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Sommerpause der FGBS

Sommerpause der FGBS

Die FrauenGenderBibliothek macht vom 9. bis 27. August Sommerpause. 
Alle offenen Treffs im gesamten Monat August pausieren ebenfalls.
Bis zum 6. August können noch Medien zurück gegeben und ausgeliehen werden.

Das Team wünscht eine schöne Zeit!!!

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Offener MiNET-Treff (online) für Mentorinnen, Mentees und Interessierte am 1. September 2021

Offener MiNET-Treff (online) für Mentorinnen, Mentees und Interessierte am 1. September 2021

MiNET Saar, das Mentoring-Netzwerk für Migrantinnen, setzt sein offenes Angebot für Teilnehmerinnen und Interessentinnen fort.

Beim „Offenen Treff“ der FrauenGenderBibliothek Saar können sich Frauen mit und ohne Migrationsbiografie in gemütlicher Atmosphäre treffen und austauschen. Verschiedene Themen rund um den Arbeitsmarkt und Bewerbungsverfahren werden beim Offenen Treff angesprochen. Es gibt Kaffee, Tee und ein offenes Ohr.

Der kommende Termin ist am Mittwoch, 1. September 2021, von 17 bis 19 Uhr. Interessierte Frauen können sich per Mail an minet-saar@frauengenderbibliothek-saar.de anmelden.

Das Mentoring-Programm unterstützt Migrantinnen durch die Hilfe von erfahrenen Mentorinnen, die mitten im Leben stehen und aus allen Berufsfeldern und gesellschaftlichen Bereichen kommen, ihre Ziele zu erreichen. Mentorinnen helfen Migrantinnen, ihr Potenzial für den Arbeitsmarkt zu erschließen und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. MiNET bietet Migrantinnen ein Netzwerk von qualifizierten Integrations- und Arbeitsmarktexpertinnen, Trainerinnen und Beraterinnen, die sie ein Jahr lang begleiten. Das Programm ermöglicht eine interkulturelle Begegnung auf Augenhöhe und Zugänge zu neuen (beruflichen oder privaten) Netzwerken.

Der „Offene Treff“ bietet die Möglichkeit, sich über das Programm zu informieren und Mentees und Mentorinnen kennenzulernen.
Frauen, die Interesse haben, Mentorin oder Mentee zu werden, sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Veranstaltungsort und weitere Infos:
FrauenGenderBibliothek Saar
Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken
Telefon +49 (0)681 9388023
minet-saar@frauengenderbibliothek-saar.de
Facebook: Minet Saar

Das Projekt wird vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie gefördert.

Foto: shutterstock.com©Diego Cervo

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Nächstes Treffen von „Queergelesen“ am Mittwoch, 15.9.2021, um 19:30 Uhr

Nächstes Treffen von „Queergelesen“ am Mittwoch, 15.9.2021, um 19:30 Uhr

Queergelesen – Der queer-feministische Lesekreis der FrauenGenderBibliothek Saar und des AK Queer der Universität des Saarlandes: Nächstes Treffen am Mittwoch, 15. September 2021, um 19:30 Uhr 

Der offene Literaturtreff beschäftigt sich mit Büchern und Filmen, die einen Fokus auf lesbische, schwule, bisexuelle, trans und weitere queere Perspektiven setzen.

Einerseits ist es für queere Menschen wichtig, sich in Medien repräsentiert zu sehen, andererseits führt bei Heterosexuellen die Beschäftigung mit anderen Lebensrealitäten zu mehr Empathie und weniger Diskriminierung. Die damit zusammenhängende Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Erwartungen lässt Stereotypen und Klischees hinterfragen. Durch die ausgewählten Texte bzw. Filme und deren Besprechung wird die Vielfalt menschlichen Lebens und Liebens sichtbar. Der AK Queer der Universität des Saarlandes und die FrauenGenderBibliothek Saar laden gemeinsam dazu ein, queere Literatur zu entdecken und sich in der Gruppe darüber auszutauschen.

Die Lektüre für September ist “Ministerium der Träume” von Hengameh Yaghoobifarah.
Verlagsbeschreibung: Als die Polizei vor ihrer Tür steht, bricht für Nas eine Welt zusammen: ihre Schwester Nushin ist tot. Autounfall, sagen die Beamten. Suizid, ist Nas überzeugt. Gemeinsam haben sie alles überstanden: die Migration nach Deutschland, den Verlust ihres Vaters, die emotionale Abwesenheit ihrer Mutter, Nushins ungeplante Mutterschaft. Obwohl ein Kind nicht in ihr Leben passt, nimmt Nas ihre Nichte auf. Selbst als sie entdeckt, dass Nushin Geheimnisse hatte, schluckt Nas den Verrat herunter, gibt alles dafür, die Geschichte ihrer Schwester zu rekonstruieren – und erkennt, dass Nushin sie niemals im Stich gelassen hätte.

Je nach Corona- und Wettersituation trifft sich die Gruppe am 15. September am Staden, in der FrauenGenderBibliothek oder online. Nach Anmeldung per Mail an info@frauengenderbibliothek-saar.de erhalten Interessierte kurz vor dem Termin die aktuellen Informationen dazu.

Die offene Gruppe trifft sich regelmäßig an jedem 3. Mittwoch eines Monats. Das jeweilige Buch wird gemeinsam ausgewählt und dann veröffentlicht. Eine Teilnahme ist auch unregelmäßig möglich und auch ohne vorherige Lektüre des Buches.

Mehr Infos:
FrauenGenderBibliothek Saar
frauengenderbibliothek-saar.de
www.facebook.com/FrauenGenderBibliothekSaar
www.instagram.com/frauengenderbibliothek_saar

AK Queer der Universität des Saarlandes
https://asta.uni-saarland.de/der-asta/queer/
www.facebook.com/Q.Referat.Saar
www.instagram.com/queer_uds

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FrauenForum Saarbrücken: Programm zum internationalen Frauentag / FrauenFrühling 2021

FrauenForum Saarbrücken: Programm zum internationalen Frauentag / FrauenFrühling 2021

Von der Seite des Frauenbüros der Landeshauptstadt Saarbrücken:

Dieses Jahr findet der Weltfrauentag zum 110. Mal statt. Doch aufgrund der Umstände ist dieses Jubiläum nur schwer zu feiern.

Umso mehr freuen wir uns, dass wir zahlreiche interessante und vielseitige Veranstaltungen zusammentragen konnten, die mehrheitlich digital stattfinden.

Die Mitgliedsorganisationen des FrauenForum Saarbrücken sowie weitere Verbände und Einzelpersonen haben die Veranstaltungen konzipiert und organisiert. Das Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken hat sie zum vorliegenden Programmheft zusammengetragen und veröffentlicht.

FrauenFrühling vom 26. Februar bis 29. Mai

Die Veranstaltungen können Sie vom 26. Februar bis 29. Mai besuchen, genießen und mitgestalten. Wir nennen es „FrauenFrühling“.

Das FrauenForum und die Stadt Saarbrücken wollen mit dem Programmheft „FrauenFrühling“ dazu beitragen, dass Frauenstimmen weiter zu hören sind und ihre Vernetzung, Solidarität und politische Bildung stärkend wirken können. Wir schaffen und zeigen feministische Räume in einer von Beschränkungen geprägten Zeit. Wir laden ein zum Austausch, wenn auch mit Distanz.

Wir hoffen, dass der FrauenFrühling uns in eine heilsame, umsichtigere Zukunft begleitet. Es wäre schön, wenn zum Ende des Programms im Mai der Aufbruch in eine Zeit ansteht, in der jede und jeder von uns wieder optimistisch und gestaltungsfreudig in die Zukunft sieht. Dann hätte diese Pandemie zumindest etwas Gutes gehabt und erreicht, dass wir soziale Verantwortung stärken und die Gesellschaft als Ganzes voranbringen.

Weitere Informationen

Vielleicht können die Diskussionen, Workshops, Filme, Vorträge und Aktionen Ihnen, liebe*r Leser*in, ja auch einfach Entspannung, Freude und Inspiration bieten.

Wenn Sie Hilfe brauchen, um teilnehmen zu können, melden Sie sich gerne beim Frauenbüro Saarbrücken!

Landeshauptstadt Saarbrücken, Frauenbüro, Rathaus St. Johann, 66111 Saarbrücken, Telefon +49 681 905-1649, E-Mail: frauenbuero@saarbruecken.de und im Internet unter www.frauenbuero.saarbruecken.de

Foto (c) Rawpixel.com/shutterstock

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“Fan.Tastic Females – Football Her.Story“ Ausstellung mit Begleitprogramm vom 3. bis 14. Mai 2021

“Fan.Tastic Females – Football Her.Story“ Ausstellung mit Begleitprogramm vom 3. bis 14. Mai 2021

Im Rahmen des diesjährigen FrauenFrühlings der Landeshauptstadt Saarbrücken präsentieren die Fankontaktstelle INNWURF Saarbrücken, das Jugendzentrum Försterstraße, die FrauenGenderBibliothek Saar und das Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken:

Ausstellung mit Begleitprogramm von Montag, 4. Mai, bis Freitag, 14. Mai 2021

“Fan.Tastic Females – Football Her.Story“
Weibliche Fankultur im Fußball

Fußball und Fankultur – nur was für Männer? Von wegen! Aber was wissen wir eigentlich über Frauen in den Fanszenen Europas? Was für Geschichten haben sie zu erzählen und wie ist ihre Sicht auf „die schönste Nebensache der Welt“? Das Projekt Fan.Tastic Females – Football Her.Story möchte die Geschichten fan.tastischer Frauen erzählen – über ihre Liebe und Leidenschaft für den Sport, über ihren Weg auf die Tribünen, ihre großartigsten, eindrucksvollsten, lustigsten aber auch ihre weniger schönen Momente im Fußball.

Fan.Tastic Females ist eine Ausstellung von Football Supporters Europe.

Schirmfrau ist FCS-Spielerin Julia Matuschewski.

Das Programm:

Online-Eröffnungsfeier:
Montag, 3. Mai 2021, 19:03 Uhr, Zoom
Prominente Gäste aus Politik und Sport führen in die Thematik der weiblichen Fußballfankultur ein und stellen die Ausstellung vor.
Schirmfrau: FCS-Spielerin Julia Matuschewski
Infos und Anmeldung: info@frauengenderbibliothek-saar.de, 0681/9388023

Online-Ausstellung:

Montag, 3. Mai, bis Freitag, 14. Mai 2021:

Variante A:
Die Bilder, Texte und Videos der Ausstellung können individuell mit einem Zugangscode online angeschaut werden. Die Zugangsdaten erhalten Interessierte nach Anmeldung per Mail an Holger.Schmidt[a]lvsaarland.awo.org

Variante B:
Holger Schmidt von der Fankontaktstelle INNWURF führt durch die Online-Ausstellung, gibt zusätzliche Infos und ermöglicht Gespräche und Austausch. Diese Variante kann für Gruppen zum Wunschtermin gebucht oder individuell per Teilnahme an den öffentlichen Terminen genutzt werden. Die öffentlichen Führungen finden im Ausstellungszeitraum dienstags und donnerstags von 17:00 bis 18:00 Uhr statt.

Infos und Anmeldungen: Fanprojekt Innwurf, Holger.Schmidt[at]awosuedwest.de, 0681/9892686

Lesung:
Mittwoch, 12. Mai, 17:30 Uhr online per Zoom

Der springende Punkt ist der Ball. Eine Lesung für Fußballmuffel und Fußballfans.
Mit Natalie Forester und Margit Reinhard-Hesedenz.

Luise Pusch meint: Es gibt Frauenfußball und Fußballfrauen. Fußballmänner sagt man nicht, und Männerfußball nur dann, wenn von “Frauenfußball” die Rede ist.
Sybille Berg und Dagmar Leutpold haben Geschichten über Fußballmütter geschrieben. Mit solchen Glossen und Geschichten, mit interessanten Fakten und skurrilen Anekdoten bieten Natalie Forester und Margit Reinhard-Hesedenz unterschiedliche Ansichten und Einsichten zum Phänomen Fußball.

Infos und Anmeldung: info@frauengenderbibliothek-saar.de, 0681/9388023

Graffiti –Workshop:
Dienstag, 11., und Mittwoch, 12. Mai, jeweils 15:00 bis 20:30 Uhr
Ort: Jugendzentrum Försterstraße, Försterstraße 6-8, 66111 Saarbrücken

Zusammen mit der Saarbrücker Graffiti – Künstlerin Amélie Kremer können Jugendliche allerlei Interessantes und Wissenswertes über die Graffiti-Kunst lernen und vor allem selbst künstlerisch tätig werden.

Infos & Anmeldungen: juz.foersterstrasse[a]rvsbr.de, 0681/31180

 

Eintritt zu allen Veranstaltungen: frei
Anmeldung: erforderlich

Mehr Infos auf den Internetpräsenzen der Veranstalter:innen: Fankontaktstelle INNWURF Saarbrücken, Jugendzentrum Försterstraße, FrauenGenderBibliothek Saar und Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken

Ansprechpartner:innen: Fanprojekt Innwurf, Holger.Schmidt[at]awosuedwest.de, 0681/9892686
oder Petra Stein, info@frauengenderbibliothek-saar.de, 0681/9388023

 

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(Online-)Vortrag am Donnerstag, 29.4.2021, 18:30 Uhr: Aus Deutschland vertrieben – in Frankreich verfolgt. Frauen in Internierungslagern in Südfrankreich 1939-1944.

(Online-)Vortrag am Donnerstag, 29.4.2021, 18:30 Uhr: Aus Deutschland vertrieben – in Frankreich verfolgt. Frauen in Internierungslagern in Südfrankreich 1939-1944.

Im Rahmen der Ausstellung „Gurs 1940 – Die Deportation der Jüdinnen und Juden aus Südwestdeutschland” der Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes im Alten Rathaus in Saarbrücken lädt die FrauenGenderBibliothek Saar in Kooperation mit der VHS des Regionalverbandes am Donnerstag, 29. April 2021, um 18:30 Uhr ein:
 

Vortrag von apl. Prof. Mechthild Gilzmer (Universität des Saarlandes)
Aus Deutschland vertrieben – in Frankreich verfolgt.
Frauen in Internierungslagern in Südfrankreich 1939-1944″

 
Nach Anmeldung über info@frauengenderbibliothek-saar.de erhalten Interessierte den Einwahllink.
 
Hintergrund:
In den 30er Jahren suchten zahlreiche Männer und Frauen, die von den Nationalsozialisten aus unterschiedlichen Gründen verfolgt wurden, Zuflucht im traditionellen Asylland Frankreich. Zunächst toleriert und integriert, wurden diese Migranten und Migrantinnen als Reaktion auf die wirtschaftliche Krise und die sich abzeichnende außenpolitische Bedrohung zunehmend zur Zielscheibe fremdenfeindlicher und antisemitischer Kampagnen. Bereits Ende 1938 legte die französische Regierung der Dritten Republik die gesetzlichen Grundlagen für die Kontrolle und Internierung von sogenannten “Unerwünschten”. Umgesetzt wurde diese dann kurz darauf im Januar 1939 mit der Einrichtung des Internierungslagers “Rieucros” im Departement Lozère. Ehemalige Spanienkämpfer*innen waren die ersten Opfer dieser Maßnahmen. Im Oktober 1939 wurde dieses Lager dann zu einem reinen Frauenlager für als besonders gefährlich angesehene Ausländerinnen – darunter auch zahlreiche deutsche Kommunistinnen. Während Rieucros als “repressives Lager” für als besonders gefährlich angesehene Frauen fungierte, kamen alle anderen deutschen und deutschsprachigen Frauen ab Mai 1940 in das Lager Gurs in den Pyrenäen, in das im Oktober 1940 auch die saarländischen Juden deportiert wurden. Es fragt sich nun, warum der französische Staat es für notwendig erachtete, eine spezifische Gruppe von Frauen getrennt von Männern zu internieren.
 
In diesem Vortrag werden die Wege und Schicksale einiger der Frauen ausgehend von zeitgenössischen Quellen vorgestellt.
 
 

Weitere Infos und Kontakt:

FrauenGenderBibliothek Saar
Großherzog-Friedrich-Straße 111
66121 Saarbrücken
Tel. 0681-9388023
info@frauengenderbibliothek-saar.de
www.frauengenderbibliothek-saar.de

Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes
Beethovenstraße 26/Pavillon
66125 Saarbrücken
Tel.: 06897 7908-193
www.lpb.saarland.de

Volkshochschule Regionalverband Saarbrücken
Altes Rathaus, Am Schlossplatz 2
66119 Saarbrücken
0681 506-4343
vhsinfo@rvsbr.de  

Photo: Rieucros im Winter 1939, (c) Dora Schaul

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Literaturparcours mit Saarbrücker Autorinnen am Freitag, 23. April 2021, um 18 Uhr (ONLINE)

Literaturparcours mit Saarbrücker Autorinnen am Freitag, 23. April 2021, um 18 Uhr (ONLINE)

Die VHS Saarbrücken und die FrauenGenderBibliothek Saar laden am Freitag, 23. April 2021 (Welttag des Buches), von 18 bis 20 Uhr zum Online-Literaturparcours mit Saarbrücker Autorinnen ein.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird der Literaturparcours online stattfinden.
Sieben Saarbrücker Autorinnen geben in zehnminütigen Leseimpressionen Einblicke in ihr Schaffen.
Interessierte erhalten nach Anmeldung an info@frauengenderbibliothek-saar.de einen Einwahllink zur Teilnahme.

Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V..

Aus Zimmern für sich allein
Saarbrücker Autorinnen öffnen ihre Bücher und Schubladen

„Die Wahrheit ist, dass ich Frauen oft mag. Ich mag ihre unkonventionelle Art, ich mag ihre Vollständigkeit, ich mag ihre Anonymität“, schrieb die weltberühmte Schriftstellerin Virginia Woolf vor 90 Jahren in „A Room for One´s Own“.

Dort wünscht sie uns Frauen fünfhundert Pfund im Jahr, „ein Zimmer für sich allein“, und dass wir uns an die Freiheit gewöhnen und an den Mut, genau das zu schreiben, was wir denken.

Lassen Sie sich auf unterschiedliche Stimmen ein, auf unveröffentlichte und veröffentlichte Erzählungen und Gedichte, auf ungewöhnliche Metaphern und ein mutiges Sprechen, auf alltägliche Beobachtungen und weite Fernen.

Auf die Begegnung mit Ihnen freuen sich Sonja Ruf, Natascha Denner, Nelia Dorscheid, Yvonne Lachmann, Irina Rosenau, Kristin Rubra und Elodie Brochier.

SONJA RUF
seit 2012 in Saarbrücken. Erzählungen, Lyrik, Romane. Kursleiterin Kreatives Schreiben in der FrauenGenderBibliothek Saar. Mit allen Wassern des Literaturbetriebs gewaschen. Sie schreibt meist aus der Perspektive der begehrenden Frau und findet eine frische, entspannte Sprache für weibliche Erotik. Sie veröffentlichte bisher 13 Bücher, 2020 erschien „Im Glanz der Kontrolle“ im Tübinger Konkursbuchverlag, 2019 „Mallows oder Katzengrütze“ bei Fabulus, Fellbach.

NATASCHA DENNER
aufgewachsen im sibirischen Tomsk. In ihrer Lyrik und lyrischen Prosa lotet sie die Grenze zwischen zwei Sprachen aus und nähert sich der Fiktion von Erinnerungsorten. 2017 erhielt sie das Printemps Poétique Transfrontalier-Residenzstipendium in Dudelange (Lux), 2018 erschien ihr erstes Buch „Schau Schneee“ in der Topicana-Reihe.

NELIA DORSCHEID
ist Schriftstellerin (Lyrik, Prosa, Drama), Literaturwissenschaftlerin, Künstlerische Sprecherin sowie Dozentin für Deutsch als Fremdsprache. Zahlreiche literarische und wissenschaftliche Veröffentlichungen, Literaturpreise. Lebt in Saarbrücken.

YVONNE LACHMANN
schreibt Lyrik/Kurztexte ca. seit ihrem 16. Lebensjahr. Geld verdienen? Gut, dass Sie fragen! Ich bin gesegnet – woher das kommt, weiß ich also nicht – mit einer gewissen Laufbereitschaft. 2018 erhielt sie das Printemps Poétique Transfrontalier-Residenzstipendium in der Abtei Neumünster (Luxemburg).

IRINA ROSENAU
hat Germanistik in Minsk und italienische und vergleichende Literaturwissenschaft in Saarbrücken und Pisa studiert. Unterrichtet Komparatistik an der Universität des Saarlandes.
Schreibt Erzählungen. 2019 erhielt sie den Hans-Bernhard-Schiff-Preis.

KRISTIN RUBRA
geboren und aufgewachsen in NRW. Seit 1994 im Saarland. Sie schreibt Kurzprosa und Erzählungen. 2019 erschien „Als ich deutsch wurde“ als Band 35 der Reihe Topicana in der Edition Saarländisches Künstlerhaus.

ELODIE BROCHIER
geboren im letzten Jahrhundert in den französischen Alpen. Sie ist Schauspielerin, Puppenspielerin und Musikerin, balancierend über den Grenzen der Großregion. Die Zusammenkunft und das Mischen der Sprachen dieses kleinen Teils der Welt bietet ihr eine Quelle der poetischen und musikalischen Inspiration und Erforschung, die lebendig ist.

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Wikipedia-Edit-a-thon (online) am Samstag, 20. März 2021, 10-16 Uhr

Wikipedia-Edit-a-thon (online) am Samstag, 20. März 2021, 10-16 Uhr

Who writes HERstory? WE DO!

Wikipedia-Edit-a-thon (online) am Samstag, 20. März 2021, 10-16 Uhr

Workshop für eine geschlechtergerechte Wikipedia „Who writes HERstory?“ fragt das saarländische Aktionsbündnis für mehr Frauen in Wikipedia derzeit auf Plakaten und in den sozialen Medien. Mit dem Wortspiel aus den englischen Worten für „ihre Geschichte“ wird aufgezeigt, dass Geschichtsschreibung männlich geprägt ist. Das gilt auch für Wikipedia, das online-Lexikon, in dem alle Menschen Artikel schreiben, verändern und diskutieren können. Dort sind über 80% der portraitierten Personen Männer.

„Frauen haben die Welt ebenso geprägt und vorangebracht, wie Männer.“ erklärt Petra Stein von der FrauenGenderBibliothek Saar. „Doch galten viele immer nur als „Ehefrau von“ oder „Tochter von“ oder ihre Arbeiten wurden im Namen ihrer Professoren veröffentlicht, da Frauen lange Zeit von der wissenschaftlichen Publikation ausgeschlossen waren.“ Julia Pierzina, Mitarbeiterin des Instituts K8 und Initiatorin des Projekts ergänzt: „In Wikipedia erscheinen zahllose Frauennamen in roter Schrift. Das bedeutet, dass es noch keinen Artikel über sie gibt, obwohl sie für andere Biographien und die Geschichte unentbehrlich sind. Wir wollen mit einem Workshoptag dazu beitragen, einseitige und unvollständige Geschichtsschreibung zu korrigieren.“

Das Bündnis lädt alle Interessierten ein, am 20. März zu lernen, wie die Datenlücke zwischen den Geschlechtern auf Wikipedia geschlossen werden kann, und direkt gemeinsam einige Einträge zu verfassen. Angeleitet wird der Edit-a-thon von Daniela Brugger, Initiatorin und Referentin von Wiki-Editierworkshops und Kunstaktivistin bei Who writes his_tory und Art+Feminism.
Die Veranstaltung ist kostenlos, digital und bietet Zugang zum internationalen feministischen Autor*innennetzwerk der Wikipedia. Aufgrund des Workshop-Charakters sind die Plätze begrenzt. Anmeldungen nimmt die FrauenGenderBibliothek Saar unter info@frauengenderbibliothek-saar.de entgegen.

„Viele Menschen wollen sich gerne für Geschlechtergerechtigkeit engagieren. Mit unserem Workshop zeigen wir eine Möglichkeit, wie man von zu Hause aus nachhaltig und entsprechend der eigenen thematischen Interessen einen Beitrag dazu leisten kann.“ kommentiert Katharina Kunze, Frauenbeauftragte der Landeshauptstadt Saarbrücken und Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Frauenbeauftragte Saarland.

Nele Schäfer-Liedtke und Max Meißauer vom AStA der Uni des Saarlandes sind überzeugt: „Wikipedia ist seit 20 Jahren für viele Menschen die erste Informationsquelle. Entsprechend wichtig ist es, dass sie kein irreführendes Bild von der Welt vermittelt. Da gibt es noch Einiges zu tun. Dazu sagen wir „WE DO!“: wir machen das selbst!“

Dieser Edit-a-thon wird veranstaltet und unterstützt von:
K8 Institut für strategische Ästhetik
LAG Frauenbeauftragte Saarland
Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken
FrauenGenderBibliothek Saar
AStA-Referat für politische Bildung der Universität des Saarlandes
Wikimedia Deutschland e. V.

Gestaltung: Katharina Koch (www.instagram.com/kaelko)

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Aktueller Hinweis wegen Corona-Problematik:

Aktueller Hinweis wegen Corona-Problematik:

Das Ausleih- und Rechercheangebot der FGBS kann unter Einhaltung der bekannten Hygieneregeln weiter genutzt werden.
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FrauenForum Saarbrücken zu geschlechtspezifischen Aspekten der Corona-Krise

FrauenForum Saarbrücken zu geschlechtspezifischen Aspekten der Corona-Krise

Saarbrücken, 10.7.2020

Frauen meistern die Krise… und verdienen dafür mehr!

Das FrauenForum Saarbrücken setzt sich als Bündnis für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung ein. In der aktuellen Corona-Krise zeigen sich die Bereiche, in denen es noch an echter Gleichstellung fehlt, besonders deutlich.

Insbesondere zwischen Frauen und Männern zeigt sich eine Unausgewogenheit in der Aufgabenverteilung und der entsprechenden Anerkennung.

Wie selbstverständlich übernahmen in heterosexuellen Partnerschaften und Familien zu Beginn der Covid-19-Krise die Frauen den überwiegenden Teil der Kinderbetreuung und reduzierten ihre Erwerbsarbeit stärker als die Männer, wie eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung belegt.

Ein erschreckendes Resultat hiervon ist zum Beispiel, dass in wissenschaftlichen Medien plötzlich deutlich weniger Veröffentlichungen von Forschungsergebnissen von Frauen erscheinen, wie eine Untersuchung von „Digital Science“ ergab. Demgegenüber sind die Publikationszahlen von Männern auf gleichem Niveau wie vor Corona geblieben oder sogar angestiegen.

Eine Minderrepräsentanz von Frauen zeigt sich außerdem in medialen Berichten über Corona. Eine Untersuchung der maLisa-Stiftung ergab, dass deutlich mehr Männer als Experten befragt wurden, über alle Medienformate gemessen doppelt so viele wie Frauen. Und das obwohl beispielsweise die Hälfte der Medizinfachleute Ärztinnen sind.

Weiterhin wird in der aktuellen Situation deutlich, wie unabdingbar wichtig – systemrelevant – die Arbeit in Berufsbereichen wie Pflege, Einzelhandel oder Kinderbetreuung ist. Umfragen zeigen, dass bei Jugendlichen das Interesse an einer Ausbildung im Sozial- und Pflegebereich durchaus gestiegen ist durch die Wertschätzung, die diese Berufsfelder während der Corona-Krise erfahren haben. Deutlich wird aber auch, dass eine Ausbildung für Jugendliche nicht attraktiv ist wegen der Arbeitsbedingungen und der zu geringen Entlohnung.

Eine zusätzliche, durch die Corona-Schutz-Maßnahmen der Ausgangsbegrenzung verstärkte Problematik ist das Ansteigen von häuslicher Gewalt. Die TU München fand durch eine repräsentative Umfrage heraus, dass in Haushalten mit Quarantäne oder finanziellen Sorgen während der bisherigen Corona-Krise die Zahl der Gewalttaten gegen Frauen und Kinder gestiegen ist.

Viele Einzelpersonen, Paare und Familien benötigen in einer solchen Krisensituation mit vielfältigen Belastungen vermehrt Unterstützung. Das zeigt sich in den Anfragen bei den Saarbrücker Beratungsstellen, bei denen oftmals auch eine große finanzielle Not wahrgenommen wird.
Da ist es wenig verständlich, dass Beratungsangebote nicht ausgeweitet, sondern teilweise sogar eingestellt wurden, wie zum Beispiel die Evangelische Beratungsstelle für Erziehungs-, Partnerschafts- und Lebensfragen des Diakonischen Werks im Saarland.

Auch andere gesellschaftliche Gruppen erfahren spezifische Nachteile, die sich in der Corona-Krise verstärken. Beispielsweise erleben Menschen mit nicht-heterosexueller Identität Begrenzungen, sich in ihrer Community aufzuhalten und dort Schutz und Stärkung vor ohnehin bestehenden Diskriminierungen zu erfahren. Menschen in bestimmten Berufsgruppen oder mit generell geringem Einkommen bangen um ihre ökonomische Existenz, Kindern und Jugendlichen fehlt die tägliche Beziehungs- und Bildungsstruktur und Menschen mit Migrationserfahrung sind noch stärker von Diskriminierung und Armut bedroht als zuvor.

Insgesamt sind es vor allem die Frauen, die die Hauptlast der gesellschaftlichen Aufgaben in Familie, Beruf und Sozialleben tragen. Sie investieren all ihre Kraft und erhalten dafür kaum Dank, geringes Geld und zu wenig politische Unterstützung hin zu echter Gleichberechtigung – in wirklich jeder Hinsicht.

Das FrauenForum Saarbrücken fordert, dass in allen gesellschaftlichen Bereichen Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Aufgabenverteilung und deren Entlohnung ausgewogen zu gestalten. 2020 ist ein Jahr der Krise – es bietet aber auch die Chance ein wichtiges Jahr des gesellschaftlichen Fortschritts zu werden!

Das Frauen Forum Saarbrücken ist ein Aktionsbündnis für eine gleichberechtigte Gesellschaft, in dem z.Zt. folgende Organisationen aktiv sind:
ALDONA e.V., Arbeitskammer, AsF Saarbrücken, AWO Frauenhaus Saarbrücken, Beratung Interkulturell,  Beratungs- und Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt des SkF, BPW Saarbrücken, DGB Rheinland-Pfalz/Saarland, DKP Saarland, Ev. Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte, Familienplanung und Sexualpädagogik Diakonie Saar, Frauenarbeitsgemeinschaft Lisa – Die Linke, Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken, FrauenGenderBibliothek Saar, Frauengruppe Courage, Frauenmantel – Frau im Zentrum e. V., Frauen Union Saarbrücken – Stadt, Frauennotruf Saarland, LSVD Saar, Mimose Frauengruppe, NELE – Verein gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen e.V., ProFamilia Saarbrücken, SkF Elisabeth-Zillken-Haus, Ver.di-Frauen, VAMV Landesverband Saar e. V.
(Mehr Infos bei Facebook unter FrauenForum Saarbrücken)

 

Quellen:

https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-ruckschritt-durch-corona-23586.htm

https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/zahl-der-publikationen-von-frauen-sinkt-2895/

https://www.zeit.de/2020/20/wissenschaftler-ungleichheit-geschlechter-bewertung-coronakrise

https://malisastiftung.org/studie-geschlechterverteilung-corona-berichterstattung/

https://www.tum.de/nc/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36053/

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