läuferinnen.
Wer möchte in unserem Namen mitlaufen?
Bei Interesse bitte bis 29.4. melden unter info@frauengenderbibliothek-saar.de
Wir freuen uns sehr auf euch!

Und wenn ihr nicht lauft: Unterstützt die Läuferinnen vor Ort mit Applaus und das Projekt „Le Trottoir“ mit den Erlösen von Startgeldern, Kuchenverkauf etc. Ihr könnt also auch schlemmen statt sporteln und tut trotzdem was Gutes!

Alle Infos zum Lauf:
https://frauenlauf.saarbruecken.de/

Zeitplan:
Ab 12 gibt es Stände (Essen, Trinken, Info, Unterhaltung) auf dem Eventgelände,
um 14 Uhr trifft sich das FGBS-Team,
um 15 Uhr starten die Läufe,
ab ca 16 Uhr Preisverleihung (Preise werden seit diesem Jahr unabhängig vom Lauftempo verlost)

Auf dem Foto seht ihr das FGBS-Team vom letzten Jahr.

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MiNET-Sprach- und Diskussionsklub: jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat

MiNET-Sprach- und Diskussionsklub: jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat

Das Mentoring-Netzwerk für Migrantinnen „MiNET Saar“ bietet einen kostenlosen Sprach- und Diskussionsklub für Mentees und interessierte Frauen an:

Der Sprach- und Diskussionsklub von MiNET Saar schafft einen Raum, in dem sich Migrantinnen über gesellschaftliche, kulturelle und politische Themen austauschen können, die ihr Leben und ihre Erfahrungen als Migrantinnen betreffen. Dabei können die Teilnehmerinnen ihre Deutschkenntnisse vertiefen, neue Perspektiven gewinnen und neue Freundschaften schließen.

Die Themen werden gemeinsam festgelegt, und vor jedem Treffen erhalten die Teilnehmerinnen Materialien wie Artikel, Dokumentationen und Podcasts als Inspiration für die Diskussion. Wer möchte, kann sich so schon im Vorfeld mit dem Thema beschäftigen. Außerdem werden gemeinsam Ausstellungen, Vorträge und Kinovorstellungen besucht.

Die Teilnehmerinnen erwartet:
– Spannende Gespräche über Gesellschaft, Politik, Feminismus und Philosophie
– Die Möglichkeit, in einer offenen und unterstützenden Atmosphäre Deutschkenntnisse zu vertiefen
– Praktische Tipps zur Integration und zum Leben in Deutschland
– Ein sicherer Raum für Austausch, Vernetzung und gegenseitige Unterstützung

Der Klub richtet sich in erster Linie an die Mentees von MiNET Saar mit Deutschkenntnissen auf B2-Niveau und höher, aber auch andere interessierte Frauen sind herzlich willkommen.

Der Sprach- und Diskussionsklub trifft sich regelmäßig an jedem 2. und 4. Mittwoch des Monats von 17:30 bis 19:00 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Straße 111, 66121 Saarbrücken.

Die nächsten Termine:

  • (8.4. Osterpause)
  • 22.4.
  • 13.5.
  • 27.5.

Infos zum Mentoring-Programm

MiNET Saar bietet Migrantinnen ein Netzwerk von Integrations- und Arbeitsmarktexpertinnen, Trainerinnen und Beraterinnen, die sie ein Jahr lang begleiten. Das Programm ermöglicht eine interkulturelle Begegnung auf Augenhöhe und Zugänge zu neuen (beruflichen oder privaten) Netzwerken.

Mehr: https://frauengenderbibliothek-saar.de/minet-saar-mentoringnetzwerk-fuer-migrantinnen

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Blick in unser Archiv: Die Heckelfrauen

Blick in unser Archiv: Die Heckelfrauen

Über ein besonderes Silvesterfest – vor 43 Jahren – Die Heckelfrauen

Auf Initiative von Jutta Gard, die den Frauen der Kollegen ihres Mannes einen Brief schreibt und sie alle zu einem gemeinsamen Treffen bittet, entsteht die Gruppe der Heckelfrauen, bereits rund 6 Tage nachdem 220 Arbeiter den Betrieb Heckel GmbH besetzt hatten. Der ehemalige Familienbetrieb, fast 200 Jahre alt, wurde 1977 von Arbed Saarstahl übernommen – von dieser Zeit an gab es dann immer wieder Gerüchte, dass das Werk geschlossen wird – Gerüchte, die allerdings im Sommer 1982 konkret Gestalt annahmen – und das erfuhren die dortigen Arbeiter nicht etwa durch die Betriebsleitung – sondern durch die Tagespresse – zwei Hungerstreiks 1982 waren eine Reaktion, im November erfolgte eine Betriebsbesetzung der Arbeiter, aber eben nicht nur das –   auch deren Frauen erklärten sich solidarisch und gründeten „die Heckel Frauengruppe“, die Ihre Männer im solidarischen Kampf um die Arbeitsplätze damals unterstützten.

Sie waren es auch, die die Silvesterfeier der in dem Betrieb ausharrenden Männer „mit einem deftigen Silvesteressen, das aus Sauerkraut und Würstchen bestand, bereicherten. Zu Gast waren damals auch Dr. Brunhilde Peters und Reinhard Klimmt von der SPD, die Pfarrerin der ev. Kirchengemeinde Burbach, die IGM Songgruppe, die Theatergruppe Blaue Maus und andere.

Trotz dieses Programms gingen die Familien doch in gedrückter Stimmung ins das Jahr 1983.

Näheres über die Heckelfrauen ist schön zusammengefasst in der eigens von den Frauen zusammengestellten Broschüre „100 Tage Arbeitskampf an der Seite unserer Männer. Heckel Frauen berichten…“ Kommt vorbei und schaut gerne hinein. Spürt wie viel Kraft Solidarität geben kann – gestern – heute – morgen.

Und wer über die Broschüre hinaus noch Unterlagen, Notizen, Fotos oder ähnliches hat, bitte gerne damit zu uns kommen, wir würden uns riesig freuen!

Fotos: Titelblatt, S. 17 und 79 aus der Broschüre „100 Tage Arbeitskampf an der Seite unserer Männer. Heckelfrauen berichten. 1983. Auflage: 2000 Stück
Quelle: FrauenGenderBibliothek Saar, SAAR-205

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Lesung „Mein Körper – wessen Entscheidung?“ am 4. Mai 2026

Lesung „Mein Körper – wessen Entscheidung?“ am 4. Mai 2026

Rosa Luxemburg Stiftung Rheinland-Pfalz/Saarland – Peter Imandt Gesellschaft lädt in Kooperation mit FrauenGenderBibliothek und Bündnis für reproduktive Selbstbestimmung Saar ein:

Lesung „Mein Körper – wessen Entscheidung? – Warum wir reproduktive Gerechtigkeit brauchen“ mit Sibel Schick
am Montag, 4. Mai 2026, 18 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar

Das aktuelle Debattenbuch zur körperlichen Selbstbestimmung.
Die Gesellschaft rückt nach rechts, der gebärfähige Körper wird zum Politikum. Bestechend klug analysiert Autorin und Journalistin Sibel Schick, warum mit unseren Körpern keine Politik gemacht werden darf.

Dass Schwangerschaftsabbrüche Leben retten können, hat Sibel Schick am eigenen Leib erfahren. Und auch, gegen welche Widerstände sie ankämpfen musste, bevor der rettende Eingriff durchgeführt wurde. Körperliche Selbstbestimmung ist aber keine Privatsache: Ob und unter welchen Bedingungen wir Kinder bekommen wollen, ist hochpolitisch. Reproduktive Freiheit wird heute unter Strafe gestellt, Staaten bestimmen über den Zugang zu medizinischer Versorgung – auch in Deutschland. Berührend und kämpferisch zeigt Schick, dass echte Gerechtigkeit in einer gemeinsamen Befreiung liegt.

Eintritt: frei

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Vortrag „Tradwives und Strongmen“ von Dr.in Gabriele Dietze am 7. Mai 2026

Vortrag „Tradwives und Strongmen“ von Dr.in Gabriele Dietze am 7. Mai 2026

Vortrag „Tradwives und Strongmen: Rechtspopulistische Familien- und Sexualpolitik
von Dr.in Gabriele Dietze am Donnerstag, 7. Mai 2026, um 19 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar und online

Veranstalter:innen: BPW GERMANY – Club Saarbrücken e.V., Deutsch-Amerikanisches Institut Saarland, Forum für Geschlechterforschung der Universität des Saarlandes  und FrauenGenderBibliothek Saar.
Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, Berlin und des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland.

Rechtspopulistische Parteien pflegen eine Obsession mit Geschlecht. Ein ständig wiederholtes Argument ist, dass Männer und Frauen ein jeweils unveränderbares biologisches Geschlecht haben. Dieses verwirkliche sich in der heterosexuellen Kernfamilie. „‘Traditionell?‘ Uns gefällt‘s‘“ steht auf einem AfD Wahlplakat, das Vater, Mutter, Kinder auf einem Ausflug ans Meer im glorifizierenden Gegenlicht zeigt. Abweichung von diesem Grundmodell, etwa Geschlechtsumwandlung oder homosexuelle Ehe, werden politisch bekämpft und im Falle, dass Rechtspopulist:innen an der Regierung sind, gesetzlich verboten. Abtreibungen werden dämonisiert, erschwert oder ganz verboten. Der Kampf gegen ‚Gendern‘ ist zu einem der Hauptpunkte des Wahlprogramms der AfD geworden.

Beispielhaft werden im Vortrag zwei Konzepte betrachtet: das sogenannte Prinzip des starken Mannes (Strongman), das u.a. in der Politik des amerikanischen Präsidenten Donald Trump eine große Rolle spielt und eine wiedererstarkende Maskulinität in den Vordergrund stellt, und das weibliche Gegenmodell der Tradwives, eine auch in Deutschland immer wichtigere Internetbewegung für traditionelle Weiblichkeit und die Hausfrauenehe. Der Vortrag wird einen genaueren Blick auf rechtspopulistische Geschlechterkonzepte werfen. Es soll dabei untersucht werden, welche Funktion eine solche polarisierende Familien- und Sexualpolitik hat und überlegt werden, ob es sich hier um Re-Traditionalisierung oder um eine alternative Moderne handelt.

Gabriele Dietze forscht und lehrte zu Gender-, Media-, Cultural- und Migration-Studies an der Humboldt Universität und an verschiedenen amerikanischen Universitäten, zuletzt am Dartmouth College, NH. Schwerpunkte Sexismus, Rassismus, Rechtspopulismus und Cultural Wars in den USA. Zuletzt erschienen: Zusammen mit Julia Roth (Hgs.), Right-Wing Populism and Gender in Europe and Beyond. Bielefeld: transcript 2020.

Eintritt: frei

Kontakt und Veranstaltungsort:
FrauenGenderBibliothek Saar
Großherzog-Friedrich-Straße 111
66121 Saarbrücken
Tel. 0681-9388023
www.frauengenderbibliothek-saar.de

Um Anmeldung über info@frauengenderbibliothek-saar.de wird gebeten mit der Angabe ob eine Teilnahme vor Ort oder online gewünscht ist.

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Rückblick Book- and Birthday-Party für MiNET Saar

Rückblick Book- and Birthday-Party für MiNET Saar

Im Rathausfestsaal Saarbrücken wurde am 4.3.2026 das neue Buch „Frauen Leben(s) Wege im Mentoring Netzwerk für Migrantinnen MiNET Saar“ vorgestellt – und gleichzeitig das 14-jährige Bestehen von MiNET Saar gefeiert.

Im Mittelpunkt des Buches stehen achtzehn beeindruckende Porträts von Mentees, verfasst von Annette Keinhorst und Veronika Kabis, ergänzt durch Fotografien von Gabriele Jakobi. Zitate und Reflexionen von Mentorinnen und Koordinatorinnen vervollständigen die Publikation.
Begrüßt wurden die Gäste von Frauen-Staatssekretärin Bettina Altesleben sowie Barbara Meyer als Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Saarbrücken.
Neben der Buchvorstellung erlebten die rd. 110 Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit Musik von Nino Deda und Nici Trenz, einem Auftritt eines ukrainischen Tanzensembles, einem Poetry Slam von Eugenia Reznik sowie einem Talk mit Eva Nita und Sasha Mayn.
Ein inspirierender Abend voller Begegnungen, Geschichten und Engagement – und ein starkes Zeichen für Mentoring, Integration und die Stärke von Frauen-Netzwerken.

Das Buch in digitaler Form und eine Fotogalerie der Festivität stehen online zur Verfügung. 

Das gedruckte Buch
ist gegen eine Spende für MiNET Saar in der FrauenGenderBibliothek Saar erhältlich.

Foto: Sadija Kavgic

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Nachruf auf Sabine Balke Estremadoyro

Nachruf auf Sabine Balke Estremadoyro

Wir trauern um Sabine Balke Estremadoyro, Geschäftsführerin des Digitalen Deutschen Frauenarchivs, des Archivs Spinnboden und ehemalige Vorständin von i.d.a.

Mit ihrem Tod verliert die feministische Archivarbeit eine wichtige Mitstreiterin, deren unermüdliches Engagement für die Bewahrung feministischer Geschichte in Frauenarchiven auch für uns von maßgeblicher Bedeutung war.

Mit großem Einsatz hat sie dazu beigetragen, dass einzigartige Dokumente der Frauen- und Lesbengeschichte gesammelt, bewahrt und zugänglich gemacht werden konnten. Diese Arbeit ist für die Gegenwart ebenso bedeutsam wie für kommende Generationen.

Ihr Wirken hat durch unsere enge Verbundenheit und Zusammenarbeit mit dem DDF und i.d.a. auch unsere Arbeit nachhaltig geprägt.

Dafür sind wir dankbar und wir werden Sabine Balke Estremadoyro in ehrender Erinnerung behalten.

Vorstand und Team der FrauenGenderBibliothek Saar

Foto: i.d.a.-Vorstand 2021_vlnr_Sabine Balke Estremadoyro, Margarethe Kees, Margit Hauser (c) DDF

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Nachruf Marlies Krämer

Nachruf Marlies Krämer

Marlies Krämer
(28.12.1937 – 04.02.2026)

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Marlies Krämer – einer unermüdlichen Kämpferin für Gleichberechtigung, Sprachgerechtigkeit und Menschenwürde. Ihr jahrzehntelanges Engagement hat weit über das Saarland hinaus Wirkung entfaltet und unsere Gesellschaft nachhaltig geprägt.

Im November 2024 wurde ihr Lebenswerk mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt – eine späte, aber hochverdiente Anerkennung ihres beharrlichen Wirkens.

Seit den 1990er-Jahren setzte sich Marlies Krämer konsequent für geschlechtergerechte Sprache ein. Bundesweit bekannt wurde sie, als sie sich weigerte, einen Personalausweis zu unterschreiben, der sie ausschließlich als „Inhaber“ bezeichnete. Ihr Einsatz führte 1996 zur Einführung der weiblichen Form „Inhaberin“ in Ausweisdokumenten – ein Meilenstein auf dem Weg zu mehr sprachlicher Sichtbarkeit von Frauen.

Auch die seit 1999 praktizierte abwechselnde Benennung von Hoch- und Tiefdruckgebieten nach Frauen und Männern geht auf ihr Engagement zurück. Für Marlies Krämer war Sprache niemals Nebensache, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Wirklichkeit.

2018 wandte sie sich an den Bundesgerichtshof, um von der Sparkasse Saarbrücken als „Kundin“ anerkannt zu werden. Damit löste sie eine bundesweite Debatte über sprachliche Gleichstellung aus und schärfte das öffentliche Bewusstsein für die Sichtbarkeit von Frauen im Alltag.

Ihr Engagement reichte weit über einzelne juristische Auseinandersetzungen hinaus. Ihr gesamtes Erwachsenenleben nutzte sie politische, persönliche und literarische Wege, um auf geschlechtsspezifische Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen und konkrete Verbesserungen einzufordern. Unbeirrt, ausdauernd und mit großer innerer Klarheit setzte sie sich für eine sozial gerechte Gesellschaft und für eine intakte Umwelt ein.

Der Film „Die Kundin“ von Camilo Berstecher Barrero würdigte 2021 ihr Leben und Wirken und zeigte eindrucksvoll, wie viele Menschen sie inspiriert hat.

Der FrauenGenderBibliothek Saar war Marlies Krämer eng und freundschaftlich verbunden. Sie bereicherte unser regionalhistorisches Archiv mit Materialien aus ihren aktivistischen Tätigkeiten und unterstützte unsere Arbeit auch durch persönliche Spenden. Vor allem aber hat sie uns durch ihr Denken und Handeln bestärkt. Aus Dankbarkeit und Anerkennung haben wir sie als Ehrenmitglied in unseren Förderverein aufgenommen.

Mit Marlies Krämer verlieren wir eine bedeutende Wegbereiterin, eine streitbare Demokratin und eine warmherzige Unterstützerin unserer Arbeit. Sie hat uns gezeigt, dass Sprache Macht besitzt – und dass es sich lohnt, für Sichtbarkeit, Respekt und Gleichberechtigung einzustehen.

In Dankbarkeit und tiefer Verbundenheit nehmen wir Abschied. Ihr Engagement bleibt uns Verpflichtung und Inspiration.

Text: Margarethe Kees

Foto: Camilo Berstecher Barrero

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Neu im Bestand

Neu im Bestand

Diese und weitere Bücher haben wir neu in der Ausleihe:

– Fiona Sironic: Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft

– Eva Placzek: Ich Hebamme Mittäterin – Mein Einsatz gegen Gewalt im Kreißsaal nud für eine sichere Geburtshilfe

– Bettina Wilpert: Die bärtige Frau

– Dagmar Pauli: Die anderen Geschlechter – Nicht-Binarität und trans* normale Sachen

– Lensi Schmidt: „Ich als Feminist“ 70 Dinge, die wir bei Männern nicht mehr ertragen

– Torsten Körner: „Wir waren Heldinnen“ Wie Frauen den Fußball eroberten

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„Queergelesen“ am 20.5.2026 mit „Das rote Buch der Abschiede“ von Pirkko Saisio

„Queergelesen“ am 20.5.2026 mit „Das rote Buch der Abschiede“ von Pirkko Saisio

Queergelesen – Der queer-feministische Lesekreis der FrauenGenderBibliothek Saar und des AK Queer der Universität des Saarlandes:
Nächstes Treffen am Mittwoch, 20. Mai 2026, um 19:30 Uhr.

Der offene Literaturtreff beschäftigt sich mit Büchern und Filmen, die einen Fokus auf lesbische, schwule, bisexuelle, trans und weitere queere Perspektiven setzen.

Die offene Gruppe trifft sich regelmäßig an jedem 3. Mittwoch eines Monats. Das jeweilige Buch wird gemeinsam ausgewählt. Eine Teilnahme ist auch unregelmäßig möglich und auch ohne vorherige Lektüre des Buches.

Am 20. Mai 2026 geht es um „Das rote Buch der Abschiede“ von Pirkko Saisio.

Verlagstext:
Pirkko Saisios preisgekrönter Roman erzählt von einer sexuellen und künstlerischen Befreiung.
Ihre Protagonistin sucht in Helsinki nach der Liebe und kämpft um Selbstbestimmung – zu einer Zeit, in der Kunst und Kommunismus eine unheilvolle Allianz bilden und queere Liebe nur im Untergrund stattfindet. Die Entdeckung des Werks von Pirkko Saisio ist eine literarische Sensation. Die Mutter will sie zum Arzt schicken, in der Öffentlichkeit gilt ihr Verhalten als strafbar. Und dennoch: Als eine Kommilitonin zu ihr sagt »Es gibt auch Frauen, die Frauen lieben« ist das ein Befreiungsschlag. Noch fühlt sich die junge Frau aus der Arbeiterklasse fremd in den Untergrundbars Helsinkis, in denen queere Liebe und intellektuelle Gespräche Hand in Hand gehen. Erst mit der Aufnahme in das Studententheater streift sie ihre Unsicherheit ab. Doch die Eintrittskarte in die Kunst kostet sie viel. Nicht zuletzt, weil das Theater mit dem Räderwerk der kommunistischen Revolution aufs Engste verzahnt ist. In einer Reihe von Abschieden – vom Elternhaus, vom Idealismus der Jugend und von den Frauen, die sie liebt, erzählt diese unglaubliche Neuentdeckung aus Finnland von der Liebe, von Kunst und von Selbstbestimmung.

Treffpunkt: FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken
Eine Online-Zuschaltung ist möglich. Bei Interesse gerne melden.

Mehr Infos:
FrauenGenderBibliothek Saar
www.frauengenderbibliothek-saar.de, www.facebook.com/FrauenGenderBibliothekSaar,
www.instagram.com/frauengenderbibliothek_saar

AK Queer der Universität des Saarlandes
https://akqueeruds.de , www.facebook.com/queer.uds, www.instagram.com/queer_uds

 

 

 

 

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