Zwischen Traum und Asche. Frauen und Gedächtnispolitik im Iran am 25.6.2025

Zwischen Traum und Asche. Frauen und Gedächtnispolitik im Iran am 25.6.2025

Buchpräsentation und Gespräch mit der Anthropologin Sana Chavoshian:

Zwischen Traum und Asche. Frauen und Gedächtnispolitik im Iran

Datum: 25. Juni 2025 | Uhrzeit: 18 Uhr | Ort: FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken

Wie verbinden Frauen im Iran persönliche Erinnerungen mit politischem Gedenken? In ihrem Buch Women, Martyrs and Stones in Iran’s Post-War Politics (Edinburgh University Press, 2025) untersucht die Anthropologin Sana Chavoshian, derzeit Fellow am Käte Hamburger Kolleg CURE, wie Mütter und Ehefrauen gefallener Soldaten des Iran-Irak-Kriegs (1980–1988) besondere – auratische und atmosphärische – Beziehungen zu ihren verstorbenen Söhnen und Ehemännern als Märtyrer aufbauen. Ihre Praktiken überschreiten dabei verbreitete Gegensätze wie Hingabe und Politik, Emanzipation und Unterwerfung, Widerstand und Gehorsam im offiziellen Islam.

Im Rahmen der Veranstaltung liest Chavoshian aus ihrem im Juni erscheinenden Buch und spricht mit Christiane Solte-Gresser, Direktorin des Käte Hamburger Kollegs CURE und Expertin für Traumkulturen, über die besondere Erinnerungsarbeit schiitischer Frauen im Iran. Gemeinsam nehmen sie das Publikum mit auf eine Reise durch die Traumwelten der Frauen, die zu den Relikten, Praktiken der Fürbitte auf Friedhöfen und zu den ehemaligen Schlachtfeldern führt.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Käte Hamburger Kolleg für kulturelle Praktiken der Reparation (CURE) und der FrauenGenderBibliothek Saar.
Lesung und Gespräch finden auf Deutsch statt. Der Eintritt ist frei.

 

Foto: „Pilgrims of Light at the Borderlands of War“ © Majid Farahani

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Buchvorstellung von Margret Greiner: „In mir tobt und brodelt stets etwas Gefährliches – Das Leben der Elsa Asenijeff“ am 23.6.2025

Buchvorstellung von Margret Greiner: „In mir tobt und brodelt stets etwas Gefährliches – Das Leben der Elsa Asenijeff“ am 23.6.2025

Die FrauenGenderBibliothek Saar und die Arbeitsstelle für Österreichische Literatur und Kultur der Universität des Saarlandes laden ein:

Buchvorstellung von Margret Greiner: „In mir tobt und brodelt stets etwas Gefährliches – Das Leben der Elsa Asenijeff“
am Montag, 23. Juni 2025, um 18:00 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken

Elsa Asenijeff (1867-1941) stammte aus einer bürgerlichen Wiener Familie. Nach dem Tod des Vaters heiratete sie gezwungenermaßen einen ungeliebten, aber nicht unvermögenden Mann. Mit seiner Unterstützung beginnt sie als eine der ersten Frauen in Leipzig zu studieren: Philosophie und Psychologie. Daneben veröffentlicht sie Gedichte, Essays und Erzählungen. 1897 lernt sie den Künstler Max Klinger kennen – der Beginn einer leidenschaftlichen Beziehung. Das glamouröse Paar steht im Zentrum intellektueller und künstlerischer Zirkel. Asenijeff unterstützt die jungen expressionistischen Schriftsteller, unter ihnen Franz Werfel. Sie selbst feiert literarische Erfolge mit ihren Gedichten und Erzählungen um das Thema der weiblichen Selbstfindung und Selbstschöpfung. Sie fordert die Autonomie weiblichen Begehrens in Erotik und Sexualität. Doch als Max Klinger sie für eine 16-Jährige verließ, geriet sie in wirtschaftliche Not, wurde kurzzeitig verhaftet, als Querulantin, Männerfeindin, Verfasserin anstößiger Bücher an den Pranger gestellt, schließlich entmündigt. Sie verbrachte die letzten zwanzig Lebensjahre bis zu ihrem Tod 1941 in psychiatrischen Kliniken und Versorgungsanstalten. Mit ihrer ersten umfassenden Biografie gelingt es Margret Greiner, Elsa Asenijeff aus der Vergessenheit zu holen. Die Autorin lädt dazu ein, in das aufregende Leben dieser frühen Feministin einzutauchen.
(Textquelle: Penguin Random House Verlagsgruppe www.penguin.de)

Buchveröffentlichung: 11.6.2025

Buchvorstellung in Saarbrücken: 23.6.2025, 18 Uhr

Veranstalterinnen:
– FrauenGenderBibliothek Saar www.frauengenderbibliothek-saar.de
– Arbeitsstelle für Österreichische Literatur und Kultur der Universität des Saarlandes www.uni-saarland.de/forschen/afoelk

Veranstaltungsort: FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken

Eintritt: frei

Anmeldungen an: info@frauengenderbibliothek-saar.de

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Vortrag mit Essen (Fufu) zur Situation mauretanischer Frauen am 17.6.2025

Vortrag mit Essen (Fufu) zur Situation mauretanischer Frauen am 17.6.2025

MiNET Saar, FrauenGenderBibliothek Saar und Burkimbi & Freunde laden im Rahmen der Afrikanischen Wochen im Saarland, koordiniert von Haus Afrika, ein:

Vortrag mit anschließendem Essen (Fufu):
Sylla Oumouhani Moussa Camara „Situation mauretanischer Frauen: Rechte, Herausforderungen und Perspektiven“
am Dienstag, 17.6.2025, um 18 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken oder online.

Sylla Oumouhani Moussa Camara, Wirtschaftswissenschaftlerin, Trainerin und Beraterin, erläutert die Situation der Frauen in Mauretanien und ihr Engagement für Gleichberechtigung.

Frau Camara setzt sich für die Stärkung weiblicher Führungskompetenzen und die aktive Beteiligung von Frauen an lokalen Entscheidungsprozessen ein und unterstützt Frauen, die von Gewalt oder Menschenrechtsverletzungen betroffen sind. Mit konkreter Arbeit vor Ort, juristischer Begleitung von Betroffenen und umfassender Bildungsarbeit ist sie eine wichtige Stimme für Frauenrechte in Mauretanien.

Im Anschluss an den Vortrag lädt Haus Afrika zu einem geselligen Zusammensein mit Essen (Fufu) ein.
Die Referentin ist online zugeschaltet, das Publikum kann online oder vor Ort in der FrauenGenderBibliothek dabei sein.
Die Teilnahme ist kostenlos. Kinderbetreuung auf Anfrage. Anmeldung (mit Angabe ob online- oder vor Ort-Teilnahme gewünscht) über info@frauengenderbibliothek-saar.de

Kontakt und weitere Infos:
FrauenGenderBibliothek Saar
minet-saar@frauengenderbibliothek-saar.de
www.frauengenderbibliothek-saar.de/minet-saar-mentoringnetzwerk-fuer-migrantinnen

MiNET Saar wird vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit sowie der Arbeit und Kultur Saarland gGmbH gefördert.

Haus Afrika:
www.hausafrika.de

Burkimbi & Freunde:
www.burkimbiundfreunde.com

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Workshop: „Wie sollen demokratische Parteien zukünftig mit dem Thema Geschlechtergerechtigkeit umgehen?“ am 27.5.2025

Workshop: „Wie sollen demokratische Parteien zukünftig mit dem Thema Geschlechtergerechtigkeit umgehen?“ am 27.5.2025

Co-Kreation-Workshop: Wie sollen demokratische Parteien zukünftig mit dem Thema Geschlechtergerechtigkeit umgehen?

Wie kann Geschlechtergerechtigkeit in der Politik verankert werden? Diese Frage gewinnt in politischen Debatten zunehmend an Bedeutung. Doch bei genauerem Hinsehen kreisen viele Diskussionen vor allem um das Thema Gendern, während zentrale Aspekte wie Quotenregelungen, Diversity, Chancengleichheit in Bildung und Beruf, körperliche Selbstbestimmung, geschlechtergerechte Gesetzgebung oder feministische Außenpolitik oft zu kurz kommen. Aber was erwarten die Wählerinnen und Wähler konkret von den Parteien? Genau dieser Frage widmet sich der Co-Kreation-Workshop [1], der am 27. Mai 2025 von 18:00-20:00 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar stattfindet. Die Veranstaltung wird von UNTWIST, einem EU-geförderten internationalen politikwissenschaftlichen Forschungsprojekt an der Universität des Saarlandes (UdS) in Kooperation mit der FrauenGenderBibliothek Saar organisiert. Ein wesentliches Ziel von UNTWIST besteht darin, Parteien in Europa zu befähigen, geschlechtsspezifische Interessen in der Bevölkerung angemessen zu vertreten. Es geht hierbei darum viele unterschiedliche Meinungen einzubeziehen und gemeinsam Empfehlungen zu erarbeiten.


Ziel des Co-Kreation-Workshops:

Der Workshop hat zum Ziel, gemeinsam politische Empfehlungen zu erarbeiten, die etablierte politische Parteien dabei unterstützen sollen, genderbezogene Themen effektiver und gerechter in ihre Politik zu integrieren. Dabei sollen die unterschiedlichen Perspektiven der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Erarbeitung konkreter politischer Strategien einfließen.


Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung:

  • Wo? FrauenGenderBibliothek Saar [Großherzog-Friedrich Str. 111, 66121 Saarbrücken]
  • Wann? Dienstag, Mai 2025, 18-20 Uhr


Jetzt anmelden und mitgestalten!

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich aktiv am Co-Kreation-Workshop zu beteiligen und ihre Perspektive einzubringen. Es geht hierbei darum viele unterschiedliche Meinungen einzubeziehen. Als Dankeschön für die Teilnahme erhalten alle Teilnehmenden einen Gutschein, der in Saarbrücken eingelöst werden kann.[2]

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung ist bis zum 04.05.2025 erforderlich.


Anmeldungen und Fragen bitte an:
projekt-untwist@uni-saarland.de

Weitere Informationen zum Projekt UNTWIST sind hier zu finden: https://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/braun/forschung-und-aktivitaeten/drittmittelprojekte/untwist.html

[1] Ein Co-Kreation-Workshop hat zum Ziel über die Diskussion von möglichst unterschiedlichen wissenschaftlichen wie nicht-wissenschaftlichen Perspektiven gemeinsame Vorschläge für die Politik (in unserem Fall primär für die Parteien, die die Interessen der Bevölkerung vertreten) zu erarbeiten.

[2] Da die Veranstaltung zu Forschungszwecken aufgezeichnet (Audio) wird, erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorab weitere Informationen zur Datennutzung.

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Vortrag von Prof. Dr. Bärbel Kuhn: „Frauen in Abstimmungskampf, Widerstand und Exil 1935-1945“ am 8.5.2025 um 18:00 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Bärbel Kuhn: „Frauen in Abstimmungskampf, Widerstand und Exil 1935-1945“ am 8.5.2025 um 18:00 Uhr

Zum Gedenktag am 8. Mai (Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa) setzt die Initiative „Historiker*innen für eine demokratische Gesellschaft (hist4dem)“ mit einer Aktionswoche ein Zeichen für eine starke und wehrhafte Demokratie.
Eine der Mitgründerinnen des Netzwerkes, Prof. Bärbel Kuhn, hält zu diesem Anlass den Vortrag „Frauen in Abstimmungskampf, Widerstand und Exil 1935-1945“ in der FrauenGenderBibliothek Saar.

Vor 90 Jahren, am 13. Januar 1935, fand im Saargebiet eine Volksabstimmung statt, die bis heute kontrovers diskutiert wird. Die Saarländerinnen und Saarländer sollten sich entscheiden, ob sie zu Deutschland zurückkehren, an Frankreich angegliedert werden wollten oder für die Beibehaltung des „Status quo“ waren.
90.8 %  der Abstimmungsberechtigten haben für die Rückgliederung des Saargebietes an Deutschland gestimmt, 8,9 % für den Status quo und 0,4% für die Vereinigung mit Frankreich. Die Wahlbeteiligung lag bei fast 98%.
Die Frage, warum über Parteigrenzen hinweg die Menschen an der Saar so einhellig für die Rückkehr nach Deutschland, selbst ein Nazi-Deutschland, gestimmt haben, bewegt bis heute die Gemüter und die Forschung.
In dem Vortrag wird insbesondere nach der Rolle von Frauen im Abstimmungskampf gefragt.

Dr. Bärbel Kuhn war Professorin für Didaktik der Geschichte an der Universität Siegen.
Neben Veröffentlichungen zu geschichtsdidaktischen und kulturgeschichtlichen Themen hat sie auch zur Geschichte des Saarlandes gearbeitet. Anfang 2024 erschien ihr Buch „Eigenwillig und freiheitshungrig – Angela Braun-Stratmann: Politikerin, Journalistin, Feministin“.
Sie ist Mitinitiatorin des Netzwerkes „Historiker*innen für eine demokratische Gesellschaft“ (www.hist4dem.de) und seit März 2025 Vorständin der FrauenGenderBibliothek Saar.

Eintritt: frei
Anmeldungen an: info@frauengenderbibliothek-saar.de

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Aktion „Feminismus betrifft mich nicht  – Doch tut es!“ am 3.5.2025

Aktion „Feminismus betrifft mich nicht – Doch tut es!“ am 3.5.2025

FeminisMussSaar ist eine für alle Interessierten jederzeit offene Aktionsgruppe, die es sich zum Ziel gesetzt hat, feministische Themen durch Interventionen im öffentlichen Raum sichtbarer zu machen.

Mit der ersten Aktion ist die Gruppe zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen im November 2024 auf die Straße gegangen um auf die verschiedenen Arten von Gewaltformen aufmerksam zu machen.

Nach dieser erfolgreichen Intervention geht es nun weiter: Am 3. Mai (bei Regen am 10. Mai) von 11 bis 13 Uhr animiert die Gruppe FeminisMuss Saar vor der Europagalerie in Saarbrücken Passant:innen mit verschiedenen Mitmachelementen zum Nachdenken und Diskutieren unter dem Titel „Feminismus betrifft mich nicht – Doch tut es!“
Hierbei werden Passanten und Passantinnen eingeladen, ihre Meinung zu teilen über geschlechtsbezogene Unterschiede in den Bereichen Medizin, Beruf, Sicherheit und Familie.

Um die nächsten Aktionen zu planen, trifft sich die offene Gruppe weiterhin an jedem 2. und 4. Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar (Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken). Kommenden Monat sind das der 14. und 28. Mai.

Mehr Infos zur Aktionsgruppe gibt es bei Instagram unter @feminismuss_saar

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FGBS beteiligt sich mit offener Tür und Kurzlesungen an der „Nacht der Bibliotheken“ am 4.4.2025

FGBS beteiligt sich mit offener Tür und Kurzlesungen an der „Nacht der Bibliotheken“ am 4.4.2025

Die bundesweite Aktion „Nacht der Bibliotheken“ findet in diesem Jahr am 4.4.2025 statt.
Auch die FrauenGenderBibliothek Saar öffnet ihre Tür an diesem Abend von 18 bis 22 Uhr.
In der FGBS wird zu jeder halben Stunde eine Person einen Lieblingstext von 10-15 Minuten vorlesen.
In der Zeit zwischen den Kurzlesungen kann die Fachbibliothek für Frauen- und Genderthemen erkundet werden.
Die Mitarbeiterinnen sind für Fragen präsent.

Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht notwendig.

Ein Überblick über alle Aktivitäten zur „Nacht der Bibliotheken“ gibt es hier: www.nachtderbibliotheken.de

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„Queergelesen“ Spezial: Lesung und Gespräch mit Lara Ledwa (online zugeschaltet), Herausgeberin von „Joan Nestle – Begehren und Widerstand“, am 9.4.2025

„Queergelesen“ Spezial: Lesung und Gespräch mit Lara Ledwa (online zugeschaltet), Herausgeberin von „Joan Nestle – Begehren und Widerstand“, am 9.4.2025

Die FrauenGenderBibliothek Saar und der AK Queer der Universität des Saarlandes laden ein:

„Queergelesen“ Spezial: Lesung und Gespräch mit Lara Ledwa (online zugeschaltet), Herausgeberin von „Joan Nestle – Begehren und Widerstand“, am Mittwoch, 9. April 2025, um 19:30 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar.

Der offene Literaturtreff „Queergelesen“ beschäftigt sich mit Büchern und Filmen, die einen Fokus auf lesbische, schwule, bisexuelle, trans und weitere queere Perspektiven setzen.
Das jeweilige Buch wird gemeinsam ausgewählt. Eine Teilnahme ist auch unregelmäßig möglich und auch ohne vorherige Lektüre des Buches.

Die Treffen finden normalerweise an jedem 3. Mittwoch eines Monats statt. Diese Spezial-Veranstaltung steht in Bezug zum „Tag der lesbischen Sichtbarkeit“ am 26. April.
Aufgrund der Osterpause der FrauenGenderBibliothek Saar ist der Apriltermin jedoch am Mittwoch, 9.4.2025, um 19:30 Uhr.

Am 9. April 2025 wird es um „Joan Nestle – Begehren und Widerstand“ gehen und Herausgeberin Lara Ledwa wird online aus Berlin zugeschaltet sein und das Buch vorstellen. 

Joan Nestle wurde 1940 in New York geboren und wuchs in der Bronx mit ihrer alleinerziehenden Mutter auf. Sie ist Autorin der vergriffenen Bücher „A Fragile Union“ und „Restricted Country“ sowie Herausgeberin zahlreicher Anthologien. 1974 hat sie zusammen mit einer Gruppe von queeren Menschen das Lesbian Herstory Archives in New York gegründet, das heute zu den größten lesbischen Archiven weltweit gehört.

Seit den 60ern ist Joan Nestle in queeren und Bürgerrechts-Bewegungen aktiv.


Das Buch „Begehren und Widerstand“
versammelt 25 Texte aus den beiden vergriffenen Kultbüchern „A Restricted Country“ (1987) und „A Fragile Union“ (1998), die bisher nicht auf Deutsch zugänglich waren.

Der Verlag etece buch ist ein 2022 gegründetes ehrenamtliches Berliner Verlagskollektiv.
„Begehren und Widerstand“ ist das zweite Buch des Kollektivs und erschien am 12. Mai 2024.
Mehr Infos: www.etece.de

Herausgeberin Lara Ledwa interessiert sich für lesbisch-queere Geschichte. Sie arbeitet u. a. im Spinnboden Lesbenarchiv. 2019 wurde ihre Forschung über das Lesbische Aktionszentrum Westberlin (1970er Jahre) veröffentlicht.

Treffpunkt: FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken
Eine Online-Teilnahme ist möglich. Bei Interesse: info@frauengenderbibliothek-saar.de.


Eintritt
: frei

Mehr Infos:

FrauenGenderBibliothek Saar

www.frauengenderbibliothek-saar.de, www.facebook.com/FrauenGenderBibliothekSaar,
www.instagram.com/frauengenderbibliothek_saar

AK Queer der Universität des Saarlandes

https://akqueeruds.de , www.facebook.com/queer.uds, www.instagram.com/queer_uds

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Hybride Vortragsreihe „First Ladies im Weißen Haus“, nächster Termin am 31.3.2025

Hybride Vortragsreihe „First Ladies im Weißen Haus“, nächster Termin am 31.3.2025

Die in den westlichen Demokratien wohl einzigartige Institution der First Lady an der Seite des Präsidenten beleuchtet in mehrerer Hinsicht die Rolle der Frau in der amerikanischen Gesellschaft: Selten ist es ihr gestattet, eigene Wege zu gehen, sie beschränkt sich weitgehend auf die Christmas Decoration, auf das Anlegen eines Gartens, die Organisation von Staatsdinners, ihre Kleider werden genauester Prüfung durch die Medien unterzogen, kleine Abweichungen von den akzeptierten gesellschaftlichen Regeln werden schon als „Botschaft“ interpretiert.

Nichtsdestoweniger konnten sich einige First Ladies aus diesen Erwartungen lösen und eine eigene Rolle finden.

Die Vorträge zu verschiedenen First Ladies erhellen die traditionellen kulturellen Erwartungen an amerikanische Frauen und zeigen, wie sich „Politikerfrauen“, viel mehr als in Deutschland zum Beispiel, dem politischen Ehrgeiz ihrer Ehemänner gemäß den überkommenen gesellschaftlichen Vorgaben anzupassen haben, und wie es ihnen gelingt, sich aus engen Vorgaben zu lösen und eigene Projekte umzusetzen.


Montag, 18. November 2024, 18:30 Uhr
Dr. Martina Kohl (online zugeschaltet)
Bewunderin, Beraterin, Stil-Ikone und Networkerin – Die Rolle der modernen First Lady im Weißen Haus

Dienstag, 19. November 2024, 18:30 Uhr
Dr. Anja Schüler, Heidelberg Center for American Studies
Edith Roosevelt – zwischen Tradition und Moderne

Mittwoch, 4. Dezember 2024, 18:30 Uhr
Prof. Dr. Stefanie Schäfer, Professorin für Amerikanistik, Universität Mannheim
Rätselhaft und missverstanden? Melania Trumps First Lady Persona

Donnerstag, 23. Januar 2025, 18:30 Uhr
Prof.in Dr.in Astrid Fellner, Amerikanistik, Universität des Saarlandes
„Remember the Ladies“: Abigail Adams und die Neue Republik

Dienstag, 10. Februar 2025, 18:30 Uhr
Dr. Anja Schüler, Heidelberg Center for American Studies
Lou Hoover – Kosmopolitin in Krisenzeiten

Donnerstag, 20. Februar 2025, 18:30 Uhr (in englischer Sprache und nur online)
Carrie Ankerstein, Universität des Saarlandes
Hillary Clinton

Mittwoch, 12. März 2025, 18:30 Uhr
Dr. Arlette Warken, Universität des Saarlandes
“A half-crazy woman”: Mary Todd Lincoln (1818-1882)

Donnerstag, 20. März 2025, 18:30 Uhr (in englischer Sprache)
Danielle Kopf-Giammanco, Universität des Saarlandes
State it Bravely, and then Act Boldly: Eleanore Roosevelt

Montag, 31. März 2025, 18:30 Uhr
Dr. Anja Schüler, Heidelberg Center for American Studies
Michelle Obama

Veranstalter:innen: Deutsch-Amerikanisches Institut Saarland, FrauenGenderBibliothek Saar, Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises.
Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, Berlin, des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland und Saartoto.

Alle Vorträge finden in den Räumen der FrauenGenderBibliothek Saar in der Großherzog-Friedrich-Straße 111 in 66121 Saarbrücken statt.
Eine Online-Zuschaltung per Zoom ist auf Wunsch möglich.

Um Anmeldung beim Deutsch-Amerikanischen Institut (kontakt@dai-saarland.de) wird gebeten. Wir bitten um Angabe, ob Sie vor Ort teilnehmen möchten oder über Zoom.
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„Frauen, Kunst und Kunstgeschichte“: Vortrag von Elise Paschal am 25.3.2025

„Frauen, Kunst und Kunstgeschichte“: Vortrag von Elise Paschal am 25.3.2025

Das Bild der „Weiblichkeit“ wurde lange Zeit durch die Perspektive männlicher Künstler und ihren „Male Gaze“ geprägt. Nur allmählich erkämpften sich Frauen Raum für ihre eigene Perspektive – trotz zahlreicher gesellschaftlicher und institutioneller Barrieren. Diese Entwicklung warf und wirft weiterhin Fragen über Genderidentität und Geschlechterrollen auf, die in der Geschichte oft übersehen wurden. Museen und kulturelle Institutionen waren ein Spiegel dieser Ungleichheiten und sind es teilweise auch heute noch – trotz der Fortschritte, die die feministische Kunstgeschichte seit den 1970er-Jahren ermöglicht hat.
Der Vortrag ist eine Einladung, die Vergangenheit zu überdenken und die Zukunft neu zu gestalten.

Elise Paschal hat Kunstgeschichte und Museologie in Paris und Heidelberg studiert. Derzeit ist sie als wissenschaftliche Volontärin im Bereich Ausstellungen und Sammlung der Modernen Galerie in Saarbrücken tätig.

Termin: Dienstag, 25. März 2025, 18:00 Uhr
Ort: FrauenGenderBibliothek Saar
Eintritt: frei

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