Interview zur Vorstellung des MiNET-Projektes

Interview zur Vorstellung des MiNET-Projektes

Im Rahmen einer Kampagne mit dem Motto „Arbeit – Frauen – Migration“ hat das IQ-Netzwerk Saarland in einem Interview mit Koordinatorin Iulia Fricke das FGBS-Projekt MiNET Saar vorgestellt:
Was macht eigentlich MiNET?

Ist Mentoring ein ausschließlich weiblich geprägtes Feld? „Nein, aber wir können es besser!“ sagt Iulia Fricke, Leiterin des Mentoring-Projekts MiNET Saar unter Trägerschaft der FrauenGenderBibliothek Saar.
Warum das so ist, erfahrt ihr im Interview! Hier erklärt Iulia Fricke auch, was Kern ihrer Arbeit ist und welche Vorteile ein Mentoring-Projekt hat, das sich speziell an Frauen mit Migrationsgeschichte richtet.

Also: Film ab!
MiNET Saar, ehemaliges IQ Teilprojekt und Kooperationspartnerin bei dieser Kampagne, ist ein Netzwerk, das qualifizierte Migrantinnen mit Mentorinnen aus der hiesigen Gesellschaft in einem Mentoring-Tandem vereint. Die Tandems werden durch professionelle Workshops, Schulungen und regelmäßige Treffen unterstützt.
Interesse geweckt? Wenn ihr Teil des Netzwerks werden wollt, egal ob als Mentorin oder Mentee, meldet euch bei MiNET Saar.
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FrauenForum Saarbrücken: Aktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November

FrauenForum Saarbrücken: Aktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November

In der Landeshauptstadt Saarbrücken machen am Mittwoch, 25. November 2020, verschiedene Aktionen auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen aufmerksam.

Oberbürgermeister Uwe Conradt hisst morgens zusammen mit der Geschäftsführerin des Deutschen Gewerkschaftsbunds Saar, Bettina Altesleben, eine Fahne mit der Aufschrift „NEIN zu Gewalt an Frauen“. Um 15 Uhr halten Vertreterinnen des Saarbrücker FrauenForums vor dem Rathaus eine Mahnwache ab. Zu dem Aktionsbündnis gehören auch zahlreiche lokale Gewaltschutzorganisationen. Die Frauenbeauftragte der Landeshauptstadt Saarbrücken, Katharina Kunze: „Beide Aktionen sollen ein klares Zeichen setzen: In Saarbrücken wird geschlechtsspezifische Gewalt nicht toleriert, den Betroffenen wird geholfen. Das gilt auch und besonders in Zeiten, in denen der Kontakt zum sozialen Umfeld reduziert und das Konfliktpotential zu Hause erhöht ist.“

Bettina Altesleben, Geschäftsführerin der DGB-Region Saar: „Gewalt ist ein Thema, das nicht im Privaten bleiben darf! Bereits während des Corona-Lockdowns im Frühjahr wurden in rund 6,5 Prozent der Haushalte Kinder von einem Haushaltsmitglied gewalttätig bestraft, und eine von 30 Frauen (3,6 Prozent) wurde von ihrem Partner zum Geschlechtsverkehr gezwungen, wie die erste große Studie zu dem Thema zeigte. Die Gesellschaft darf hier nicht weggucken!“

Kontaktdaten von Beratungsstellen (mehrsprachig) sind auf der Webseite des Frauenbüros der Landeshauptstadt unter www.saarbruecken.de/rathaus/stadtpolitik/frauenbuero unter der Rubrik „Information und Beratung“ zu finden.

Hintergrund
115.000 Anzeigen wurden 2019 von Frauen und Mädchen wegen Partnerschaftsgewalt erstattet. Das Bundesfamilienministerium schätzt, dass zwölf Millionen Frauen und Mädchen in Deutschland bereits Gewalt erfahren mussten. Zu den Straftaten zählen unter anderem Mord und Totschlag, Körperverletzung, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und Übergriffe sowie  Stalking. Die „Kriminalistische Auswertung Partnerschaftsgewalt“ vom Bundeskriminalamt zeigt, dass mehr als 81 Prozent der Gewaltbetroffenen Frauen und Mädchen sind und jeden dritten Tag in Deutschland eine Frau ermordet wird. Gewalt an Frauen ist keine private Angelegenheit, sondern ein gesellschaftliches Problem, das alle angeht.

Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November finden weltweit verschiedene Veranstaltungen statt. Seit 1981 informieren Institutionen, Aktivistinnen und Aktivisten an diesem Datum zu geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen. Es geht dabei beispielsweise um Themen wie Zwangsprostitution, sexueller Missbrauch, Beschneidung von Frauen, häusliche Gewalt, Zwangsheirat oder Femizid.

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Barcamp Frauen* Saar online am 7. November 2020 von 10:00 bis 15:30 Uhr

Barcamp Frauen* Saar online am 7. November 2020 von 10:00 bis 15:30 Uhr

Das 3. feministische Barcamp im Saarland lädt alle Interessierten zum Kennenlernen und zum Austausch von Wissen, Ideen und Erfahrungen ein. Ein Barcamp ist ein Debattenforum, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Mittelpunkt stehen und das Tagungsprogramm selbst erstellen.
Unter dem Motto „digital – divers – agil“ ist das Barcamp Frauen* Saar ein Aktionstag, bei dem Menschen unterschiedlichster Kulturen, Geschlechter, Altersgruppen und Meinungen zusammenkommen, um gemeinsam für ein gleichberechtigtes gesellschaftliches Miteinander zu wirken.
Das Besondere an einem Barcamp ist, dass zu Beginn der Veranstaltung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst vorstellen können, welche Angebote für Workshops, Vorträge, Gesprächsrunden etc. sie gerne machen würden. Dann werden je nach Interesse passende Sessionräume verteilt und so das Tagesprogramm (der Sessionplan) erstellt.
Dieses Konzept lässt sich auch online sehr niedrigschwellig umsetzen. Aus diesem Grund haben sich die Organisatorinnen und Organisatoren dieses Jahr dazu entschlossen, eine reine Online-Veranstaltung anzubieten. Während der Veranstaltung steht eine telefonische Technikbetreuung zur Verfügung und unterstützt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei eventuell auftretenden technischen Problemen und Fragestellungen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung erfolgt über die Homepage der Friedrich-Ebert-Stiftung: www.fes.de/barcamp-frauen-saar
SessionanbieterInnen dürfen sich gerne schon im Vorfeld bei uns melden.
Veranstalterinnen des Barcamp Frauen* Saar sind:
Friedrich-Ebert-Stiftung, Regionalbüro Rheinland-Pfalz / Saarland
Arbeitskammer des Saarlandes
DGB Region Saar
Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken
FrauenGenderBibliothek Saar
Frauenreferat des AStA der Universität des Saarlandes
Gleichstellungsbüro der Universität des Saarlandes
MiNET Saar

Weitere Informationen findet Ihr auf der Barcamp-Homepage, auch könnt Ihr gerne unsere Facebook Seite „Barcamp Frauen Saar“ verfolgen und dort weitere Hinweise finden. Auch auf Instagram sind wir präsent!

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen, MiNET Saar
„Frauen können Geld“ am Dienstag, 27.9.2022, um 18 Uhr im Jules Verne in Saarbrücken

„Frauen können Geld“ am Dienstag, 27.9.2022, um 18 Uhr im Jules Verne in Saarbrücken

Frauen können Geld!
Geld allein macht zwar nicht glücklich, aber unabhängig!

Frauen in Deutschland verdienen im Schnitt weniger Geld und sind in Sachen Geldanlage noch immer zu passiv. Das muss sich ändern! Denn finanzielle Unabhängigkeit ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg in ein selbstbestimmtes, gleichberechtigtes Leben!

Cindy Mergener, Finanzexpertin bei fin:marie, erklärt transparent was es mit Aktien, ETFs, Kryptos und anderen Anlagestrategien auf sich hat und welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Investitionsmöglichkeiten bieten – ganz ohne undurchsichtigen Fachjargon und für jeden Geldbeutel geeignet.

Das Beste daran: Die speziellen Bedürfnisse und Ziele von Frauen stehen dabei immer im Mittelpunkt!

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Woche Saarbrücken in Präsenz statt, die Referentin wird online zugeschaltet.
Auch Frauen*, die noch nicht so lange in Deutschland leben, sind herzlich willkommen.

Veranstalterinnen: FrauenGenderBibliothek Saar, MiNET Saar – Mentoring-Netzwerk für Migrantinnen, Gleichstellungsbüro, AStA und Stabsstelle Chancengleichheit und Diversitätsmanagement der Universität des Saarlandes, Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken

Termin: Dienstag, 27.09.2022, 18 Uhr
Ort: Jules Verne, Paul-Marien-Straße 11, 66111 Saarbrücken
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.

Anmeldung: info@frauengenderbibliothek-saar.de

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11. Mai: Tag der Frauenarchive

11. Mai: Tag der Frauenarchive

Am 11. Mai ist Tag der Frauenarchive, Zeit einen Blick in unser Archiv zu werfen – ein Archiv, das schwerpunktmässig Dokumente und Zeugnisse der saarländischen Frauenbewegungsgeschichte seit den 70er Jahren sammelt.

Womit hat sich die Frauengruppe „Antigene“ beschäftigt? Was hat die Frauen der ersten Frauengruppe Saarbrückens in den 70ern umgetrieben? Was gab es für Aktionen oder Gruppen an der Universität? Wie vollzog sich die Institutionalisierung der Frauenpolitik in den 90ern? Welche Strukturen wurden wie verändert? Was haben lesbische Frauen in der saarländische Provinz erlebt? Antworten darauf und noch viel mehr findet ihr bei uns im Archiv!

Informiert Euch gern, kommt uns besuchen, bestaunt das engagierte Ringen saarländischer Frauen um mehr weibliche Perspektive!

Wie der Tag entstanden ist und welche Bedeutung er für die Frauen- und Lesbeneinrichtungen des i.d.a.-Dachverbandes hat, ist hier nachzulesen:
Internetseite des i.d.a.-Dachverbandes zum Tag der Frauenarchive 2021

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“Nie schweigen” – Ein Erinnerungsabend an Esther Bejarano am Freitag, 22. Juli 2022, um 19 Uhr im Schlosskeller Saarbrücken

“Nie schweigen” – Ein Erinnerungsabend an Esther Bejarano am Freitag, 22. Juli 2022, um 19 Uhr im Schlosskeller Saarbrücken

“Nie schweigen” – Ein Erinnerungsabend an Esther Bejarano:
Amei Scheib und Barbara Scheck mit Gesang und Rezitation am Freitag, 22. Juli 2022, 19 Uhr im Schlosskeller Saarbrücken

Resignation und Hoffnungslosigkeit – das war nicht ihre Sache! Lautstark und lebendig sprach und sang Esther Bejarano von ihrem Leben, ihren Ängsten und ihren Visionen. Vor allem junge Menschen wollte sie erreichen; so sprang die über Achtzigjährige beherzt auch mit Hip-Hop-Musikern in neue musikalische Welten.

Im Juli 2021 starb die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano im Alter von 96 Jahren.
Geboren wurde sie 1924 in Saarlouis als Esther Loewy –  ihr Vater war Kantor und Lehrer der jüdischen Gemeinde. Als junge Frau wurde Esther Bejarano in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Dort rettete ihr ein Platz im Mädchenorchester das Leben. Bejarano engagierte sich nach ihrer Befreiung Jahrzehnte lang gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit, wofür sie zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Sie war seit 1990 aktiv im VVN – BDA und Ehrenpräsidentin des Verbands. Zusammen mit Sohn Joram und Tochter Edna sang sie jüdische und antifaschistische Lieder, zuletzt tourten sie mit der Kölner Hip-Hop-Band Microphone Mafia durch Deutschland.

Esther Bejarano ist eine großartige Frau gewesen. Sie war nicht nur eine Holocaust-Überlebende, sondern auch aktive Pazifistin. Auch heute zum Ukraine Krieg hätte sie sicher nicht geschwiegen.

Amei Scheib und Barbara Scheck lassen Bejaranos Werke „sprechen“ und „lautstark lebendig“ werden, unternehmen dazu auch Stippvisiten in ihren Lebenslauf. Gesungen und rezitiert erschaffen sie einen anrührenden Abend mit musikalischer Begleitung von Marina Kavtaradze, Sebastián Vera Valenzuela und Daniela Filippa, der sich dem Andenken und Erinnern der Botschaften von Esther Bejarano widmet.

Mitwirkende:
Amei Scheib – Gesang
Barbara Scheck – Rezitation
Marina Kavtaradze –  Klavier
Sebastián Vera Valenzuela  – Kontrabass
Daniela Filipa – Klarinette

Veranstalter:innen:
FrauenGenderBibliothek Saar
VVN –  BDA Saar (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten)
LAG Erinnerungsarbeit im Saarland
Singen Saar e.V.

in Kooperation mit:
Frauenbüro des Regionalverbandes Saarbrücken

Die Veranstaltung wird gefördert von Saarland-Sporttoto GmbH und Saarland Spielbank GmbH.

Fr, 22. Juli 2022, 19 Uhr, Schlosskeller Saarbrücken

Eintritt: 10,- € / 8,- € (VVK ab 1.7. in der FrauenGenderBibliothek Saar, AK im Schlosskeller 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn)

Foto: (c) Thomas Kriele

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LSVD-Rainbow-Poetry Slam am Donnerstag, 21.7.2022 in der FGBS

LSVD-Rainbow-Poetry Slam am Donnerstag, 21.7.2022 in der FGBS

Rainbow Poetry Slam Vol.2

Am Donnerstag, 21. Juli 2022, von 18 Uhr bis 20 Uhr, wird der LSVD Saar in seiner Veranstaltungsreihe Gegenwind die zweite Staffel des Rainbow Poetry Slam in der FrauenGenderBibliothek Saar durchführen.

Bei einem Poetry Slam treten verschiedene kreative Menschen mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an.  Der vorgetragene Text sollte nicht länger als 6 Minuten sein und es spielt keine Rolle, ob er gereimt, gerapt, gesungen oder geflüstert wird.
Der Rainbow Poetry Slam steht jeder Person offen, die sich eine Teilnahme zutraut. Teilnahmeanfragen bitte an info@checkpoint-sb.de .

In diesem Jahr wurde für die Texte das Thema „Pinkwashing“ ausgesucht, sei es im privaten oder öffentlichen Kontext. Als Pinkwashing wird allgemein die kommerzielle Nutzung der Regenbogen Farben von großen Firmen auf ihren Produkten, Logos etc. bezeichnet, dies geschieht vor allem häufig im Pride Monat. Es soll sich ein pro und contra in der Poetry widerspiegeln können zu dieser von großen Firmen als Ausdruck der Solidarität zu der Queer Community bezeichneten Farbgebung.
Aber auch im privaten Kontext kann es zum Pinkwashing kommen, wenn Bekannte zwar begeistert zum CSD mit Regenbogen Fahnen gehen, sich aber im restlichen Jahr z.B. gar nicht für das Thema LSBTI*interessieren.
Ein breites, spannendes Thema für kreative Texte.

Wir freuen uns auf den zweiten Teil der Rainbow Poetry Slam:

LSVD Gegenwind präsentiert:
Rainbow Poetry Slam, Vol. 2
Pinkwashing
Do., 21. Juli 2022, 18 Uhr

FrauenGenderBibliothek, Großherzog-Friedrich Str.111, 66121 Saarbrücken
Eintritt frei.
Anmeldung erforderlich: info@checkpoint-sb.de, tel.0681/398833
Hinweis: In der FrauenGenderBibliothek Saar gilt weiterhin die Maskenpflicht.

Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesprogramm Demokratie Leben! und der Landeshauptstadt Saarbrücken.

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Workshop „Argumentationstraining gegen Antifeminismus“ am Samstag, 9. Juli 2022, von 10 bis 17 Uhr

Workshop „Argumentationstraining gegen Antifeminismus“ am Samstag, 9. Juli 2022, von 10 bis 17 Uhr

FrauenGenderBibliothek Saar und Adolf-Bender-Zentrum laden ein:

Workshop „Argumentationstraining gegen Antifeminismus“
am Samstag, 9. Juli 2022, von 10 bis 17 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar,
Großherzog-Friedrich-Straße 111, 66121 Saarbrücken.


Immer dieselben Sprüche: Feministinnen sind sexuell frustrierte Kampflesben, Frauenrechte sind eigentlich nur Männerhass, Schwule drängen ihre Sexualität zu sehr der Öffentlichkeit auf und Transfrauen sind einfach nur perverse Männer, die sich auf Frauentoiletten schleichen wollen.

Im Berufs- und Schulalltag, im Verein, auf der Straße, im Internet und sogar im Familien- und Freundeskreis begegnen uns Vorurteile bis hin zu Hetze über Frauen, Homosexuelle und Transpersonen. Meist treffen sie uns unerwartet, sorgen für Unsicherheit und Sprachlosigkeit.

Beim „Argumentationstraining gegen Antifeminismus“ geht es um die Auseinandersetzung mit abwertenden Stammtischparolen und Vorurteilen. Das Training dient dazu, für sich selbst angemessene Umgangs- und Argumentationsstrategien in schwierigen Situationen zu entwickeln. Es werden die hinter den Parolen und Sprüchen liegenden sozialpsychologischen, soziologischen und politischen Motive und Faktoren diskutiert. Interaktive Übungen, die der eigenen Reflexion dienen, wechseln mit theoretischen Impulsen ab. Die Teilnehmenden können eigene Erlebnisse und Beispiele mitbringen, die sie im Workshop bearbeiten möchten.

Referentin:
Petra Melchert, Mitarbeiterin in der „Fachstelle gegen Rechtsextremismus – für Demokratie“, die von Demokratie leben! sowie vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit gefördert wird.

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist erforderlich an info@frauengenderbibliothek-saar.de

Hinweis: In der FrauenGenderBibliothek Saar gilt weiterhin Maskenpflicht.

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Film-Double-Feature mit Regisseurin Monika Treut: „Gendernauts“ und „Genderation“ am 27. und 28. Juni 2022 im Kino 8 1/2

Film-Double-Feature mit Regisseurin Monika Treut: „Gendernauts“ und „Genderation“ am 27. und 28. Juni 2022 im Kino 8 1/2

GENDERNAUTS erforscht das Phänomen von Trans-Geschlechtlichkeit. Ort: San Francisco, Zeit: am Anfang des neuen Jahrtausends. Der Film zeigt Gender-Mixer und sexuelle Cyborgs, die ihre Körper mit Hilfe neuer Technologien und Biochemie verändern und damit die Identität von männlich und weiblich in Frage stellen. Auf die Frage: Sind Sie ein Mann oder eine Frau? antworten die Gendernauten mit Ja. GENDERNAUTS stellt uns eine Gruppe faszinierender Künstler in Kalfornien vor, die zwischen den Polen herkömmlicher Geschlechter-Identität leben. Wie die Kosmonauten durch das Weltall und die Cybernauten durch die Netzkultur, so reisen die Gendernauten durch die vielfältigen Welten der Sexualität. (hyenafilms.com)

Die Doku GENDERATION ist eine Fortsetzung von Monika Treuts Dokumentarfilm »Gendernauts«, in dem sie zwanzig Jahre später nach San Francisco zurückkehrt und erkundet, was aus den Pionier:innen der Transgenderszene geworden ist.
Die Gendernauts haben viel erreicht. Vor zwanzig Jahren begannen die transsexuellen Pionier:innen nicht nur den Kampf für die eigenen Rechte, sondern etablierten auch das vor der Jahrtausendwende noch obskure interdisziplinäre Forschungsgebiet der Gender Studies fest im akademischen Mainstream. Im Kampf für die eigenen Rechte Siege zu erringen, heißt immer auch den Glamour des Pionierdaseins allmählich an den gesellschaftlichen Normzustand zu verlieren. In San Francisco heißt dieser Normzustand Gentrifizierung. Die Heimatstadt der Transbewegung, die Regisseurin Monika Treut bereits 1999 in ihrem damals viel beachteten Dokumentarfilm »Gendernauts« porträtierte, ist heute überwuchert vom Kapital, das die großen Tech-Unternehmen mitgebracht haben. GENDERATION ist eine Bestandsaufnahme. Ein Besuch nach zwanzig Jahren bei den Pionier:innen der Gendertheorie und den Gründer:innen der Trans-Szene von San Francisco, die sich zwar nie zur gleichen Prominenz aufschwang wie Andy Warhols Factory oder die New Yorker Punkszene, deren Einfluss aber unverkennbar ist. Die Aufbruchsstimmung ist verflogen und die Auseinandersetzung mit basalen Lebensrealitäten wichtiger geworden. San Francisco ist teuer, man selbst älter und die Verantwortung, die man für andere trägt, größer geworden.
(Karsten Munt, filmdienst.de).

Filme und Gespräch mit der persönlich anwesenden Regisseurin Monika Treut am 27. (GENDERNAUTS) und 28. (GENDERATION) Juni 2022 jeweils um 20 Uhr im Kino achteinhalb, Nauwieser Str. 19, 66111 Saarbrücken

Beide Filmabende werden veranstaltet von einem Kooperationsbündnis:
Kino achteinhalb,
Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit,
Nordamerikanische Literatur und Kulturwissenschaften, Universität des Saarlandes,
FrauenGenderBibliothek Saar,
LSVD Saar,
Frauenbüro der LH Saarbrücken

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