Rückblick MiNET-Tagung „Mehr Utopie wagen“

Rückblick MiNET-Tagung „Mehr Utopie wagen“

Öffentliche Fachtagung zu Frauen, Migration und Mentoring in der IHK mit großer Resonanz!

Am Freitag, den 7. Oktober 2016, veranstaltete das Mentoring-Netzwerk für Migrantinnen MiNET Saar der FrauenGenderBibliothek Saar eine ganztägige Fachtagung in der IHK des Saarlandes unter dem Titel „Mehr Utopie wagen! Frauen, Migration und Mentoring – Chancen für Gesellschaft und Arbeitswelt“.

Weit über hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Saarland und den angrenzenden Bundesländern diskutierten mit renommierten Migrations-Expertinnen wie Prof. Maria do Mar Castro Varela, Dr.in Alisha M.B. Heinemann und Dr. Margarete Menz über utopische Potenziale, biografische Muster und Spracherwerb bei Frauen mit Migrationshintergrund. Die Diversity-Beraterin Ferah Aksoy-Burkert aus St. Ingbert richtete den Blick auf die besonderen Potenziale von Migrantinnen für die saarländische Wirtschaft. Ein regionales Fachgespräch vertiefte die Erfahrungen mit Mentoring-Programmen für Migrantinnen, die sowohl das Mentorinnen-Netzwerk für Migrantinnen MiNET Saar als auch das Homburger „ Mentoring für Frauen“ und das Frankfurter Projekt „berami. Einsteigen, Umsteigen. Aufsteigen“ entwickelt haben und seit Jahren erfolgreich durchführen. Als kulturelles Highlight rappte die Spoken Word Poetin Fatima Moumouni aus Zürich über Alltagsrassismus und menschliches Zusammenleben .

Mehr Utopie wagen wollten die Veranstalterinnen mit dieser Tagung, denn Frauen sind der Schlüssel zur Integration, das wurde auch in der einleitenden Begrüßungsrunde mit Vertreterinnen und Vertretern von IHK, Wirtschaftsministerium, Arbeitsverwaltung und Soroptimist International betont: Aufbruch und Mobilität setzen gerade auch bei Frauen Kräfte frei und schaffen neue Lebensperspektiven im Ankunftsland, die den Migrantinnen und auch der aufnehmenden Gesellschaft zugute kommen. Hier setzt das Mentoring-Netzwerk für Migrantinnen MiNET Saar an, das qualifizierten eingewanderten Frauen Mentorinnen zur Seite stellt, um sie partnerschaftlich bei der Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Fazit der Tagungsleiterin Dr. Annette Keinhorst (MiNET Saar) nach einem langen Tag des intensiven Austauschs: „Wir brauchen den Blick über den Tellerrand, und viel mehr Vernetzung unter den ExpertInnen und Institutionen, um der speziellen Zielgruppe der Frauen mit Migrationshintergrund Türen zu öffnen in die Gesellschaft und die Arbeitswelt hinein. Und wir brauchen mehr visionäres Denken, darin liegt unsere große Chance in diesen schwierigen Zeiten!“

Diese Tagung könnte ein Anfang sein, und das Saarland ist kein schlechter Ort, um Neues auszuprobieren und Chancen jenseits festgefahrener Strukturen zu nutzen, darin waren sich die Teilnehmenden einig.

Veranstalterin war die FrauenGenderBibliothek Saar, als Sponsorin und Schirmherrin feierte der Frauen-Service Club Soroptimist International Merzig-Saarlouis sein 10-jähriges Bestehen mit dieser Tagung.

Mehr Informationen zum Mentorinnenprogramm MiNET

Die Tagungsreferentinnen haben dankenswerterweise ihre Vorträge zum Nachlesen zur Verfügung gestellt:

Prof. Dr. Maria do Mar Castro Varela: „Migration und Utopiefähigkeit“

Ferah Aksoy-Burkert: „Vorteil Vielfalt!“

Dr.in Alisha M.B. Heinemann: „(Bildungs-) Angebote für Migrantinnen zwischen Solidarität und Paternalismus“

PD Dr. Margarete Menz: „Vater, Mutter, Migrant_in. Elternschaft und Berufstätigkeit in Migrationsprozessen“

Impressionen der Tagung (Fotos: Maria Schäfer)

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Aktionen und Informationen des FrauenForum Saarbrücken zum Internationalen Frauentag

Aktionen und Informationen des FrauenForum Saarbrücken zum Internationalen Frauentag

Der diesjährige Internationale Frauentag steht in Saarbrücken unter dem Motto „Frau hat die Wahl – Macht Politik!“. In diesem Zusammenhang organisiert das FrauenForum Saarbrücken am Mittwoch, 08.03.2017 von 12 – 14 Uhr einen Aktionsbereich auf dem Gustav-Regler-Platz (vor Stadtbibliothek). Hier bietet sich die Möglichkeit, eigene Wünsche, Vorstellungen und Forderungen für eine gleichberechtigte Gesellschaft ohne Gewalt  und Diskriminierung einzubringen. Auf verschiedene Arten können diese  in Schrift- oder Bildform visualisiert und so sichtbar gemacht werden. Auch am Mikrofon des „Speakers Corner“ werden die politischen Ansprüche verdeutlicht.
Politikerinnen und Politiker sind eingeladen, sich die Ergebnisse anzusehen und bei ihrer Arbeit zu berücksichtigen.

Außerdem stellen sich die einzelnen Mitgliedseinrichtungen mit Infoständen vor.
Das FrauenForum Saarbrücken setzt sich für eine gleichberechtigte Gesellschaft ein.
Zur Zeit sind folgende Organisationen im Bündnis aktiv:
ALDONA e.V.
Arbeitskammer
AsF Saarbrücken
Beratungs- und Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt des SkF
Elisabeth-Zillken-Haus
DGB Rheinland-Pfalz/Saarland
DKP
Ev. Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte, Familienplanung und Sexualpädagogik
Diak. Werk a.d.Saar
Frauenarbeitsgemeinschaft Lisa – Die Linke
Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken
FrauenGenderBibliothek Saar
Frauengruppe Courage
Frauenhaus Saarbrücken, AWO
Frauen Union Saarbrücken-Stadt
Frauennotruf Saarland
NELE – Verein gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen e.V.
pro familia Saarbrücken
Therapie Interkulturell e.V.
Ver.di-Frauen

Ansprechpartnerinnen für den Aktionstag sind
Ingeborg Damaske, Frauengruppe Courage, FVCourageSaarbruecken@t-online.de, 0681/730669 und
Petra Stein, FrauenGenderBibliothek Saar, info@frauengenderbibliothek-saar.de, 0681/9388023.
Facebook: FrauenForum Saarbrücken

Informationen über weitere Veranstaltungen der Organisationen des FrauenForum Saarbrücken rund um den Internationalen Frauentag im Programmflyer hier zum Download

 

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Tanzflashmob One-Billion-Rising auch 2017 wieder in Saarbrücken

Tanzflashmob One-Billion-Rising auch 2017 wieder in Saarbrücken

Tanzflashmob One-Billion-Rising 2017

Weltweites Tanzen gegen Gewalt an Frauen: Saarbrücken ist dabei!

Am Dienstag, 14.02.2017, findet zum fünften Mal der Tanzflashmob One-Billion-Rising in Saarbrücken auf dem St. Johanner Markt statt. Das Frauenforum Saarbrücken ruft alle Frauen auf, gemeinsam ein spontanes, lustvolles und starkes Zeichen zu setzen im Kampf gegen Gewalt an Frauen. Wir treffen uns um 17:00 Uhr am St. Johanner Markt und tanzen.

Wer die Choreografie einüben möchte, ist herzlich zu den Vorbereitungstreffen im Therapiezentrum am Schenkelberg, Schenkelbergstraße 22, 66119 Saarbrücken mit Nartan Zemelko eingeladen. Aber auch spontane, kreative Tanzmoves sind gerne gesehen. Natürlich freuen wir uns auch über mittanzende Männer, Kinder & Jugendliche.

Informationen und Kontakt unter: www.frauennotruf-saarland.de

One billion rising Saarland auf Facebook

Flyer One Billion Rising zum Download

Video mit der Saarbrücker Choreographie

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Foto- und Videodokumentation im Nachgang des Events:
Auf den Facebookseiten von One billion rising Saarland und FrauenForum Saarbrücken sowie unter https://www.frauengenderbibliothek-saar.de/blog/zum-nachhoeren/

 

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Feminismus – mit Kopftuch und Bikini? Geschlechtergerechtigkeit in zunehmender Heterogenität

Feminismus – mit Kopftuch und Bikini? Geschlechtergerechtigkeit in zunehmender Heterogenität

Feminismus – mit Kopftuch und Bikini? Geschlechtergerechtigkeit in zunehmender Heterogenität

Über den Islam wird viel gesprochen, viel spekuliert – besonders in den letzten beiden Jahren. Und es wird nicht nur über den Islam gesprochen, sondern auch über die Musliminnen und Muslime. Man fragt sich, wie die Geschlechterrollen im Islam sind, ob sich der Islam überhaupt mit der Demokratie, mit Gleichberechtigung und Menschenrechten vereinbaren lässt. Und stetig steigen die Vorbehalte Muslim_innen gegenüber, ja mit antimuslimischen Ressentiments kann man gut auf Stimmenfang gehen. Gerne würden wir auf unseren Veranstaltungen mit Ihnen über diese Fragen diskutieren und Ideen für eine Gesellschaft entwickeln, in der sich alle, unabhängig von Geschlecht und Herkunft, in zunehmender Vielfalt zugehörig, anerkannt und sicher fühlen können.

Vortrag und Diskussion mit Kübra Gümüşay:
Die Zukunft des Feminismus – Geschlechtergerechtigkeit in einer multikulturellen Gesellschaft.
19.01.2017, 19:00 – 21:00 Uhr
KOMMunikationszentrum, Kleiststraße 30b, Neunkirchen

„Ich rede und schreibe gerne über Islam, Feminismus, Rassismus und Internet. Am liebsten aber über alle Themen zusammen.“ (http://ein-fremdwoerterbuch.com/about/de/) Kübra Gümüşay ist Journalistin, Aktivistin & Referentin. Als freie Autorin schreibt sie für Die Zeit, Zeit Campus, die Taz und andere Medien. Sie referiert zu den Themen Politik, Islam, Rassismus, Feminismus und Social Media an Universitäten, auf Konferenzen und in Presse, Radio & TV. Ihr Blog „Ein Fremdwoerterbuch“ wurde 2011 würde für den Grimme Online Award nominiert.

Fachveranstaltung:
Feminismus – mit Kopftuch und Bikini? Geschlechtergerechtigkeit in zunehmender Heterogenität – Konzepte, Herausforderungen und Handlungsansätze
20.01.2017, 9:00 – 15:00 Uhr
Landratsamt Neunkirchen, Saarbrücker Str. 1, Sitzungssaal Jugendamt

Auch in unserer Fachveranstaltung legen wir den Fokus auf das Thema Geschlechterrollen. Kann man überhaupt von klaren Geschlechterrollen, die sich aus der Religion ergeben, sprechen? Feminismus unterm Kopftuch, wie geht denn das? Woran messen wir Gleichberechtigung und an welchen Symbolen meinen wir Unterdrückung festmachen zu können? Und inwieweit sind Wahrnehmungen auch von stereotypen Bildern und Bewertungen geprägt? Mit diesen Fragen setzen wir uns in den Vorträgen und Diskussionen auseinander. Referentinnen sind Kübra Gümüşay und Karin Meißner, Modellprojekt „Islam im Saarland – saarländischer Islam?“ (Fachstelle Antidiskriminierung und Diversity Saar).

Dann geht es in die Praxis! Wie kommen wir zu klaren und diskriminierungskritischen Einschätzungen, wenn wir irritiert sind? Wie verhalte ich mich in Situationen, in denen ich mich nicht sicher fühle, professionell?  Und reichen unsere professionellen Ansätze, um unsere Handlungssicherheit bei zunehmender Diversität zu bewahren?  An konkreten Praxisbeispielen stellen wir die vorgestellten Ansätze und Theorien auf den Prüfstand

Die Veranstaltungen sind eine Kooperation von der Gleichstellungsstelle des Landkreis Neunkirchen, der Fachstelle Antidiskriminierung und Diversity Saar, der FrauenGenderBibliothek Saar und der Gleichstellungsstelle der Kreisstadt Neunkirchen.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten bei: Heike Neurohr-Kleer, Gleichstellungsstelle Landkreis Neunkirchen, Tel: 06824 / 906-2142, Mail: h.neurohr-kleer@landkreis-neunkirchen.de

Flyer zur Veranstaltung

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Buchtipp: „Drift“

Buchtipp: „Drift“

Ein Parforceritt durch Länder und Zeiten, eine rasante Geschichte von Flucht und Rettung, vom Ankommen und Entkommen, vom Hinschauen und Wegducken. Und von Schuld und Verantwortung.

Die Ärztin Dr. Metha Engelbrecht gerät auf dem Weg in den Urlaub in eine Überschwemmungskatastrophe ungeahnten Ausmaßes und rettet sich in ein scheinbar unbewohntes altes Haus an einem Hang. Bald tauchen weitere Versprengte auf, und die Schicksalsgemeinschaft versucht, sich mit den Gegebenheiten und miteinander zu arrangieren. Bis ein Floß mit Flüchtlingen auf der Wasserfläche auftaucht und zu kentern droht. Die Menschen flehen um Hilfe, die Hausbewohner fürchten um ihre wenigen Vorräte und ihre Sicherheit…

Was dann passiert, ist einerseits klassische Krimihandlung , psychologisch spannend und nachvollziehbar, andererseits sprengt es die Grenzen von Zeit und Raum. Dabei übernimmt die Literatur eine zentrale Rolle, gleichzeitig treiben die menschlichen Unzulänglichkeiten,  Entscheidungen und deren Folgen die Handlung voran. Nicht zu vergessen eine seltsam faszinierende Hauptfigur, die uns als Erzählerin in ihre beruflich bedingte Sichtweise von Leben und Tod einweiht – sie ist Pathologin – und als Literaturliebhaberin Auswege aus manchem Dilemma eröffnet.

„Drift“ einen Krimi zu nennen, wäre verkürzt. Der Roman ist eine Art globales Road-Movie, ein Öko-Thriller, ein Literatur-und Lesevergnügen ersten Ranges, geschrieben von einer unbedingt zu entdeckenden neuen Stimme im Ariadne-Kosmos: Anne Kuhlmeyer ist gebürtige Leipzigerin, ausgebildete Anästhesistin und jetzt im Westfälischen als Traumatherapeutin tätig. Sie legt mit „Drift“ ihren vierten Roman vor, zum ersten Mal allerdings in der Reihe „ariadne“. Anne Kuhlmeyer ist zudem Mitglied bei „Herland“, der kriminalliterarisch-feministischen Internet-Plattform von bekannten Krimi-Autorinnen wie Doris Gehrcke, Christine Lehmann und Monika Geier (https://herlandnews.com/). (Annette Keinhorst)

Anne Kuhlmeyer: Drift. Reihe ariadne im Argument Verlag, Hamburg 2017. 317 S., 12 €.

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Junge Künstlerinnen in der FGBS

Junge Künstlerinnen in der FGBS

Junge Künstlerinnen in der FrauenGenderBibliothek Saar
am Freitag, 13. Januar 2017, um 18:00 Uhr

Die Abiturientinnen Gwendolyn Krenkel, Salome Bockemühl und Sophie Grünbeck präsentieren Texte, Illustrationen und Musik, die sich gegenseitig inspiriert haben und das Publikum wechselwirkend inspirieren. 

Gwendolyn Krenkel schreibt Geschichten, seit sie Worte gefunden hat. Hängen geblieben ist sie bei der Kurzgeschichte. Außerdem illustriert sie Texte von Salome Bockemühl.
Auch Salome Bockemühl ist sowohl literarisch tätig als auch im Bereich der Illustration. Mit ihren Bildern schafft sie unabhängige, wunderbare Welten.
In Zusammenarbeit von Salome und Gwendolyn sind bereits zwei Bücher entstanden, „Staubpartikel“ und „Sickerpfützen“.
Mit Sophie Grünbeck wird das junge Künstlerinnen-Trio perfekt:  Sie singt, musiziert und komponiert. Unter anderem vertont sie die Texte von Gwendolyn und Salome.

Die FrauenGenderBibliothek Saar bietet den jungen Künstlerinnen ein Forum, um ihre kreativen Werke vorzustellen und lädt dazu ein, diesen Beitrag zur kulturellen Zukunft mitzuerleben.

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort, weitere Infos und Kontakt:
FrauenGenderBibliothek Saar
Großherzog- Friedrich- Str. 111, 66121 Saarbrücken
Tel. 0681-9388023
info@frauengenderbibliothek-saar.de
www.frauengenderbibliothek-saar.de
Facebook: Frauen Gender Bibliothek Saar

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„Zwei Künstlerinnen – Zwei Frauen“ – Louise Bourgeois und Chiharu Shiota

„Zwei Künstlerinnen – Zwei Frauen“ – Louise Bourgeois und Chiharu Shiota

„Zwei Künstlerinnen – Zwei Frauen“ – Louise Bourgeois und Chiharu Shiota
Vortrag von Dr. Andrea Jahn am Donnerstag, 8. Dezember 2016, um 19:30 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar

Der Vortrag von Dr. Andrea Jahn beleuchtet die Karrieren zweier Künstlerinnen, die ganz unterschiedlichen Generationen und Kulturkreisen angehören, die aber beide in der aktuellen Kunstszene höchstes Ansehen genießen.
Die 1911 in Paris geborene amerikanische Bildhauerin Louise Bourgeois erlebte ihren künstlerischen Durchbruch sehr spät. Erst im Alter von 71 Jahren wurde sie mit ihrer ersten Retrospektive 1982 auch außerhalb der USA bekannt.
Die Japanerin Chiharu Shiota (*1972 in Osaka) gehört einer sehr viel jüngeren Generation an und erlebte als Performance- und Installationskünstlerin Anfang der 2000er Jahre ihre ersten Erfolge.
Beide Biografien sind von einer künstlerischen Beharrlichkeit und Eigenständigkeit gekennzeichnet, mit denen sich die Künstlerinnen fern von marktgängigen Klischees behauptet haben.
Beiden Künstlerinnen gemeinsam ist,  dass sie künstlerische Strategien und Lösungen entwickelten, die beispielhaft für neue, durchaus subversive Tendenzen in der Bildhauerei und Installationskunst zu sehen sind.
An ihren Werken wird die Referentin zeigen, ob und wie sich die Rezeption in der Wahrnehmung weiblicher Kunstproduktion verändert hat, auch oder gerade im Hinblick auf feministische Fragestellungen.

Andrea Jahn ist promovierte Kunsthistorikerin und leitet seit 2012 die Stadtgalerie Saarbrücken.

Der Vortrag findet im Rahmen des FrauenThemenMonat der Landeshauptstadt Saarbrücken statt.

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Veranstaltungsort, weitere Infos und Kontakt:
FrauenGenderBibliothek Saar
Großherzog- Friedrich- Str. 111, 66121 Saarbrücken
Tel. 0681-9388023
info@frauengenderbibliothek-saar.de
www.frauengenderbibliothek-saar.de

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Nachlese zum FrauenLesbenArchive-Treffen in Köln 2016

Nachlese zum FrauenLesbenArchive-Treffen in Köln 2016

Das Team der FrauenGenderBibliothek Saar war am letzten Oktber-Wochenende beim jährlichen Treffen der deutschsprachigen Fraueninformationseinrichtungen (Dachverband i.d.a.) in Köln.
Wir haben den Frauenmediaturm und die EMMA-Redaktion besucht und den Beginn der Erstellung des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (DDF) gefeiert, das in den nächsten drei Jahren umgesetzt wird.
Auch das Saarland beteiligt sich an der Erstellung des DDF und ist mit folgenden weiteren Neuigkeiten aus Köln zurück gekommen:
Unsere Mitarbeiterin Margarethe Kees gehört nun dem i.d.a.-Vorstand an und das nächste Treffen wird im Herbst 2017 in Saarbrücken statt finden.
Darauf sind wir stolz und freuen uns auf die neuen Aufgaben!

Ein Nachbericht zur Tagung ist hier nachzulesen.

Und hier mit weiteren Fotos.

 

 

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FrauenForum Saarbrücken: Menschenkette zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

FrauenForum Saarbrücken: Menschenkette zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Menschenkette zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen:

Licht ins Dunkel – Gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
Freitag, 25. November 2016, 17 Uhr

Tblisser Platz über Alte Brücke

 

Zu diesem Gedenktag setzt das FrauenForum Saarbrücken mit einer Lichterkette ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen.
Es wendet sich gegen jede Form der Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Alle – Frauen wie Männer – sind herzlich dazu eingeladen, sich zu beteiligen und diese Menschenkette ein Stück zu erweitern und die Anliegen damit sichtbarer zu machen.

Die Lichter werden vom FrauenForum gestellt. Außerdem werden Informationen verteilt.

 

Treffpunkt: Alte Brücke, Saarbrücken

(direkt am Tblisser Platz am Staatstheater)


Teilnahme:
kostenlos


VeranstalterInnen:
FrauenForum Saarbrücken

Weitere Infos und Kontakt:
FrauenGenderBibliothek Saar (als Mitglied des FrauenForum Saarbrücken)
Tel. 0681-9388023
info@frauengenderbibliothek-saar.de

Freund_innen einladen über Facebook.

Hinweis: Diese Veranstaltung verfolgt ähnliche Ziele wie die Initiative „Die offene Gesellschaft“ und möchte deshalb auf diese aufmerksam machen.
Sie setzt sich zusammen mit vielen anderen Personen, Gruppen und Organisationen für Demokratie und Gerechtigkeit ein.
Mehr Infos dazu unter www.die-offene-gesellschaft.de.

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Bücher über Naturwissenschaftlerinnen – eine kleine Auswahl

Ruth Lewin Sime: Lise Meitner – Ein Leben für die Physik

Charlotte Kerner (Hg.): Nicht nur Madame Curie… Frauen, die den Nobelpreis bekamen

Charlotte Kerner (Hg.): Sternenflug und Sonnenfeuer – Drei Astronominnen und ihre Lebensgeschichten

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