After Work „FeminisTisch“ am 12. März 2026: on tour bei Veranstaltung zum Prostituiertenschutzgesetz

After Work „FeminisTisch“ am 12. März 2026: on tour bei Veranstaltung zum Prostituiertenschutzgesetz

Die FrauenGenderBibliothek Saar lädt an jedem 2. Donnerstag im Monat von 18 bis 20 Uhr zum „FeminisTisch“ ein.
Bei diesem regelmäßigen offenen Treffen kann in geselliger Atmosphäre über Themen aus den Bereichen Feminismus und Gender diskutiert werden.

Der After Work „FeminisTisch“ ist für Menschen aller Geschlechter, Altersgruppen und kultureller Herkunft offen.
Am 12.3.2026 geht der „FeminisTisch“ auf Tour:
Wir besuchen die Veranstaltung „5 Jahre Prostituiertenschutzgesetz – Einblicke, Einordnungen und Empfehlungen aus Forschung und Praxis“ im Johannes-Foyer, Ursulinenstraße 67, 66111 Saarbrücken.
Mehr Infos und Anmeldung auf der Internetseite der Aidshilfe Saar

 

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„Queergelesen“ am 18.3.2026 mit „Stag Dance“ von Torrey Peters

„Queergelesen“ am 18.3.2026 mit „Stag Dance“ von Torrey Peters

Queergelesen – Der queer-feministische Lesekreis der FrauenGenderBibliothek Saar und des AK Queer der Universität des Saarlandes:
Nächstes Treffen (nach Herbstferienpause im Oktober) am Mittwoch, 18. Februar 2026, um 19:30 Uhr.

Der offene Literaturtreff beschäftigt sich mit Büchern und Filmen, die einen Fokus auf lesbische, schwule, bisexuelle, trans und weitere queere Perspektiven setzen.

Die offene Gruppe trifft sich regelmäßig an jedem 3. Mittwoch eines Monats. Das jeweilige Buch wird gemeinsam ausgewählt. Eine Teilnahme ist auch unregelmäßig möglich und auch ohne vorherige Lektüre des Buches.

Am 18. März 2026 geht es um „Stag Dance“ von Torrey Peters
Verlagstext:
Vier gleichermaßen visionäre Texte verschmelzen zu einer Coming-of-Age-Geschichte, einer Geschichte des Ausprobierens: Jungs in einem Internat erleben, wie sich ihr geheimes Begehren in Grausamkeit und Verrat verkehrt, trans* Menschen planen nichts weniger als die Übernahme der Weltherrschaft, Holzfäller feiern vergnügt ein ausgelassenes Fest im Wald, bis ein Teil der Männer als Frauen auftritt, und ein Crossdresser steht an einem Partywochenende in Las Vegas verzweifelt zwischen zwei Versuchungen. Scham, Selbstüberschätzung, Verwirrung und Verlorenheit – Torrey Peters erzählt von den verstörenden wie befreienden Aspekten des Erwachsenwerdens. Davon, wie herausfordernd es sein kann, den eigenen Weg zu finden. 

Treffpunkt: FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken
Eine Online-Zuschaltung ist möglich. Bei Interesse gerne melden.

Mehr Infos:
FrauenGenderBibliothek Saar
www.frauengenderbibliothek-saar.de, www.facebook.com/FrauenGenderBibliothekSaar,
www.instagram.com/frauengenderbibliothek_saar

AK Queer der Universität des Saarlandes
https://akqueeruds.de , www.facebook.com/queer.uds, www.instagram.com/queer_uds

 

 

 

 

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Film, Buch, Talk und Party: „Mehr als nur Arbeit – Erfahrungen von Fachkräften aus Mexiko und den Philippinen“ am 28.3.2026

Film, Buch, Talk und Party: „Mehr als nur Arbeit – Erfahrungen von Fachkräften aus Mexiko und den Philippinen“ am 28.3.2026

Mehr als nur Arbeit – Erfahrungen von Fachkräften aus Mexiko und den Philippinen

Podiumstalk mit Bezug zum Film „Gekommen, um zu pflegen“ und zur Buchreihe „Common Diversities
– Junge Filipin@s im deutschsprachigen Raum / Remaking the Past Shaping the Future“

Ein Veranstalter:innen-Bündnis lädt Interessierte dazu ein, sich mit Erfahrungen von Migrantinnen in Bezug auf Arbeit, Kultur, frauenspezifische Migrationserfahrungen und Pflegekräftemangel zu beschäftigen.
Zu diesem Anlass wird der Film „Gekommen, um zu pflegen“ sowie die Buchreihe „Common Diversities – Junge Filipin@s im deutschsprachigen Raum“ vorgestellt, zur Thematik diskutiert und anschließend gemeinsam gefeiert.

Der Film „Gekommen, um zu pflegen“, der das Anwerben, die Anreise und die Integration mexikanischer Pflegekräfte ins Saarland dokumentiert, kann zu folgenden Zeiten angeschaut werden:
Freitag, 27.3., 19:00 Uhr, Samstag, 28.3., 17:00 Uhr, Sonntag, 29.3., 15:00 Uhr

Am Samstag, 28.3., folgt nach dem Film ein Veranstaltungsabend mit folgendem Programmablauf:

19:00-19:30 Grußworte
– Dr. Magnus Jung, Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit des Saarlandes
– Hagen Kern, Pflegedirektor Klinikum Saarbrücken
– Christian Müller, Leiter Dezernat I – Personal des Universitätsklinikums des Saarlandes
– Emma Weber, Halo Halo Netzwerk

19:30-20:00 Buchvorstellung „Common Diversities“ Band 1 und 2 durch die Herausgeber:innen

20:00-21:00 Podiumsdiskussion
Im Gespräch:
Arlene Castaneda und Ralph Chan, Herausgeber:innen von „Common Diversities“
– Camilo Berstecher Barrero, Regisseur von „Gekommen, um zu pflegen“
– Marithe Caire Javan und Xena Morallos, Auszubildende aus den Philippinen
– Esther Garcia Vásquez, Pflegefachkraft aus Mexiko
– Veronika Kabis, Leiterin des Zuwanderungs- und Integrationsbüros der Landeshauptstadt Saarbrücken

Moderation: Dr. Eva Nita (MiNET Saar) und Petra Stein (FrauenGenderBibliothek Saar)

21:00-23:00 Party mit philippinischer und mexikanischer Musik und Snacks

Veranstaltungsort: Filmhaus Saarbrücken, Mainzer Str. 8, 66111 Saarbrücken
Eintritt: frei

Platzreservierung (unbedingt empfohlen, für Film und Podium separat): www.filmhaus.saarbruecken.de

Veranstalter:innen und Mitwirkende:
Filmhaus Saarbrücken
FrauenGenderBibliothek Saar / frauenbibliothek e.V. (FGBS)
Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken
Halo Halo Netzwerk
Klinikum Saarbrücken
MiNET Saar – Mentoringnetzwerk für Migrantinnen
Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit des Saarlandes
Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland (NES) e. V.
Producciones Flow (Camilo Berstecher Barrero)
Sentro – Zentrum für österreichische und philippinische Kultur und Sprachen
Universitätsklinikum des Saarlandes
Zuwanderungs- und Integrationsbüro (ZIB) der Landeshauptstadt Saarbrücken

Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit aus Mitteln der Saarland-Sporttoto GmbH.

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Vortrag: Rechtsstaat und Patriarchat mit Hannah Catherine Davies am 13.4.2026

Vortrag: Rechtsstaat und Patriarchat mit Hannah Catherine Davies am 13.4.2026

Seit der Entstehung der #MeToo-Bewegung im Jahr 2017 ist das Phänomen der sexuellen Belästigung und Gewalt erneut in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Weitgehend verschwunden aus dem öffentlichen Gedächtnis ist dagegen der jahrzehntelange Aktivismus der Neuen Frauenbewegung, die seit den 1970er Jahren männliche Gewalt gegen Frauen skandalisierte. Gegen massive Widerstände prangerten diese Aktivistinnen die Verharmlosung von Vergewaltigungen an, gründeten Beratungsstellen und setzten sich unermüdlich für eine Reform des Sexualstrafrechts ein. Doch erst 1997, später als in anderen europäischen Ländern, wurde der Vergewaltigungsparagraf in der Bundesrepublik schließlich reformiert.

Hannah Catherine Davies rekonstruiert die jahrzehntelangen Kämpfe von Feministinnen und zeigt auf, wie sich durch sie der Blick von Öffentlichkeit, Wissenschaft und Recht auf das Problem der sexuellen Gewalt fundamental veränderte. Dabei geht sie auch der Bedeutung sozialer Bewegungen und ihres Verhältnisses zum Staat nach und wirft ein neues Licht auf die Rolle von Frauen als politische Akteurinnen in der Geschichte der Bundesrepublik.

Dr. Hannah Catherine Davies ist wissenschaftliche Oberassistentin am Historischen Seminar der Universität Zürich.

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Saar und der Stiftung Demokratie Saarland in Kooperation mit der FrauenGenderBibliothek Saar und dem Frauennotruf Saarland.

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Rückblick: MiNET Saar bei der 3. Regionalen Jobmesse für Frauen am 29.10.2025

Rückblick: MiNET Saar bei der 3. Regionalen Jobmesse für Frauen am 29.10.2025

Auf Einladung des Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit war MiNET Saar bei der 3. Regionalen Jobmesse für Frauen, in Neunkirchen, am 29. Oktober 2025 vertreten.
Die Veranstaltung bot Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich umfassend über Karriereperspektiven, berufliche (Neu-)Orientierung und den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu informieren – mit direkter Interaktion zu regionalen Arbeitgeber:innen.
Koordinatorin Dr. Eva Nita stellte dabei das Mentoringprogramm „MiNET Saar“ vor und gab Einblicke in die vielfältigen Chancen, die das Programm für Frauen mit Migrationshintergrund auf ihrem beruflichen Weg eröffnet.

 

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15.11.: Tag des offenen Bücherschrankes

15.11.: Tag des offenen Bücherschrankes

Am 15.11. ist der Tag des öffentlichen Bücherschranks!

Wir haben in der FrauenGenderBibliothek Saar ebenfalls eine Auswahl an aussortierten Fachbüchern, feministischer Literatur, Geschichtsbüchern, Romanen und Krimis von namenhaften Autor:innen wie Charlotte Link, Paula Allende oder Heinrich Böll.

Kommt gerne vorbei zum Stöbern!

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MiNET Saar im ZDF Mittagsmagazin am 26.8.2025

MiNET Saar im ZDF Mittagsmagazin am 26.8.2025

Im Rahmen eines Beitrags innerhalb des ZDF Mittagsmagazins wurde ein Tandempaar mit einer Mentee aus Syrien zum Thema 10 Jahre nach Angela Merkels Ausspruch „Wir schaffen das“ interviewt.
Die Ärztin Ibtesam Almohammad aus Syrien erzählt von ihrem Weg in Deutschland. Im Rahmen des Mentoringprogramms MiNET Saar wurde sie von Mentorin Margret Biehl unterstützt.

Der Beitrag kann online in der  ZDF-Mediathek angesehen werden: www.zdf.de/video/dokus/was-haben-wir-geschafft-100/integriert-oder-gescheitert-100

 

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Neu in der Ausleihe

Neu in der Ausleihe

Folgende Bücher gibt es neu im FGBS-Bestand:

– n-ails e.V.: Women in Architecture Berlin. Facetten weiblicher Baukultur, JOVIS Verlag.

– Çigdem Akyol: Geliebte Mutter Canim Annem, Steidl.

– Tanja Dückers: Das Leben der Annemarie Böll. Eine Würdigung, Heinrich-Böll-Stiftung.

– Ursula Krechel: Vom Herzasthma des Exils, Cotta.

– Franziska Hauser; Maren Wuster (Hrsg.): Ost*West*frau*, Frankfurter Verlagsanstalt.

– Asha Hedayati: Die stille Gewalt. Wie der Staat Frauen alleinlässt, Rowohlt Polaris.

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Nachruf Schriftstellerin Doris Gercke

Nachruf Schriftstellerin Doris Gercke

Am 25.07.2025 ist in Hamburg die Schriftstellerin, Lyrikerin und Drehbuchautorin Doris Gercke verstorben.

Das Netzwerk HERland schreibt zu ihrem Gedenken:

Unser HERLand-Gründungsmitglied Doris Gercke starb am 25. Juli 2025 mit 88 Jahren.
Doris Gerckes Verdienst um den deutschen Krimi ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Sie hat ihn Ende der 80er Jahre politisch gemacht mit ihrem scharfen Blick auf die Lügen und Zwänge unserer Gesellschaft und ihrer präzisen, trockenen Sprachkunst.

Geboren wurde Doris Gercke am 7. Februar 1937 in Greifswald als Kind einer Arbeiterfamilie, die 1949 nach Hamburg flüchtete. Da ihre Eltern das Schulgeld nicht aufbringen konnten, musste sie 1954 das Gymnasium verlassen und machte eine Ausbildung zur Verwaltungsbeamtin. Von der Geburt ihres zweiten Kindes an arbeitete sie als Hausfrau und Mutter. 1980 holte sie per Begabtenabitur ihren Schulabschluss nach und studierte Jura, um Strafverteidigerin zu werden. Nach dem Examen entschied sie sich jedoch, inspiriert von Chandler und Sjöwall/Wahlöö, fürs Schreiben von Kriminalliteratur.

Ihr erstes Buch »Weinschröter, du musst hängen« erschien 1988 im Galgenberg-Verlag und befasst sich – ihre Worte – mit dem »zerrütteten Verhältnis zwischen Männern und Frauen«. Ein Krimi, der ihr nicht nur Lob, sondern auch Anfeindungen einbrachte und dessen eigenbrötlerische Ermittlerin Bella Block fortan zur Ikone wurde (17 Kriminalromane bis 2012). Zwischen 2002 und 2016 entstand zudem die Trilogie um Ex-Anwältin Milena Prohàska. 1991 erhielt Doris Gercke den Schwedischen Krimipreis (international) und 2000 den Glauser Ehrenpreis des Syndikats für ihr Gesamtschaffen. Für sie war Krimi ganz klar »eine Kunstform. Kunst hat etwas mit Abbildung von Wirklichkeit und Wahrhaftigkeit zu tun. Je wahrhaftiger ein Krimi ist, desto besser finde ich ihn.« Doris Gercke verfasste auch Romane anderer Genres, Kurzgeschichten, Hörspiele und Lyrik. Zuletzt erschien 2022 von ihr der chronistische Kriminalroman »Die Nacht ist vorgedrungen«.

Politisch war sie immer: eine kerzengerade Antifaschistin, die kompromisslos Position bezog gegen Krieg und Kapitalismus und gegen das Patriarchat. Sie war Mitglied im P.E.N.-Zentrum Deutschland und beim Verband deutscher Schriftsteller*innen. 2015 gründete sich mit ihr und bei ihr, in ihrem Haus in Natendorf, die feministische Krimiautorinnenvereinigung HERland.

 

Der Argument Verlag hat ebenfalls einen Nachruf veröffentlicht.

Foto: Doris-Gercke (c) Deff Westerkamp

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Werden Sie Mentorin!

Werden Sie Mentorin!

Das Mentoringprogramm „MiNET Saar“ sucht aktuell ehrenamtliche Mentorinnen insbesondere aus den Bereichen Ingenieurswesen und Buchhaltung.

Wir suchen Frauen, die mitten im Leben stehen und die Freude daran haben, eine Frau mit Migrationshintergrund ein Jahr lang partnerschaftlich zu begleiten.
Sie helfen der Mentee, ihr Potenzial für den Arbeitsmarkt zu erschließen und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.

Bei Interesse und für mehr Informationen steht die Projektkoordinatorin Dr. Eva Nita unter minet-saar@frauengenderbibliothek-saar.de oder 0681/9388024 bereit. 

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