Vortrag Djamila Jabra: „Gender und Gewalt im Fokus: Sexualisierte Kriegsführung und Frauen im Terrorismus“ am 25.11.2024

Vortrag Djamila Jabra: „Gender und Gewalt im Fokus: Sexualisierte Kriegsführung und Frauen im Terrorismus“ am 25.11.2024

Vortrag Djamila Jabra:
„Gender und Gewalt im Fokus:
Sexualisierte Kriegsführung und Frauen im Terrorismus“

am Montag, 25. November 2024, um 18 Uhr in der FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Straße 111, 66121 Saarbrücken
Veranstalterin: FrauenForum Saarbrücken

Am internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen spricht Politikwissenschaftlerin Djamila Jabra (Universität des Saarlandes) über eine spezielle Form der geschlechtsspezifischen Gewalt: Den Einsatz von sexualisierter Gewalt als Waffe in Konflikten.

Was verändert sich, wenn sicherheitspolitische Themen wie Terrorismus, Waffen und Gewaltkonflikte aus der Genderperspektive betrachtet werden? Welche Bedeutung hat die Integration feministischer Ansätze in die Sicherheitspolitik und welche neuen Erkenntnisse können daraus gewonnen werden?

Anmeldung: info@frauengenderbibliothek-saar.de

Mehr Infos
www.facebook.com/frauenforumsaarbruecken

Das Frauen Forum Saarbrücken ist ein Aktionsbündnis für eine gleichberechtigte Gesellschaft, in dem z.Zt. folgende Organisationen aktiv sind:
ALDONA e.V., Arbeitskammer des Saarland, Bahá’í Frauen Forum BFF Saarland, Frauen in der SPD – UB Saarbrücken, Frauenarbeitsgemeinschaft LISA – Die Linke, Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken, FrauenGenderBibliothek Saar, Frauengruppe Mimose, Frauenhaus Saarbrücken (AWO), Frauenmantel – Frau im Zentrum e. V., Frauennotruf Saarland e.V., Frauenpolitisches Forum der DKP, Frauen Union Saarbrücken-Stadt, Frauenverband Courage, Lesben- und Schwulenverband Saar (LSVD Saar), NELE, pro familia Saarbrücken, Schwangerenberatung der Diakonie Saar, Sirin Elemhuli Saarland, Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (skf) mit der Beratungs- und Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt und dem Elisabeth-Zillken-Haus, Therapie Interkulturell e.V., VAMV, Ver.di-Frauen

 

Foto: Djamila Jabra (c) Jana Dünnhaupt

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Aktion anlässlich des internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen am Freitag, 22.11.2024, 16:30 bis 18 Uhr in Saarbrücken (Reichsstraße)

Aktion anlässlich des internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen am Freitag, 22.11.2024, 16:30 bis 18 Uhr in Saarbrücken (Reichsstraße)

Anlässlich des Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen (25.11.) organisiert die Gruppe „FeminisMuss Saar“ eine Aktion, um auf Gewalt hinzuweisen und deren Beseitigung zu fordern.
Aktionsort: Saarbrücken, Reichsstraße (vor Europagalerie)
Termin: Freitag, 22.11.2024, 16:30 bis 18 Uhr

– Alle 4 Minuten erfährt eine Frau in Deutschland Gewalt von ihrem Partner oder Ex-Partner.

– Im Jahr 2023 gab es in Deutschland 155 Gewalttaten an Frauen von ihren Partnern oder Ex-Partnern mit tödlichem Ausgang.

– Im Jahr 2023 waren 12.300 Personen Opfer von Vergewaltigung und sexueller Nötigung.
– Jede 3. Frau erlebt mindestens einmal in ihrem Leben sexualisierte Belästigung.

– 47% aller Frauen haben psychische Gewalt durch Männer erlebt.

Deswegen braucht es ein anderes Bewusstsein und gesellschaftliche Veränderungen.
Für ein Leben ohne Gewalt!

Am Nachmittag des 22.11.2024 wird die Aktionsgruppe ab 16:30 Uhr mit einem Flashmob auf verschiedene Formen alltäglicher sexualisierter Gewalt aufmerksam machen: Psychische Gewalt, körperliche Gewalt, Catcalling, Stalking, verbale Belästigung etc.

Um 17:30 Uhr folgt dann eine Kundgebung mit Forderungen zur Beseitigung jeglicher Gewalt an Frauen und Mädchen sowie ein Gastbeitrag der Iranischen Bürgerinitiative IRBIS Saar zur Situation von Frauen im Iran.

Solidarische Menschen sind eingeladen, zur Aktion und Kundgebung zu kommen und durch ihren symbolischen Protest die Aktion zu stärken.
Vertreter und Vertreterinnen der Medien werden gebeten, über die Aktion zu berichten und die Reichweite der Botschaft zu erhöhen.

Mehr Infos zur Aktionsgruppe gibt es bei Instagram unter @feminismuss_saar

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Rainbow Poetry Slam

Rainbow Poetry Slam

Rainbow Poetry Slam Vol. 4
am Donnerstag, 21. November 2024, um 20 Uhr im Filmhaus Saarbrücken

Im Poetry Slam Vol. 4 präsentieren talentierte Wortkünstler*innen aus der Region ihre bewegenden Texte über queere Erlebnisse, LGBTI*-Themen und Geschichten, die das Leben in allen Farben des Regenbogens feiern.

Veranstalter:innen: LSVD Saar in Kooperation mit der FrauenGenderBibliothek Saar und dem Filmhaus Saarbrücken
Unterstützt wird die Veranstaltung durch das Bundesprogramm Demokratie leben!

Eintritt frei.
Anmeldung erforderlich unter info@checkpoint-sb.de oder 0681/398833 

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Musik – Performance – Lyrik: „… und doch bin ich hier“  –  Künstlerinnen im Widerstand am 17.11.2024 um 17 Uhr im TiV

Musik – Performance – Lyrik: „… und doch bin ich hier“  –  Künstlerinnen im Widerstand am 17.11.2024 um 17 Uhr im TiV

Vorstellung am Sonntag, 17.11.2024, 17 Uhr im Theater im Viertel, Landwehrplatz 2, 66111 Saarbrücken

Das Programm  „… und doch bin ich hier“ – Künstlerinnen im Widerstand begibt sich auf eine Spurensuche nach weiblichen Ausdrucksformen des Widerstands gegen eine ungeheuerliche Härte der Mächtigen, für den gerade Frauen einen besonderen und weitgehend verkannten Opfermut aufbringen mussten, und immer noch müssen.  Mitten in Auschwitz, mitten in unglaublicher Gewalt, aber auch mitten in uns hinterfragen wir das Ungeheuerliche und geben den Vergessenen eine Stimme.

Zu Kompositionen von Younghi Paag-Pan („Flammenzeichen“ nach Texten der Weißen Rose), von Ruth Schonthal, Grazyna Bacewicz, Ilse Weber und Amei Scheib  – gesungen oder instrumental dargeboten – werden Gedichte von Lyrikerinnen wie Nelly Sachs, Elisabeth Borchers, Hilde Domin, Selma Meerbaum-Eisinger, Emma Döltz u.a. rezitiert.

Die saarländische Künstlerin Maja Sokolova fügt mit ihrer sensiblen Bildersprache eine weitere ästhetische Ebene hinzu.

Es wird die Frage nach unserer Verbindung zu diesen Künstlerinnen der Vergangenheit aufgeworfen.
Wo stehen wir heute und wie können wir angesichts von erstarkendem Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit wirksam werden?

Gesang: Amei Scheib
Klavier: Marina Kavtaradze
Flöte:  Meta Poppelreiter
Rezitation: Helga Diener
Bilder: Maja Sokolova

Die Veranstaltung wird unterstützt von Saartoto GmbH, der FrauenGenderBibliothek Saar und dem Verein für Frauenbildung und Frauenkultur (FF).

Veranstaltungsort und Ticketreservierung: www.dastiv.de

Foto: Jean M. Laffitau

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Feministisches Barcamp Saar am 16.11.2024

Feministisches Barcamp Saar am 16.11.2024

In bester Tradition von sechs Jahren Barcamp Frauen* Saar: Das Barcamp Frauen* Saar startet neu, und zwar als „Feministisches Barcamp Saar“!

Das 7. feministische Barcamp im Saarland lädt alle Interessierten zum Kennenlernen und zum Austausch von Wissen, Ideen und Erfahrungen ein. Ein Barcamp ist ein Debattenforum, bei dem die Teilnehmenden im Mittelpunkt stehen und das Tagungsprogramm selbst erstellen.

Unter dem Motto „Demokratie feministisch denken“ ist das feministische Barcamp Saar ein Aktionstag, bei dem Menschen unterschiedlichster Kulturen, Geschlechter, Altersgruppen und Meinungen zusammenkommen, um gemeinsam für ein gleichberechtigtes gesellschaftliches Miteinander zu wirken.

Das Besondere an einem Barcamp ist, dass zu Beginn die Teilnehmenden selbst vorstellen können, welche Angebote für Gesprächsrunden, Vorträge oder Workshops sie gerne machen würden. Dann werden je nach Interesse passende Sessionräume verteilt und so das Programm (der Sessionplan) erstellt. Ihr bestimmt also, welches Thema ihr diskutieren möchtet.

Termin: Samstag, 16. November 2023, 10-16 Uhr
Ort: Innovation Center, Universität des Saarlandes  Campus, Gebäude A2 1, 66123 Saarbrücken

Die Teilnahme und die Tagesverpflegung sind kostenlos.
Anmeldung über die Friedrich-Ebert-Stiftung: https://www.fes.de/feministisches-barcamp-saar

Veranstaltet wird das Barcamp Frauen* Saar von:
Friedrich-Ebert-Stiftung, Regionalbüro Rheinland-Pfalz / Saarland
Arbeitskammer des Saarlandes
DGB Rheinland-Pfalz / Saarland
Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken
FrauenGenderBibliothek Saar
Gleichstellungsbüro der Universität des Saarlandes
MiNET Saar
NES – Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V.

Anfragen für Kinderbetreuung per Mail an: mainz@fes.de

Weitere Informationen: https://www.facebook.com/feministischesbarcampsaar und https://www.instagram.com/feministischesbarcampsaar

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Protestaktion zum sog. „Marsch für das Leben“ am 16.11.2024 in Saarbrücken

Protestaktion zum sog. „Marsch für das Leben“ am 16.11.2024 in Saarbrücken

Das Bündnis für reproduktive Selbstbestimmung Saar lädt am 16. November 2024 ab 10:30 Uhr zu einer Versammlung unter dem Motto „Wir feiern das Leben!“ ein. Die Veranstaltung findet vor der pro familia in Saarbrücken in der Heinestraße 2-4 statt. Mit Unterstützung verschiedener Künstler*innen wird durch Kultur und Musik ein lauter, bunter, und vielfältiger Akzent für Selbstbestimmung und reproduktive Rechte gesetzt.

Auf der Gegenseite findet der sogenannte „Marsch für das Leben“ statt, der einmal im Jahr durch das „Aktionskomitee Christen für das Leben“ und der Saarbrücker Piusbruderschaft organisiert wird. Start- und Angriffspunkt des Protestes sind das Medizinische Zentrum und die Beratungsstelle der pro familia.

Die Piusbrüder sind nicht einfach nur Gläubige, die sich auf ihre Religion berufen, um gegen Abtreibung zu protestieren. Sie nennen sich „Lebensschützer“ aber sind eng verbunden mit der rechtspopulistischen und rechtsradikalen Szene.[1] In den letzten Jahren „marschierten“ AfD-Politikerinnen und Politiker und ehemalige NPD-Abgeordnete an der Seite der fundamentalistischen Piusbrüder.[2]
In der Vergangenheit haben die Piusbrüder immer wieder ihre antidemokratische, antifeministische, LGBTQ-feindliche und antisemitische Haltung deutlich gemacht. Zum Beispiel wurde nach dem „Marsch für das Leben 2022“ gegen den Redner Christian Adamski ein Verfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet.[3] Er verglich die Pflastersteine vor dem medizinischen Zentrum mit Stolpersteinen und relativierte den Holocaust. Das Verfahren gegen Adamski läuft immer noch.

Das Bündnis für reproduktive Selbstbestimmung setzt sich für die freie Entscheidung über den eigenen Körper als Menschenrecht ein – Angriffe auf die reproduktive Selbstbestimmung sind Angriffe auf die Demokratie.

Die Veranstaltung am 16. November wird durch musikalische Beiträge von Joan de la Briquette, Matthis Löw, Paulina Kruszynski und dem Gemischten Saarbrücker Damenchor unterstützt. Gemeinsam wird ein Zeichen für Selbstbestimmung und die Wichtigkeit reproduktiver Rechte gesetzt.

Weitere Infos zum Bündnis finden Sie unter: https://www.profamilia.de/angebote-vor-ort/saarland/beratungsstelle-saarbruecken/buendnis-fuer-reproduktive-selbstbestimmung-saar

Ein weiterer Gegenprotest wird vom Bündnis My Body My Choice (MBMC) veranstaltet und beginnt ebenfalls am 16.11.24 um 12.00 Uhr vor der Europagalerie.

[1] https://www.profamilia.de/angebote-vor-ort/saarland/beratungsstelle-saarbruecken/buendnis-fuer-reproduktive-selbstbestimmung-saar

[2] https://www.sr.de/sr/sr3/themen/panorama/interview_pro_familia_zur_demo_christen_fuer_das_leben_100.html

[3] https://www.sr.de/sr/sr3/themen/panorama/interview_pro_familia_zur_demo_christen_fuer_das_leben_100.html

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Vorstellung App-Rundgang zu Saarbrücker Orten der neueren Frauenbewegung am 15.11.2024

Vorstellung App-Rundgang zu Saarbrücker Orten der neueren Frauenbewegung am 15.11.2024

Vorstellung des neuen Rundganges in der App „Orte der Erinnerung“ zur Geschichte der neuen Frauenbewegung in Saarbrücken am Freitag, 15. November 2024, um 16 Uhr
Treffpunkt: Am Rathaus St. Johann,
66111 Saarbrücken

Mit einem kleinen Rundgang durch das Nauwieser Viertel stellt Gesine Kleen, gemeinsam mit Frau Dr. Annette Keinhorst, Zeitzeugin und Gründerin der FrauenGenderBibliothek Saar, exemplarisch einige „Frauenorte der neuen Frauenbewegung in Saarbrücken“ vor. Sie sind Teil eines neu konzipierten Rundganges in der App „Orte der Erinnerung“. Diese bietet in Zukunft die Möglichkeit, Orte der neueren Frauengeschichte seit den 70iger Jahren in Saarbrücken, angereichert mit Informationen, Fotografien, O-Tönen und weiteren Archivalien auf eigene Faust zu entdecken und vor Ort lebendig werden zu lassen.

Der App-Rundgang wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Saarbrücken gefördert.

Eine Anmeldung ist erforderlich: info@frauengenderbibliothek-saar.de

Foto: Archiv FrauenGenderBibliothek Saar

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Online-Vortrag und -Workshop „Mutterschaft und Wissenschaft – Wege aus der Unvereinbarkeit“ am 11. und 13. November 2024

Online-Vortrag und -Workshop „Mutterschaft und Wissenschaft – Wege aus der Unvereinbarkeit“ am 11. und 13. November 2024

Online-Lesung mit Vortrag „Mutterschaft und Wissenschaft – Wege aus der Unvereinbarkeit“

Referentinnen: Dr.in Sarah Czerney, Dr.in Lena Eckert

Montag, 11.11.2024, 18 Uhr, online via Zoom

Spätestens die Corona-Pandemie ließ deutlich zu Tage treten, was auch vorher schon sichtbar war: Es besteht noch großer Nachhol- und Handlungsbedarf, um das Ziel der Geschlechtergerechtigkeit und der Vereinbarkeit von Mutterschaft und Wissenschaft zu erreichen. Im Vortrag werden aktuelle Daten zur (Un-)vereinbarkeit von Mutterschaft und Wissenschaft vorgestellt sowie ausgehend von persönlichen Erfahrungen von Wissenschaftlerinnen mit Kindern die (Un-)Vereinbarkeiten ausgelotet. Darauf aufbauend wird es auch um Lösungsansätze und Empowerment von Wissenschaftlerinnen mit Kind(-erwunsch) gehen. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.

Zielgruppe:
• Führungskräfte in der Wissenschaft
• Gleichstellungsakteur*innen in der Wissenschaft
• Wissenschaftler*innen, die entweder schon (ein) Kind(er) haben oder sich mit dem Thema Kinder(wunsch) und Wissenschaft auseinandersetzen möchten

Anmeldungen an: info@frauengenderbibliothek-saar.de

Eine Veranstaltung des Familienbüros der htw saar in Kooperation mit der FrauenGenderBibliothek Saar und der Stabsstelle Chancengleichheit und Diversitätsmanagement der Universität des Saarlandes

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Online-Workshop „Kinderwunsch und Wissenschaft — Reflektionsraum für Wissenschaftlerinnen“

Referentinnen: Dr.in Sarah Czerney, Dr.in Lena Eckert

Mittwoch, 13.11.2024, 9 bis 13 Uhr, online via Zoom

Viele Wissenschaftlerinnen merken irgendwann, dass das Thema Mutterschaft ins eigene Leben drängt. Zum Beispiel durch Freund*innen, die Eltern werden, durch Verwandte, die nicht aufhören zu fragen, und durch gesellschaftlichen Druck oder aufgrund des eigenen Wunsches, Kinder zu bekommen. Sie finden sich oft allein mit diesen Gedanken wieder und tauschen sich höchstens mit ihren Partner*innen darüber aus, was diese Gedanken bedeuten und welche Auswirkungen sie auf die wissenschaftliche Karriere haben könnten. In der Wissenschaft gibt es kaum Räume, in denen die eigene Position zum Thema Kinderwunsch offen besprochen und reflektiert werden kann. Das ändern die Referentinnen mit diesem Workshop. Gemeinsam entsteht einen Raum für die Auseinandersetzung mit (k)einem Kinderwunsch. Neben individuellem Empowerment durch (schreibendes) Reflektieren und der Analyse der strukturellen Bedingungen für Menschen mit Kind(-erwunsch) in der Wissenschaft steht der Austausch mit anderen Wissenschaftlerinnen im Zentrum des Workshops.

Zielgruppe:
• Wissenschaftlerinnen, die sich mit Thema Kind(-erwunsch) in der Wissenschaft beschäftigen möchten und dafür einen Raum suchen

Ziele:
• Raum schaffen für solidarische Auseinandersetzung mit der eigenen Position zum Thema Kinderwunsch
• Bewusstseinsarbeit für strukturelle Bedingungen von Eltern- und insbesondere Mutterschaft in der Wissenschaft
• Empowerment, Solidarisierung & Politisierung

Anmeldung an: familie@htwsaar.de

Eine Veranstaltung des Familienbüros der htw saar in Kooperation mit der FrauenGenderBibliothek Saar und der Stabsstelle Chancengleichheit und Diversitätsmanagement der Universität des Saarlandes

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Film und Gespräch: „Vor 40 Jahren in die Zukunft: FrauenstudienWeiterbildungsprojekt an der Universität des Saarlandes“ am 31.10.2024 um 18 Uhr

Film und Gespräch: „Vor 40 Jahren in die Zukunft: FrauenstudienWeiterbildungsprojekt an der Universität des Saarlandes“ am 31.10.2024 um 18 Uhr

Vor 40 Jahren in die Zukunft: FrauenstudienWeiterbildungsprojekt an der Universität des Saarlandes

Wie aus individuellem Bildungshunger gesellschaftliche Partizipation wurde und warum uns das heute noch bewegen kann.

Mit drei Jahren Vorlauf startete im Wintersemester 1987 der erste wissenschaftliche Weiterbildungsstudiengang als Modellversuch an der Universität des Saarlandes für Menschen ohne formale Hochschulzugangsberechtigung als reine Frauensache.

Die Frauenstudien konnten in der Folge leider nicht an der Universität des Saarlandes etabliert werden. Aber die Absolventinnen ließen sich nicht mehr von der großen Bildfläche vertreiben. Das Private verstehen, es politisch übersetzen und in Partizipation wandeln ist diesen Pionierinnen in vielfältiger Weise bis in die Zukunft gelungen.

Eine Veranstaltung mit Zeitzeuginnen der Frauenstudien in Film und live, einem Impuls zur Sache und einer moderierten Diskussion.

Referentin: Dagmar Scherer
ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin des FrauenstudienWeiterbildungsprojektes,
Dipl. Psychologin, Sozialwissenschaftlerin und Supervisorin

Termin: Donnerstag, 31.10.2024 um 18 Uhr
Veranstaltungsort: FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog-Friedrich-Straße 111, 66121 Saarbrücken

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Künstlerinnengespräch mit Mahbuba Maqsoodi am 25.9.2024 um 19 Uhr im Filmhaus Saarbrücken

Künstlerinnengespräch mit Mahbuba Maqsoodi am 25.9.2024 um 19 Uhr im Filmhaus Saarbrücken

– Farben, die zusammen bringen –

Künstlerinnengespräch mit Mahbuba Maqsoodi am Mittwoch, 25.9.2024, um 19:00 Uhr im Filmhaus Saarbrücken, Mainzer Str. 8, 66111 Saarbrücken

Der Lebensweg der 1957 in Herat (Afghanistan) geborenen Mahbuba Maqsoodi führte sie über St. Petersburg nach München. Anlässlich der Interkulturellen Woche haben sie das ZIB Saarbrücken, die FrauenGenderBibliothek Saar, MiNET Saar und das Filmhaus Saarbrücken zu einem Gespräch über ihren Lebensweg und ihre künstlerische Arbeit eingeladen.
Begleitet von Filmausschnitten werden nach einem Grußwort von Kulturdezernentin Sabine Dengel die Moderatorinnen Dr. Eva Nita (MiNET Saar) und Petra Stein (FrauenGenderBibliothek Saar) Frau Maqsoodi dazu befragen, wie sich ihr Lebensweg auf ihre Kunst ausgewirkt hat, warum sie Kunst als Verbindungselement zwischen Menschen betrachtet und vieles mehr. Auch das Publikum kann sich mit Fragen beteiligen.

Mahbuba Maqsoodi begann mit Miniaturmalerei und ist heute vor allem für ihre Glaswerke bekannt. Im Saarland hat sie durch ihre Gestaltung von 29 Fenstern der Abtei Tholey für Aufsehen gesorgt.

Ihren Lebensweg, der sie von Afghanistan über Russland nach Deutschland führte und auf dem sie immer die Kunst begleitete, hat sie im Buch „Der Tropfen weiß nichts vom Meer“ beschrieben. Mit einer Grundhaltung, die von Offenheit und Menschenliebe geprägt ist, nutzt sie ihre Kunst, um Impulse zu geben, Verbindungen zu schaffen und Brücken zu bauen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Platzreservierungen sind über www.filmhaus.saarbruecken.de möglich.

Foto: Barbara Donaubauer © Atelier Maqsoodi

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