Buchrezension von Boob Books zu “Kindheit – Teil 1 der Kopenhagen-Trilogie” von Tove Ditlevsen

Buchrezension von Boob Books zu “Kindheit – Teil 1 der Kopenhagen-Trilogie” von Tove Ditlevsen

Die FrauenGenderBibliothek Saar präsentiert eine Rezension von www.boobbooks.de zu “Kindheit – Teil 1 der Kopenhagen-Trilogie” von Tove Ditlevsen. Alle drei Bücher der Trilogie stehen bei uns zur Ausleihe bereit.

Rezension von Marieke Fiala:

Worum geht’s?
Die kleine Tove wächst in Kopenhagens Arbeitermilieu der 1920er Jahre auf. Zusammen mit ihrem älteren Bruder Edvin und ihren Eltern lebt sie auf engstem Raum, ohne Privatsphäre. Die gesellschaftlichen Normen beeinflussen ihr Leben ungemein, denn sie weiß, dass sie als Frau* nicht den gleichen Stellenwert wie ein Mann* hat, dass ihr Lebensweg von ihren Eltern bestimmt wird. Trotzdem träumt sie von einer Karriere als erfolgreiche Dichterin und beginnt, heimlich Gedichte zu schreiben.

“Irgendwann möchte ich all die Wörter aufschreiben, die mich durchströmen. Irgendwann werden andere Menschen sie in einem Buch lesen und sich darüber wundern, dass ein Mädchen doch Dichter werden konnte.” (Tove Ditlevsen „Kindheit“)

Gelesen auf: Deutsch
Nase zwischen den Seiten: 3 Abende
Seitenanzahl: 120
Preis: 18,00€ (D)
Erschienen im Januar 2021 beim Aufbau Verlag
ISBN: 978-3-351-03868-7

Tipps & Tits
Das Nachwort der Übersetzerin Ursel Allenstein gibt einen guten Einblick in die Biografie der Autorin, der mir sehr gut gefallen hat! Er macht auch Lust auf die nächsten zwei Teile der Kopenhagen-Trilogie Jugend und Abhängigkeit.

Boobscore: 4 von 5 Boobs ( ) ( ) ( ) ( )

Kindheit ist kurz und trotzdem voller spannender Themen, erzählt aus der Sicht eines kleinen Mädchens, das in einer Welt aufwächst, in der die Ungleichheit von Männern* und Frauen* Alltag ist und das eigene Leben von den Eltern bzw. der Gesellschaft bestimmt wird. Dass eine Frau* Schriftstellerin werden könnte, ist in dieser Welt nicht vorgesehen. Die kleine Tove liest und schreibt heimlich, ist anders als alle anderen. Sie sucht nach der Liebe ihrer Mutter, nach Anerkennung ihres Bruders – und vor allem nach dem eigenen Glauben an sich und ihr Talent. Ich habe das Buch eher in kleinen Etappen gelesen, da ich oft innegehalten, nachgedacht und mich selbst wiedererkannt habe.

Es wirkt nicht wie ein gezielt feministisches Buch, eher schreibt Tove Ditlevsen, die in Dänemark eine wichtige Vertreterin und Vorreiterin eines unabhängigen Lebens der Frauen* war, schlicht und einfach über ihre eigenen Erlebnisse. Schon als Kind scheint sie verfestigte soziale Konstrukte hinterfragt zu haben, was im Buch durch die „kindlich naive“ Schreibweise auf eine unverfängliche und ehrliche Art eines jungen Mädchens meiner Meinung nach dennoch, oder gerade deshalb, sehr intensiv vermittelt wird.

Literarisches Feuerwerk?
Mir gefiel der Schreibstil von Tove Ditlevsen sehr gut. Es wäre interessant, die anderen Bücher der Reihe mit diesem zu vergleichen, um zu sehen, ob sich der „Ton“ verändert – schließlich schreibt sie in „Kindheit“ aus ihrer Sicht als junges Mädchen und wächst quasi mit der fortlaufenden Trilogie. Die nicht kommentierende, aber trotzdem hinterfragende Art zu Schreiben motiviert die Leser*innen zum Nachdenken und Reflektieren: Wie war meine eigene Kindheit? Wie habe ich mich in solchen Situationen gefühlt?

Ein weiterer besonderer Aspekt ist Ditlevsens bildhafte Sprache: Sie arbeitet mit sehr vielen Metaphern und Vergleichen, was zusätzlich sehr kindlich wirkt, aber auch spannend zu lesen und vor allem vorzustellen ist. Zudem mochte ich die sehr kurzen Kapitel (4-8 Seiten) sehr gerne, da sie mir Pausen zum Innehalten ermöglichten.

Stoff zum Nachdenken
Trotz der geringen Seitenzahl werden meiner Meinung nach viele wichtige Dinge thematisiert, die bestimmt viele Menschen, auch über ihre Kindheit hinaus, beschäftigt haben: Der ständige Vergleich mit dem Geschwisterkind, Vorwürfe der Eltern, die Suche nach der Liebe der Mutter. Ich habe mich vor allem in Toves Gedanken über ihren “seltsamen” Charakter wiedergefunden. Ihre Suche nach einem Weg heraus aus dem traditionellen Weltbild fand ich sehr inspirierend.

Bestes Geburtstagsgeschenk für
… alle Menschen, die gern über ihre eigene Kindheit sinnieren möchten.

Happy Hour
Während die kleine Tove von ihrer Kindheit erzählt, wird man selbst fast wieder zum kleinen Kind – ein heißer Kakao passt perfekt.

Zu dieser Lebenslage passt das Buch
Ich denke, dass das Buch gut geeignet ist, um über das eigene Leben und die eigene Kindheit nachzudenken und auch mal zu vergleichen: Wie haben sich traditionelle Lebensbilder verändert? War ich frei in meinen Entscheidungen? Wenn nicht: Kann ich jetzt etwas ändern?

A little Bio never killed nobody
Tove Ditlevsen wurde 1917 in Kopenhagen als Arbeiterkind geboren und arbeitete vorerst als Dienstmädchen und Bürogehilfin. Bereits in ihrer Jugend schrieb sie Gedichte. In ihren autobiografischen Romanen verarbeitet sie ihr Leben: Ihre Kindheit, ihre Jugend und auch ihre Suchterkrankungen. Obwohl sie von Kritikern als überholt bezeichnet wurde, wurden ihre Bücher stets gut verkauft und vor allem von den weiblichen Leserinnen sehr geschätzt. 1976 nahm sie sich das Leben.

Dieser Beitrag ist von unserer Gastbloggerin Marieke. Das schreibt Marieke über sich:
Ich bin ein Bücherei-Kind. Als ich jünger war, habe ich die komplette Kinder- und Jugendabteilung unserer kleinen Dorfbücherei verschlungen. Vor allem Fantasy-Bücher hatten es mir damals angetan. Heute lese ich querbeet. Ich leihe übrigens immer noch lieber, statt zu kaufen. Das ist nachhaltig, günstig – und die Vorstellung, mit den anderen Menschen, die das Buch vor mir gelesen haben, irgendwie verbunden zu sein, finde ich toll. Trotz meiner Liebe zum Lesen und Schreiben entschied ich mich für ein gesundheitswissenschaftliches Studium. Mein Herz schlägt aber vor allem für Literatur, Theater und Kunst. Mittlerweile mache ich ein redaktionelles Volontariat im Print- und Onlinejournalismus. Perfekt für Menschen wie mich, die sich für die unterschiedlichsten Dinge interessieren! Mehr über Marieke erfahrt ihr auf ihrer Website: www.marieke-fiala.de.

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Blogbeitrag von Anne Lehnert über weibliche Einträge bei Wikipedia

Blogbeitrag von Anne Lehnert über weibliche Einträge bei Wikipedia

„Who writes HERstory? WE DO“ prangte wochenlang auf der Litfaßsäule gegenüber. Lange wusste ich nicht, wer da schreibt, und was genau. Frauengeschichte, das dachte ich mir schon, aber sonst? Ich war neugierig.

Schließlich fand ich heraus, dass es ein Aufruf zu einem Edit-a-thon war, einem Online-Workshop, bei dem die Datenlücke zwischen den Geschlechtern bei Wikipedia durch gemeinsame Einträge geschlossen oder zumindest verkleinert werden soll. Also darum, Frauen auf Wikipedia sichtbar zu machen. Für mich kam diese Erkenntnis, was diese Veranstaltung betrifft, zu spät, ich hatte an dem Termin schon andere Pläne. Seitdem ließ mich die Idee nicht mehr los. Immer wieder überlegte ich, welche Frau in Wikipedia so sehr fehlt, dass ich sie dringend ergänzen will.

Hier weiterlesen auf der Seite beziehungsweise weiterdenken.

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Neu in der Ausleihe

Neu in der Ausleihe

  • Dennis Krämer: Intersexualität im Sport – mediale und medizinische Körperpolitiken
  • Mithu Sanyal: Identitti
  • Sharon Dodua Otoo: Adas Raum
  • Benno Gammerl: Anders fühlen: Schwules und lesbisches Leben in der Bundesrepublik – Eine Emotionsgeschichte
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Geschlechtergerechte Sprache: FGBS-Mitarbeiterin Petra Stein im TOP Magazin Saarland

Geschlechtergerechte Sprache: FGBS-Mitarbeiterin Petra Stein im TOP Magazin Saarland

Das TOP Magazin Saarland hat uns zum Thema geschlechtergerechte Sprache um eine Positionierung gebeten.
Das Statement von Petra Stein dazu lautet:

„In Deutschland gibt es eine deutliche Unterrepräsentanz von Frauen in wichtigen Gesellschaftsbereichen wie Politik, Wirtschaft oder Kultur. Um hier Parität zu schaffen, braucht es viele verschiedene Maßnahmen. Da die Sprache das Denken und Handeln beeinflusst, ist die Benennung von Frauen eine von vielen Möglichkeiten. Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass wir bei Worten wie „die Politiker“ oder „der Ärztekongress“ im Kopf eher eine Gruppe von ausschließlich oder überwiegend Männern sehen. Oder auch dass Mädchen sich eher vorstellen können, einen bestimmten Beruf in der Zukunft zu wählen, wenn sie bspw. gefragt werden, ob sie Polizistin werden wollen (im Vergleich zur Frage ob sie Polizist werden wollen). Es braucht Sichtbarkeit von Frauen, damit der Mut entsteht, sich die Hälfte der Welt zu erobern. Ob wir dies sprachlich nun durch einen Unterstrich, Doppelpunkt oder Genderstern realisieren, wird gerade von vielen Menschen ausprobiert. Die praktikabelste Lösung wird sich durchsetzen. Sprache und Gesellschaft sind veränderbar. Und wir alle können dazu beitragen, dass sie sich hin zu mehr Gleichberechtigung verändert!“

Foto: TOP Magazin Saarland Ausgabe Frühjahr 2021 S.2 (c) Sylvio Maltha

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Neu im Bestand

Neu im Bestand

– Francesca Schmidt: Netzpolitik – Eine feministische Einführung

– Susanne Kaiser: Politische Männlichkeit – Wie Incels Fundamentalisten und Autoritäre für das Patriarchat mobil machen

– Jutta Allmendinger: Es geht nur geminsam! Wie wir endlich Geschlechtergerechtigkeit erreichen

– Sarah Czerney, Lena Eckert, Silke Martin (HRSG.): Mutterschaft und Wissenschaft. Die (Un-)Vereinbarkeit von Mutterbild und wissenschaftlicher Tätigkeit

– Robert Koch Institut: Gesundheitliche Lage der Frauen in Deutschland

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Mitläuferinnen für den 23. Saarbrücker Frauenlauf am 9.5.2026 gesucht

Mitläuferinnen für den 23. Saarbrücker Frauenlauf am 9.5.2026 gesucht

Am Samstag, 9. Mai 2026, findet der 23. Saarbrücker Frauenlauf statt.
Die FGBS stellt wieder ein offenes Team von Läuferinnen.
Wer möchte in unserem Namen mitlaufen?
Bei Interesse bitte bis 29.4. melden unter info@frauengenderbibliothek-saar.de
Wir freuen uns sehr auf euch!

Und wenn ihr nicht lauft: Unterstützt die Läuferinnen vor Ort mit Applaus und das Projekt „Le Trottoir“ mit den Erlösen von Startgeldern, Kuchenverkauf etc. Ihr könnt also auch schlemmen statt sporteln und tut trotzdem was Gutes!

Alle Infos zum Lauf:
https://frauenlauf.saarbruecken.de/

Zeitplan:
Ab 12 gibt es Stände (Essen, Trinken, Info, Unterhaltung) auf dem Eventgelände,
um 14 Uhr trifft sich das FGBS-Team,
um 15 Uhr starten die Läufe,
ab ca 16 Uhr Preisverleihung (Preise werden seit diesem Jahr unabhängig vom Lauftempo verlost)

Auf dem Foto seht ihr das FGBS-Team vom letzten Jahr.

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Hinweis:

Alle nun folgenden Veranstaltungseinträge liegen in der Vergangenheit.

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Vortrag „Tradwives und Strongmen“ von Dr.in Gabriele Dietze am 7. Mai 2026

Vortrag „Tradwives und Strongmen“ von Dr.in Gabriele Dietze am 7. Mai 2026

Vortrag „Tradwives und Strongmen: Rechtspopulistische Familien- und Sexualpolitik
von Dr.in Gabriele Dietze am Donnerstag, 7. Mai 2026, um 19 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar und online

Veranstalter:innen: BPW GERMANY – Club Saarbrücken e.V., Deutsch-Amerikanisches Institut Saarland, Forum für Geschlechterforschung der Universität des Saarlandes  und FrauenGenderBibliothek Saar.
Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, Berlin und des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland.

Rechtspopulistische Parteien pflegen eine Obsession mit Geschlecht. Ein ständig wiederholtes Argument ist, dass Männer und Frauen ein jeweils unveränderbares biologisches Geschlecht haben. Dieses verwirkliche sich in der heterosexuellen Kernfamilie. „‘Traditionell?‘ Uns gefällt‘s‘“ steht auf einem AfD Wahlplakat, das Vater, Mutter, Kinder auf einem Ausflug ans Meer im glorifizierenden Gegenlicht zeigt. Abweichung von diesem Grundmodell, etwa Geschlechtsumwandlung oder homosexuelle Ehe, werden politisch bekämpft und im Falle, dass Rechtspopulist:innen an der Regierung sind, gesetzlich verboten. Abtreibungen werden dämonisiert, erschwert oder ganz verboten. Der Kampf gegen ‚Gendern‘ ist zu einem der Hauptpunkte des Wahlprogramms der AfD geworden.

Beispielhaft werden im Vortrag zwei Konzepte betrachtet: das sogenannte Prinzip des starken Mannes (Strongman), das u.a. in der Politik des amerikanischen Präsidenten Donald Trump eine große Rolle spielt und eine wiedererstarkende Maskulinität in den Vordergrund stellt, und das weibliche Gegenmodell der Tradwives, eine auch in Deutschland immer wichtigere Internetbewegung für traditionelle Weiblichkeit und die Hausfrauenehe. Der Vortrag wird einen genaueren Blick auf rechtspopulistische Geschlechterkonzepte werfen. Es soll dabei untersucht werden, welche Funktion eine solche polarisierende Familien- und Sexualpolitik hat und überlegt werden, ob es sich hier um Re-Traditionalisierung oder um eine alternative Moderne handelt.

Gabriele Dietze forscht und lehrte zu Gender-, Media-, Cultural- und Migration-Studies an der Humboldt Universität und an verschiedenen amerikanischen Universitäten, zuletzt am Dartmouth College, NH. Schwerpunkte Sexismus, Rassismus, Rechtspopulismus und Cultural Wars in den USA. Zuletzt erschienen: Zusammen mit Julia Roth (Hgs.), Right-Wing Populism and Gender in Europe and Beyond. Bielefeld: transcript 2020.

Eintritt: frei

Kontakt und Veranstaltungsort:
FrauenGenderBibliothek Saar
Großherzog-Friedrich-Straße 111
66121 Saarbrücken
Tel. 0681-9388023
www.frauengenderbibliothek-saar.de

Um Anmeldung über info@frauengenderbibliothek-saar.de wird gebeten mit der Angabe ob eine Teilnahme vor Ort oder online gewünscht ist.

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Lesung „Mein Körper – wessen Entscheidung?“ am 4. Mai 2026

Lesung „Mein Körper – wessen Entscheidung?“ am 4. Mai 2026

Rosa Luxemburg Stiftung Rheinland-Pfalz/Saarland – Peter Imandt Gesellschaft lädt in Kooperation mit FrauenGenderBibliothek und Bündnis für reproduktive Selbstbestimmung Saar ein:

Lesung „Mein Körper – wessen Entscheidung? – Warum wir reproduktive Gerechtigkeit brauchen“ mit Sibel Schick
am Montag, 4. Mai 2026, 18 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar

Das aktuelle Debattenbuch zur körperlichen Selbstbestimmung.
Die Gesellschaft rückt nach rechts, der gebärfähige Körper wird zum Politikum. Bestechend klug analysiert Autorin und Journalistin Sibel Schick, warum mit unseren Körpern keine Politik gemacht werden darf.

Dass Schwangerschaftsabbrüche Leben retten können, hat Sibel Schick am eigenen Leib erfahren. Und auch, gegen welche Widerstände sie ankämpfen musste, bevor der rettende Eingriff durchgeführt wurde. Körperliche Selbstbestimmung ist aber keine Privatsache: Ob und unter welchen Bedingungen wir Kinder bekommen wollen, ist hochpolitisch. Reproduktive Freiheit wird heute unter Strafe gestellt, Staaten bestimmen über den Zugang zu medizinischer Versorgung – auch in Deutschland. Berührend und kämpferisch zeigt Schick, dass echte Gerechtigkeit in einer gemeinsamen Befreiung liegt.

Eintritt: frei

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