Neu im Ausleihbestand der FGBS

Neu im Ausleihbestand der FGBS

Folgende Auswahl aus unserem letzten Bucheinkauf empfehlen wir zur Lektüre: 

– Maria Aljochina: Political Girl. Pussy Riot. Leben und Schicksal in Putins Russland
– Birgit Palzkill: Nicht binär leben
– Gisèle Pelicot: Eine Hymne an das Leben. Die Scham muss die Seite wechseln
– Manon Garcia: Mit Männern leben. Überlegungen zum Pelicot-Prozess
– Margaret Atwood: Book of Lives. So etwas wie Memoiren
– Antje Schrupp: Postpatriarchales Chaos und wie wir mit Feminismus die Freiheit erobern

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„Queergelesen“ am 16.9.2026 mit „Glaszeit“ von Leh-Wie Liao

„Queergelesen“ am 16.9.2026 mit „Glaszeit“ von Leh-Wie Liao

Queergelesen – Der queer-feministische Lesekreis der FrauenGenderBibliothek Saar und des AK Queer der Universität des Saarlandes:
Nächstes Treffen am Mittwoch, 19. August 2026, um 19:30 Uhr.

Der offene Literaturtreff beschäftigt sich mit Büchern und Filmen, die einen Fokus auf lesbische, schwule, bisexuelle, trans und weitere queere Perspektiven setzen.

Die offene Gruppe trifft sich regelmäßig an jedem 3. Mittwoch eines Monats. Das jeweilige Buch wird gemeinsam ausgewählt. Eine Teilnahme ist auch unregelmäßig möglich und auch ohne vorherige Lektüre des Buches.

Am 16. September 2026 geht es um „Glaszeit“ von Leh-Wie Liao
Verlagstext:
Überlebensgroß. Auf einem Werbedisplay in der unterirdischen Taipei Mall. So sieht die junge Ärztin Novana ihre Mutter wieder, die taiwanische Künstlerin March. Achtzehn Jahre ist es her, dass March sie ohne jede Erklärung in Deutschland zurückließ.
Alles, was Novanas Leben zuletzt bestimmt hat, verblasst angesichts dieses unerwarteten Wiedersehens: ihr Wunsch nach einem Neuanfang, der sie aus Köln weggehen ließ. Der Alltag auf der Neugeborenen-Intensivstation in Taipei. Die Nächte, in denen sie schlaflos durch die Millionenstadt streift.
Dann lernt Novana auf einem Karaokeabend Sihan kennen. Eine furchtlose Aktivistin – lebendig, entschlossen. Novana fühlt sich zu ihr hingezogen, und etwas, das längst verloren schien, kehrt in ihr Leben zurück: die Möglichkeit von Nähe.
Eindringlich und radikal klar erzählt Leh-Wei Liao von widerständigen Frauen, von Begehren und Verletzungen und der unsicheren Zukunft Taiwans – und stellt die Frage, wofür es sich zu kämpfen lohnt.

Treffpunkt: FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken
Eine Online-Zuschaltung ist möglich. Bei Interesse gerne melden.

Mehr Infos:
FrauenGenderBibliothek Saar
www.frauengenderbibliothek-saar.de, www.facebook.com/FrauenGenderBibliothekSaar,
www.instagram.com/frauengenderbibliothek_saar

AK Queer der Universität des Saarlandes
https://akqueeruds.de , www.facebook.com/queer.uds, www.instagram.com/queer_uds

 

 

 

 

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FGBS-Team beim Frauenlauf 2026

FGBS-Team beim Frauenlauf 2026

Am 9. Mai 2026 fand der 23. Saarbrücker Frauenlauf statt.
13 Frauen sind im Team der FrauenGenderBibliothek Saar mitgelaufen oder gewalkt.
Die Kollegin Margarethe Kees war wieder einmal als Streckenposten im Einsatz, damit keine die Route zwischen 4,5 und 10 km verwechselt.
Wie auf dem Foto zu sehen, war die Stimmung bestens!

Am Rande der Veranstaltung gab es viele Info- und Verkaufsstände sowie Spiel- und Sportangebote.
Der Erlös aus Startgebühren, Shirtverkauf und Konsumeinnahmen geht in diesem Jahr an das Projekt „Le Trottoir – Hilfen für Prostituierte“ des Saarbrücker Drogenhilfezentrums.

Danke an alle Organisator:innen, Läuferinnen und Supporter:innen!

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Nachruf auf Sabine Balke Estremadoyro

Nachruf auf Sabine Balke Estremadoyro

Wir trauern um Sabine Balke Estremadoyro, Geschäftsführerin des Digitalen Deutschen Frauenarchivs, des Archivs Spinnboden und ehemalige Vorständin von i.d.a.

Mit ihrem Tod verliert die feministische Archivarbeit eine wichtige Mitstreiterin, deren unermüdliches Engagement für die Bewahrung feministischer Geschichte in Frauenarchiven auch für uns von maßgeblicher Bedeutung war.

Mit großem Einsatz hat sie dazu beigetragen, dass einzigartige Dokumente der Frauen- und Lesbengeschichte gesammelt, bewahrt und zugänglich gemacht werden konnten. Diese Arbeit ist für die Gegenwart ebenso bedeutsam wie für kommende Generationen.

Ihr Wirken hat durch unsere enge Verbundenheit und Zusammenarbeit mit dem DDF und i.d.a. auch unsere Arbeit nachhaltig geprägt.

Dafür sind wir dankbar und wir werden Sabine Balke Estremadoyro in ehrender Erinnerung behalten.

Vorstand und Team der FrauenGenderBibliothek Saar

 

Der Nachruf des Digitalen Deutschen Frauenarchivs ist hier zu lesen. 


Foto: i.d.a.-Vorstand 2021_vlnr_Sabine Balke Estremadoyro, Margarethe Kees, Margit Hauser (c) DDF

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SR-Radio-Beitrag zur Aktion „Enough! Basta! Genug!“ am 9. März 2026

SR-Radio-Beitrag zur Aktion „Enough! Basta! Genug!“ am 9. März 2026

Die Initiative ENOUGH! hat Frauen in aller Welt aufgerufen, am Montag nach dem Internationalen Frauentag vielfältige Protestaktionen zu realisieren, um auf geschlechtsbezogene Ungerechtigkeit hinzuweisen und deren Aufhebung zu fordern.
Das FrauenForum Saarbrücken beteiligte sich zusammen mit dem Frauenrat Saarland, den Omas gegen Rechts Saar und dem Bündnis für reproduktive Selbstbestimmung Saar mit einer Aktion, bei der Passantinnen in der Bahnhofstraße eingeladen werden, sich eine Pause zu nehmen und verbal oder kreative auszudrücken, in welchen Lebensbereichen sie von Benachteiligungen aufgrund ihres Geschlechtes betroffen sind. Sie können ihre Wut, Frustration, Trauer, Verzweiflung und ihre Ideen für mehr Gleichberechtigung äußern.

Der Saarländische Rundfunk hat Petra Stein (FrauenGenderBibliothek Saar) als Sprecherin für das FrauenForum Saarbrücken eingeladen, die Aktion im Radio zu erläutern.

„Mit freundlicher Genehmigung vom Saarländischen Rundfunk“ stellen wir den Beitrag hier zum Nachhören zur Verfügung.

„Enough! Genug! Basta“ Frauen-Aktion für mehr Gleichberechtigung – Gespräch mit Petra Stein FrauenGenderBibliothek
Autor: Marmit, Jochen

Sendung: SR kultur – Der Morgen, 09.03.2026, 08.40 Uhr

Es ist Zeit für ein starkes ENOUGH! GENUG! BASTA! 

Foto: (c)Liam Edwards
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Blick in unser Archiv: Die Heckelfrauen

Blick in unser Archiv: Die Heckelfrauen

Über ein besonderes Silvesterfest – vor 43 Jahren – Die Heckelfrauen

Auf Initiative von Jutta Gard, die den Frauen der Kollegen ihres Mannes einen Brief schreibt und sie alle zu einem gemeinsamen Treffen bittet, entsteht die Gruppe der Heckelfrauen, bereits rund 6 Tage nachdem 220 Arbeiter den Betrieb Heckel GmbH besetzt hatten. Der ehemalige Familienbetrieb, fast 200 Jahre alt, wurde 1977 von Arbed Saarstahl übernommen – von dieser Zeit an gab es dann immer wieder Gerüchte, dass das Werk geschlossen wird – Gerüchte, die allerdings im Sommer 1982 konkret Gestalt annahmen – und das erfuhren die dortigen Arbeiter nicht etwa durch die Betriebsleitung – sondern durch die Tagespresse – zwei Hungerstreiks 1982 waren eine Reaktion, im November erfolgte eine Betriebsbesetzung der Arbeiter, aber eben nicht nur das –   auch deren Frauen erklärten sich solidarisch und gründeten „die Heckel Frauengruppe“, die Ihre Männer im solidarischen Kampf um die Arbeitsplätze damals unterstützten.

Sie waren es auch, die die Silvesterfeier der in dem Betrieb ausharrenden Männer „mit einem deftigen Silvesteressen, das aus Sauerkraut und Würstchen bestand, bereicherten. Zu Gast waren damals auch Dr. Brunhilde Peters und Reinhard Klimmt von der SPD, die Pfarrerin der ev. Kirchengemeinde Burbach, die IGM Songgruppe, die Theatergruppe Blaue Maus und andere.

Trotz dieses Programms gingen die Familien doch in gedrückter Stimmung ins das Jahr 1983.

Näheres über die Heckelfrauen ist schön zusammengefasst in der eigens von den Frauen zusammengestellten Broschüre „100 Tage Arbeitskampf an der Seite unserer Männer. Heckel Frauen berichten…“ Kommt vorbei und schaut gerne hinein. Spürt wie viel Kraft Solidarität geben kann – gestern – heute – morgen.

Und wer über die Broschüre hinaus noch Unterlagen, Notizen, Fotos oder ähnliches hat, bitte gerne damit zu uns kommen, wir würden uns riesig freuen!

Fotos: Titelblatt, S. 17 und 79 aus der Broschüre „100 Tage Arbeitskampf an der Seite unserer Männer. Heckelfrauen berichten. 1983. Auflage: 2000 Stück
Quelle: FrauenGenderBibliothek Saar, SAAR-205

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Rückblick Book- and Birthday-Party für MiNET Saar

Rückblick Book- and Birthday-Party für MiNET Saar

Im Rathausfestsaal Saarbrücken wurde am 4.3.2026 das neue Buch „Frauen Leben(s) Wege im Mentoring Netzwerk für Migrantinnen MiNET Saar“ vorgestellt – und gleichzeitig das 14-jährige Bestehen von MiNET Saar gefeiert.

Im Mittelpunkt des Buches stehen achtzehn beeindruckende Porträts von Mentees, verfasst von Annette Keinhorst und Veronika Kabis, ergänzt durch Fotografien von Gabriele Jakobi. Zitate und Reflexionen von Mentorinnen und Koordinatorinnen vervollständigen die Publikation.
Begrüßt wurden die Gäste von Frauen-Staatssekretärin Bettina Altesleben sowie Barbara Meyer als Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Saarbrücken.
Neben der Buchvorstellung erlebten die rd. 110 Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit Musik von Nino Deda und Nici Trenz, einem Auftritt eines ukrainischen Tanzensembles, einem Poetry Slam von Eugenia Reznik sowie einem Talk mit Eva Nita und Sasha Mayn.
Ein inspirierender Abend voller Begegnungen, Geschichten und Engagement – und ein starkes Zeichen für Mentoring, Integration und die Stärke von Frauen-Netzwerken.

Das Buch in digitaler Form und eine Fotogalerie der Festivität stehen online zur Verfügung. 

Das gedruckte Buch
ist gegen eine Spende für MiNET Saar in der FrauenGenderBibliothek Saar erhältlich.

Foto: Sadija Kavgic

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen, MiNET Saar
Save the date: Fachveranstaltung „Strukturen gegen Diskriminierung – Perspektiven für das Saarland“ am 3.11.2026

Save the date: Fachveranstaltung „Strukturen gegen Diskriminierung – Perspektiven für das Saarland“ am 3.11.2026

Fachveranstaltung: Strukturen gegen Diskriminierung – Perspektiven für das Saarland

Was bedeutet wirksamer Diskriminierungsschutz im Saarland und wie lässt er sich in der Praxis umsetzen?

Diskriminierung gehört für viele Menschen auch im Saarland zum Alltag. Gleichzeitig zeigen sich im bestehenden Diskriminierungsschutz weiterhin Herausforderungen durch gesetzliche Schutzlücken sowie durch eine oftmals unzureichende Umsetzung bestehender Regelungen.

Vor diesem Hintergrund organisiert das Beratungsnetzwerk gegen Diskriminierung Saar eine Fachveranstaltung. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Arbeitskammer des Saarlandes statt.

Termin: 03.11.2026

Uhrzeit: 14-17 Uhr

Ort: Arbeitskammer des Saarlandes, Fritz-Dobisch-Str. 6-8, 66111 Saarbrücken

Eine vollständige Einladung mit Anmeldemöglichkeit sowie ein Programm mit konkretem Ablauf folgt.
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Neu im Bestand

Neu im Bestand

Diese und weitere Bücher haben wir neu in der Ausleihe:

– Fiona Sironic: Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft

– Eva Placzek: Ich Hebamme Mittäterin – Mein Einsatz gegen Gewalt im Kreißsaal nud für eine sichere Geburtshilfe

– Bettina Wilpert: Die bärtige Frau

– Dagmar Pauli: Die anderen Geschlechter – Nicht-Binarität und trans* normale Sachen

– Lensi Schmidt: „Ich als Feminist“ 70 Dinge, die wir bei Männern nicht mehr ertragen

– Torsten Körner: „Wir waren Heldinnen“ Wie Frauen den Fußball eroberten

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Blick in unser Archiv: Frauenband „Schneewittchen“

Blick in unser Archiv: Frauenband „Schneewittchen“

Kennen Sie unser kleines, regionalhistorisches Frauenarchiv mit Beständen, die über 50 Jahre zurückreichen? In unregelmäßigen Abständen möchten wir Ihnen besondere Stücke aus unserem Bestand vorstellen. Jedes Objekt erhält eine kurze Beschreibung und Einordnung, damit Sie nach und nach entdecken können, welche spannenden Materialien sich in unserem Archiv verbergen.

Vielleicht merken Sie dabei auch, dass noch bei Ihnen zu Hause das eine oder andere Flugblatt, das ein oder andere Foto oder ein Aktenordner lagert, irgendetwas, was zu unserem Bestand passen würde? Was hier digitalisiert und für die Zukunft bewahrt werden würde? Dann kontaktieren Sie uns gerne: info@frauengenderbibliothek-saar.de oder 0681/9388023


SCHNEEWITTCHEN:  ZERSCHLAG DEINEN GLÄSERNEN SARG
Das, so könnte man sagen, war das Motto einer der ersten reinen Frauenprofibands, die 1977 in Hamburg gegründet wurde und die bis 1981 bestand.
In ihren Liedern setzten sich die vier Musikerinnen der Gruppe für die Befreiung und Selbstverwirklichung von Frauen ein.
Legendär das Konzert mit der Frauenband Schneewittchen am 23.11.1979 im Audimax an der Saaruniversität, welches viel Engagement von den im Organisieren von Events noch unerfahrenen Frauen erfordert hatte.
Mit nächtlichen Plakatklebeaktionen wurden erfolgreich hunderte Besucherinnen mobilisiert, während des Konzerts allerdings setzte sich der Konzertflügel in Bewegung und stürzte in den Zuschauerraum.
Trotzdem (oder gerade deswegen) bleibt das Konzert als großartiges Event in Erinnerung der Zeitzeuginnen.
Lieder wie „Der goldene Tampon“, das „Klitörchen“ oder „Der Feminist“ findet man, versehen mit Gitarrenakkorden, Noten und Text bei uns in der FrauenGenderBibliothek Saar. Lust gemeinsam zu singen? Dann macht Euch auf!

Foto: Waltraut Biester – Schneewittchens Liederbuch, Reinbek b. Hamburg 1982, S. 167 CC BY-SA 4.0
Konzertplakat „Schneewittchen“ 23.11.1979 Quelle: Archiv FrauenGenderBibliothek Saar

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