Eigene Veranstaltungen

Literaturparcours mit Saarbrücker Autorinnen am Freitag, 23. April 2021, um 18 Uhr (ONLINE)

Literaturparcours mit Saarbrücker Autorinnen am Freitag, 23. April 2021, um 18 Uhr (ONLINE)

Die VHS Saarbrücken und die FrauenGenderBibliothek Saar laden am Freitag, 23. April 2021 (Welttag des Buches), von 18 bis 20 Uhr zum Online-Literaturparcours mit Saarbrücker Autorinnen ein.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird der Literaturparcours online stattfinden.
Sieben Saarbrücker Autorinnen geben in zehnminütigen Leseimpressionen Einblicke in ihr Schaffen.
Interessierte erhalten nach Anmeldung an info@frauengenderbibliothek-saar.de einen Einwahllink zur Teilnahme.

Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V..

Aus Zimmern für sich allein
Saarbrücker Autorinnen öffnen ihre Bücher und Schubladen

„Die Wahrheit ist, dass ich Frauen oft mag. Ich mag ihre unkonventionelle Art, ich mag ihre Vollständigkeit, ich mag ihre Anonymität“, schrieb die weltberühmte Schriftstellerin Virginia Woolf vor 90 Jahren in „A Room for One´s Own“.

Dort wünscht sie uns Frauen fünfhundert Pfund im Jahr, „ein Zimmer für sich allein“, und dass wir uns an die Freiheit gewöhnen und an den Mut, genau das zu schreiben, was wir denken.

Lassen Sie sich auf unterschiedliche Stimmen ein, auf unveröffentlichte und veröffentlichte Erzählungen und Gedichte, auf ungewöhnliche Metaphern und ein mutiges Sprechen, auf alltägliche Beobachtungen und weite Fernen.

Auf die Begegnung mit Ihnen freuen sich Sonja Ruf, Natascha Denner, Nelia Dorscheid, Yvonne Lachmann, Irina Rosenau, Kristin Rubra und Elodie Brochier.

SONJA RUF
seit 2012 in Saarbrücken. Erzählungen, Lyrik, Romane. Kursleiterin Kreatives Schreiben in der FrauenGenderBibliothek Saar. Mit allen Wassern des Literaturbetriebs gewaschen. Sie schreibt meist aus der Perspektive der begehrenden Frau und findet eine frische, entspannte Sprache für weibliche Erotik. Sie veröffentlichte bisher 13 Bücher, 2020 erschien „Im Glanz der Kontrolle“ im Tübinger Konkursbuchverlag, 2019 „Mallows oder Katzengrütze“ bei Fabulus, Fellbach.

NATASCHA DENNER
aufgewachsen im sibirischen Tomsk. In ihrer Lyrik und lyrischen Prosa lotet sie die Grenze zwischen zwei Sprachen aus und nähert sich der Fiktion von Erinnerungsorten. 2017 erhielt sie das Printemps Poétique Transfrontalier-Residenzstipendium in Dudelange (Lux), 2018 erschien ihr erstes Buch „Schau Schneee“ in der Topicana-Reihe.

NELIA DORSCHEID
ist Schriftstellerin (Lyrik, Prosa, Drama), Literaturwissenschaftlerin, Künstlerische Sprecherin sowie Dozentin für Deutsch als Fremdsprache. Zahlreiche literarische und wissenschaftliche Veröffentlichungen, Literaturpreise. Lebt in Saarbrücken.

YVONNE LACHMANN
schreibt Lyrik/Kurztexte ca. seit ihrem 16. Lebensjahr. Geld verdienen? Gut, dass Sie fragen! Ich bin gesegnet – woher das kommt, weiß ich also nicht – mit einer gewissen Laufbereitschaft. 2018 erhielt sie das Printemps Poétique Transfrontalier-Residenzstipendium in der Abtei Neumünster (Luxemburg).

IRINA ROSENAU
hat Germanistik in Minsk und italienische und vergleichende Literaturwissenschaft in Saarbrücken und Pisa studiert. Unterrichtet Komparatistik an der Universität des Saarlandes.
Schreibt Erzählungen. 2019 erhielt sie den Hans-Bernhard-Schiff-Preis.

KRISTIN RUBRA
geboren und aufgewachsen in NRW. Seit 1994 im Saarland. Sie schreibt Kurzprosa und Erzählungen. 2019 erschien „Als ich deutsch wurde“ als Band 35 der Reihe Topicana in der Edition Saarländisches Künstlerhaus.

ELODIE BROCHIER
geboren im letzten Jahrhundert in den französischen Alpen. Sie ist Schauspielerin, Puppenspielerin und Musikerin, balancierend über den Grenzen der Großregion. Die Zusammenkunft und das Mischen der Sprachen dieses kleinen Teils der Welt bietet ihr eine Quelle der poetischen und musikalischen Inspiration und Erforschung, die lebendig ist.

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Wikipedia-Edit-a-thon (online) am Samstag, 20. März 2021, 10-16 Uhr

Wikipedia-Edit-a-thon (online) am Samstag, 20. März 2021, 10-16 Uhr

Who writes HERstory? WE DO!

Wikipedia-Edit-a-thon (online) am Samstag, 20. März 2021, 10-16 Uhr

Workshop für eine geschlechtergerechte Wikipedia „Who writes HERstory?“ fragt das saarländische Aktionsbündnis für mehr Frauen in Wikipedia derzeit auf Plakaten und in den sozialen Medien. Mit dem Wortspiel aus den englischen Worten für „ihre Geschichte“ wird aufgezeigt, dass Geschichtsschreibung männlich geprägt ist. Das gilt auch für Wikipedia, das online-Lexikon, in dem alle Menschen Artikel schreiben, verändern und diskutieren können. Dort sind über 80% der portraitierten Personen Männer.

„Frauen haben die Welt ebenso geprägt und vorangebracht, wie Männer.“ erklärt Petra Stein von der FrauenGenderBibliothek Saar. „Doch galten viele immer nur als „Ehefrau von“ oder „Tochter von“ oder ihre Arbeiten wurden im Namen ihrer Professoren veröffentlicht, da Frauen lange Zeit von der wissenschaftlichen Publikation ausgeschlossen waren.“ Julia Pierzina, Mitarbeiterin des Instituts K8 und Initiatorin des Projekts ergänzt: „In Wikipedia erscheinen zahllose Frauennamen in roter Schrift. Das bedeutet, dass es noch keinen Artikel über sie gibt, obwohl sie für andere Biographien und die Geschichte unentbehrlich sind. Wir wollen mit einem Workshoptag dazu beitragen, einseitige und unvollständige Geschichtsschreibung zu korrigieren.“

Das Bündnis lädt alle Interessierten ein, am 20. März zu lernen, wie die Datenlücke zwischen den Geschlechtern auf Wikipedia geschlossen werden kann, und direkt gemeinsam einige Einträge zu verfassen. Angeleitet wird der Edit-a-thon von Daniela Brugger, Initiatorin und Referentin von Wiki-Editierworkshops und Kunstaktivistin bei Who writes his_tory und Art+Feminism.
Die Veranstaltung ist kostenlos, digital und bietet Zugang zum internationalen feministischen Autor*innennetzwerk der Wikipedia. Aufgrund des Workshop-Charakters sind die Plätze begrenzt. Anmeldungen nimmt die FrauenGenderBibliothek Saar unter info@frauengenderbibliothek-saar.de entgegen.

„Viele Menschen wollen sich gerne für Geschlechtergerechtigkeit engagieren. Mit unserem Workshop zeigen wir eine Möglichkeit, wie man von zu Hause aus nachhaltig und entsprechend der eigenen thematischen Interessen einen Beitrag dazu leisten kann.“ kommentiert Katharina Kunze, Frauenbeauftragte der Landeshauptstadt Saarbrücken und Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Frauenbeauftragte Saarland.

Nele Schäfer-Liedtke und Max Meißauer vom AStA der Uni des Saarlandes sind überzeugt: „Wikipedia ist seit 20 Jahren für viele Menschen die erste Informationsquelle. Entsprechend wichtig ist es, dass sie kein irreführendes Bild von der Welt vermittelt. Da gibt es noch Einiges zu tun. Dazu sagen wir „WE DO!“: wir machen das selbst!“

Dieser Edit-a-thon wird veranstaltet und unterstützt von:
K8 Institut für strategische Ästhetik
LAG Frauenbeauftragte Saarland
Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken
FrauenGenderBibliothek Saar
AStA-Referat für politische Bildung der Universität des Saarlandes
Wikimedia Deutschland e. V.

Gestaltung: Katharina Koch (www.instagram.com/kaelko)

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Blumendemo zum internationalen Frauentag am 8. März 2021

Blumendemo zum internationalen Frauentag am 8. März 2021

Blumendemo und Kundgebung des FrauenForum Saarbrücken zum Internationalen Frauentag am Montag, 8. März 2021, um 13 Uhr auf dem Tbilisser Platz

Die Narzisse will „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“. Die Primel verkündet „Ob Kinder oder keine entscheiden wir alleine“. Und der Krokus demonstriert „Gegen Sexismus in jeder Gestalt – Null Toleranz für Männergewalt.“

Sie alle stecken in Tüten, die das Logo vom FrauenForum Saarbrücken ziert. Margarethe Kees (FrauenGenderBibliothek) erklärt für das FrauenForum: „Zum 8. März gehen Frauen traditionell auf die Straße, um für Gleichstellung zu demonstrieren. Dieses Jahr werden wir Blumen sprechen lassen.“

Wer selbst die Stimme „für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ – wie der Tag von den Vereinten Nationen offiziell benannt wurde – erheben möchte, kann dies am offenen Mikrofon des FrauenForum ab 13:00 Uhr auf dem Tbilisser Platz tun. Organisatorin Ingeborg Damaske vom Frauenverband Courage lädt ein: „Frauenrechte gehen uns alle an. Darum ist unsere Kundgebung auf antifaschistischer Grundlage offen für alle, die sich an die geltenden Infektionsschutzregeln halten. Wir freuen uns auch über kulturelle Beiträge, die gerne unter fvcouragesaarbruecken@t-online.de angemeldet werden können.“

In Anlehnung an die Forderung der Feministinnen vor 110 Jahren, die nach „Brot und Rosen“ – also gerechten Löhnen und würdigen Lebensbedingungen – verlangten, stellen die 23 Mitgliedsorganisationen des FrauenForum blühende Frühlingsgrüße an die Kundgebungsbühne, sofern die nicht bereits vor ihren Einrichtungen, auf belebten Plätzen und an Verkehrsknotenpunkten gefunden und mitgenommen wurden. „Das FrauenForum möchte damit sowohl den Finderinnen und Findern eine kleine Freude machen als auch zum Nachdenken anregen“, erläutert Margarethe Kees. Die Mitglieder des FrauenForums wirken alle auf eine geschlechtergerechte Gesellschaft hin. Dabei sind ihre Arbeitsfelder so vielseitig wie die Demoschilder und ihre feministische Ausrichtung so bunt wie die Blumen selbst. Mehr Informationen zu der Aktion und zu den Akteurinnen finden Interessierte auf der Facebookseite des FrauenForum Saarbrücken.


Das Frauen Forum Saarbrücken
ist ein Aktionsbündnis für eine gleichberechtigte Gesellschaft, in dem z.Zt. folgende Organisationen aktiv sind:
ALDONA e.V.,  Arbeitskammer des Saarland, AsF Saarbrücken, Beratungs- und Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt des SkF, DGB Rheinland-Pfalz/Saarland, Elisabeth-Zillken-Haus, Ev. Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte, Familienplanung und Sexualpädagogik (Diakonie Saar), Frauenarbeitsgemeinschaft LISA – Die Linke, Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken, FrauenGenderBibliothek Saar, Frauengruppe Mimoze, Frauenhaus Saarbrücken, AWO, Frauenmantel – Frau im Zentrum e. V., Frauennotruf Saarland, Frauenpolitisches Forum der DKP, Frauen Union Saarbrücken-Stadt, Frauenverband Courage, LSVD Saar, NELE – Verein gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen e.V., ProFamilia Saarbrücken, Therapie Interkulturell e.V., VAMV, Ver.di-Frauen

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Online-Lesung und Gespräch „Periode ist politisch“ mit Franka Frei am 26.02.2021 um 19 Uhr

Online-Lesung und Gespräch „Periode ist politisch“ mit Franka Frei am 26.02.2021 um 19 Uhr

Die FrauenGenderBibliothek Saar, das AStA-Frauenreferat der Universität des Saarlandes und der Literaturblog Boob Books laden ein:

Online-Lesung und Gespräch „Periode ist politisch“ mit Franka Frei am 26.02.2021 um 19 Uhr

Was haben eine deutsche Hausfrau, die dänische Kronprinzessin und eine indonesische Fabrikarbeiterin gemeinsam? Sie menstruieren. Zumindest potenziell, denn sie gehören zu jenem Teil der Weltbevölkerung, der einen Zyklus hat. Die sagenumwobene Menstruation, Periode, Erdbeerwoche oder der Besuch von Tante Rosa machen weder Halt vor Herkunft noch vor Religion oder Klasse. Die Menstruation ist eine faszinierende Körperfunktion, dennoch gilt sie häufig als Tabu, was weitreichende Konsequenzen für die Umwelt, Wirtschaft und Geschlechtergleichstellung hat. Also ab in die Tonne mit dem Tabu! Franka Frei zeigt, wie das Menstruationstabu großen Schaden anrichtet, und dass es höchste Zeit ist, etwas dagegen zu tun. (Verlagstext)

Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte erhalten den Einwahllink zum Onlineportal nach Anmeldung über frauen@asta.uni-saarland.de

Mehr Infos:
FrauenGenderBibliothek Saar
frauengenderbibliothek-saar.de
www.facebook.com/FrauenGenderBibliothekSaar
www.instagram.com/frauengenderbibliothek_saar

AStA-Frauenreferat der Universität des Saarlandes
www.asta.uni-saarland.de/der-asta/frauen
www.facebook.com/AStA.UdS
www.instagram.com/asta_uds

Literaturblog Boob Books
www.instagram.com/boob.books

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One Billion Rising 2021 am 14. Februar um 11:30 Uhr online

One Billion Rising 2021 am 14. Februar um 11:30 Uhr online

Die FrauenGenderBibliothek Saar unterstützt als Mitglied des Bündnisses FrauenForum Saarbrücken auch in diesem Jahr wieder den Tanzflashmob gegen Gewalt an Frauen ONE BILLION RISING.

Hier alle Informationen der Veranstalterinnen: www.frauenmantel-ev.de/one-billion-rising-2021:

Lasst uns gemeinsam darauf aufmerksam machen, dass noch jede 3. Frau in ihrem Leben Gewalt erfährt.
Wir laden alle ein, sich zu erheben, zu tanzen und sich auf der ganzen Welt mit allen zu verbinden, um Gerechtigkeit und die Wertschätzung von Weiblichkeit zu erreichen. Das Ende jeglicher Gewalt wird herbeigeführt, wenn wir uns zusammenschließen und das Schweigen auflösen.

Andere Zeiten andere Wege!

Am Sonntag, 14. Februar 2021, um 11:30 Uhr tanzen wir alle gemeinsam – von zu Hause aus – und stehen auf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Wer sich live zur Videokonferenz dazuschalten und mittanzen möchte, findet den Link dazu hier weiter unten.
Die Tanzaktion wird mitgeschnitten und veröffentlicht. Wer nicht zu sehen sein möchte muss sein Bild ausschalten.

Wann: 14. Februar 2021 – 11:30 Uhr
Link zum Anmelden:
Frauenmantel-Frau im Zentrum e.V. lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.
Thema: One Billion Rising 2021
Zoom-Meeting beitreten
https://us02web.zoom.us/j/83668457374?pwd=VEF5VmtRd0JnaUN2TDJqS2FrRXIvUT09
Meeting-ID: 836 6845 7374
Kenncode: 692319

ich stehe auf, weil ... OBR 2021

Wir wollen allen eine Stimme geben! Neben unserem gemeinsamen Tanz gibt es eine Aktion:

„ICH STEHE AUF, WEIL …“

Bitte schickt eure Statements bis 31. Januar an uns unter: mail@frauenmantel-ev.de.

Wir wollen diese – gestalterisch aufbereitet – an die Presse schicken und sie in verschiedenen Medien veröffentlichen. Zum Statement dazu schreibt bitte nur den Anfangsbuchstaben eures Vornamens.

Also: Bitte schreibt uns zahlreich 1-2-3 Sätze: „ICH STEHE AUF, WEIL …“, damit unsere Stimmen hörbar und lesbar werden und in der Öffentlichkeit auftauchen.
mail@frauenmantel-ev.de

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(Online-)Gespräch mit Khola Maryam Hübsch zu islamischem Feminismus am Donnerstag, 4. Februar 2021, um 19 Uhr

(Online-)Gespräch mit Khola Maryam Hübsch zu islamischem Feminismus am Donnerstag, 4. Februar 2021, um 19 Uhr

Öffentlicher Gesprächsabend mit Khola Maryam Hübsch im Rahmen des Seminars „Ain’t I a Woman? Arabischer und muslimischer Feminismus“ der Universität des Saarlandes am Donnerstag, 04. Februar 2021, um 19 Uhr, online.

Der Vortrag wurde mitgeschnitten und kann hier nachgehört werden.

Khola Maryam Hübsch ist eine Frankfurter Journalistin, Publizistin, Spoken Word Künstlerin und Aktivistin. Sie ist als Medienpersönlichkeit für ihr Engagement im interreligiösen Dialog und gegen antimuslimischen Rassismus bekannt. Als kopftuchtragende Muslimin behandelt sie westliche und islamische Haltungen zu feministischen Themen und vermittelt dabei ein modernes Islamverständnis, das durch Toleranz, Spiritualität und Säkularität geprägt ist. Sie wendet sich damit gegen im Westen geläufige Lesarten des Islams und kritisiert dessen Darstellung in den Medien. Als Islamexpertin und Diskutantin ist sie regelmäßig Gästin in TV-Sendungen, hält zudem wissenschaftliche Vorträge an Universitäten in ganz Deutschland und schreibt für Zeitungen wie die FAZ, die Frankfurter Rundschau und Die Zeit.

Hübschs letzten beiden Buchveröffentlichungen Rebellion der Sehnsucht: Warum ich mir den Glauben nicht nehmen lasse von 2018 und Unter dem Schleier die Freiheit – Was der Islam zu einem wirklich emanzipierten Frauenbild beitragen kann von 2014 suchen die im öffentlichen Diskurs empfundene Widersprüchlichkeit zwischen Emanzipation und Islam aufzulösen und feministische Lesarten des Korans in den Mittelpunkt zu rücken. Im Dialog mit Khola Maryam Hübsch werden gemeinsame feministische Positionen säkularer und islamischer Feminismen beleuchtet und diskutiert, wie Emanzipation innerhalb – und außerhalb – des Islam gestaltet werden kann. Dabei soll genauer betrachtet werden, welchen Beitrag der Islam und der Islamische Feminismus im Kampf gegen Sexismus leisten kann.

Am Donnerstag, 04. Februar 2021, um 19 Uhr lädt die FrauenGenderBibliothek Saar in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Romanische Kulturwissenschaften und Interkulturelle Kommunikation der Universität des Saarlandes zum Gesprächsabend ein. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Seminars „Ain’t I a Woman? Muslimischer und arabischer Feminismus“ statt, ist aber offen für alle Interessierten.

Aufgrund der Covid-19-Problematik wird die Veranstaltung als Online-Konferenz durchgeführt.
Zur Teilnahme sollten Interessierte eine Mail an info@frauengenderbibliothek-saar.de senden, um dann kurz vor dem Termin einen Link zur (kostenlosen) Einwahl zu erhalten.

Weitere Infos und Kontakt:

FrauenGenderBibliothek Saar
Großherzog-Friedrich-Straße 111, 66121 Saarbrücken
Tel. 0681-9388023
info@frauengenderbibliothek-saar.de
www.frauengenderbibliothek-saar.de
Facebook: Frauen Gender Bibliothek Saar
Instagram: frauengenderbibliothek_saar

Lehrstuhl für Romanische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation
Universität des Saarlandes
Kontakt: Nicole Fischer
www.uni-saarland.de/lehrstuhl/messling

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Online-Seminar „Einführung in die Queer Theory“  am 23.01.2020, 10:00-16:00 Uhr: Ausgebucht

Online-Seminar „Einführung in die Queer Theory“ am 23.01.2020, 10:00-16:00 Uhr: Ausgebucht

Beim Queer Theory Seminar am Samstag, 23.01.2021, von 10 bis 16 Uhr wollen wir gemeinsam einen queeren Blick auf die Geschlechterforschung werfen. Unter anderem werden wir uns bei Vorträgen von Heike Missler und Eva Nossem vom Forum Geschlechterforschung der Universität des Saarlandes mit Queerness, Labels und inklusiver Sprache beschäftigen. Im Anschluss gibt es vertiefende Workshops.
Das Seminar findet in Kooperation von AK Queer UdS, Forum Geschlechterforum und FrauenGenderBibliothek Saar statt.

Ablauf:

10:00-11:00 Einführungsvortrag von Dr. Heike Missler, Anglistin (dt./eng.)

11:10-12:00 Workshop Labels mit Max Meißauer, AK Queer (dt./engl.)

12:00-13:00 Mittagspause

13:00-14:00 Keynote Gender und Sprache von Eva Nossem, Dipl. Übersetzerin (engl.)

14:00-15:00 Workshop Sprache mit Miriam Kulz, AK Queer (dt./engl.)

15:00-16:00 Abschlussrunde

Das Seminar ist öffentlich und alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Aufgrund der geltenden Beschränkungen wird die Veranstaltung über das Videokonferenzportal Microsoft Teams realisiert. Wir bitten daher um eine verbindliche Voranmeldung über www.asta.uni-saarland.de/queer.

Mehr Infos:

FrauenGenderBibliothek Saar
frauengenderbibliothek-saar.de
www.facebook.com/FrauenGenderBibliothekSaar
www.instagram.com/frauengenderbibliothek_saar

AK Queer der Universität des Saarlandes
https://asta.uni-saarland.de/der-asta/queer/
www.facebook.com/queer.uds
www.instagram.com/queer_uds

Forum Geschlechterforschung der Universität des Saarlandes
www.uni-saarland.de/forschen/gender.html

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“FeminisTisch” Spezial mit AK Feminismus: Lesung und Gespräch zu „Mehr Feminismus! Ein Manifest und vier Stories “ am Donnerstag, 10. Dezember 2020, von 18 bis 20 Uhr

“FeminisTisch” Spezial mit AK Feminismus: Lesung und Gespräch zu „Mehr Feminismus! Ein Manifest und vier Stories “ am Donnerstag, 10. Dezember 2020, von 18 bis 20 Uhr

After Work „FeminisTisch“ – Spezial in Kooperation mit dem AStA-Arbeitskreis Feminismus der UdS:
Lesung und Diskussion von Chimamanda Ngozi Adichies „Mehr Feminismus! Ein Manifest und vier Stories “ am Donnerstag, 10. Dezember 2020, von 18 bis 20 Uhr, ONLINE

Die FrauenGenderBibliothek Saar lädt an jedem 2. Donnerstag im Monat von 18 bis 20 Uhr zum „FeminisTisch“ ein. Bei diesem regelmäßigen offenen Treffen kann in geselliger Atmosphäre über Themen aus den Bereichen Feminismus und Gender diskutiert werden.
Der After Work „FeminisTisch“ ist für Menschen aller Geschlechter, Altersgruppen und kultureller Herkunft offen.

Am 10. Dezember findet der “FeminisTisch” in Kooperation mit dem AStA-Arbeitskreis Feminismus der Universität des Saarlandes statt. Es wird eine Lesung und Diskussion zum Buch „Mehr Feminismus! Ein Manifest und vier Stories“ von Chimamanda Ngozi Adichie geben. Das Buch muss vorher nicht gelesen sein, kann aber bei Interesse in der FrauenGenderBibliothek ausgeliehen werden.

2012 wurde die nigerianische Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie durch ihren millionenfach angeschauten TEDxtalk „Mehr Feminismus! (eng. „Why we should all be feminists”) berühmt. Eine adaptierte Version des Vortrages wurde als Buch veröffentlicht, das 2016 zusammen mit vier Kurzgeschichten auf Deutsch erschien. Adichies Vortrag thematisiert unter anderem ihre persönlichen Erfahrungen, Wut und die negativen Konnotationen von Feminismus, während die Kurzgeschichten jeweils einen anderen Aspekt des Feminismus beleuchten. Auch ihre Romane „Blauer Hibiskus, „Die Hälfte der Sonne und „Americanah sind politisch und waren internationale Bestseller. In „Liebe Ijeawele macht sie Vorschläge für eine feministische Kindererziehung.

Aufgrund der Covid-19-Problematik wird die Veranstaltung als Online-Konferenz durchgeführt. Zur Teilnahme sollten Interessierte eine Mail an info@frauengenderbibliothek-saar.de senden, um dann kurz vor dem Termin einen Link zur (kostenlosen) Einwahl zu erhalten.

Weitere Infos und Kontakt:


FrauenGenderBibliothek Saar

Großherzog-Friedrich-Straße 111
66121 Saarbrücken
Tel. 0681-9388023
info@frauengenderbibliothek-saar.de
www.frauengenderbibliothek-saar.de
Facebook: Frauen Gender Bibliothek Saar
Instagram: frauengenderbibliothek_saar

AK Feminismus
www.facebook.com/akfeminismus.saar
akfeminismus-saar@protonmail.com

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Lesung “Der springende Punkt ist der Ball” am 12.5.2021 um 17:30 Uhr

Lesung “Der springende Punkt ist der Ball” am 12.5.2021 um 17:30 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung „Fan.Tastic Females – Football Her.Story“ präsentiert die FrauenGenderBibliothek Saar in Kooperation mit dem Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken, der AWO Fankontaktstelle INNWURF Saarbrücken und dem Jugendzentrum Försterstraße:

“Der springende Punkt ist der Ball“
Eine (Online-)Lesung für Fußballmuffel und Fußballfans mit Natalie Forester und Margit Reinhard-Hesedenz am Mittwoch, 12. Mai 2021, um 17:30 Uhr.

Luise Pusch meint: Es gibt Frauenfußball und Fußballfrauen. Fußballmänner sagt man nicht, und Männerfußball nur dann, wenn von “Frauenfußball” die Rede ist. Sybille Berg und Dagmar Leutpold haben Geschichten über Fußballmütter geschrieben. Mit solchen Glossen und Geschichten, mit interessanten Fakten und skurrilen Anekdoten bieten Natalie Forester und Margit Reinhard-Hesedenz unterschiedliche Ansichten und Einsichten zum Phänomen Fußball.

Eintritt: frei
Anmeldung über info@frauengenderbibliothek-saar.de

Die Ausstellung „Fan.Tastic Females – Football Her.Story“ zu weiblicher Fußballfankultur kann bis zum 14. Mai 2021 individuell per Einwahlcode oder mit einer Führung dienstags und donnerstags von 17:00 bis 18:00 Uhr besichtigt werden. Einwahllinks werden zugeschickt nach Anmeldung über Fanprojekt Innwurf Holger.Schmidt@awosuedwest.de

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FrauenThemenMonat Saarbrücken vom 23.10. bis 27.11.2020

FrauenThemenMonat Saarbrücken vom 23.10. bis 27.11.2020

Text von Internetseite des Frauenbüros der Landeshauptstadt Saarbrücken:

Oberbürgermeister Uwe Conradt und die Frauenbeauftragte der Landeshauptstadt Saarbrücken, Katharina Kunze, eröffnen am Freitag, den 23. Oktober um 19 Uhr im Rathausfestsaal den diesjährigen FrauenThemenMonat. Frauenbeauftragte Katharina Kunze: „Auch in diesem Jahr ist es uns wieder gelungen, ein vielfältiges Programm mit interessanten Themen anzubieten. Ich freue mich auf das umfangreiche Angebot und danke allen Mitwirkenden und Interessierten.“

Das Frauenbüro präsentiert unter dem Motto FEM*future unter anderem Vorträge, Lesungen, Diskussionen, Workshops, eine Filmmatinee, mehrere Webkonferenzen (inklusive einem digitalen Barcamp), eine Ausstellung und ein queerfeministisches Festival mit Kunst und Musik. Das gesamte Programm zum Download finden Sie gleich rechts auf der Seite.
Der Eintritt zu den meisten Veranstaltungen ist frei und alle interessierten Menschen sind herzlich willkommen. Ein Großteil der Veranstaltungen ist rollstuhlgerecht. Infos zur Anmeldung gibt es im Programmheft.

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