Barcamp Frauen* Saar am 4. November 2023

Barcamp Frauen* Saar am 4. November 2023

Das 6. feministische Barcamp im Saarland lädt alle Interessierten zum Kennenlernen und zum Austausch von Wissen, Ideen und Erfahrungen ein. Ein Barcamp ist ein Debattenforum, bei dem die Teilnehmenden im Mittelpunkt stehen und das Tagungsprogramm selbst erstellen.

Unter dem Motto #nachhaltig #solidarisch #zukunftsstark ist das Barcamp Frauen* Saar ein Aktionstag, bei dem Menschen unterschiedlichster Kulturen, Geschlechter, Altersgruppen und Meinungen zusammenkommen, um gemeinsam für ein gleichberechtigtes gesellschaftliches Miteinander zu wirken.

Das Besondere an einem Barcamp ist, dass zu Beginn die Teilnehmenden selbst vorstellen können, welche Angebote für Gesprächsrunden, Vorträge oder Workshops sie gerne machen würden. Dann werden je nach Interesse passende Sessionräume verteilt und so das Programm (der Sessionplan) erstellt. Ihr bestimmt also, welches Thema ihr diskutieren möchtet.

Veranstaltungsort: Saarrondo, Europaallee 4 A, 66113 Saarbrücken
Die Teilnahme und die Tagesverpflegung sind kostenlos.
Anmeldung über die Friedrich-Ebert-Stiftung: www.fes.de/barcamp-frauen-saar

Veranstaltet wird das Barcamp Frauen* Saar von:
Friedrich-Ebert-Stiftung, Regionalbüro Rheinland-Pfalz / Saarland
Arbeitskammer des Saarlandes
DGB Rheinland-Pfalz / Saarland
Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken
FrauenGenderBibliothek Saar
Gleichstellungsbüro der Universität des Saarlandes
MiNET Saar
NES – Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V.

Anfragen für Kinderbetreuung per Mail an: mainz@fes.de

Weitere Informationen: www.facebook.com/barcampfrauensaar und www.instagram.com/barcampfrauensaar 

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Buchpräsentation Schriftenreihe SOFIE Band 26 „Queer, Migration and Belonging“ am 31. Oktober 2023

Buchpräsentation Schriftenreihe SOFIE Band 26 „Queer, Migration and Belonging“ am 31. Oktober 2023

In der Schriftenreihe SOFIE, einer Publikationsplattform für Geschlechterforschung an der Universität des Saarlandes, ist der neue Band „Queer, Migration and Belonging“ erschienen.
Er wird am Dienstag,  31. Oktober 2023, um 19 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar vorgestellt. Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt.

Band 26 der Schriftenreihe SOFIE umfasst Artikel zur politischen und persönlichen Situation queerer Geflüchteter weltweit.
Wissenschaftler:innen aus den Niederlanden, Österreich, Frankreich, Kanada und Deutschland haben im Rahmen ihrer Forschungsarbeit im Austausch mit der Universität des Saarlandes (FORUM Geschlechterforschung) Beiträge eingereicht, die von Professorin Astrid Fellner und Eva Nossem herausgegeben wurden.

Die Veranstaltung stellt die Schriftenreihe sowie die aktuelle Ausgabe vor und lädt zur Diskussion mit Autoren und Autorinnen, Geflüchteten und Multiplikatorinnen.

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Filmabend „Heimaten der Töchter“ am 27. September

Filmabend „Heimaten der Töchter“ am 27. September

Im Rahmen der interkulturellen Woche der Landeshauptstadt Saarbrücken laden das ZIB Saarbrücken, der AK Migrantinnen, die FrauenGenderBibliothek Saar und MiNET Saar ein:

Filmabend „Heimaten der Töchter“ von und mit Regisseurin Uli Bez am Mittwoch, 27.9.2023, um 17:30 Uhr im Filmhaus Saarbrücken, Mainzer Str. 8, 66111 Saarbrücken

Fünf Frauen: Paloma, Vicky, Agata, Melis und Nadira. Sie leben in Reutlingen, Tübingen und Sonnenbühl und haben eine Migrationsgeschichte, denn ihre familiären Wurzeln liegen in Brasilien, Griechenland, Polen, der Türkei und Usbekistan. Der Film verwebt die Erzählungen der Protagonistinnen und richtet sein Augenmerk auf die bereichernde Wechselwirkung zwischen den kulturellen Vorder- und Hintergründen, die jede von ihnen charakterisiert. Mit Charme und Tiefgang erzählen die Frauen von Zugehörigkeit und Entfremdung in einer globalisierten Welt. Jenseits von Zuschreibungen öffnen ihre spannenden Lebensgeschichten einen wachen Blick auf unsere Gesellschaft und skizzieren darüber hinaus eine Welt, wie sie sein könnte.

Eintritt: frei
Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit der Regisseurin Uli Bez.
Platzreservierung möglich über www.filmhaus-sb.de

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Gender – Macht – Nachhaltigkeit: Eine Erläuterung am Handlungsfeld Mobilität am 19.9.2023

Gender – Macht – Nachhaltigkeit: Eine Erläuterung am Handlungsfeld Mobilität am 19.9.2023

Vortrag und Kurzworkshop mit Dr. Andrea Amri-Henkel:
Gender – Macht – Nachhaltigkeit: Eine Erläuterung am Handlungsfeld Mobilität
am Dienstag, 19. September 2023, 18-20 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar.

Nachhaltigkeit und Gender: Für viele hat dies nicht auf den ersten Blick etwas miteinander zu tun. Obwohl Gleichstellung zu den Zielen Nachhaltiger Entwicklung (SDGs) der UN gehört, liegt der Zusammenhang von Gender mit ökologischen Themen nicht unbedingt auf der Hand. Im Vortrag wird Gender als macht- und herrschaftskritische Perspektive vorgestellt, mit welcher die Abwertungen der patriarchalen Gesellschaft sichtbar gemacht werden können. Diese betreffen soziale und ökologische Themen gleichermaßen. Anhand des Handlungsfeldes Mobilität wird veranschaulicht, wie sich patriarchale Strukturen auswirken und wie diese transformiert werden können. Es wird gezeigt, dass eine ökologische und eine sozial gerechte Mobilitätswende nur Hand in Hand funktionieren. Hierfür werden Ergebnisse des vom BMWK geförderten Forschungsprojektes SUZANNA (Entwicklung von Suffizienz-geleiteten Angeboten und Narrativen als Teil der Energiewende) präsentiert. In einem interaktiven Teil werden gemeinsam Ideen und Lösungsmöglichkeiten für den Handlungsbereich diskutiert.
Dr. Andrea Amri-Henkel ist Nachhaltigkeitswissenschaftlerin mit einem Fokus auf Nachhaltigkeitspolitik und Strukturen sozialer Ungleichheit sowie Gender. Zwischen 2015 und 2020 war sie assoziierte Wissenschaftlerin an der Forschungsgruppe Umweltplanung des Institutes für Nachhaltigkeitssteuerung INSUGO der Leuphana. Seitdem ist sie am Institut für Zukunftsenergie- und Stoffstromsysteme IZES gGmbH in Saarbrücken u.a. in koordinierender Funktion für die Leitstelle Elektromobilität tätig. Im Projekt SUZANNA* bearbeitet sie die Frage, wie Suffizienz als Nachhaltigkeitsstrategie bei verschiedenen sozialen Gruppen befördert werden kann. Sie ist Lehrbeauftragte für Nachhaltigkeitspolitik im MBA Sustainability Management der Leuphana Universität Lüneburg und Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Gender, Nachhaltigkeit, Umwelt und Transformation in der Fachgesellschaft Gender.

*FKZ: 03EI5222A-C; Projektpartner: IZES gGmbH, IKEM, arepo GmbH
Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Poetikvorlesung Sonja Ruf: „Die Stimme aus den Wolken“ am 18.7.2023

Poetikvorlesung Sonja Ruf: „Die Stimme aus den Wolken“ am 18.7.2023

Poetikvorlesung mit der Saarbrücker Schriftstellerin Sonja Ruf
am Dienstag, 18. Juli 2023, um 18:30 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar

Ein Abend voller Leidenschaft für die Literatur! Für Lesende, für Schreibende, für alle, die ohne den Trost der Bücher nicht leben möchten.
Jede Poetik-Vorlesung spricht über die Bedingungen und Voraussetzungen für Literatur.

Sonja Ruf erzählt von ihrem Leben als Schriftstellerin, stellt die Fragen nach dem Warum einer schriftstellerischen Existenz, dem Wie, dem Stil und den Themen. Es geht um Souveränität, um den Wortschatz als Handwerkszeug, die Bedingungen für Kreativität, das Flow- und Kohärenz-Gefühl, über entscheidende Lese-Erlebnisse, über Bücher für Autor:innen und Bücher für alle. Sprachspiel, Fabulierlust, Phantasie. Was überwiegt: der Auftrag, eine Zunge der anderen zu sein – oder das Sich-Verlieren-Möchten in einer Welt, in der die Sprache zählt, und sonst nichts.

Die Schriftstellerin Sonja Ruf, im Nordschwarzwald geboren und aufgewachsen, wohnt seit 2012 in Saarbrücken. Sie veröffentlicht seit 1990 Romane, Erzählungen und Lyrik. Es liegen inzwischen 14 Bücher vor.
Texte erschienen beim Verlag Nagel&Kimche, dem Konkursbuch-Verlag, bei fhl und dtv, im Rowohlt-Verlag, in den Saarbrücker Publikationen: „Der Streckenläufer“, „Kakadu“, „Saarbrücker Hefte“, in der Reihe „Topicana“ des Künstlerhauses.
Sonja Ruf leitete zwischen 2014 und 2023 Kurse für Kreatives Schreiben in der FrauenGenderBibliothek Saar.
Teilnahme an „Lausch-Rausch“ (Arbeit und Kultur 2023), Auftritte im SR2 Kulturradio („Literatur im Gespräch“ mit Tilla Fuchs) und im TV („Wir im Saarland – Kultur“, Beitrag von Uwe Loebens), etliche Lesungen.
Zahlreiche Förderungen, u.a. Stipendium im Schloss Wiepersdorf auf Einladung des Saarlandes, erste „artist in residence“ an der Damra oberhalb von St. Wendel.

Die Veranstaltung wird die vorläufig letzte Gelegenheit sein, Sonja Ruf im Saarland zu erleben, denn sie verlässt das inzwischen vertraute und auch geliebte Saarbrücken nach elf Jahren aus reiner Abenteuerlust und Neugierde, um ins noch fast unbekannte Bremen zu ziehen.

Weitere Infos und Kontakt:
FrauenGenderBibliothek Saar
Großherzog-Friedrich-Straße 111
66121 Saarbrücken
Tel. 0681-9388023
info@frauengenderbibliothek-saar.de
www.frauengenderbibliothek-saar.de
Facebook: Frauengenderbibliothek Saar
Instagram: frauengenderbibliothek_saar

Die Arbeit der FrauenGenderBibliothek Saar wird gefördert vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit, der Landeshauptstadt Saarbrücken, der ARBEIT + KULTUR Saarland gGmbH und dem Förderverein der FGBS.

Foto: Sonja Ruf (l.) mit ihrer Verlegerin Claudia Gehrke auf der Buchmesse 2023 in Leipzig (c) Berndt Milde

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Vortrag Rebekka Endler: „Das Patriarchat der Dinge“ am 26.6.2023 um 18 Uhr

Vortrag Rebekka Endler: „Das Patriarchat der Dinge“ am 26.6.2023 um 18 Uhr

Die Stiftung Demokratie Saarland und die FrauenGenderBibliothek Saar laden ein:
Buchvorstellung mit Rebekka Endler: „Das Patriarchat der Dinge – Warum die Welt Frauen nicht passt“

Unsere Umwelt wurde von Männern für Männer gestaltet. In ihrem Vortrag wird Rebekka Endler uns die Augen für das am Mann ausgerichtete Design öffnen, das uns überall umgibt. Und sie zeigt, welche mitunter lebensgefährlichen Folgen dies für Frauen hat. Unsere komplette Schulmedizin ist – mit Ausnahme der Gynäkologie – auf den Mann geeicht. Von Diagnostik-Verfahren und medizinischen Geräten bis hin zur Dosierung von Medikamenten. Aber auch die Dummys für Crash-Tests von Autos sind am männlichen Körper ausgerichtet und damit das ganze Auto samt Airbags und Sicherheitsgurten. Der öffentliche Raum ist ebenso für Männer gemacht: Architektur, Infrastruktur und Transport, sogar die Anzahl öffentlicher Toiletten. Wer überlebt einen Herzinfarkt? Wer friert am Arbeitsplatz und für wen ist er gestaltet? Für wen sind technische Geräte gut zu bedienen? Für wen ist das Internet? Das Patriarchat ist Urheber und Designer unserer Umwelt. Wenn wir uns das bewusst machen, erscheinen diese Fragen plötzlich in einem ganz anderen Licht.

Rebekka Endler ist freie Autorin, Journalistin und Podcasterin. „Das Patriarchat der Dinge“ ist ihr erstes Buch. Endler macht Reportagen für Deutschlandfunk Nova, Deutschandfunk Kultur, Deutschlandfunk und den WDR. Außerdem schreibt sie für Magazine über Menschen, Kunst & Kultur, Politik & Soziales. Grundsätzlich gibt es nichts, was sie nicht interessiert.

Veranstaltungsort: Politische Akademie der SDS, Europaallee 18, 66113 Saarbrücken
Eintritt: frei
Zum Anmeldeformular

Plus: Livestream bei YouTube

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Vortrag von Canan Turan  „‘Ain’t I A Woman?’ Das Lebenswerk der intersektionalen Feministin, Kulturkritikerin und Autorin bell hooks“ am 14.6.2023 um 18 Uhr

Vortrag von Canan Turan „‘Ain’t I A Woman?’ Das Lebenswerk der intersektionalen Feministin, Kulturkritikerin und Autorin bell hooks“ am 14.6.2023 um 18 Uhr

Die Literaturwissenschaftlerin bell hooks (1952-2021) gilt als eine der wichtigsten feministischen Theoretiker:innen unserer Zeit. In ihren fast 40 Büchern behandelte sie mit einer zugänglichen, dialogischen Sprache so vielfältige Themen wie Feminismus, Patriarchat, Sexismus, Kapitalismus, Rassismus, Geschichte, Pädagogik, Poesie, Popkultur, Medien, Film und Liebe. Schon bevor Kimberlé Crenshaw 1989 den Begriff ‚Intersektionalität‘ prägte, schrieb hooks in “Ain’t I A Woman? Black women and feminism“ (1981) über die Verflechtung von race, Klasse und Gender und, wie diese Systeme der Unterdrückung hervorbringt. Am weißen Mainstream-Feminismus kritisierte hooks, dass er die Stimmen und Erfahrungen von Schwarzen Frauen marginalisierte. Deren Empowerment, Respekt und Inklusion war ihr ein Hauptanliegen. Dieser Vortrag würdigt bell hooks’ Lebenswerk durch eine Einführung in ihre inspirierende Biographie und zentralen Konzepte, wie die white supremacist capitalist patriarchy, den oppositionellen Blick Schwarzer Zuschauer*innen oder Liebe als Metapher für eine solidarische Gesellschaft.

Canan Turan (M.A.) studierte Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin und Dokumentarfilm an der Goldsmiths, University of London. Sie arbeitet als freischaffende Kuratorin, Autorin, Referentin und Moderatorin und engagiert sich für eine diskriminierungskritische Filmkultur in Deutschland.

Veranstalterinnen: Deutsch-Amerikanisches Institut Saarland, Forum Geschlechterforschung sowie Lehrstuhl für Nordamerikanische Literatur und Kultur der Universität des Saarlandes, FrauenGenderBibliothek Saar.
Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes.

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Überraschend Ukrainisch: Gesprächsnachmittag am Tag der offenen Gesellschaft: 17.6.2023, 15:30 Uhr

Überraschend Ukrainisch: Gesprächsnachmittag am Tag der offenen Gesellschaft: 17.6.2023, 15:30 Uhr

Jährlich ruft die „Initiative offene Gesellschaft“ zum Aktionstag auf.
2023 ist das Motto „Fairplappert euch“ und das Thema „Gerechtigkeit“.
Teilnehmende überall in Deutschland organisieren einen gedeckten Tisch und laden ein, sich kennen zu lernen und über gesellschaftliche Themen auszutauschen.
Das Veranstalterinnenbündnis aus FrauenGenderBibliothek Saar, UkraineFreundeSaar, Forum Geschlechterforschung sowie Nordamerikanische Literatur und Kultur der Universität des Saarlandes beteiligt sich in diesem Jahr mit einem Angebot zum Austausch mit ukrainischen Frauen, die in Saarbrücken leben.

Am offenen Tisch sprechen die Teilnehmenden bei Getränken und ukrainischen Snacks darüber, wie Frauen Herausforderungen in Chancen verwandeln können. Mit den ukrainisch-deutschen Beziehungen im Mittelpunkt dreht sich die Diskussion um Vielfalt, Akzeptanz (und ein bisschen Selbstironie) in der modernen Frauenwelt.

Durch eine ukrainische Linse wird sich die Gruppe mit alltäglichen Dingen befassen, z. B. Müsli-Sortimente in einem Supermarkt über Elternabende in Kindergärten bis hin zu Haarschnittpreise, … und lernt eine neue – ukrainische – Perspektive auf diese gewöhnlichen Dinge kennen!

Alle Interessierten sind eingeladen, vorbeizukommen und zu entdecken, wie dramatische Ereignisse zu unerwarteten Freundschaften, Unternehmensgründungs-Ideen und internationalen Bildungsprojekten führen können.

Veranstalterinnen: FrauenGenderBibliothek Saar, Forum Geschlechterforschung, Nordamerikanische Literatur und Kultur der Universität des Saarlandes, UkraineFreundeSaar, Initiative offene Gesellschaft

Veranstaltungsort: FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Straße 111, 66121 Saarbrücken

Eintritt: frei

Anmeldung aus organisatorischen Gründen erwünscht an info@frauengenderbibliothek-saar.de

Mehr Informationen zum bundesweiten Tag der offenen Gesellschaft:
www.tag-der-offenen-gesellschaft.de

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Vortrag zur indischen Frauenbewegung mit Nimisha Desai am 16.5.2023 um 18:30 Uhr

Vortrag zur indischen Frauenbewegung mit Nimisha Desai am 16.5.2023 um 18:30 Uhr

„Ein Blick auf die Frauenbewegung der letzten drei Jahrzehnte in Indien“
präsentiert von
Nimisha Desai anhand der Plakatsammlung  des feministischen Ressourcenzentrums Olakh in Vadodara, Gujarat am Dienstag, 16. Mai 2023, 18:30 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken

Nimisha Desai ist Gründerin und Geschäftsführerin von Olakh. Sie ist eine visionäre Feministin, Aktivistin, Trainerin, Forscherin und Gender-Expertin, die seit Anfang der neunziger Jahre mit der Frauenbewegung in Indien verbunden ist.

Olakh (‚Identität‘) ist ein feministisches Ressourcen- und Trainingszentrum mit Sitz in Vadodara, Gujarat, Indien. Olakh wurde 1993 in dem Bemühen gegründet, zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft beizutragen. Im Laufe der Jahre hat Olakh viele Meilensteine erreicht: den Aufbau eines Ressourcen­zentrums, die Einrichtung einer Beratungsstelle für Frauen im Bundesstaat Gujarat mit einer gebührenfreien Hotline, die Unterstützung für Überlebende häuslicher und sexueller Gewalt, Kampagnen zur Beendigung von Diskriminierung, Unterstützung junger Menschen im Hinblick auf ihre aktive Beteiligung an gesellschaftlichen Prozessen, Organisation von Dialogen, Diskursen, Studienzirkeln und Filmvorführungen und vieles mehr.

Als Teil dieses reichen kulturellen Archivs besitzt Olakh eine einzigartige Sammlung von Plakaten.
Die Sammlung zeigt die Dynamik und Vielfalt sozialer, politischer und wirtschaftlicher Probleme und Proteste aus feministischer Sicht. Das Digitalarchiv versucht, sowohl bedeutende historische Momente/Kontexte hervorzuheben als auch die Art und Weise zu beleuchten wie sich indische Feministinnen organisiert und mit welcher Rhetorik sie Ansprüche erhoben haben, um die Forderungen ihrer Gemeinschaften aufzugreifen. Die Sammlung zeigt die vielfältige und kreative Art, feministische Gedanken einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln, um patriarchalische Denkweisen herauszufordern.

Am 16. Mai wird Nimisha Desai auf ihrem Deutschlandbesuch Station in Saarbrücken machen. Begleitet wird sie von Prof. Dr. Dagmar Oberlies (Frankfurt University of Applied Sciences), die gemeinsam mit Petra Stein (Mitarbeiterin der FrauenGenderBibliothek Saar) die Präsentation moderieren und übersetzen wird.  Frau Desai wird den Vortrag in englischer Sprache halten.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten per Mail an info@frauengenderbibliothek-saar.de

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Gesprächsabend mit Luise F. Pusch: „Gegen das Schweigen“ anlässlich des Internationalen Tages der lesbischen Sichtbarkeit am Mittwoch, 26.4.2023 um 18:30 Uhr

Gesprächsabend mit Luise F. Pusch: „Gegen das Schweigen“ anlässlich des Internationalen Tages der lesbischen Sichtbarkeit am Mittwoch, 26.4.2023 um 18:30 Uhr

Der LSVD Saar und die FrauenGenderBibliothek Saar laden im Rahmen der LSVD-Veranstaltungsreihe „Gegenwind“ ein:

Gesprächsabend mit Luise F. Pusch: „Gegen das Schweigen“ anlässlich des Internationalen Tages der lesbischen Sichtbarkeit am Mittwoch, 26.4.2023 um 18:30 Uhr, in der FrauenGenderBibliothek Saar und online

Luise F. Pusch wurde 1944 in Gütersloh geboren und erlebte eine Jugend, in der ihr ein Coming Out als lesbisch liebende junge Frau unmöglich war. Auch während ihres Studiums der Anglistik, Latinistik und Sprachwissenschaft konnte sie nur im sehr privaten Bereich offen lesbisch leben.

Ihre Erfahrungen dieser Lebensphasen veröffentlichte sie in den Büchern „Sonja. Eine Melancholie für Fortgeschrittene (1981) und „Gegen das Schweigen. Meine etwas andere Kindheit und Jugend (2022).
Beruflich konzentrierte sich Luise F. Pusch auf feministische Sprachkritik und Frauenforschung. Neben ihrer universitären Laufbahn veröffentlichte sie Fachtexte, Essays und Glossen mit Fokus auf eine geschlechtergerechte Sprache. Bekannte Titel sind „Das Deutsche als Männersprache“, „Die Frau ist nicht der Rede wert“, „Deutsch auf Vorderfrau“ oder „Gerecht und Geschlecht“.

Luise F. Pusch ist eine der drei Begründerinnen der feministischen Linguistik in Deutschland. Neben ihrer fachlichen Beschäftigung im Sinne einer geschlechtergerechten Sprache engagiert sie sich für die Sichtbarkeit von Frauen (und Lesben) unter anderem durch das von ihr aufgebaute Internetportal fembio, mit aktuell fast 13.000 nach 250 Kriterien frei recherchierbaren frauenbiogr. Datensätzen und rund 1.800 Frauenbiographien.

Über ihre persönlichen Erfahrungen als feministische Wissenschaftlerin und lesbisch lebende und liebende Frau entlang der gesellschaftlichen Entwicklung von den 50er Jahren bis heute werden Petra Stein, Mitarbeiterin der FrauenGenderBibliothek Saar, und Irene Portugall, LSVD Saar, mit Luise F. Pusch am Internationalen Tag der lesbischen Sichtbarkeit sprechen. Publikumsfragen sind willkommen. Ausgewählte Textausschnitte aus ihren Publikationen wird Luise F. Pusch vorlesen.

Veranstalter*innen: LSVD Saar und FrauenGenderBibliothek Saar
Eintritt: frei

Hybride Veranstaltung: Luise F. Pusch wird online zugeschaltet, das Publikum kann vor Ort in der FrauenGenderBibliothek (Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken) oder ebenfalls online teilnehmen.

Anmeldung mit Hinweis auf die gewünschte Teilnahmeart: info@checkpoint-sb.de oder info@frauengenderbibliothek-saar.de

Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesprogramm Demokratie Leben! und der Landeshauptstadt Saarbrücken.

Mehr Infos:
FrauenGenderBibliothek Saar
www.frauengenderbibliothek-saar.de; www.facebook.com/FrauenGenderBibliothekSaar
www.instagram.com/frauengenderbibliothek_saar

LSVD Saar
www.saar.lsvd.de; www.facebook.com/lsvdsaar; www.instagram.com/lsvdsaar

Foto: (c) Sabine Wunderlin

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
Load more