oder der Juni …
Die Frauenbibliothek hat sich zur FrauenGenderBibliothek Saar gemausert!
Telefonnummern und E-Mail Adressen haben sich NICHT geändert!
+49 (0) 681 9388023
info(at)frauenbibliothek-saar.de
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Bereits im 18. Jahrhundert wusste der deutsche Dichter und Philosoph Johann Gottfried Herder, dass »Stil aus dem Sprechen und nicht Sprache aus künstlichem Stil« zu lernen sei. Der Analyse von Sprache und Stil hatte sich auch Barbara Sandig verschrieben, die zwischen 1979 und 2004 Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere Deutsche Sprachwissenschaft an der Universität des Saarlandes und zudem eine großzügige und langjährige Förderin der Frauen- und Genderbibliothek in Saarbrücken war.
Den Weg des geringsten Widerstandes beschritt sie selten und auch Schwarz-Weiß-Denken wies sie weit von sich. Die Rede ist von Diplompsychologin und Politikerin Eva Rühmkorf, die im Januar dieses Jahres im Alter von 77 Jahren nach langer, schwerer Krankheit in Hamburg verstarb.
Die Zusage von Bundesfrauenministerin Kristina Schröder (CDU), den FrauenMediaTurm in Köln für die kommenden vier Jahre mit jeweils 150.000 Euro zu unterstützen, haben Archive und Dokumentationszentren der Frauenbewegungsgeschichte in Deutschland mit Interesse aufgenommen. Sie sehen darin eine positive Wende in der bislang üblichen Förderpraxis des Bundes und hoffen auf zukünftige Zuwendungen auch für ihre Einrichtungen.
Kerstin sitzt im Zug, sie reist zu ihrer Freundin Astrid. Eine ist aus Ost-, die andere aus Westdeutschland. Noch führen sie eine Fernbeziehung. Die Landschaft fliegt vorbei. Oft ist sie diese Strecke gefahren. Doch diesmal ist alles anders. In Oldenburg wartet nicht nur Astrid, sondern auch eine dritte Frau. Sex zu dritt. Kann das gehen?
Wie Lesben in der Presse (nicht) dargestellt werden. Frauen, die lesbisch leben, sind im Alltag zunehmend präsent. Auch in der Popkultur, Filmen und Vorabend-Serien bedienen kuschelnde lesbische Pärchen das Bedürfnis nach Abwechslung.
Nic (Annette Bening) und Jules (Julianne Moore) leben den sonnigen Traum des klassischen Familienglücks im Süden Kaliforniens mit Häuschen und ihren zwei Kindern, Joni (Mia Wasikowska) und Laser (Josh Hutcherson). Als die beiden Teenager jedoch heimlich ihren biologischen Vater Paul (Mark Ruffalo), einen überaus charmanten und coolen Junggesellen, ausfindig machen, gerät das traute Heim ins Wanken.
Adele Schopenhauer und die Rheingräfin Sibylle Mertens-Schaaffhausen verband eine leidenschaftliche Liebe – zu einer Zeit, als es Liebe zwischen Frauen offiziell gar nicht geben durfte. »Unrecht, Wahnwitz, Tollheit« nannte ihre Umgebung ihre leidenschaftliche Liebe. Doch gegen alle Widerstände blieben sie ein Leben lang zusammen: die »Rheingräfin« Sibylle Mertens und die Schriftstellerin Adele Schopenhauer. An Hand unveröffentlichter Quellen erzählt Angela Steidele die unerhörte Geschichte der beiden Frauen inmitten der Goethe-Zeit.
Nationalstaatliche Grenzen definieren die einen als Mitglieder, die anderen als Fremde. Wenn aber die staatliche Souveränität zunehmend ausfranst und die nationale Staatsbürgerschaft immer mehr ausfasert, wie es im Gefolge der Globalisierung geschieht, dann werden auch ihre Definitionen immer unklarer. Hier sieht Seyla Benhabib eine der dringlichsten und problematischsten Aufgaben der heutigen Weltpolitik.
»Und nun – verurteilen Sie mich!« sprach Rosa Luxemburg, angeklagt wegen »Volksverhetzung“, weil sie sich gegen die allgemeine Kriegseuphorie 1914 gewandt hatte. »Genossen, eure Veranstaltungen sind unerträglich!« schleuderte Helke Sander anno 68 dem ganzen männlich bornierten SDS entgegen, und Waltraud Schoppe sah sich einem tobenden Bundestag gegenüber, als sie es wagte, von Vergewaltigung in der Ehe zu sprechen.