Chick Lit – Vortrag über „Tussi-Literatur“ in der Frauen Gender Bibliothek

Chick Lit – Vortrag über „Tussi-Literatur“ in der Frauen Gender Bibliothek

Am 9.7.2015 erläuterte die Saarbrücker Literaturwissenschaftlerin Heike Mißler das Phämomen der chick literature, der so genannten Tussi-Literatur, in der FrauenGenderBibliothek Saar.

Wir haben den Vortrag aufgenommen und stellen ihn hier zum Nachhören zur Verfügung: Chick Lit – Tussi-Literatur in der FrauenGenderBibliothek

Viel Spaß dabei!

 

 

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Julie Maroh: Blau ist eine warme Farbe

Das Leben von Clementine kippt an dem Tag, als sie Emma trifft, eine junge Frau mit blauen Haaren, die sie alle Facetten der Lust entdecken lässt und ihr ermöglicht, sich dem Blick der anderen zu stellen. Eine einfühlsame Erzählung voller Zärtlichkeit.Die ebenso sanfte wie tragische und mit autobiografischen Elementen versehene Coming-Out Geschichte über die zwei jugendlichen Frauen Clementine und Emma, die miteinander eine Liebesbeziehung eingehen und deswegen den homophoben Attacken ihrer Umwelt ausgesetzt sind, erhielt auf den Filmfestspielen von Cannes 2013 als Verfilmung ‚Blue is the Warmest Colour‘ mit der Goldenen Palme die wohl wichtigste cinephile Auszeichnung der Filmbranche und wurde somit in der Geschichte des Festivals als erster Film, der auf einer Comicvorlage basiert, ausgezeichnet. Die in Angoulême lebende Schöpferin der Vorlage, Julie Maroh, wiederum erhielt für ihr Graphic Novel-Debüt bereits im Jahr 2011 den Prix du Public auf dem berühmten Festival der Stadt.

Posted by petrastein in Buch-Tipps
Chick Lit – Mehr als Happy Ends und Mr. Rights

Chick Lit – Mehr als Happy Ends und Mr. Rights

Von der literarischen Elite verpönt, von vielen Feminist_innen kritisiert, dennoch von den Fans heiß geliebt und seit fast 20 Jahren aus den Bestsellerlisten nicht wegzudenken: Chick Lit (im Deutschen oftmals übersetzt als „Tussi Literatur“).

Posted by Anke in Eigene Veranstaltungen, Frauen, Gender und mehr, News
Emanzipation zwischen Mode und Konsum: Russische Frauenillustrierte um 1900

Emanzipation zwischen Mode und Konsum: Russische Frauenillustrierte um 1900

Kommerzielle Frauenzeitschriften als Motor der Frauenemanzipation? Kann das sein? – Es konnte! Wie in Deutschland erschienen auch im russischen Zarenreich zu Beginn des 20. Jahrhunderts die ersten Frauen-Illustrierten, deren Besonderheit in ihrer „modernen Kommunikationsleistung“ bestand. Denn anhand von Fotografien und den ersten Fotoreportagen thematisierten sie in einer Mischung von feministischen Grundsatzartikeln und kurzweiliger Belletristik, von Haushalstipps, Mode und Kosmetik das Leben der „neuen“ Frau. Mit ihrer ansprechenden Bildberichterstattung erreichten sie ein weibliches Massenpublikum und trugen zu einem veränderten Selbstbewusstsein von Frauen in der Öffentlichkeit bei.

Der Vortrag stellt zunächst die Bandbreite der damaligen Frauenpresse vor, dann geht es um die Journalistinnen und Leserinnen dieser Journale: Wer waren die Frauen, die in kommerziell finanzierten Organen feministische Parolen verbreiten und Karriere machen konnten? Und: Wer waren die Leserinnen dieser Journale? Was fanden sie an ihnen so interessant, dass sie diese Journale abonniert und regelmäßig gelesen haben?

Die Referentin Dr. Barbara Duttenhöfer ist Historikerin, war aber auch schon als Filmemacherin, Buchhändlerin und Winzerin aktiv. Universität des Saarlandes (HOK).

Der Eintritt ist frei.

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„Eden“ – Film und Diskussion zum Thema Zwangsprostitution und Frauenhandel

„Eden“ – Film und Diskussion zum Thema Zwangsprostitution und Frauenhandel

Regie: Megan Griffiths

Spielfilm, 2012, USA. OV mit dt. UT, 98 Min.

 

Eines Abends, als die minderjährige Hyun Jae wieder einmal mit ein paar Freunden mit gefälschtem Ausweis eine Bar besucht, wird sie von einem Feuerwehrmann im Feierabend nach Hause gefahren. Zu spät erkennt sie, dass er nicht der ist, für den er sich ausgegeben hat, und sie wird in eine entlegene Lagerhalle verschleppt. Fortan besteht ihr Alltag darin, gemeinsam mit anderen entführten Mädchen wohlhabenden Männern für sexuelle Dienste aller Art bereit zu stehen. Geleitet wird der Sexhandelsring von Bob Gault, der zugleich als ansässiger Polizeichef für die nötige Deckung des Menschen verachtenden lukrativen Geschäfts sorgt. Ein packender Film, der auf einem wahren Fall von sexueller Vesklavung in den USA basiert.

Regisseurin Megan Griffiths erhielt für den Film den Emerging Woman Award des Southwest Film Festivals 2012.

Hauptdarstellerin Jamie Chung gewann beim Seattle International Film Festival den Golden Space Needle Award als Beste Darstellerin.

Anschließend an den Film diskutieren Florence Humbert, Mitglied bei Terre des Femmes und im Netzwerk "Stop Sexkauf", und Barbara Filipak (Beratungsstelle für Migrantionnen ALDONA e.V.) mit dem Publikum.

 

Eine gemeinsame Veranstaltung von:

"sklaven-los. Saar-Bündnis gegen Globale Sklaverei heute", Frauengruppe COURAGE und FrauenGenderBibliothek Saar

 

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Refugees welcome!

Am Mittwoch, 22. April, um 15.00 Uhr  besucht eine Gruppe von Flüchtlingsfrauen aus der Landesaufnahmestelle Lebach die FrauenGenderBibliothek Saar. Wir freuen uns auf interessierte Besucherinnen aus Saarbrücken und auf einen engagierten Austausch über Lebenserfahrungen und Ziele und Wünsche der Flüchtlingsfrauen.

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Am 8. März ist internationaler Frauentag!

Am 8. März ist internationaler Frauentag!

Der Internationale Frauentag blickt auf eine lange Tradition zurück. Er entstand im Kampf um Gleichberechtigung und Wahlrecht für Frauen. Textilarbeiterinnen-Streiks in den USA Ende des 19. Jahrhunderts waren der Anfang. 1911 (am 19. März) Initiierte Clara Zetkin (1857-1933) den ersten Internationale Frauentag in Deutschland. Millionen von Frauen in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA beteiligten sich. Die Wahl dieses Datums sollte den revolutionären Charakter des Frauentages unterstreichen. Der 18. März war der Gedenktag für die Gefallenen in Berlin während der Revolution 1848.

Die zentralen Forderungen waren:

  • Kampf gegen den imperialistischen Krieg
  • Wahl- und Stimmrecht für Frauen
  • Arbeitsschutzgesetze
  • ausreichender Mutter- und Kinderschutz
  • der Achtstundentag
  • gleicher Lohn bei gleicher Arbeitsleistung
  • Festsetzung von Mindestlöhnen

Weitere Informationen gibt es in der

FrauenGenderBibliothek in Sarbrücken

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Zweihundert von One Billion Rising tanzten gegen Gewalt an Frauen

Zweihundert von One Billion Rising tanzten gegen Gewalt an Frauen

Weltweit erfährt jede dritte Frau in ihrem Leben Gewalt. Statistisch sind dies eine Milliarde (= one billion) Frauen. ONE BILLION RISING ist ein weltweiter Aufruf an all diese Frauen, und alle, die sie lieben, sich am Valentinstag zu erheben und ein Zeichen zur Beendigung dieser Gewalt zu setzen. Deshalb gab es einen Super-Flashmob am 14.2. vor der Europagalerie in Saarbrücken, unter dem Motto: Erhebt euch – befreit euch – tanzt!

Rednerinnen wiesen darauf hin, dass auch in Deutschland noch jede vierte Frau von Gewalt betroffen ist – Häusliche Gewalt ist immer noch das größte Gesundheitsrisiko für Frauen. Und Vergewaltigung als KRIEGSWAFFE erleben Frauen und Mädchen derzeit in vielen Weltgegenden mit großer Brutalität: im Irak, in Syrien, in Nigeria ("Bring Back our Girls"), und durch den sogenannten Islamischen Staat.

Die Frauenbewegung hat dieses Thema vor fast einem halben Jahrhundert aus der Tabuzone geholt – Eve Ensler hat mit ihrem V-Day und der Kampagne "One Billion Rising" hoffentlich eine neue noch stärkere Bewegung gegen die allgegenwärtige Gewalt gegen Frauen initiert.

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Russland ohne Russinnen

Russland ohne Russinnen

Die Autorin zeichnet Porträts der Frauen, die Russland geprägt haben: eine die Jahrhunderte umspannende Galerie von Frauen, in deren wechselvollen Lebensläufen Talent und Berufung treibende Kräfte waren. Tatjana Kuschtewskaja ist Journalisitin und Verfasserin zahlreicher Bücher über Russland, seine Menschen und seine Landschaften. Ihr Kennzeichen ist eine farbige und humorvolle Kulturgeschichte des Riesenreiches.

 

Eine gemeinsame Veranstaltung von FrauenGenderBibliothek und Russisches Haus e.V.

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Zu Weihnachten Flüchtlingsfrauen unterstützen! Wie? Ganz einfach!

Wir haben eine Spendenbox für Flüchtlingsfrauen in der FrauenGenderBibliothek aufgestellt und werden den Inhalt direkt und ohne Abzüge an die Kolleginnen der Beratungsstelle Lebach und an Saarbrücker Flüchtlingsinitiativen weiterleiten.

Wenn Sie größere Beträge spenden möchten, sprechen Sie uns an, wir vermitteln Ihre Spende direkt.

Das Team der FrauenGenderBibliothek wünscht allen unseren LeserInnen erholsame Feiertage und einen guten Start ins Neue Jahr 2015!

Letzter Ausleihetag ist der 23. Dezember, wir öffnen wieder am 6. Januar.

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