Vorstellung App-Rundgang zu Saarbrücker Orten der neueren Frauenbewegung am 15.11.2024

Vorstellung App-Rundgang zu Saarbrücker Orten der neueren Frauenbewegung am 15.11.2024

Vorstellung des neuen Rundganges in der App „Orte der Erinnerung“ zur Geschichte der neuen Frauenbewegung in Saarbrücken am Freitag, 15. November 2024, um 16 Uhr
Treffpunkt: Am Rathaus St. Johann,
66111 Saarbrücken

Mit einem kleinen Rundgang durch das Nauwieser Viertel stellt Gesine Kleen, gemeinsam mit Frau Dr. Annette Keinhorst, Zeitzeugin und Gründerin der FrauenGenderBibliothek Saar, exemplarisch einige „Frauenorte der neuen Frauenbewegung in Saarbrücken“ vor. Sie sind Teil eines neu konzipierten Rundganges in der App „Orte der Erinnerung“. Diese bietet in Zukunft die Möglichkeit, Orte der neueren Frauengeschichte seit den 70iger Jahren in Saarbrücken, angereichert mit Informationen, Fotografien, O-Tönen und weiteren Archivalien auf eigene Faust zu entdecken und vor Ort lebendig werden zu lassen.

Der App-Rundgang wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Saarbrücken gefördert.

Eine Anmeldung ist erforderlich: info@frauengenderbibliothek-saar.de

Foto: Archiv FrauenGenderBibliothek Saar

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Online-Vortrag und -Workshop „Mutterschaft und Wissenschaft – Wege aus der Unvereinbarkeit“ am 11. und 13. November 2024

Online-Vortrag und -Workshop „Mutterschaft und Wissenschaft – Wege aus der Unvereinbarkeit“ am 11. und 13. November 2024

Online-Lesung mit Vortrag „Mutterschaft und Wissenschaft – Wege aus der Unvereinbarkeit“

Referentinnen: Dr.in Sarah Czerney, Dr.in Lena Eckert

Montag, 11.11.2024, 18 Uhr, online via Zoom

Spätestens die Corona-Pandemie ließ deutlich zu Tage treten, was auch vorher schon sichtbar war: Es besteht noch großer Nachhol- und Handlungsbedarf, um das Ziel der Geschlechtergerechtigkeit und der Vereinbarkeit von Mutterschaft und Wissenschaft zu erreichen. Im Vortrag werden aktuelle Daten zur (Un-)vereinbarkeit von Mutterschaft und Wissenschaft vorgestellt sowie ausgehend von persönlichen Erfahrungen von Wissenschaftlerinnen mit Kindern die (Un-)Vereinbarkeiten ausgelotet. Darauf aufbauend wird es auch um Lösungsansätze und Empowerment von Wissenschaftlerinnen mit Kind(-erwunsch) gehen. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.

Zielgruppe:
• Führungskräfte in der Wissenschaft
• Gleichstellungsakteur*innen in der Wissenschaft
• Wissenschaftler*innen, die entweder schon (ein) Kind(er) haben oder sich mit dem Thema Kinder(wunsch) und Wissenschaft auseinandersetzen möchten

Anmeldungen an: info@frauengenderbibliothek-saar.de

Eine Veranstaltung des Familienbüros der htw saar in Kooperation mit der FrauenGenderBibliothek Saar und der Stabsstelle Chancengleichheit und Diversitätsmanagement der Universität des Saarlandes

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Online-Workshop „Kinderwunsch und Wissenschaft — Reflektionsraum für Wissenschaftlerinnen“

Referentinnen: Dr.in Sarah Czerney, Dr.in Lena Eckert

Mittwoch, 13.11.2024, 9 bis 13 Uhr, online via Zoom

Viele Wissenschaftlerinnen merken irgendwann, dass das Thema Mutterschaft ins eigene Leben drängt. Zum Beispiel durch Freund*innen, die Eltern werden, durch Verwandte, die nicht aufhören zu fragen, und durch gesellschaftlichen Druck oder aufgrund des eigenen Wunsches, Kinder zu bekommen. Sie finden sich oft allein mit diesen Gedanken wieder und tauschen sich höchstens mit ihren Partner*innen darüber aus, was diese Gedanken bedeuten und welche Auswirkungen sie auf die wissenschaftliche Karriere haben könnten. In der Wissenschaft gibt es kaum Räume, in denen die eigene Position zum Thema Kinderwunsch offen besprochen und reflektiert werden kann. Das ändern die Referentinnen mit diesem Workshop. Gemeinsam entsteht einen Raum für die Auseinandersetzung mit (k)einem Kinderwunsch. Neben individuellem Empowerment durch (schreibendes) Reflektieren und der Analyse der strukturellen Bedingungen für Menschen mit Kind(-erwunsch) in der Wissenschaft steht der Austausch mit anderen Wissenschaftlerinnen im Zentrum des Workshops.

Zielgruppe:
• Wissenschaftlerinnen, die sich mit Thema Kind(-erwunsch) in der Wissenschaft beschäftigen möchten und dafür einen Raum suchen

Ziele:
• Raum schaffen für solidarische Auseinandersetzung mit der eigenen Position zum Thema Kinderwunsch
• Bewusstseinsarbeit für strukturelle Bedingungen von Eltern- und insbesondere Mutterschaft in der Wissenschaft
• Empowerment, Solidarisierung & Politisierung

Anmeldung an: familie@htwsaar.de

Eine Veranstaltung des Familienbüros der htw saar in Kooperation mit der FrauenGenderBibliothek Saar und der Stabsstelle Chancengleichheit und Diversitätsmanagement der Universität des Saarlandes

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Film und Gespräch: „Vor 40 Jahren in die Zukunft: FrauenstudienWeiterbildungsprojekt an der Universität des Saarlandes“ am 31.10.2024 um 18 Uhr

Film und Gespräch: „Vor 40 Jahren in die Zukunft: FrauenstudienWeiterbildungsprojekt an der Universität des Saarlandes“ am 31.10.2024 um 18 Uhr

Vor 40 Jahren in die Zukunft: FrauenstudienWeiterbildungsprojekt an der Universität des Saarlandes

Wie aus individuellem Bildungshunger gesellschaftliche Partizipation wurde und warum uns das heute noch bewegen kann.

Mit drei Jahren Vorlauf startete im Wintersemester 1987 der erste wissenschaftliche Weiterbildungsstudiengang als Modellversuch an der Universität des Saarlandes für Menschen ohne formale Hochschulzugangsberechtigung als reine Frauensache.

Die Frauenstudien konnten in der Folge leider nicht an der Universität des Saarlandes etabliert werden. Aber die Absolventinnen ließen sich nicht mehr von der großen Bildfläche vertreiben. Das Private verstehen, es politisch übersetzen und in Partizipation wandeln ist diesen Pionierinnen in vielfältiger Weise bis in die Zukunft gelungen.

Eine Veranstaltung mit Zeitzeuginnen der Frauenstudien in Film und live, einem Impuls zur Sache und einer moderierten Diskussion.

Referentin: Dagmar Scherer
ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin des FrauenstudienWeiterbildungsprojektes,
Dipl. Psychologin, Sozialwissenschaftlerin und Supervisorin

Termin: Donnerstag, 31.10.2024 um 18 Uhr
Veranstaltungsort: FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Straße 111, 66121 Saarbrücken

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Künstlerinnengespräch mit Mahbuba Maqsoodi am 25.9.2024 um 19 Uhr im Filmhaus Saarbrücken

Künstlerinnengespräch mit Mahbuba Maqsoodi am 25.9.2024 um 19 Uhr im Filmhaus Saarbrücken

– Farben, die zusammen bringen –

Künstlerinnengespräch mit Mahbuba Maqsoodi am Mittwoch, 25.9.2024, um 19:00 Uhr im Filmhaus Saarbrücken, Mainzer Str. 8, 66111 Saarbrücken

Der Lebensweg der 1957 in Herat (Afghanistan) geborenen Mahbuba Maqsoodi führte sie über St. Petersburg nach München. Anlässlich der Interkulturellen Woche haben sie das ZIB Saarbrücken, die FrauenGenderBibliothek Saar, MiNET Saar und das Filmhaus Saarbrücken zu einem Gespräch über ihren Lebensweg und ihre künstlerische Arbeit eingeladen.
Begleitet von Filmausschnitten werden nach einem Grußwort von Kulturdezernentin Sabine Dengel die Moderatorinnen Dr. Eva Nita (MiNET Saar) und Petra Stein (FrauenGenderBibliothek Saar) Frau Maqsoodi dazu befragen, wie sich ihr Lebensweg auf ihre Kunst ausgewirkt hat, warum sie Kunst als Verbindungselement zwischen Menschen betrachtet und vieles mehr. Auch das Publikum kann sich mit Fragen beteiligen.

Mahbuba Maqsoodi begann mit Miniaturmalerei und ist heute vor allem für ihre Glaswerke bekannt. Im Saarland hat sie durch ihre Gestaltung von 29 Fenstern der Abtei Tholey für Aufsehen gesorgt.

Ihren Lebensweg, der sie von Afghanistan über Russland nach Deutschland führte und auf dem sie immer die Kunst begleitete, hat sie im Buch „Der Tropfen weiß nichts vom Meer“ beschrieben. Mit einer Grundhaltung, die von Offenheit und Menschenliebe geprägt ist, nutzt sie ihre Kunst, um Impulse zu geben, Verbindungen zu schaffen und Brücken zu bauen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Platzreservierungen sind über www.filmhaus.saarbruecken.de möglich.

Foto: Barbara Donaubauer © Atelier Maqsoodi

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MiNET Saar bei der Auftaktveranstaltung der Interkulturellen Woche 2024 in Saarbrücken

MiNET Saar bei der Auftaktveranstaltung der Interkulturellen Woche 2024 in Saarbrücken

Zum Auftakt der Interkulturellen Woche Saarbrücken gibt es am Samstag, 21. September 2024, von 13:30 bis 19 Uhr ein großes Fest mit Bühnenprogramm, Mitmachaktionen und Infoständen auf dem Tbilisser Platz (vor dem Staatstheater).

In diesem Rahmen wird das Mentoringprogramm für Migrantinnen an einem Infostand vorgestellt. Das ist eine gute Gelegenheit, sich genauer über MiNET Saar zu informieren und ein rundum schönes und interessantes interkulturelles Fest zu erleben!

Mehr Informationen zum Gesamtprogramm der IKW gibt es auf der Internetseite des ZIB.

MiNET Saar, die FrauenGenderBibliothek Saar, das Filmhaus und das Zuwanderungs- und Integrationsbüro der Stadt Saarbrücken laden außerdem zu einem Künstlerinnengespräch mit Mahbuba Maqsoodi am Mittwoch, 25. September, um 19 Uhr ins Filmhaus Saarbrücken ein. An diesem Abend werden die Moderatorinnen Dr. Eva Nita (MiNET Saar) und Petra Stein (FGBS) mit Frau Maqsoodi über ihr bewegter Lebensweg, der sie von Afghanistan über Russland nach Deutschland führte, und über ihre Kunst sprechen, mit der sie Menschen verbinden und Brücken bauen will. Mahbuba Maqsoodi ist im Saarland bekannt, weil sie im Jahr 2021 29 der neuen Fenster der Tholeyer Abtei gestaltet hat.

Mehr Informationen zum Künstlerinnengespräch gibt es hier.

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Comic-Workshop und Ausstellung „Com(ic)unity“ zum IDAHOBITA 2024

Comic-Workshop und Ausstellung „Com(ic)unity“ zum IDAHOBITA 2024

Die FrauenGenderBibliothek Saar, der AK Queer der Universität des Saarlandes, der LSVD Saar und das Café Exodus luden anlässlich des Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Trans-, A*-Feindlichkeit (IDAHOBITA) ein:

Comic-Wochenend-Workshop „Com(ic)unity“
unter Anleitung von Elizabeth Pich am 11. und 12. Mai 2024
mit anschließender Ausstellung im Café Exodus (Vernissage am 17.5.)
und auf dem CSD SaarLorLux (1. und 2. Juni)

Der Comic-Workshop orientierte sich inhaltlich und terminlich am Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Trans-, A*-Feindlichkeit (IDAHOBITA). Dieser Tag findet weltweit am 17. Mai statt. Der Workshop bot Interessierten an, das Wochenende davor für die kreative Beschäftigung mit queeren Themen zu nutzen. Die Gruppe der Teilnehmenden hat sich unter Anleitung von Elizabeth Pich unter dem Titel „Com(ic)unity“ mit LSBTIQA-Themen beschäftigt, Storylines ausgedacht und diese zeichnerisch gestaltet.
Mitmachen konnten alle, die Lust hatten, mit und ohne Zeichenerfahrung.

Im Anschluss wurden und werden die Ergebnisse im Café Exodus, auf dem CSD SaarLorLux und online in den Kanälen der Organisator:innen ausgestellt.

Termine und Orte
Workshop: Samstag, 11. Mai, 15-18 Uhr und Sonntag, 12. Mai, 10-17 Uhr
in der FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken

Ausstellung: Vernissage am Freitag, 17. Mai, 18 Uhr und Ausstellung am 18., 19., 21., 22., 23., 24., 27., 28., 29., 31. Mai jeweils 15 bis 18 Uhr im Café Exodus, Johannisstraße 9, 66111 Saarbrücken und am 1. und 2. Juni ab nachmittags im Rahmen des CSD SaarLorLux beim Infostand in der Mainzer Straße.

Der Workshop und die Ausstellung wurden gefördert durch die MONOM Stiftung für Veränderung:
www.monom-stiftung.org

Mehr Infos:
FrauenGenderBibliothek Saar: www.frauengenderbibliothek-saar.de
LSVD Saar: www.saar.lsvd.de
AK Queer der Universität des Saarlandes: www.asta.uni-saarland.de/der-asta/queer
Café Exodus: www.cafe-exodus.de
Elizabeth Pich: www.elizabethpich.com

Titelgraphik: (c) Elizabeth Pich

Hier die Ergebnisse des Workshops „Com(ic)unity“:

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„Facetten der Vielfalt“: Abschlussveranstaltung der Ringvorlesung am 24.7.2024

„Facetten der Vielfalt“: Abschlussveranstaltung der Ringvorlesung am 24.7.2024

Am Mittwoch, 24. Juli 2024, um 18 Uhr findet im Saarbrücker Rathausfestsaal die Abschlussveranstaltung der Ringvorlesung: „Facetten der Vielfalt – Genderforschung und ihre Bedeutung für die Gesellschaft“ statt. Dabei werden die zentralen Erkenntnisse der Ringvorlesung vorgestellt und durch ein künstlerisches Rahmenprogramm mit Darja Linder abgerundet. Alle Interessierten sind eingeladen.

Im Sommersemester 2024 fand an der Universität des Saarlandes unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Astrid Fellner (Amerikanistin) und Prof. Dr. Daniela Braun (Politikwissenschaftlerin) eine öffentliche Ringvorlesung mit Vorträgen zur Genderforschung als Querschnitt unterschiedlicher Forschungsdisziplinen statt.

Bei der Abschlussveranstaltung am 24. Juli stellen die Organisatorinnen und Studierenden die zentralen Erkenntnisse der Ringvorlesung vor; dabei präsentieren sie die wichtigsten Genderaspekte in den jeweiligen Forschungsgebieten und fassen zusammen, welche Erkenntnisse daraus für die Gesellschaft gezogen werden können.

Die Genderrelevanz von Raum-/Stadtplanung und Produktdesign ist anschließend Thema einer Diskussion mit Juniorprofessorin Dr. Carola Fricke (Gesellschaftswissenschaftliche Europaforschung) und Dr. des. Julia Pierzina (international Gender Design network). Begleitet wird der Abend von einer Kunstaktion zum Mitmachen, angeleitet von der Saarbrücker Künstlerin Darja Linder.

Organisiert und begleitet wurde die Vortragsreihe vom Forum Geschlechterforschung der Universität des Saarlandes, dem Gleichstellungsbüro der Universität des Saarlandes, dem AK Queer und dem Referat für Politische Bildung des AStA der Universität des Saarlandes sowie dem Zentrum für lebenslanges Lernen, dem Frauenbüro der Stadt Saarbrücken und der FrauenGenderBibliothek Saar.

Weitere Informationen: https://www.uni-saarland.de/forschen/gender.html

Kontakt:
Prof. Dr. Daniela Braun / Prof. Dr. Astrid Fellner
d.braun(at)uni-saarland.de und fellner(at)mx.uni-saarland.de

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Ringvorlesung 17.4.-24.7.2024: Genderforschung „Facetten der Vielfalt“

Ringvorlesung 17.4.-24.7.2024: Genderforschung „Facetten der Vielfalt“

Ringvorlesung: „Facetten der Vielfalt – Genderforschung und ihre Bedeutung für die Gesellschaft“

Der Begriff „Gender“ polarisiert die öffentliche Debatte in Europa und spaltet Politik und Gesellschaft. Doch wofür steht die Genderforschung eigentlich? Warum ist es heute für viele Forschungsgebiete relevant, Geschlecht und andere Diversitätsfaktoren zu berücksichtigen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich eine interdisziplinäre Ringvorlesung der Universität des Saarlandes im Sommersemester. Sie findet jeweils mittwochs von 18 bis 20 Uhr auf dem Saarbrücker Campus in Gebäude E2 5 (Hörsaal II) statt. Zwei Podiumsdiskussionen zur Geschlechterforschung werden am 8. Mai und 24. Juli im Festsaal des Saarbrücker Rathauses veranstaltet.

Die öffentliche Ringvorlesung will unter anderem beleuchten, inwiefern soziale, ethnische, kulturelle und sexuelle Aspekte mit den Themen der Genderforschung zusammenhängen. Sie will dabei nicht an Fächergrenzen haltmachen, sondern aktuelle Forschungsansätze der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie der Rechts- und Naturwissenschaften einbeziehen. Dabei kommen Expertinnen und Experten der unterschiedlichen Fachgebiete zu Wort und stellen neueste Erkenntnisse etwa aus der feministischen Theorie, den Gender, Queer und Trans Studies sowie der empirischen Genderforschung vor. Bei jedem Vortrag wird es um die Frage gehen, welche Genderaspekte in dem jeweiligen Forschungsgebiet eine Rolle spielen und welche Erkenntnisse daraus für die Gesellschaft gezogen werden können.

Alle Vorträge sind nicht nur für Studierende, sondern für alle Interessierten ohne Anmeldung frei zugänglich. Auch die beiden Podiumsdiskussionen im Rathaussaal der Stadt Saarbrücken wenden sich an die interessierte Öffentlichkeit und wollen die große Bandbreite und Expertise zum Thema Genderforschung in der Region sichtbar machen. Die Podiumsdiskussion am 8. Mai wird von einer Comic-Lesung begleitet und findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Universität des Saarlandes im Dialog“ statt. Auch die letzte Veranstaltung im Rathaus am 24. Juli wird durch ein künstlerisches Rahmenprogramm ergänzt.

Die Ringvorlesung „Facetten der Vielfalt – Genderforschung und ihre Bedeutung für die Gesellschaft“ findet unter der Leitung der Politikwissenschaftlerin Daniela Braun und Amerikanistin Astrid M. Fellner statt, in Zusammenarbeit mit dem Forum Geschlechterforschung der Universität des Saarlandes, dem Gleichstellungsbüro der Universität des Saarlandes, dem AK Queer und dem Referat für Politische Bildung des AStA der Universität des Saarlandes sowie dem Zentrum für lebenslanges Lernen (ZelL), dem Frauenbüro der Stadt Saarbrücken und der FrauenGenderBibliothek Saar.

Programm der Ringvorlesung (jeweils mittwochs von 18 bis 20 Uhr)

17. April
Einführungssitzung

24. April
“Sex, Gender, Queer in Nordamerika”, Prof. Astrid M. Fellner und Eva Nossem (Universität des Saarlandes)

8. Mai
Podiumsdiskussion “Warum Geschlechterforschung?” mit anschließender Comic-Lesung von Elisabeth Pich

  • Prof. Andrea Geier (Centre for Postcolonial and Gender Studies Trier)
  • Prof. Ulrike Zöller (htw saar)
  • Prof. Astrid Fellner (Universität des Saarlandes)
  • L Crescimone (Queer-Referat AStA, Universität des Saarlandes)
  • Dr. Sybille Jung (Gleichstellungsbüro, Universität des Saarlandes)
    Moderation: Dr. Lisa Juliane Schneider (Frauenbeauftrage der Landeshauptstadt Saarbrücken)

15. Mai
“Genderforschung in der Informatik: Wie kann man digitale Benachteiligung von Frauen messen und sichtbar machen?”, Prof. Ingmar Weber (Saar-Universität)

22. Mai
“Queer im Kontext benachteiligter junger Menschen”, Prof. Ulrike Zöller (htw saar)

29. Mai
“Gender in der Politikwissenschaft: Europa – Klima – Sicherheit”, Prof. Daniela Braun und Djamila Jabra (Universität des Saarlandes)

5. Juni
„Geschlechtergerechte politische Partizipation – Brauchen wir eine Frauenquote im Wahlrecht?“, Prof. Thomas Giegerich (Universität des Saarlandes)

12. Juni
„Gender-Macht-Nachhaltigkeit: Was leistet die Genderforschung für eine gerechte, nachhaltige Gesellschaft?“, Dr. Andrea Amri Henkel und Dr. Irmak Karakislak (IZES)

19.Juni
„Gendermedizin“, Prof. Sandra Iden (Universität des Saarlandes)

26. Juni
„Von der kirchlichen Frauenfrage zur Queer-Theologie“, Prof. Anne Conrad (Universität des Saarlandes)

3. Juli
„Geschlecht als Kontinuum“, Prof. Christel Baltes-Löhr (Universität Luxemburg)

10. Juli
„Gender in der Psychologie“, Dr. Lisa Juliane Schneider (Landeshauptstadt Saarbrücken)

17. Juli
„Frauenliteratur? Gender und Genre am Beispiel der popular romance“, Dr. Heike Mißler (Universität des Saarlandes)

24. Juli
Abschlussdiskussion mit künstlerischem Rahmenprogramm

  • Organisatorinnen der Ringvorlesung
  • Jun.-Prof. Carola Fricke (Universität des Saarlandes)
  • Dr. des. Julia Pierzina (international Gender Design network)

 

Kontakt:
Prof. Dr. Daniela Braun / Prof. Dr. Astrid Fellner
d.braun@uni-saarland.de und fellner@mx.uni-saarland.de

Weitere Informationen: https://www.uni-saarland.de/forschen/gender.html

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Lesung und Gespräch: „Echoes of Hong Kong: Poetry and Politics“ mit Tammy Lai-Ming Ho am 4.7.2024

Lesung und Gespräch: „Echoes of Hong Kong: Poetry and Politics“ mit Tammy Lai-Ming Ho am 4.7.2024

Das Käte Hamburger Kolleg für kulturelle Praktiken der Reparation (CURE) und die FrauenGenderBibliothek Saar laden am Donnerstag, 4.7.2024, um 19 Uhr  zu einem Abend mit der renommierten Lyrikerin und Literaturprofessorin Prof. Dr. Tammy Lai-Ming Ho ein.

Tammy Lai-Ming Ho, derzeit Fellow am Käte Hamburger Kolleg in Saarbrücken, verbindet in ihren Gedichten Poesie mit politischer Haltung und persönlichen Geschichten. Ihre Werke bieten tiefgehende Einblicke in die komplexe Beziehung zwischen Alltag, Aktivismus und Kunst.

Als Präsidentin von PEN Hongkong und Chefredakteurin von Cha: An Asian Literary Journal ist Ho eine bedeutende Stimme in der literarischen und kulturellen Welt. Sie hat insbesondere zur Stellung des Kantonesischen in Hongkong zahlreiche Essays und Studien verfasst. Über ihre Forschung hinaus hat sie verschiedene Gedichtbände veröffentlicht. Ihre neueste Gedichtsammlung If I Do Not Reply (Swindon, 2024, ‎ Shearsman Books) dreht sich um die aktuelle politische Lage in Hongkong.

Das Gespräch mit Frau Ho führt Dr. Julien Jeusette, wissenschaftlicher Programmleiter am Käte Hamburger Kolleg. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf einen spannenden Abend, der die Verbindungen zwischen zeitgenössischer Poesie und politischem Engagement beleuchtet. Die Lesung und das Gespräch mit der Autorin finden auf Englisch statt. Der Eintritt ist frei.
Veranstaltungsort: FrauenGenderBibliothek Saar

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MiNET Saar präsentiert sein Angebot auf der 1. regionalen Jobmesse für Frauen am 2.7.2024 in Saarbrücken

MiNET Saar präsentiert sein Angebot auf der 1. regionalen Jobmesse für Frauen am 2.7.2024 in Saarbrücken

Das Mentoringprogramm für Migrantinnen MiNET Saar wird sich am Dienstag, 2. Juli 2024, von 9:30 Uhr bis 13 Uhr im Rahmen der 1. regionalen Jobmesse für Frauen im vhs-Zentrum, Schlossplatz, 66119 Saarbrücken präsentieren.
Die Jobmesse mit dem Titel „Frauen, Arbeit, Chancen“ wird vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit des Saarlandes und der Bundesagentur für Arbeit (Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland) sowie weiteren Kooperationspartner:innen ausgerichtet.

Flyer

Foto: Ausschnitt aus dem Flyer (c) StockAdobe.com-*(JLco) Julia Amaral

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