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Nachrichten, Infos, Veranstaltungen, Bücher und Filme

Aktueller Hinweis wegen Corona-Problematik:

Natürlich beteiligen auch wir uns an den Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Verbreitung.

In der Konsequenz sagen wir alle geplanten Veranstaltungen im Zeitraum 17. März bis zumindest 17. April 2020 ab und lassen die Bibliothek in dieser Zeit geschlossen. (Ausleihen verlängern sich automatisch, Überziehungsgebühren fallen keine an.)

Wir versuchen, einzelne Angebote online anzubieten, z. Bsp. den offenen MiNET-Treff und den „FeminisTisch“ als Telefon-/ Videokonferenz.
Bei Interesse bitte per Mail an info@frauengenderbibliothek-saar.de anmelden. Wir freuen uns auf euch!

Bleibt bitte gesund und guter Laune!

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Gebäudeillumination zum 100. Jahrestag des Frauenwahlrechts

Gebäudeillumination zum 100. Jahrestag des Frauenwahlrechts

Eröffnung am Mittwoch, 7. März 2018, um 20 Uhr mit Oberbürgermeisterin Charlotte Britz.

Im Auftrag des FrauenForum Saarbrücken realisieren Studentinnen der HBK Saar eine Architekturprojektion auf der Alten Kirche am Cora-Eppstein-Platz (Evangelisch-Kirch-Str. 27).
Die Künstlerinnen Karen Fritz, Isabelle Kirsch und Martine Marx, betreut durch den Lichtkünstler François Schwamborn, setzen sich mit den Themen Frauenwahlrecht und Emanzipation auseinander.
Die Illumination wird am Mittwoch, 7.3., um 20 Uhr von Oberbürgermeisterin Charlotte Britz eröffnet und dann täglich bis Sonntag, 11.3., von 18-22 Uhr zu sehen sein.

VeranstalterInnen: FrauenForum Saarbrücken*

Dank an:
AWO Frauenhäuser Saarland – SPN Sozialpädagogisches Netzwerk, BUND Saar e.V., Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken, Frauenrat Saarland, Heinrich Böll Stiftung Saar, Hochschule der Bildenden Künste Saar, Hochschule für Musik Saar, Mercedes-Benz Bank, Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland (NES) e.V., Peter Imandt Gesellschaft e.V./Rosa Luxemburg Stiftung Saarland

Weitere Infos und Kontakt:
FrauenGenderBibliothek Saar (als Mitglied des FrauenForum Saarbrücken)
Tel. 0681-9388023
info@frauengenderbibliothek-saar.de

 

*Hintergrund:

Das Frauen Forum Saarbrücken ist ein Aktionsbündnis für eine gleichberechtigte Gesellschaft, in dem z.Zt. folgende Organisationen aktiv sind:
ALDONA e.V., Arbeitskammer, AsF Saarbrücken, AWO Frauenhaus Saarbrücken, Beratung Interkulturell,  Beratungs- und Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt des SkF, BPW Saarbrücken, DGB Rheinland-Pfalz/Saarland, DKP, Ev. Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte, Familienplanung und Sexualpädagogik Diakonie Saar, Frauenarbeitsgemeinschaft Lisa – Die Linke, Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken, FrauenGenderBibliothek Saar, Frauengruppe Courage, Frauenmantel – Frau im Zentrum e. V.,  Frauen Union Saarbrücken – Stadt, Frauennotruf Saarland, Mimose Frauengruppe, NELE – Verein gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen e.V., ProFamilia Saarbrücken, SkF Elisabeth-Zillken-Haus, Ver.di-Frauen

 

Foto: Symbolbild Illumination HBK FrauenForum SB (c) Francois Schwamborn

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Besuch aus Nantes

Besuch aus Nantes

Am 22. Juni 2017 war der Verantwortliche für Integration und Gleichstellung der Stadt Nantes, Philippe Rigollier, zusammen mit Veronika Kabis, zu Besuch in der FrauenGenderBibliothek Saar. Die Institutionen und Projekte der beiden Partnerstädte wurden gegenseitig vorgestellt. Wir haben insbesondere unser Mentoring-Programm MiNET präsentiert, aber auch unsere Archivarbeit und die vielfältigen Veranstaltungen. Auch in Nantes gibt es viele Initiativen zu Feminismus, Gender, Antidiskriminierung und kultureller Vielfalt. Eine spannende Begegnung!

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Digitales Deutsches Frauenarchiv (DDF) startet

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Der Dachverband deutschsprachiger Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen i.d.a wird im Rahmen einer Projektförderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ab 01.07.2016 ein Digitales Deutsches Frauenarchiv (DDF) entwickeln.

Der 1993 gegründete Dachverband i.d.a. (informieren, dokumentieren, archivieren) organisiert die seit 1983 existierende Zusammenarbeit der Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen im deutschsprachigen Raum. Heute arbeiten 38 Einrichtungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Italien eng vernetzt zusammen.

Entstehen wird ein Internetportal zur Frauenbewegung, über das zentral auf die Bestände aller Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen zugegriffen werden kann. Des Weiteren können relevante Fachinformationen zu einzelnen Themen, Akteurinnen, Zeitspannen und Ereignissen abgerufen werden.

Im Digitalen Deutschen Frauenarchiv werden erstmals gebündelt Digitalisate, Bestandsdaten und weiterführende Informationen zur Frauenbewegungsgeschichte in Form eines Fachportals präsentiert. Ziel des DDF ist es, die vielfältigen Standpunkte der Frauenbewegungen vollständig wiederzugeben. Dabei werden historische und aktuelle gesellschaftspolitische Fragestellungen aufbereitet und zeitgemäß im Internet dargestellt.

Das Portal soll als Wissensportal nicht nur digital vorliegende Quellen aufzeigen, sondern in unterschiedlichster Form aufbereitete Informationen zu Frauenbewegung und Frauenbewegungsgeschichte vernetzen und zusammen bringen. Es bietet die Grundlage für Forschungs-, Bildungs- und Informationsarbeit und leistet somit einen einmaligen Beitrag zur Gleichstellungs- und Genderpolitik für Deutschland und gewährleistet eine geschlechtergerechte Überlieferung.

Mit dem DDF wird die bisherige Arbeit in den verschiedensten i.d.a.-Einrichtungen gewürdigt und gleichzeitig die kulturelle Überlieferung gesichert.

Das DDF ist vorerst auf 3,5 Jahre angelegt und hat seinen Sitz in Berlin.

Download Pressemitteilung des i.d.a.-Dachverbands

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Erstmals gemeinsame Datenbank für deutsch­sprachige Frauen­infor­mations­ein­rich­tun­gen

We proudly present: META-Datenbank geht online!

Die Bestände der FrauenGenderBibliothek Saar sind ab sofort auch im gemeinsamen Katalog der deutschsprachigen Frauen­informations­einrichtungen recherchierbar.

Die Datenbank META integriert erstmals die Bestände von 30 Fraueninformationseinrichtungen in Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz. Unter meta-katalog.eu steht die Beta-Version von META ab sofort für Recherchen zu allen frauen- und genderrelevanten Themengebieten zur Verfügung. Den Kick-off der Online-Plattform feierte das Team der FrauenGenderBibliothek Saar gemeinsam mit ihren Kolleginnen aus anderen (Bundes-)Ländern im Rahmen der 50. Fachtagung des Dachverbandes deutschsprachiger Frauen / Lesbenarchive, -bibliotheken und –dokumentationsstellen (i.d.a.), die vom 5. bis 8. November in Luxemburg unter dem Motto „Recherche-Forschung-Vermittlung“ stattfand.

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„Ich habe noch einen Traum?!“ – Entdecke das Unternehmerinnen-Gen in dir

„Ich habe noch einen Traum?!“ – Entdecke das Unternehmerinnen-Gen in dir

Wir bieten einen Orientierungsworkshop in Zusammenarbeit mit dem IQ Gründungsbüro und einer vom Wirtschaftsministerium ausgezeichneten Vorbild-Unternehmerin des Saarlandes, Stefanie Valcic-Manstein.

Haben Sie schon mal über die Gründung eines Unternehmens nachgedacht und nicht genau gewusst, wie sich der Anfang gestaltet, was auf Sie zukommt oder ob Sie das Unternehmerinnen- Gen haben? Es werden kleine Themenkomplexe aus dem Gründungsalltag besprochen, wie Krankenversicherung, aber auch Begriffe rund um das Thema werden erklärt. Versuchen Sie, den roten Faden in der Selbstständigkeit zu finden!  Stefanie Valcic-Manstein will Frauen ermutigen, ihre eigene Chefin zu werden und den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Die Teilnehmerinnen des Workshops benötigen keine Vorerfahrung, er richtet sich an Frauen, die sich beruflich verändern wollen und sich eine Existenzgründung vorstellen können. Frauen, die sich schon einmal gefragt haben, ob sie das Unternehmerinnen-Gen in sich tragen, erhalten Orientierungshilfe und praktische Beispiele.

Die Teilnahme ist gebührenfrei.
Um Anmeldung bis zum 16. September wird gebeten.

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Chick Lit – Vortrag über „Tussi-Literatur“ in der Frauen Gender Bibliothek

Chick Lit – Vortrag über „Tussi-Literatur“ in der Frauen Gender Bibliothek

Am 9.7.2015 erläuterte die Saarbrücker Literaturwissenschaftlerin Heike Mißler das Phämomen der chick literature, der so genannten Tussi-Literatur, in der FrauenGenderBibliothek Saar.

Wir haben den Vortrag aufgenommen und stellen ihn hier zum Nachhören zur Verfügung: Chick Lit – Tussi-Literatur in der FrauenGenderBibliothek

Viel Spaß dabei!

 

 

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Chick Lit – Mehr als Happy Ends und Mr. Rights

Chick Lit – Mehr als Happy Ends und Mr. Rights

Von der literarischen Elite verpönt, von vielen Feminist_innen kritisiert, dennoch von den Fans heiß geliebt und seit fast 20 Jahren aus den Bestsellerlisten nicht wegzudenken: Chick Lit (im Deutschen oftmals übersetzt als „Tussi Literatur“). Das in den Neunziger Jahren durch Heldinnen wie Bridget Jones (Bridget Jones’s Diary, dt. Schokolade zum Frühstück, 1996) und Carrie Bradshaw (Sex and the City, 1997) bekannt gewordene Genre der Populärliteratur, das vor allem an Frauen adressiert ist, bzw. so vermarktet wird, lässt sich am leichtesten an seinem einschlägigen Buchcoverdesign erkennen.  Pink- und Pastelltöne und Motive wie High Heels, Lippenstift, Diamantringe, Martinigläser und Cupcakes geben zumindest nach Vorstellungen der Buchindustrie die „frauenzentrierten“ Inhalte der Romane wohl am besten wieder.

Wie wichtig sind den Chicks ihre Happy Ends mit Mr. Right wirklich? Inwiefern unterscheidet sich Chick Lit vom traditionellen Liebesroman, etwa den „Schmonzetten“ der Verlagsgiganten Mills and Boon/Harlequin? Und warum sprechen wir überhaupt so oft in abwertenden Tönen über Literatur von, für, und über Frauen? Diesen und weiteren Fragen stellt sich der Vortrag. Er kann sie hoffentlich davon überzeugen, dass das jahrelange Lesen von pinken Büchern keine nennenswerten Schäden hinterlässt.

Heike Mißler studierte an der Universität des Saarlandes und an der Cardiff University. 2014 schloss sie ihre Promotion zum Thema Chick Lit in der Fachrichtung 4.3. Anglistik, Amerikanistik und Anglophone Kulturen der Universität des Saarlandes ab. Sie besitzt weder High Heels noch Diamantringe, isst aber liebend gerne Cupcakes.

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Emanzipation zwischen Mode und Konsum: Russische Frauenillustrierte um 1900

Emanzipation zwischen Mode und Konsum: Russische Frauenillustrierte um 1900

Kommerzielle Frauenzeitschriften als Motor der Frauenemanzipation? Kann das sein? – Es konnte! Wie in Deutschland erschienen auch im russischen Zarenreich zu Beginn des 20. Jahrhunderts die ersten Frauen-Illustrierten, deren Besonderheit in ihrer „modernen Kommunikationsleistung“ bestand. Denn anhand von Fotografien und den ersten Fotoreportagen thematisierten sie in einer Mischung von feministischen Grundsatzartikeln und kurzweiliger Belletristik, von Haushalstipps, Mode und Kosmetik das Leben der „neuen“ Frau. Mit ihrer ansprechenden Bildberichterstattung erreichten sie ein weibliches Massenpublikum und trugen zu einem veränderten Selbstbewusstsein von Frauen in der Öffentlichkeit bei.

Der Vortrag stellt zunächst die Bandbreite der damaligen Frauenpresse vor, dann geht es um die Journalistinnen und Leserinnen dieser Journale: Wer waren die Frauen, die in kommerziell finanzierten Organen feministische Parolen verbreiten und Karriere machen konnten? Und: Wer waren die Leserinnen dieser Journale? Was fanden sie an ihnen so interessant, dass sie diese Journale abonniert und regelmäßig gelesen haben?

Die Referentin Dr. Barbara Duttenhöfer ist Historikerin, war aber auch schon als Filmemacherin, Buchhändlerin und Winzerin aktiv. Universität des Saarlandes (HOK).

Der Eintritt ist frei.

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„Eden“ – Film und Diskussion zum Thema Zwangsprostitution und Frauenhandel

„Eden“ – Film und Diskussion zum Thema Zwangsprostitution und Frauenhandel

Regie: Megan Griffiths

Spielfilm, 2012, USA. OV mit dt. UT, 98 Min.

 

Eines Abends, als die minderjährige Hyun Jae wieder einmal mit ein paar Freunden mit gefälschtem Ausweis eine Bar besucht, wird sie von einem Feuerwehrmann im Feierabend nach Hause gefahren. Zu spät erkennt sie, dass er nicht der ist, für den er sich ausgegeben hat, und sie wird in eine entlegene Lagerhalle verschleppt. Fortan besteht ihr Alltag darin, gemeinsam mit anderen entführten Mädchen wohlhabenden Männern für sexuelle Dienste aller Art bereit zu stehen. Geleitet wird der Sexhandelsring von Bob Gault, der zugleich als ansässiger Polizeichef für die nötige Deckung des Menschen verachtenden lukrativen Geschäfts sorgt. Ein packender Film, der auf einem wahren Fall von sexueller Vesklavung in den USA basiert.

Regisseurin Megan Griffiths erhielt für den Film den Emerging Woman Award des Southwest Film Festivals 2012.

Hauptdarstellerin Jamie Chung gewann beim Seattle International Film Festival den Golden Space Needle Award als Beste Darstellerin.

Anschließend an den Film diskutieren Florence Humbert, Mitglied bei Terre des Femmes und im Netzwerk "Stop Sexkauf", und Barbara Filipak (Beratungsstelle für Migrantionnen ALDONA e.V.) mit dem Publikum.

 

Eine gemeinsame Veranstaltung von:

"sklaven-los. Saar-Bündnis gegen Globale Sklaverei heute", Frauengruppe COURAGE und FrauenGenderBibliothek Saar

 

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