Open Stage für Texte rund um Freundinnenschaft, Gemeinschaft oder Wahlfamilie am 9.9.2025

Open Stage für Texte rund um Freundinnenschaft, Gemeinschaft oder Wahlfamilie am 9.9.2025

Thunis e.V. und FrauenGenderBibliothek Saar laden anlässlich des Freundinnentags ein:

Open Stage:
Offene Bühne für Texte
am Dienstag, 09.09.2025, um 18 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken.

Die Open Stage ist eine Offene Bühne für Texte, die sich mit Freundinnenschaft, Gemeinschaft oder Wahlfamilie auseinandersetzen. Diese können lyrisch, poetisch, prosaisch, lustig, nachdenklich oder absurd sein. Egal ob Slam Poetry, Gedichte, Comedy, Kurzgeschichten oder Essays – bei der Open Stage sind alle Spielarten der Wortkunst erlaubt. Es gibt ein Zeitlimit von maximal zehn Minuten pro Person. Im Unterschied zu einem Poetry Slam gibt es bei der Open Stage keinen Wettbewerb.

Wer einen thematisch passenden Text lesen möchte kann sich per Mail an kontakt@thunis.eu wenden, sich knapp vorstellen und mitteilen, in welche Richtung der Text geht (z.B. ernst, lustig).

Moderiert wird die Veranstaltung von der Saarbrücker Poetry Slammerin Elli Germann.

Eintritt ist frei. Anmeldung zur Veranstaltung an info@frauengenderbibliothek-saar.de

Kontakt und weitere Infos:

FrauenGenderBibliothek Saar
www.frauengenderbibliothek-saar.de

Thunis – Theater an der Universität des Saarlandes e.V
www.thunis.eu

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Vortrag „Non-binäres Gendern“ am 23.7.2025

Vortrag „Non-binäres Gendern“ am 23.7.2025

Die Ringvorlesung „Gender und Musik“ der Hochschule für Musik Saar in Zusammenarbeit mit dem Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken und der FrauenGenderBibliothek Saar bietet noch einen weiteren Termin:
Das Awareness-Team des AStA der HfM lädt am Mittwoch, 23. Juli, um 10:15 Uhr in die Bleichstraße 2 (Schillerhof) ein:
Wir wollen über die vielfältigen Möglichkeiten in unserer Sprache, auf nicht-binäre Personen Rücksicht zu nehmen, ins Gespräch kommen.
Zudem wird diskutiert, wieso es eigentlich Sinn ergibt, das sprachlich zu tun, und wir versuchen uns konstruktiv mit Gegenpositionen zum Gendern auseinanderzusetzen.
Referent:in: Jaqü Suermann
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Ringvorlesung „Hörigkeiten. Frauen- und Genderforschung in der Musik“: 16.4-16.7.2025 mittwochs um 10 Uhr

Ringvorlesung „Hörigkeiten. Frauen- und Genderforschung in der Musik“: 16.4-16.7.2025 mittwochs um 10 Uhr

Wie jeder gesellschaftliche Bereich, in dem es Netzwerke, Institutionen und einen Kampf um Stellen, Mittel und Anerkennung gibt, wird auch der Musiksektor von Traditionen und (un-)geschriebenen Gesetzen beherrscht, die nicht immer gerecht sind und die es deshalb zu hinterfragen gilt. Ob im Konzertleben, an Theatern, in Rundfunkanstalten, Musikschulen oder Musikhochschulen: In einflussreichen Positionen sind Frauen auch heute oftmals noch unterrepräsentiert.

Die öffentliche Ringvorlesung „Hörigkeiten. Frauen- und Genderforschung in der Musik“ bringt Expertinnen und Experten zusammen, die sich analytisch und kritisch mit dieser Problematik auseinandersetzen und aus unterschiedlichen Perspektiven für das Thema sensibilisieren möchten. Veranstaltet wird die Ringvorlesung von der Hochschule für Musik Saar in Zusammenarbeit mit der FrauenGenderBibliothek Saar und dem Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken.

Zu den insgesamt neun Vorlesungen sind neben Studierenden und Lehrenden der Musikhochschule auch alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, die sich für das Thema interessieren.

Die von der Studierendenvertretung der HfM Saar initiierte Ringvorlesung wird von Prof. Dr. Jörg Abbing und Prof. Dr. Matthias Handschick geleitet. Referentinnen und Referenten sind Dr. Christa Brüstle (Graz), Prof. em. Dr. Claudia Opitz Belakhal (Basel), Prof. em. Dr. Michael Meuser (Dortmund), Prof. Dr. Olaf Stieglitz (Leipzig), Dr. Bettina Bohle (Darmstadt), Dr. Dr. Daniele Daude (Berlin), Dr. Mercé Bosch-Sanfelix (Trossingen) und Prof. Beate Baron (Saarbrücken).

Die Vorlesungen finden vom 16. April bis 16. Juli immer mittwochs um 10.15 Uhr im Schillerhof der HfM Saar (Bleichstraße 2-4, 66111 Saarbrücken) statt. Eine kostenfreie Teilnahme ist auch online möglich.
Das Programm und den Link zur Zoom-Übertragung gibt es unter www.hfmsaar.de/veranstaltungen.

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Zwischen Traum und Asche. Frauen und Gedächtnispolitik im Iran am 25.6.2025

Zwischen Traum und Asche. Frauen und Gedächtnispolitik im Iran am 25.6.2025

Buchpräsentation und Gespräch mit der Anthropologin Sana Chavoshian:

Zwischen Traum und Asche. Frauen und Gedächtnispolitik im Iran

Datum: 25. Juni 2025 | Uhrzeit: 18 Uhr | Ort: FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken

Wie verbinden Frauen im Iran persönliche Erinnerungen mit politischem Gedenken? In ihrem Buch Women, Martyrs and Stones in Iran’s Post-War Politics (Edinburgh University Press, 2025) untersucht die Anthropologin Sana Chavoshian, derzeit Fellow am Käte Hamburger Kolleg CURE, wie Mütter und Ehefrauen gefallener Soldaten des Iran-Irak-Kriegs (1980–1988) besondere – auratische und atmosphärische – Beziehungen zu ihren verstorbenen Söhnen und Ehemännern als Märtyrer aufbauen. Ihre Praktiken überschreiten dabei verbreitete Gegensätze wie Hingabe und Politik, Emanzipation und Unterwerfung, Widerstand und Gehorsam im offiziellen Islam.

Im Rahmen der Veranstaltung liest Chavoshian aus ihrem im Juni erscheinenden Buch und spricht mit Christiane Solte-Gresser, Direktorin des Käte Hamburger Kollegs CURE und Expertin für Traumkulturen, über die besondere Erinnerungsarbeit schiitischer Frauen im Iran. Gemeinsam nehmen sie das Publikum mit auf eine Reise durch die Traumwelten der Frauen, die zu den Relikten, Praktiken der Fürbitte auf Friedhöfen und zu den ehemaligen Schlachtfeldern führt.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Käte Hamburger Kolleg für kulturelle Praktiken der Reparation (CURE) und der FrauenGenderBibliothek Saar.
Lesung und Gespräch finden auf Deutsch statt. Der Eintritt ist frei.

 

Foto: „Pilgrims of Light at the Borderlands of War“ © Majid Farahani

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Buchvorstellung von Margret Greiner: „In mir tobt und brodelt stets etwas Gefährliches – Das Leben der Elsa Asenijeff“ am 23.6.2025

Buchvorstellung von Margret Greiner: „In mir tobt und brodelt stets etwas Gefährliches – Das Leben der Elsa Asenijeff“ am 23.6.2025

Die FrauenGenderBibliothek Saar und die Arbeitsstelle für Österreichische Literatur und Kultur der Universität des Saarlandes laden ein:

Buchvorstellung von Margret Greiner: „In mir tobt und brodelt stets etwas Gefährliches – Das Leben der Elsa Asenijeff“
am Montag, 23. Juni 2025, um 18:00 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken

Elsa Asenijeff (1867-1941) stammte aus einer bürgerlichen Wiener Familie. Nach dem Tod des Vaters heiratete sie gezwungenermaßen einen ungeliebten, aber nicht unvermögenden Mann. Mit seiner Unterstützung beginnt sie als eine der ersten Frauen in Leipzig zu studieren: Philosophie und Psychologie. Daneben veröffentlicht sie Gedichte, Essays und Erzählungen. 1897 lernt sie den Künstler Max Klinger kennen – der Beginn einer leidenschaftlichen Beziehung. Das glamouröse Paar steht im Zentrum intellektueller und künstlerischer Zirkel. Asenijeff unterstützt die jungen expressionistischen Schriftsteller, unter ihnen Franz Werfel. Sie selbst feiert literarische Erfolge mit ihren Gedichten und Erzählungen um das Thema der weiblichen Selbstfindung und Selbstschöpfung. Sie fordert die Autonomie weiblichen Begehrens in Erotik und Sexualität. Doch als Max Klinger sie für eine 16-Jährige verließ, geriet sie in wirtschaftliche Not, wurde kurzzeitig verhaftet, als Querulantin, Männerfeindin, Verfasserin anstößiger Bücher an den Pranger gestellt, schließlich entmündigt. Sie verbrachte die letzten zwanzig Lebensjahre bis zu ihrem Tod 1941 in psychiatrischen Kliniken und Versorgungsanstalten. Mit ihrer ersten umfassenden Biografie gelingt es Margret Greiner, Elsa Asenijeff aus der Vergessenheit zu holen. Die Autorin lädt dazu ein, in das aufregende Leben dieser frühen Feministin einzutauchen.
(Textquelle: Penguin Random House Verlagsgruppe www.penguin.de)

Buchveröffentlichung: 11.6.2025

Buchvorstellung in Saarbrücken: 23.6.2025, 18 Uhr

Veranstalterinnen:
– FrauenGenderBibliothek Saar www.frauengenderbibliothek-saar.de
– Arbeitsstelle für Österreichische Literatur und Kultur der Universität des Saarlandes www.uni-saarland.de/forschen/afoelk

Veranstaltungsort: FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken

Eintritt: frei

Anmeldungen an: info@frauengenderbibliothek-saar.de

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Vortrag mit Essen (Fufu) zur Situation mauretanischer Frauen am 17.6.2025

Vortrag mit Essen (Fufu) zur Situation mauretanischer Frauen am 17.6.2025

MiNET Saar, FrauenGenderBibliothek Saar und Burkimbi & Freunde laden im Rahmen der Afrikanischen Wochen im Saarland, koordiniert von Haus Afrika, ein:

Vortrag mit anschließendem Essen (Fufu):
Sylla Oumouhani Moussa Camara „Situation mauretanischer Frauen: Rechte, Herausforderungen und Perspektiven“
am Dienstag, 17.6.2025, um 18 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken oder online.

Sylla Oumouhani Moussa Camara, Wirtschaftswissenschaftlerin, Trainerin und Beraterin, erläutert die Situation der Frauen in Mauretanien und ihr Engagement für Gleichberechtigung.

Frau Camara setzt sich für die Stärkung weiblicher Führungskompetenzen und die aktive Beteiligung von Frauen an lokalen Entscheidungsprozessen ein und unterstützt Frauen, die von Gewalt oder Menschenrechtsverletzungen betroffen sind. Mit konkreter Arbeit vor Ort, juristischer Begleitung von Betroffenen und umfassender Bildungsarbeit ist sie eine wichtige Stimme für Frauenrechte in Mauretanien.

Im Anschluss an den Vortrag lädt Haus Afrika zu einem geselligen Zusammensein mit Essen (Fufu) ein.
Die Referentin ist online zugeschaltet, das Publikum kann online oder vor Ort in der FrauenGenderBibliothek dabei sein.
Die Teilnahme ist kostenlos. Kinderbetreuung auf Anfrage. Anmeldung (mit Angabe ob online- oder vor Ort-Teilnahme gewünscht) über info@frauengenderbibliothek-saar.de

Kontakt und weitere Infos:
FrauenGenderBibliothek Saar
minet-saar@frauengenderbibliothek-saar.de
www.frauengenderbibliothek-saar.de/minet-saar-mentoringnetzwerk-fuer-migrantinnen

MiNET Saar wird vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit sowie der Arbeit und Kultur Saarland gGmbH gefördert.

Haus Afrika:
www.hausafrika.de

Burkimbi & Freunde:
www.burkimbiundfreunde.com

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Workshop: „Wie sollen demokratische Parteien zukünftig mit dem Thema Geschlechtergerechtigkeit umgehen?“ am 27.5.2025

Workshop: „Wie sollen demokratische Parteien zukünftig mit dem Thema Geschlechtergerechtigkeit umgehen?“ am 27.5.2025

Co-Kreation-Workshop: Wie sollen demokratische Parteien zukünftig mit dem Thema Geschlechtergerechtigkeit umgehen?

Wie kann Geschlechtergerechtigkeit in der Politik verankert werden? Diese Frage gewinnt in politischen Debatten zunehmend an Bedeutung. Doch bei genauerem Hinsehen kreisen viele Diskussionen vor allem um das Thema Gendern, während zentrale Aspekte wie Quotenregelungen, Diversity, Chancengleichheit in Bildung und Beruf, körperliche Selbstbestimmung, geschlechtergerechte Gesetzgebung oder feministische Außenpolitik oft zu kurz kommen. Aber was erwarten die Wählerinnen und Wähler konkret von den Parteien? Genau dieser Frage widmet sich der Co-Kreation-Workshop [1], der am 27. Mai 2025 von 18:00-20:00 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar stattfindet. Die Veranstaltung wird von UNTWIST, einem EU-geförderten internationalen politikwissenschaftlichen Forschungsprojekt an der Universität des Saarlandes (UdS) in Kooperation mit der FrauenGenderBibliothek Saar organisiert. Ein wesentliches Ziel von UNTWIST besteht darin, Parteien in Europa zu befähigen, geschlechtsspezifische Interessen in der Bevölkerung angemessen zu vertreten. Es geht hierbei darum viele unterschiedliche Meinungen einzubeziehen und gemeinsam Empfehlungen zu erarbeiten.


Ziel des Co-Kreation-Workshops:

Der Workshop hat zum Ziel, gemeinsam politische Empfehlungen zu erarbeiten, die etablierte politische Parteien dabei unterstützen sollen, genderbezogene Themen effektiver und gerechter in ihre Politik zu integrieren. Dabei sollen die unterschiedlichen Perspektiven der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Erarbeitung konkreter politischer Strategien einfließen.


Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung:

  • Wo? FrauenGenderBibliothek Saar [Großherzog-Friedrich Str. 111, 66121 Saarbrücken]
  • Wann? Dienstag, Mai 2025, 18-20 Uhr


Jetzt anmelden und mitgestalten!

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich aktiv am Co-Kreation-Workshop zu beteiligen und ihre Perspektive einzubringen. Es geht hierbei darum viele unterschiedliche Meinungen einzubeziehen. Als Dankeschön für die Teilnahme erhalten alle Teilnehmenden einen Gutschein, der in Saarbrücken eingelöst werden kann.[2]

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung ist bis zum 04.05.2025 erforderlich.


Anmeldungen und Fragen bitte an:
projekt-untwist@uni-saarland.de

Weitere Informationen zum Projekt UNTWIST sind hier zu finden: https://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/braun/forschung-und-aktivitaeten/drittmittelprojekte/untwist.html

[1] Ein Co-Kreation-Workshop hat zum Ziel über die Diskussion von möglichst unterschiedlichen wissenschaftlichen wie nicht-wissenschaftlichen Perspektiven gemeinsame Vorschläge für die Politik (in unserem Fall primär für die Parteien, die die Interessen der Bevölkerung vertreten) zu erarbeiten.

[2] Da die Veranstaltung zu Forschungszwecken aufgezeichnet (Audio) wird, erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorab weitere Informationen zur Datennutzung.

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Vortrag von Prof. Dr. Bärbel Kuhn: „Frauen in Abstimmungskampf, Widerstand und Exil 1935-1945“ am 8.5.2025 um 18:00 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Bärbel Kuhn: „Frauen in Abstimmungskampf, Widerstand und Exil 1935-1945“ am 8.5.2025 um 18:00 Uhr

Zum Gedenktag am 8. Mai (Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa) setzt die Initiative „Historiker*innen für eine demokratische Gesellschaft (hist4dem)“ mit einer Aktionswoche ein Zeichen für eine starke und wehrhafte Demokratie.
Eine der Mitgründerinnen des Netzwerkes, Prof. Bärbel Kuhn, hält zu diesem Anlass den Vortrag „Frauen in Abstimmungskampf, Widerstand und Exil 1935-1945“ in der FrauenGenderBibliothek Saar.

Vor 90 Jahren, am 13. Januar 1935, fand im Saargebiet eine Volksabstimmung statt, die bis heute kontrovers diskutiert wird. Die Saarländerinnen und Saarländer sollten sich entscheiden, ob sie zu Deutschland zurückkehren, an Frankreich angegliedert werden wollten oder für die Beibehaltung des „Status quo“ waren.
90.8 %  der Abstimmungsberechtigten haben für die Rückgliederung des Saargebietes an Deutschland gestimmt, 8,9 % für den Status quo und 0,4% für die Vereinigung mit Frankreich. Die Wahlbeteiligung lag bei fast 98%.
Die Frage, warum über Parteigrenzen hinweg die Menschen an der Saar so einhellig für die Rückkehr nach Deutschland, selbst ein Nazi-Deutschland, gestimmt haben, bewegt bis heute die Gemüter und die Forschung.
In dem Vortrag wird insbesondere nach der Rolle von Frauen im Abstimmungskampf gefragt.

Dr. Bärbel Kuhn war Professorin für Didaktik der Geschichte an der Universität Siegen.
Neben Veröffentlichungen zu geschichtsdidaktischen und kulturgeschichtlichen Themen hat sie auch zur Geschichte des Saarlandes gearbeitet. Anfang 2024 erschien ihr Buch „Eigenwillig und freiheitshungrig – Angela Braun-Stratmann: Politikerin, Journalistin, Feministin“.
Sie ist Mitinitiatorin des Netzwerkes „Historiker*innen für eine demokratische Gesellschaft“ (www.hist4dem.de) und seit März 2025 Vorständin der FrauenGenderBibliothek Saar.

Eintritt: frei
Anmeldungen an: info@frauengenderbibliothek-saar.de

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Aktion „Feminismus betrifft mich nicht  – Doch tut es!“ am 3.5.2025

Aktion „Feminismus betrifft mich nicht – Doch tut es!“ am 3.5.2025

FeminisMussSaar ist eine für alle Interessierten jederzeit offene Aktionsgruppe, die es sich zum Ziel gesetzt hat, feministische Themen durch Interventionen im öffentlichen Raum sichtbarer zu machen.

Mit der ersten Aktion ist die Gruppe zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen im November 2024 auf die Straße gegangen um auf die verschiedenen Arten von Gewaltformen aufmerksam zu machen.

Nach dieser erfolgreichen Intervention geht es nun weiter: Am 3. Mai (bei Regen am 10. Mai) von 11 bis 13 Uhr animiert die Gruppe FeminisMuss Saar vor der Europagalerie in Saarbrücken Passant:innen mit verschiedenen Mitmachelementen zum Nachdenken und Diskutieren unter dem Titel „Feminismus betrifft mich nicht – Doch tut es!“
Hierbei werden Passanten und Passantinnen eingeladen, ihre Meinung zu teilen über geschlechtsbezogene Unterschiede in den Bereichen Medizin, Beruf, Sicherheit und Familie.

Um die nächsten Aktionen zu planen, trifft sich die offene Gruppe weiterhin an jedem 2. und 4. Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar (Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken). Kommenden Monat sind das der 14. und 28. Mai.

Mehr Infos zur Aktionsgruppe gibt es bei Instagram unter @feminismuss_saar

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FGBS beteiligt sich mit offener Tür und Kurzlesungen an der „Nacht der Bibliotheken“ am 4.4.2025

FGBS beteiligt sich mit offener Tür und Kurzlesungen an der „Nacht der Bibliotheken“ am 4.4.2025

Die bundesweite Aktion „Nacht der Bibliotheken“ findet in diesem Jahr am 4.4.2025 statt.
Auch die FrauenGenderBibliothek Saar öffnet ihre Tür an diesem Abend von 18 bis 22 Uhr.
In der FGBS wird zu jeder halben Stunde eine Person einen Lieblingstext von 10-15 Minuten vorlesen.
In der Zeit zwischen den Kurzlesungen kann die Fachbibliothek für Frauen- und Genderthemen erkundet werden.
Die Mitarbeiterinnen sind für Fragen präsent.

Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht notwendig.

Ein Überblick über alle Aktivitäten zur „Nacht der Bibliotheken“ gibt es hier: www.nachtderbibliotheken.de

Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen
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