Die FGBS hat diverse Publikationen von ihr in der Ausleihe und empfiehlt ihre (Wieder-)Entdeckung.
Themen des genreübergreifenden literarischen Schaffens von Ursula Krechel sind Flucht, Exil, Gewalt und Feminismus.
In der Podcast-Reihe „Im Tandem zum Erfolg“ gibt es zwei neue Folgen, in denen Tandempaare über ihre Erfahrungen berichten:
Mentee Nadezhda Fallman und Mentorin Katharina Krenkel über ihr Mentoring-Jahr im Bereich Kunst sowie Mentee Nourelhouda Haddaji und Mentorin Dr. Susann Bresslein über den Arbeitsbereich Medizin / Pflege.
Alle Folgen der Reihe gibt es auf der Internetseite https://frauengenderbibliothek-saar.de/minet-saar-mentoringnetzwerk-fuer-migrantinnen/minet-podcast/
Jährlich am 11. Mai feiern die i.d.a.-Einrichtungen den Tag der Frauenarchive – Nun schon zum 37. Mal.
(Übrigens genauso viele Jahre, wie es Mitgliedseinrichtungen gibt!)
Sieben Objekte geben Einblick in ihre Geschichte – von Podcast bis Klebezettel.
Die Mitarbeiterinnen des Schweizer Gosteli-Archivs erzählen in ihrem Kurzmärchen und anhand von Fotografien von der gegenwärtigen und vergangenen Erinnerungsarbeit des Frauenarchivs. Das Archiv Frau & Musik stellt ein hörbares Objekt vor: Einen Podcast, in dem ihr etwas über die Entstehungsgeschichte des Archivs erfahren könnt. Aufgenommen wurde er von Vorstandsfrau Mary Ellen Kitchens und Archivmitarbeiterin Jelena Rothermel in den Räumen des Hessischen Rundfunks. Und was es mit einem „inoffiziellen Forschungs-Hotspot“ und einem unscheinbaren Zettel an einem Kellerregal auf sich hat, könnt ihr im Beitrag des Alice Salomon Archiv der Alice Salomon Hochschule nachlesen – das und mehr findet ihr auf der i.d.a.-Website. Schaut vorbei!
Zur Website: https://ida-dachverband.de/aktuelles/fundstuecke
Wissen Wollen Wirken – Wie aus individuellem Bildungshunger gesellschaftliche Partizipation wurde und warum uns das heute noch bewegen kann.
Im Jahr 1987 startete der erste wissenschaftliche Weiterbildungsstudiengang an der Universität des Saarlandes für Frauen ohne formale Hochschulzugangsberechtigung als Modellversuch.
Schon zuvor, 1984 fanden auf Initiative von Margitta Wendling, einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Soziologie bei Prof. Dr. Hans Leo Krämer, wissbegierige und im Innersten emanzipatorisch bewegte Frauen zwischen Mitte 30 und Ende 50 ein Forum und einen Ankerplatz für bislang ungewöhnlichen Themen und Bildungsformate. Rund um die Bedeutung des Geschlechterverhältnisses für Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und die Lebens- und Arbeitswirklichkeiten von Frauen waren Inhalte und Lernformen im Angebot zur Aneignung und Auseinandersetzung.
Der Modellversuch zur Entwicklung und Erprobung eines Curriculum zur wissenschaftlichen Weiterbildung von Familienfrauen war als ein Beitrag zur bundesweiten geschlechtergerechten, gleichberechtigten Bildungs- und Qualifizierungsoffensive aufgelegt worden, um diesen auch zu verstetigen und damit institutionell und finanziell abzusichern.
Dazu sollte es leider nicht kommen – aber die Frauen der ersten Stunde ließen sich nicht mehr von der Bildfläche vertreiben. Die zertifizierten Absolventinnen des FrauenstudienWeiterbildungsprojektes strömten in die sichtbare Erwerbstätigkeit von Frauenprojekten, Bildungs-, Sozial- und Kultureinrichtungen, nahmen eigenständig weiterführende Studien oder Weiterbildungsangebote an und gründeten nicht zuletzt den aktiv gesellschaftspolitisch gestaltenden Freundinnen- und Bildungsverein Frau e.V., der bis 2024 bestand. Das Private verstehen, es politisch sehen und in weitgefächerte Partizipation wandeln ist diesen Pionierinnen bis in die Zukunft gelungen.
Im Herbst 2024 initiierte die FrauenGenderBibliothek Saar ein Interview mit Zeitzeuginnen, das von Dagmar Scherer moderiert wurde. Gabriele Justen dokumentierte das Gespräch filmisch.
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Auf Einladung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit war MiNET Saar bei der Jobmesse für Frauen am 26. März 2025 vertreten.
Die Veranstaltung bot Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich umfassend über Karriereperspektiven, berufliche (Neu-)Orientierung und den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu informieren – mit direkter Interaktion zu regionalen Arbeitgebern.
Zudem ergab sich die Gelegenheit zum Austausch mit Minister Dr. Magnus Jung und Staatssekretärin Bettina Altesleben.
Frau Dr. Nita stellte dabei das Mentoringprogramm „MiNET Saar“ vor und gab Einblicke in die vielfältigen Chancen, die das Programm für Frauen mit Migrationshintergrund auf ihrem beruflichen Weg eröffnet.
Die Mitgliederversammlung des Vereins frauenbibliothek e.V. am 24.3.2025 führte zu einem Wechsel an der Spitze der FrauenGenderBibliothek Saar.
Als Gründerin, langjährige Leiterin und zuletzt viele Jahre ehrenamtliche Vorständin der Einrichtung trat Dr. Annette Keinhorst nicht mehr zur Wahl an. Nach über 35 Jahren in Verantwortung für diese im südwestdeutschen Raum einzigartige Facheinrichtung, die eine öffentliche Bibliothek, ein regionalhistorisches Archiv, einen Veranstaltungsort und ein Mentorinnen-Netzwerk für Migrantinnen vereint, erklärte sie ihren Rückzug von der Vorstandsverantwortung, um sich zukünftig privaten Interessen zu widmen. Annette Keinhorst bedankte sich bei den Mitarbeiterinnen und ihrer Mitvorständin Sabine Dürre für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und erklärte, dass sie dem Verein weiterhin als Förderin erhalten bleibt.
Neben der langjährigen Ko-Vorständin Sabine Dürre, die im Amt bestätigt wurde, stellte sich die renommierte Historikerin und Frauenforscherin Professorin Dr. Bärbel Kuhn zur Wahl. Beide wurden einstimmig als neue Vorständinnen gewählt.
Der neugewählte Vorstand freut sich auf seine Aufgabe und will sich weiterhin tatkräftig der saarländischen Frauen- und Geschlechterforschung sowie der Förderung von Demokratie und Gleichberechtigung widmen.