FrauenGenderBibliothek Saar beteiligt sich an „Nacht der Bibliotheken“ am 17. März 2023

FrauenGenderBibliothek Saar beteiligt sich an „Nacht der Bibliotheken“ am 17. März 2023

Der bundesweite Aktionstag „Nacht der Bibliotheken“ findet in diesem Jahr am 17.3.2023 statt.
Auch die FrauenGenderBibliothek Saar öffnet ihre Türen an diesem Abend von 18 bis 22 Uhr.
In der FGBS wird zu jeder halben Stunde eine Person einen Lieblingstext von 10-15 Minuten vorlesen.
In der Zeit zwischen den Kurzlesungen kann die Fachbibliothek für Frauen- und Genderthemen erkundet werden.
Die Mitarbeiterinnen sind für Fragen präsent.

Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht notwendig.

Ein Überblick über alle saarländischen Aktivitäten zur „Nacht der Bibliotheken“ gibt es auf der Seite der Stadtbibliothek.
Hier geht es zur bundesweiten Internetseite der Nacht der Bibliotheken.

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Internationaler Frauentag 8.3.2023 – Aktion des FrauenForum Saarbrücken

Internationaler Frauentag 8.3.2023 – Aktion des FrauenForum Saarbrücken

„Frauen tragen ihre Forderungen zu Markte!“
Mittwoch, 8. März 2023, 11-14 Uhr
Bahnhofstraße 15, 66111 Saarbrücken – Vor GALERIA, ehemals Karstadt

In Anlehnung an die Forderung der frühen Frauenrechtlerinnen, die nach „Brot und Rosen“ – nach gerechten Löhnen und würdigen Lebensbedingungen – verlangten, werden die 24 Mitgliedsorganisationen des FrauenForum Saarbrücken ihre aktuellen Forderungen für eine geschlechtergerechte Gesellschaft mit Blumengrüßen „zu Markte tragen“.

Das Frauen Forum Saarbrücken ist ein Aktionsbündnis für eine gleichberechtigte Gesellschaft, in dem z.Zt. folgende Organisationen aktiv sind:
ALDONA e.V., Arbeitskammer des Saarland, AsF Saarbrücken, Bahá’í Frauen Forum BFF Saarland, Ev. Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte, Familienplanung und Sexualpädagogik (Diakonie Saar), Frauenarbeitsgemeinschaft LISA – Die Linke, Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken, FrauenGenderBibliothek Saar, Frauengruppe Mimose, Frauenhaus Saarbrücken (AWO), Frauenmantel – Frau im Zentrum e. V., Frauennotruf Saarland e.V., Frauenpolitisches Forum der DKP, Frauen Union Saarbrücken-Stadt, Frauenverband Courage, LSVD Saar, NELE, pro familia Saarbrücken, Sirin Elemhuli Saarland, Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (skf) mit der Beratungs- und Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt und dem Elisabeth-Zillken-Haus, Therapie Interkulturell e.V., VAMV, Ver.di-Frauen

Mehr Infos und Kontakt: www.facebook.com/frauenforumsaarbruecken

Das Frauenbüro der Landeshauptstadt hat wieder ein Programmheft erstellt, in dem alle Aktivitäten anlässlich des Internationalen Frauentages aufgelistet sind. Online gibt es das Heft auf der Internetseite des Frauenbüros: https://www.saarbruecken.de/rathaus/stadtpolitik/frauenbuero

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Vortrag von Lisa Lang „Direktorinnen von Museen zu Beginn des 20. Jahrhunderts“  am Montag, 27.2.2023, um 18:30 Uhr

Vortrag von Lisa Lang „Direktorinnen von Museen zu Beginn des 20. Jahrhunderts“ am Montag, 27.2.2023, um 18:30 Uhr

Die FrauenGenderBibliothek Saar und der Verein für Frauenbildung und Frauenkultur laden ein:

Vortrag von Lisa Lang
Direktorinnen von Museen zu Beginn des 20. Jahrhunderts am Beispiel von Lilli Fischel als Direktorin der Kunsthalle Karlsruhe
am Montag, 27. Februar 2023, um 18:30 Uhr
in der FrauenGenderBibliothek Saar

In den vergangenen Jahren wurde in der Kunstgeschichte viel zu vergessenen und unterrepräsentierten Künstlerinnen geforscht, ausgestellt und publiziert. Aber wie sah es in den entscheidungstreffenden Positionen in Kultureinrichtungen aus? Dort, wo die Möglichkeiten bestanden, über Ankäufe, Ausstellungen oder Fördermöglichkeiten zu entscheiden. Gab es Frauen in führenden Positionen? Auf diese Fragen geht der Vortrag anhand der Biografie von Lilli Fischel ein. Lilli Fischel (1891 – 1978) studierte in München, Freiburg und Frankfurt, wo sie ihr Studium mit einer Promotion abschloss. Anschließend arbeitete sie in einer Galerie in Karlsruhe, bevor sie als Volontärin an die Badische Kunsthalle nach Karlsruhe kam. Sie kämpfte fortan für eine faire Behandlung in der Institution, die sie von 1927 bis 1930 kommissarisch und von 1930 bis 1933 offiziell leitete. Sie setzte sich stark für die Moderne Kunst ein und bildete ein über Deutschland hinaus reichendes Netzwerk in Fachkreisen.

Lisa Lang studierte von 2014-2019 Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität zu Köln und der Universidad de Sevilla. Derzeit studiert sie im Masterstudiengang Kunstwissenschaften an der TU Berlin. Im Jahr 2022 schrieb sie Ihre Masterarbeit „Frieda Fischer, Lilli Fischel und Hanna Stirnemann – Frauen in Führungspositionen an Museen zu Beginn des 20. Jahrhunderts“, die zu Beginn des Jahres im Online-Verlag der TU Berlin veröffentlicht wurde

Eintritt: frei

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Tanzflashmob gegen Gewalt an Frauen ONE BILLION RISING 2023 in Saarbrücken

Tanzflashmob gegen Gewalt an Frauen ONE BILLION RISING 2023 in Saarbrücken

One Billion Rising zum 11. Mal in Saarbrücken: Dienstag, 14.2.2023, 17:00 Uhr auf dem St. Johanner Markt.

 1 Milliarde Menschen weltweit demonstrieren tanzend gegen Gewalt an Mädchen und Frauen. Für Wertschätzung, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit.

Die Gruppen des FrauenForum Saarbrücken laden unter Federführung von Frauenmantel e.V. alle ein, sich zu erheben (rising), zu tanzen und sich auf der ganzen Welt mit allen zu verbinden, um Selbstbestimmung und die Wertschätzung von Weiblichkeit zu erreichen. Das Ende jeglicher Gewalt wird herbeigeführt, wenn wir uns zusammenschließen, das Schweigen auflösen, anklagen, Gerechtigkeit und Respekt einfordern.

Am 14. Februar 2013 kam die Welt zusammen, um zu streiken, zu tanzen und sich zu erheben, um Gewalt gegen Frauen, Mädchen, allen weiblich gelesenen Personen und auch dem Planeten, zu beenden. Dies machte One Billion Rising zu der größten Massenaktion zur Beendigung von Gewalt an Frauen* in der Geschichte der Menschheit. Basierend auf der Statistik, dass eine von drei Frauen* im Laufe ihres Lebens sexualisierte Gewalt erfährt oder in anderer Form misshandelt wird, begann der Aufruf zum Handeln. Bei einer Weltbevölkerung von 8 Milliarden Menschen summiert sich diese Zahl auf mehr als EINE MILLIARDE.

 

ERHEBT EUCH | BEFREIT EUCH | VERBINDET EUCH| TANZT

Dieses Jahr ist das Motto:

Rise for freedom.

We rise for freedom. Wir erheben uns für Freiheit,

gegen Krieg, Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung, gegen Vergewaltigung, Missbrauch, sexueller Ausbeutung und Femizid.

Gegen Armut, Unterdrückung, politische Verfolgung, wirtschaftliche Ungerechtigkeit, Umweltplünderung und -zerstörung,

Wir solidarisieren uns mit den Frauen* im Iran, in Afghanistan, in der Ukraine und mit Frauen* weltweit, die (sexualisierter) Gewalt, Krieg und Mord ausgesetzt sind.

We rise for a new culture – Wir erheben uns für eine neue Kultur.

„Create The New Culture“ – Erschaffen wir eine neue Kultur! Aktivist*innen erheben sich für eine Zukunft in der Gleichheit, Respekt, Würde, Fürsorge, Inklusion, Gemeinschaft, Verbindung und Liebe im Vordergrund sehen.

 

Der Körper lügt nicht und kennt die Wahrheit. Jeder Übergriff verletzt. Unsere Botschaft ist: Frauen* und Mädchen* wir sehen euren Schmerz. Wir sind viele. Wir klagen die Verantwortlichen an. Wir stehen auf für eine gerechte Welt. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Menschenrecht ist Frauenrecht.

Der Körper ist heilig. Es ist die Aufgabe der Gesellschaft Frauen* und Mädchen* zu würdigen. Frauenkörper und Mädchenkörper zu würdigen. Unseren Planeten zu würdigen. Mit Tanz feiern wir unsere Körper, verbinden uns miteinander und zeigen Stärke. Wir stehen und tanzen zusammen. Wir sehen uns. Wir sind nicht allein. Auf der ganzen Welt tanzen und demonstrieren wir jedes Jahr gemeinsam am Valentinstag für die Rechte der Frauen* und Mädchen*.

„Tanzen besteht darauf, dass wir Raum einnehmen, und obwohl es keine festgelegte Richtung gibt, gehen wir gemeinsam dorthin. Tanzen ist gefährlich, fröhlich, sexuell, heilig, störend und ansteckend und bricht die Regeln. Es kann überall, jederzeit, mit jedem und jedem passieren, und es ist kostenlos. Der Tanz schließt sich uns an und treibt uns an, weiter zu gehen, und deshalb steht er im Mittelpunkt von ONE BILION RISING“  – Eve Ensler (Initiatorin von OBR)

 

Allgemeine Information und Zusammenstellung von Filmen zu One Billion Rising:

Es ist es sehr beeindruckend zu sehen, wie und wo überall auf der Welt getanzt wird: www.OneBillionRising.org

 

Mehr Infos:

Saarland:
www.facebook.com/frauenforumsaarbruecken
www.facebook.com/obr.saar

www.frauenmantel-ev.de
www.facebook.com/frauenmantel.eV.de


Deutschland:  
www.OneBillionRising.de, www.onebillionrising-muenchen.de

International:
www.OneBillionRising.org, www.vday.org

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After Work „FeminisTisch“ in Kooperation mit dem AStA-Arbeitskreis Feminismus der UdS mit Buchbesprechung am Donnerstag, 9. Dezember 2021, 18-20 Uhr

After Work „FeminisTisch“ in Kooperation mit dem AStA-Arbeitskreis Feminismus der UdS mit Buchbesprechung am Donnerstag, 9. Dezember 2021, 18-20 Uhr

Die FrauenGenderBibliothek Saar lädt an jedem 2. Donnerstag im Monat von 18 bis 20 Uhr zum „FeminisTisch“ ein.
Bei diesem regelmäßigen offenen Treffen kann in geselliger Atmosphäre über Themen aus den Bereichen Feminismus und Gender diskutiert werden.

Der After Work „FeminisTisch“ ist für Menschen aller Geschlechter, Altersgruppen und kultureller Herkunft offen.

Am 9. Dezember findet der „FeminisTisch“ in Kooperation mit dem AStA-Arbeitskreis Feminismus der Universität des Saarlandes statt. Es wird eine Buchbesprechumng zum Roman „Spitzenreiterinnen“ von Jovana Reisinger geben. Das Buch muss vorher nicht gelesen sein.

Jovana Reisinger, 1989 in München geboren und in Österreich aufgewachsen, ist Autorin, Filmemacherin und bildende Künstlerin. Unter anderem schreibt sie die Menstruationskolumne „Bleeding Love“ für Vogue Germany und hat preisgekrönte Kurzfilme mit Namen wie „pretty boyz don’t die“ und „pretty girls don’t lie“ gedreht.
Ihr Roman „Spitzenreiterinnen“, in dem alle Frauen nach Frauenzeitschriften benannt sind und Männer keine Namen, sondern nur Buchstaben haben (z.B. D. oder F.), wurde im Februar 2021 veröffentlicht und war für den Bayrischen Buchpreis nominiert. In ihren Werken behandelt Reisinger feministische Themen wie Sexismus, Geschlechterstereotypen, neoliberalen Leistungsdruck ans „Frausein“ und Gewalt an Frauen.

Die Veranstaltung wird voraussichtlich in Präsenz unter Einhaltung der 2G+-Regel stattfinden. Zur Teilnahme sollten Interessierte sicherheitshalber eine Anmeldungsmail an info@frauengenderbibliothek-saar.de senden, um über kurzfristige Änderungen des Formates aufgrund der Pandemielage informiert zu werden.

 

Weitere Infos und Kontakt:
FrauenGenderBibliothek Saar
Großherzog-Friedrich-Straße 111
66121 Saarbrücken
Tel. 0681-9388023
info@frauengenderbibliothek-saar.de
www.frauengenderbibliothek-saar.de
Facebook: Frauen Gender Bibliothek Saar
Instagram: frauengenderbibliothek_saar

Die Arbeit der FrauenGenderBibliothek Saar wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, der Landeshauptstadt Saarbrücken, der Arbeit + Kultur Saarland gGmbH  und dem Förderverein der FGBS.

Hinweis: Die FrauenGenderBibliothek Saar beteiligt sich mit dieser Veranstaltung an der Initiative „Die offene Gesellschaft“. Diese setzt sich zusammen mit vielen anderen Personen, Gruppen und Organisationen für Demokratie und Gerechtigkeit ein. Mehr Infos dazu unter www.die-offene-gesellschaft.de.

 

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FrauenThemenMonat FEM*plus – Volles Programm im November

FrauenThemenMonat FEM*plus – Volles Programm im November

Textbeitrag der Internetseite des Frauenbüros der Landeshauptstadt Saarbrücken:

Unter dem Motto FEM*plus laden das Frauenbüro und zahlreiche Veranstalterinnen zu über 30 Terminen zwischen dem 29. Oktober und 26. November ein.

Frauenbeauftragte Katharina Kunze freut sich: „Als wir uns für den Namen „FEM*plus“ entschieden, wussten wir noch gar nicht, dass dies der größte FrauenThemenMonat in der 35jährigen Geschichte des Frauenbüros der Stadt Saarbrücken wird. FEM*plus soll signalisieren, dass es mehr Feminismus braucht, dass Feminismus uns alle bereichert und dass es innerhalb der feministischen Debatten auch immer neue Aspekte und Blickwinkel zu bedenken gilt. Nun haben wir ein Programm, das sich durch aktuelle Themen, einladende Konzepte und abwechslungsreiche Perspektiven auszeichnet. Viele interessante Formate und teils kontroverse Positionen werden gleichberechtigt vorstellt und so die Debattenkultur bereichert und die informierte Meinungsbildung unterstützt.“

Alle sind herzlich eingeladen

Alle Saarbrückerinnen und Saarbrücker sind herzlich willkommen bei den Veranstaltungen. Eine Anmeldung bei der jeweiligen Veranstalterin ist aufgrund der begrenzten Platzzahl erforderlich. Oberbürgermeister Uwe Conradt ergänzt: „FEM*plus bietet digitale und Präsenzveranstaltungen, Filme, Workshops, Lesungen, Vorträge und das beliebte Barcamp. Ich freue mich, dass die Vereine und Organisationen, Aktivistinnen und Institutionen für Saarbrücken so ein spannendes und barrierearmes Programm geschaffen haben. Wer teilnehmen möchte und dafür Unterstützung braucht, kann bei den Veranstalterinnen oder beim Frauenbüro den individuellen Bedarf mitteilen.“ Bis auf einige Filme können alle Events kostenlos besucht werden, sofern eine gültige Anmeldebestätigung vorliegt.

Zum Download des FTM-Progammheftes

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FrauenForum Saarbrücken: Infoaktion und Film zum internat. Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2021

FrauenForum Saarbrücken: Infoaktion und Film zum internat. Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2021

Zum diesjährigen internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 25. November 2021 lädt das Bündnis FrauenForum Saarbrücken um 16:00 Uhr zu einer Info-Aktion auf den Gustav-Regler-Platz und anschließend um 17:30 Uhr ins Filmhaus Saarbrücken zum Film „Kairo 678 – Aufstand der Frauen“ ein.

Um 16:00 Uhr werden Vertreterinnen der Gruppen des FrauenForums Botschaften und Forderungen für eine gewaltfreie Welt im öffentlichen Raum präsentieren, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Interessierte Passanten und Passantinnen erhalten außerdem Informationen über Beratungsangebote.

Um 17:30 Uhr zeigt das FrauenForum gemeinsam mit dem Filmhaus Saarbrücken den Film „Kairo 678 – Aufstand der Frauen“. Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

„KAIRO 678 – Aufstand der Frauen“
Regie: Mohamed Diab
Ägypten 2012, 100 Min., FSK 12

In seinem Regiedebüt greift der Drehbuchautor Mohamed Diab das im Land am Nil und von der Revolution tabuisierte Thema der sexuellen Belästigung auf. Diab erzählt von drei Frauen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, die sich nicht länger mit männlichen Übergriffen abfinden wollen. Fayza wird ständig in den überfüllten Bussen der Metropole begrapscht, Seba wurde vor Jahren Opfer einer Massenvergewaltigung und Nelly ist bei einem Überfall nur knapp ihren Peinigern entkommen. Ganz unterschiedlich reagieren die Frauen, die nicht mehr Opfer sein wollen: die eine zieht vor Gericht, die andere das Messer…

Mit viel Einfühlungsvermögen nähert sich Diab seinem heiklen Thema und setzt es mit drei herausragenden Schauspielerinnen um. Der Film aus der Zeit des Arabischen Frühlings erzählt von einer rücksichtslosen Männergesellschaft und Frauen, die sich dagegen zur Wehr setzen. Der Film skizziert dabei nicht nur die ägyptische Gesellschaft, sondern steht für die Situation von Frauen in vielen Teilen der Welt – bis heute.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des FrauenThemenMonat Saarbrücken statt.
Es gelten die aktuellen Hygienebestimmungen für Kinos zum Zeitpunkt der Veranstaltung.
Weitere Infos und Anmeldung über www.filmhaus.saarbruecken.de.

Der Eintritt ist frei.

Facebookseite des FrauenForum Saarbrücken

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Online-Veranstaltung zu Religion, Rechtspopulismus und reproduktiven Rechten am Donnerstag, 18. November 2021, um 18 Uhr

Online-Veranstaltung zu Religion, Rechtspopulismus und reproduktiven Rechten am Donnerstag, 18. November 2021, um 18 Uhr

„Kinder für Gott und Vaterland?“ 

Seit Jahren demonstrieren in Saarbrücken christlich-fundamentalistische Gruppen, u.a. die Piusbruderschaft, gegen das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung und damit gegen das Recht, eine Schwangerschaft selbstbestimmt auszutragen oder abzubrechen. Sie treffen sich dazu vor dem Haus, in dem sich die Beratungsstelle der pro familia und das Medizinische Zentrum der pro familia in Saarbrücken befinden. Jedes Jahr im November startet außerdem ein „Gebetszug“, der sogenannte „Marsch für das Leben“, vor diesem Gebäude zum Kundgebungsplatz in der Innenstadt.

Gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie der Landeshauptstadt Saarbrücken im Bundesprogramm „Demokratie leben!“, haben wir die Argumentationsketten dieser Gruppierungen und ihre Vernetzung recherchiert. Die Ergebnisse präsentieren wir im Rahmen des FrauenThemenMonats.

Dr. Heike Mißler stellt die Ergebnisse der lokalen Recherche vor. Im anschließenden Fachvortrag werden sie von Dr. Liane Bednarz in den weiteren Kontext der Debatten um Religion, Rechtspopulismus und reproduktive Rechte eingeordnet.

Anmeldung: saarbruecken@profamilia.de

Information: 0681/ 96817811

Referentin Liane Bednarz:
Publizistin und Juristin; Autorin von „Die Angstprediger. Wie rechte Christen Gesellschaft und Kirchen unterwandern“

Projektteam:
Eva Szalontai (Leiterin der pro familia Beratungsstelle Saarbrücken)
Veronika Kabis (Vorstand pro familia Saarbrücken)
Heike Mißler (Anglistik, Amerikanistik und Anglophone Kulturen und Forum Geschlechterforschung, Universität des Saarlandes)
Petra Stein und Margarethe Kees (FrauenGenderBibliothek Saar)

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Online – Filmvorführung „DIE KUNDIN“ am 15.11.2021 um 18:00 Uhr

Online – Filmvorführung „DIE KUNDIN“ am 15.11.2021 um 18:00 Uhr

Bundesweite Online – Filmvorführung „DIE KUNDIN“ am 15.11.2021 um 18:00 Uhr

Fast alle kennen Marlies Krämer, die Frau aus dem Saarland, die seit 30 Jahren für die sprachliche Sichtbarkeit von Frauen kämpft und der wir unter anderem verdanken, dass in den Wetternachrichten Hochs jetzt auch Frauennamen tragen. Über sie und ihren Lebensweg ist im letzten Jahr ein Film entstanden. „Die Kundin“ lautet der Titel des Films, den Regisseur Camilo Berstecher Barrero als „Femmage“ an Marlies Krämer gedreht hat.

Der Frauenrat hat sich gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Mitgliedsorganisationen (Arbeitskammer des Saarlandes, Deutscher Juristinnenbund djb, Deutscher Gewerkschaftsbund DGB, Frauenbüro Saarbrücken, Frauenbüro der Stadt Homburg, FrauenGenderBibliothek Saar, FrauenNotruf Saarland, Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands kfd, LAG der kommunalen Frauenbeauftragten, profamilia Saarbrücken) und mit der Unterstützung von Arbeit und Kultur Saarland auf den Weg gemacht diesen Film möglichst vielen Menschen kostenfrei zugänglich zu machen und damit Marlies Krämer bundesweit zu ehren.

Deshalb präsentieren wir am 15.11.2021 um 18:00 Uhr den Film „DIE KUNDIN“ plus Rahmenprogramm als bundesweites Online-Angebot.

INFOS zum FILM:

Wer denkt, für Frauenrechte zu kämpfen sei ein Trend der Neuzeit, hat sich getäuscht. Sprachliche Sichtbarkeit von Frauen in Dokumenten und Formularen – dafür kämpft Marlies Krämer schon seit fast 30 Jahren. Ein Film erzählt jetzt ihre Geschichte. 

Mit ihren 84 Jahren beweist die Saarländerin Marlies Krämer immer noch eins: Unermüdlichen Kampfgeist. Die Kundin der Sparkasse im saarländischen Sulzbach wollte in Formularen nicht länger als „Kunde“ und „Kontoinhaber“ angesprochen werden. „Damit sind wir sprachlich ausgegrenzt – so als gäbe es uns gar nicht“, erklärt Kundin Krämer. Die rein männliche Form sei Ausdruck der Unterdrückung der Frau, so die 84-Jährige. Mit ihrem Willen nach Gleichberechtigung ging sie durch alle Instanzen – und machte damit Schlagzeilen in aller Welt. 2018 hatten die Richter*innen die Klage von Marlies Krämer abgewiesen. Sie schreibt, sie demonstriert und zieht vor Gericht.

Der Film betrachtet die über 80-Jährige mit zartem Erstaunen und skizziert einen Lebensweg, der so unwahrscheinlich wie inspirierend ist. In fast altmodischer Zurückhaltung begegnet der junge deutsch-kolumbianische Filmemacher der Unbeugsamen und zeigt, dass auch in der saarländischen Provinz die internationale Solidarität lebt. In einer mexikanischen Zeitung beispielweise erschien ein Interview mit der Rentnerin aus dem saarländischen Sulzbach.

Trailer:             https://youtu.be/Zv-R8Uw5hBs

Interview mit dem Regisseur auf dem DOK-fest in München:  www.youtube.com/watch?v=q9osiNuqGOM

SR-Radiofeature über Marlies Krämer von karin Mayer: www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=107142

Reservierung der „Kinokarte“ über www.diekundin.com/frauenratsaarland

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