Graudorf – ein Kollektivroman aus Saarbrücken

Graudorf – ein Kollektivroman aus Saarbrücken

12 Frauen aus dem Saarland, die FrauenGenderBibliothek Saar und ein großes Ziel: Zusammen einen Roman schreiben.

Kann so etwas gelingen?

Ein Roman, ein Wagnis, ein kleines Wunder – als würde die Literatur für sich selbst sprechen.
12 Teilnehmerinnen eines Kurses im „Kreativen Schreiben“ arbeiten seit April 2019 an einem gemeinsamen Roman. In einem fiktiven Ort im Warndt treffen Dörfler und Touristen aufeinander, zufällig Reisende auf Rückkehrer, begegnet die Öko-Terroristin dem jungen Tankwart, werden Häuser repariert, Blumen verschenkt, Lieder gesungen, Zigaretten achtlos weggeworfen, werden alte Geschichten aufgewühlt, wird nach Gold gesucht – und immerzu erklingt vom Turm das Sterbeglöckchen. Am Ende wird der dichtende Leiter der Freiwilligen Feuerwehr seine Angst überwinden, ein Journalist seine Neugier zügeln, eine Wirtin leidenschaftlich geküsst und alle werden empfinden, was sie vereint: ein Dorfleben voller Widersprüche, eine Gemeinschaft der Verschiedenen irgendwo im Niemandsland zwischen Frankreich und Saarbrücken, im verwunschenen Warndt-Wald zwischen Hügeln und Felsen.
Die Erzählstränge laufen zusammen und ein reinigendes Feuer beendet das Dorffest.

Die Kursleiterin Sonja Ruf lebt seit 2012 in Saarbrücken. Sie schrieb Erzählungen, Lyrik, Romane, ein Jugend- und ein Kinderbuch. Sie ist mit allen Wassern des Literaturbetriebs gewaschen und veröffentlichte bisher 12 Bücher, 2018 erschien „Die Liebenden von Starbitz“ im Tübinger Konkursbuchverlag, 2019 „Mallows oder Katzengrütze“ bei Fabulus, Fellbach.

Eintritt frei.

Foto: (c) S. Eberts

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Vortrag: Gender und Games

Vortrag: Gender und Games

Vortrag: „Gender und Games“
von Prof. Dr. Linda Breitlauch (Fachbereich Intermedia Design, Hochschule Trier).

Der Markt für digitale Spiele ist heute größer als der für Film- und Musikmedien.
Die Hälfte derer, die PC-Spiele nutzen, sind Mädchen und Frauen.
Die Darstellung von queeren Lebenswelten und Geschlechterrollen jenseits der Heteronormativität sind immer häufiger Teil oder Basis von Games.

Dennoch sind Frauen und queere Personen in der Spielentwicklungsbranche eine Minderheit.

Diese und andere Aspekte beleuchtet Prof. Dr. Linda Breitlauch in ihrem Vortrag und stellt die Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte sowie den Status quo vor.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen und zu diskutieren.

Prof. Dr. Linda Breitlauch entwickelte bis zu ihrer Promotion über Dramaturgie in Computerspielen Filme und Spielkonzepte und wurde 2007 erste Professorin für Gamedesign (Mediadesign Hochschule in Düsseldorf). Sie lehrt und erforscht heute Game Design im Studiengang „Intermedia Design“ an der Hochschule Trier.

Die Veranstaltung ist offen für Menschen aller Geschlechter.

Der Eintritt ist frei.

Der Vortrag findet im Rahmen des FrauenThemenMonats der Landeshauptstadt Saarbrücken statt.

Veranstalterinnen: FrauenGenderBibliothek Saar, Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken, LSVD Saar, Queer Referat des AStA der Universität des Saarlandes

Veranstaltungsort: FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken

Bildcollage: Christian Bart

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Lesung Kristina Hänel

Lesung Kristina Hänel

Lesung Kristina Hänel: Das Politische ist persönlich. Tagebuch einer »Abtreibungsärztin« am Montag, 18. November 2019, um 19:30 Uhr im Rathausfestsaal Saarbrücken
Veranstalterin: FrauenForum Saarbrücken

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SAME LOVE – eine Coming Out Geschichte

SAME LOVE – eine Coming Out Geschichte

Information von LSVD Saar-Homepage:

Der LSVD Saar präsentiert in seiner Veranstaltungsreihe Gegenwind,  eine Lesung mit Diskussion zum Thema Coming Out.

Dazu haben wir am Freitag, 15. November 2019, um 19:00 Uhr, im LSVD-Checkpoint,  die Autorin Nadine Roth eingeladen, die mit ihrem Buch SAME LOVE, in Romanform dieses Thema in einer Schulklasse beschrieben hat.

Nadine Roth schreibt über ihr Buch: »LOVE IS LOVE«, denn die siebzehnjährige Sam will nur eins in ihrem Leben: glücklich sein. Doch wenn sie in den Armen ihres Freundes Robin liegt, ist sie ganz und gar nicht glücklich. Es fühlt sich falsch an. Unvollständig. Erst als die neue Schülerin Romy wie ein Wirbelwind nicht nur ins Klassenzimmer, sondern auch in Sams Leben platzt, sind da mit einem Mal die Gefühle, die sie sich bei Robin so sehnlich gewünscht hat. Die sich richtig anfühlen und vor denen Sam sich dennoch fürchtet. Es kann doch nicht sein, dass sie sich ausgerechnet in eine Frau verliebt! Oder doch? Und selbst wenn – hat diese Liebe überhaupt eine Chance in einer Welt voller Intoleranz, Vorurteilen und Tabus?“

Same Love ist eine Geschichte über ein Coming-out und die ganz große Liebe. Romantisch, einfühlsam und vor allem auch gut geschrieben.

Die Autorin Nadine Roth wurde 1993 in Karlsruhe, Baden-Württemberg geboren und lebt noch heute mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf in der Nähe ihres Geburtsortes. Schon früh steckte sie ihre Nase gern in Bücher und tut dies bis heute noch. Das Schreiben war für sie nur ein anfängliches Hobby, bis sie ihren Debütroman »Bloody Mary« im Schweizer Sternensand Verlag veröffentlicht hat. Daraufhin folgte ihre Dilogie »SAME LOVE«, in der es um die Liebe zweier junger Frauen und deren Coming Out geht.

Der LSVD Saar veranstaltet SAME LOVE in Kooperation mit dem Frauenbüro der LHS, der FrauenGenderBibliothek und dem Queer Referat des AStA der Universität des Saarlandes im Rahmen des FrauenThemenMonat Saarbrücken

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Mit dem Fahrrad durch Neuseeland

Mit dem Fahrrad durch Neuseeland

Eine Reise-Fotoshow.

Denise Hollmann und Luzia Pesch erzählen in einer Multivisions-Fotoshow von ihrer Radreise durch Neuseeland. „Tip to Toe“ nennen die Einheimischen die Tour, die über 3000 Kilometer vom Cape Reinga im subtropischen Norden nach Bluff zum äußersten Zipfel der Südinsel führt. 

Auf der Nordinsel radeln die beiden über einen endlos langen Strand und vorbei an den uralten Kauribäumen des Regenswaldes bis in die Millionenmetropole Auckland, die die Radfahrerinnen schnell Richtung Süden verlassen. Dort prägen kegelförmige Vulkane die Landschaft, wo sie im Tongariro Nationalpark die Räder parken, um die Umgebung zu Fuß zu erkunden. Heilig Abend feiern die beiden Saarländerinnen ganz neuseeländisch: am Meer mit BBQ und unerwarteten Geschenken der Einheimischen, die sich selbst Kiwis nennen.

Von der Hauptstadt Wellington setzen sie mit der Fähre auf die Südinsel über und gönnen sich auf Einladung bei einem ausgewanderten Deutschen einige regenreiche Ruhetage, denn danach stehen die Alpen mit steilen Pässen, aber auch rasanten Abfahrten im Tourenplan. Wie die meisten Neuseeland-Urlauber verschlägt es auch sie an die wilde Westküste und nach Queenstown. Aber statt Bungeesprung tuckern sie mit dem alten Dampfschiff ans andere Ufer des Lake Wakatipu, wo es menschen- und autoleer ist. Nur Schafe sind keine Mangelware. Immer wieder macht den Radfahrerinnen starker Gegenwind und Regen zu schaffen bis sie nach 42 Etappen am Ziel in Bluff ankommen.

Der Vortrag ist kostenlos – am Ende werden Spenden für einen wohltätigen Zweck gesammelt.

Hinweis: Die FrauenGenderBibliothek Saar und ihre Veranstaltungen sind für Menschen aller Geschlechter, Altersgruppen und kultureller Herkunft offen.

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Informations- und Spendenaktion zum Thema Menstruation

Informations- und Spendenaktion zum Thema Menstruation

Ein Vortrag, den der AStA-Arbeitskreis Feminismus zum Thema „Das Tabu der Menstruation“ im Mai vorgestellt hat, mündet nun in einen Aktionstag. 

An Infoständen werden wir auf zwei ganz bestimmte Aspekte des Tabus um die Menstruation aufmerksam machen und darüber informieren: 1. Die Sexualität während der Periode und 2. Die ökonomische Belastung von Menstruierenden.
Unter dem Motto „Hast du mal ’nen Tampon?“ findet zudem eine Spendenaktion statt, um Frauen, die besonders von den Kosten von Menstruationsartikeln betroffen sind, zu unterstützen. Ihr könnt uns dabei sowohl Sachspenden (Tampons oder Binden) als auch Geld zukommen lassen. Die gesammelten Spenden werden nach der Aktion der Wärmestube Saarbrücken mit dem Verwendungszweck „Spende für Menstruationsartikel“ übergeben.

Die Info-Stände werden am Samstag, 12. Oktober, von 16-20 Uhr vor der Europagalerie in Saarbrücken (Ecke Trierer Str./Reichsstr.) zu finden sein.           

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Frauen können Geld

Frauen können Geld

Vortrag von Finanzexpertin Birgit Wetjen (herMoney).

Frauen heute sind emanzipiert und gut ausgebildet, aber Geld? Interessiert sie nicht! Die Mehrzahl der Frauen, insbesondere der jungen Frauen, überlässt die Finanzen dem Partner. Ein Fehler. Geringere Einkommen (Gender Pay Gap), gebrochene Erwerbsbiografien nach Familiengründung sowie mangelnde und/oder falsche private Altersvorsorge: Das Risiko der Altersarmut, so Ökonomen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), ist bei Frauen besonders hoch.
Trotzdem begeistern sich nur wenige Frauen für Themen wie Geld, ETFs und Vorsorge. Dabei führt nur der gezielte und selbstbewusste Umgang mit dem eigenen Geld auch langfristig zu finanzieller Eigenständigkeit.

Die Kölner Finanzexpertin Birgit Wetjen führt in ihrem kurzweiligen Vortrag aus, wie wichtig es ist und wie einfach es sein kann, sich aktiv um das eigene Geld zu kümmern. Und wenn der Rubel erst rollt, kommt die Begeisterung von ganz allein.
Die Diplom-Volkswirtin arbeitet als Journalistin, Autorin, Moderatorin und Coach und leitet seit 2017 die Redaktion des unabhängigen Frauenfinanzportals herMoney.de.

Der Eintritt ist frei.

Eine Kooperationsveranstaltung von:

  • Arbeitskammer des Saarlandes
  • Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken
  • FrauenGenderBibliothek Saar
  • Frauenreferat des AStA der Universität des Saarlandes
  • Gleichstellungsbüro der Universität des Saarlandes
  • Kreativzentrum Saarbrücken
  • MiNET Saar (im IQ-Landesnetzwerk Saarland

Veranstaltungsort:
Schillers Pub, Schillerplatz 2, 66111 Saarbrücken

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Vortrag (fällt leider aus): „Die Bauhausfrauen und ihr Aufbruch in die Moderne“

Vortrag (fällt leider aus): „Die Bauhausfrauen und ihr Aufbruch in die Moderne“

Achtung: Leider musste Frau Müller krankheitsbedingt absagen, so dass die Veranstaltung am 28.11.2019 nicht statt finden kann.
Wir bemühen uns um einen Nachholtermin.

 

„Die Bauhausfrauen und ihr Aufbruch in die Moderne“:
Lesung + Gespräch mit Ulrike Müller, Kulturwissenschaftlerin und Autorin, Weimar.
Bis heute sind die schöpferischen Leistungen, Arbeiten und Namen vieler bedeutender Künstlerinnen im Gedächtnis der Öffentlichkeit nicht präsent. Zu Unrecht. Anlässlich des 100 jährigen Jubiläums des Bauhauses wird deshalb die Lebens- und Arbeitssituation der Frauen am Bauhaus anhand ausgewählter Künstlerinnen aus den Bereichen Weberei, Innenarchitektur und Fotografie von den Anfängen am Weimarer Bauhaus bis in die Zeit des Nationalsozialismus näher betrachtet und erinnert.
Im Anschluss an die Lesung kommt Ulrike Müller gerne mit Besucher*innen ins Gespräch.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist für Frauen und Männer zugänglich und barrierefrei.

Veranstalterinnen: Rosa Luxemburg Stiftung Saarland / Peter Imandt Gesellschaft, Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken und FrauenGenderBibliothek Saar
Die Veranstaltung findet im Rahmen des FrauenThemenMonats der Landeshauptstadt Saarbrücken statt.

Veranstaltungsort: FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Straße 111, 66121 Saarbrücken

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Präsentation des Kataloges zur Ausstellung »In the Cut«

Präsentation des Kataloges zur Ausstellung »In the Cut«

Der männliche Körper in der Feministischen Kunst.

Präsentation des Kataloges zur Ausstellung »In the Cut« in der Saarländischen Galerie in Berlin und am Mittwoch, 11.09.2019, um 19 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar.

In Kooperation mit der Stadtgalerie Saarbrücken.
Präsentation des Ausstellungskataloges mit einem Vortrag von Direktorin Dr. Andrea Jahn.

Sexualität als zentrales Thema in der Kunst war bis in die 1970er Jahre vornehmlich vom männlichen Blick auf den weiblichen Körper beherrscht. Auch feministische Künstlerinnen konzentrierten sich auf den eigenen Körper, während der (hetero-)erotische Blick auf den Mann bis heute eine Ausnahme darstellt. Wenn feministische Künstlerinnen ihren begehrlichen Blick auf den männlichen Körper werfen, brechen sie damit gleich mehrere Tabus. Mit ihren Männerbildern erheben sie Anspruch auf sexuelle Selbstbestimmung und künstlerische Autorität. Gleichzeitig stellen sie klassische Rollenzuschreibungen in Frage. Die begleitende Publikation zur Ausstellung in der Stadtgalerie Saarbrücken gibt spannende Einblicke in diese neue Sichtweise.  

Künstlerinnen: Louise Bourgeois (USA), Sophie Calle (FR), Anke Doberauer (DE), Tracey Emin (GB), Alicia Framis (ES), Kathleen Gilje (USA), Eunice Golden (USA), Anna Jermolaewa (RU),Herlinde Koelbl (DE), Mwangi Hutter (KE/DE), ORLAN (FR), Aude du Pasquier Grall (FR),  Julika Rudelius (DE), Carolee Schneemann (USA), Joan Semmel (USA), Susan Silas (USA), Jana Sterbak (CAN), Betty Tompkins (USA), Paula Winkler (DE)

In the Cut – Der männliche Körper in der Feministischen Kunst
erscheint im Kerber Verlag, Bielefeld.
304 Seiten mit zahlreichen Farbabbildungen, mit Texten von Andrea Jahn, Amelia Jones, Richard Meyer, Rachel Middleman,
in deutscher und englischer Sprache.

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