Eigene Veranstaltungen

FGBS beteiligt sich am diesjährigen “Walk of Pride” des LSVD Saar am 5. Juni 2021

FGBS beteiligt sich am diesjährigen “Walk of Pride” des LSVD Saar am 5. Juni 2021

Da in diesem Jahr der CSD SaarLorLux nicht in seiner üblichen Form stattfinden kann, wird es den WALK OF PRIDE in Saarbrücken geben.

Ergänzend findet am Freitag, 4. Juni 2021, eine politische Podiumsdiskussion statt, die via Live Stream aus der Stiftung Demokratie übertragen wird.

Am Samstag, 5. Juni 2021, ab 17 Uhr, veranstaltet der LSVD Saar, wie im letzten Jahr, eine MENSCHENKETTE entlang der ursprünglichen Paradestrecke, mit großen A0 Plakaten, die Statements von zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, Politiker*innen, Institutionen und Organisationen zum LSBTI*Thema präsentieren. Die Menschenkette, mit Mundschutz und Abstand, wird abgefilmt und alles wird online ins Netz gestellt. Die Veranstaltung ist beim Ordnungsamt nach aktueller Corona-Lage gemeldet, Oberbürgermeister Conradt hat die Schirmherrschaft übernommen.

Die auch bewusst als Online Aktionen geplanten Aktivitäten sind der momentanen Corona-Ausnahmesituation geschuldet. Der LSVD Saar ruft die Mitglieder der Community dazu auf, sich an die Corona-Schutzmaßnahmen zu halten.

Die FrauenGenderBibliothek Saar beteiligt sich in diesem Jahr mit einem Plakat am Walk of Pride.

Foto:(c)LSVD Saar

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FrauenForum Saarbrücken zum Aktionstag “150 Jahre §218 sind genug!” am 15. Mai 2021

FrauenForum Saarbrücken zum Aktionstag “150 Jahre §218 sind genug!” am 15. Mai 2021

Am Freitag, 15. Mai 2021, gibt es einen Aktionstag mit dem Titel “150 Jahre §218 sind genug!”
Das FrauenForum Saarbrücken positioniert sich zum Thema:
Vor 150 Jahren wurde der §218 in das Strafgesetzbuch aufgenommen, um den Abbruch von Schwangerschaften zu kriminalisieren. Damals hatten Frauen noch kein Wahlrecht, Verhütung war deutlich schwieriger, Kindersterblichkeit war über 70 Mal wahrscheinlicher als heute und medizinische Eingriffe waren erheblich riskanter.
Vieles hat sich geändert, doch eines ist gleich geblieben: der Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen ist in Deutschland immer noch erschwert. Dagegen protestieren die Mitgliedsorganisationen des FrauenForum Saarbrücken und Aktivistinnen bundesweit am 15. Mai.
Katharina Kunze, Frauenbeauftragte der Landeshauptstadt, erklärt: „Unter bestimmten Umständen sind Schwangerschaftsabbrüche straffrei, aber das Gesetz erschwert den Zugang erheblich. Es gibt immer weniger Praxen, die Abbrüche durchführen und die Rechtslage, das bestehende Tabu, dass kaum eine Frau offen über ihre Abtreibung spricht, sowie die Hürden, die eine Schwangere in dieser Ausnahmesituation bewältigen muss, beeinflussen die Entscheidungsfindung.“
Im Saarland wurden im Jahr 2020 1915 Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen. 64% der Saarländerinnen, die einen Abbruch vornehmen ließen, sind bereits Mütter, jeweils ein Drittel haben ein Kind, zwei Kinder oder mehr. Mit über 15% hat das Saarland den bundesweit höchsten Wert an Abbrüchen, die vor der 5. Woche vorgenommen werden.
Die Mitglieder des FrauenForums fordern, den §218 aus dem Strafgesetzbuch zu streichen und einen ungehinderten und straffreien Zugang zu qualifizierter Gesundheitsversorgung und medizinischen Methoden des Schwangerschaftsabbruchs für alle Frauen zu gewährleisten. Schließlich sind Familienplanung und die Unabhängigkeit, Freiheit und Sicherheit von Frauen untrennbar miteinander verbunden.
Mehr Infos zum Thema und zum bundesweiten Aktionstag:
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Online-Workshop “Verhandeln um Geld” am Donnerstag, 6. Mai 2021, um 17:30 Uhr

Online-Workshop “Verhandeln um Geld” am Donnerstag, 6. Mai 2021, um 17:30 Uhr

Workshop “Weil ich kann und weil ich darf – Verhandeln um Geld” mit Dr. Janet Wessler, Sozialpsychologin
Dieser Workshop gibt Antworten auf die brennendsten Fragen zum Thema Verhandlungen. Wie kann ich mich idealerweise auf eine (Gehalts-)Verhandlung vorbereiten, wer sollte das erste Angebot machen und wie hoch sollte es sein?
Die Teilnehmerinnen üben die empfohlenen Tipps und Tricks in realistischen Rollenspielen ein und bekommen viel Raum zum Ausprobieren und Austauschen.
Die Veranstaltung richtet sich nur an Frauen, mit und ohne Migrationshintergrund.
Teilnehmerinnenzahl begrenzt auf 16 Personen.
Anmeldung erforderlich unter: minet-saar@frauengenderbibliothek-saar.de
ZOOM-Link wird kurz vor dem Termin via Mail verschickt.
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FrauenForum Saarbrücken: Programm zum internationalen Frauentag / FrauenFrühling 2021

FrauenForum Saarbrücken: Programm zum internationalen Frauentag / FrauenFrühling 2021

Von der Seite des Frauenbüros der Landeshauptstadt Saarbrücken:

Dieses Jahr findet der Weltfrauentag zum 110. Mal statt. Doch aufgrund der Umstände ist dieses Jubiläum nur schwer zu feiern.

Umso mehr freuen wir uns, dass wir zahlreiche interessante und vielseitige Veranstaltungen zusammentragen konnten, die mehrheitlich digital stattfinden.

Die Mitgliedsorganisationen des FrauenForum Saarbrücken sowie weitere Verbände und Einzelpersonen haben die Veranstaltungen konzipiert und organisiert. Das Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken hat sie zum vorliegenden Programmheft zusammengetragen und veröffentlicht.

FrauenFrühling vom 26. Februar bis 29. Mai

Die Veranstaltungen können Sie vom 26. Februar bis 29. Mai besuchen, genießen und mitgestalten. Wir nennen es „FrauenFrühling“.

Das FrauenForum und die Stadt Saarbrücken wollen mit dem Programmheft „FrauenFrühling“ dazu beitragen, dass Frauenstimmen weiter zu hören sind und ihre Vernetzung, Solidarität und politische Bildung stärkend wirken können. Wir schaffen und zeigen feministische Räume in einer von Beschränkungen geprägten Zeit. Wir laden ein zum Austausch, wenn auch mit Distanz.

Wir hoffen, dass der FrauenFrühling uns in eine heilsame, umsichtigere Zukunft begleitet. Es wäre schön, wenn zum Ende des Programms im Mai der Aufbruch in eine Zeit ansteht, in der jede und jeder von uns wieder optimistisch und gestaltungsfreudig in die Zukunft sieht. Dann hätte diese Pandemie zumindest etwas Gutes gehabt und erreicht, dass wir soziale Verantwortung stärken und die Gesellschaft als Ganzes voranbringen.

Weitere Informationen

Vielleicht können die Diskussionen, Workshops, Filme, Vorträge und Aktionen Ihnen, liebe*r Leser*in, ja auch einfach Entspannung, Freude und Inspiration bieten.

Wenn Sie Hilfe brauchen, um teilnehmen zu können, melden Sie sich gerne beim Frauenbüro Saarbrücken!

Landeshauptstadt Saarbrücken, Frauenbüro, Rathaus St. Johann, 66111 Saarbrücken, Telefon +49 681 905-1649, E-Mail: frauenbuero@saarbruecken.de und im Internet unter www.frauenbuero.saarbruecken.de

Foto (c) Rawpixel.com/shutterstock

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“Fan.Tastic Females – Football Her.Story“ Ausstellung mit Begleitprogramm vom 3. bis 14. Mai 2021

“Fan.Tastic Females – Football Her.Story“ Ausstellung mit Begleitprogramm vom 3. bis 14. Mai 2021

Im Rahmen des diesjährigen FrauenFrühlings der Landeshauptstadt Saarbrücken präsentieren die Fankontaktstelle INNWURF Saarbrücken, das Jugendzentrum Försterstraße, die FrauenGenderBibliothek Saar und das Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken:

Ausstellung mit Begleitprogramm von Montag, 4. Mai, bis Freitag, 14. Mai 2021

“Fan.Tastic Females – Football Her.Story“
Weibliche Fankultur im Fußball

Fußball und Fankultur – nur was für Männer? Von wegen! Aber was wissen wir eigentlich über Frauen in den Fanszenen Europas? Was für Geschichten haben sie zu erzählen und wie ist ihre Sicht auf „die schönste Nebensache der Welt“? Das Projekt Fan.Tastic Females – Football Her.Story möchte die Geschichten fan.tastischer Frauen erzählen – über ihre Liebe und Leidenschaft für den Sport, über ihren Weg auf die Tribünen, ihre großartigsten, eindrucksvollsten, lustigsten aber auch ihre weniger schönen Momente im Fußball.

Fan.Tastic Females ist eine Ausstellung von Football Supporters Europe.

Schirmfrau ist FCS-Spielerin Julia Matuschewski.

Das Programm:

Online-Eröffnungsfeier:
Montag, 3. Mai 2021, 19:03 Uhr, Zoom
Prominente Gäste aus Politik und Sport führen in die Thematik der weiblichen Fußballfankultur ein und stellen die Ausstellung vor.
Schirmfrau: FCS-Spielerin Julia Matuschewski
Infos und Anmeldung: info@frauengenderbibliothek-saar.de, 0681/9388023

Online-Ausstellung:

Montag, 3. Mai, bis Freitag, 14. Mai 2021:

Variante A:
Die Bilder, Texte und Videos der Ausstellung können individuell mit einem Zugangscode online angeschaut werden. Die Zugangsdaten erhalten Interessierte nach Anmeldung per Mail an Holger.Schmidt[a]lvsaarland.awo.org

Variante B:
Holger Schmidt von der Fankontaktstelle INNWURF führt durch die Online-Ausstellung, gibt zusätzliche Infos und ermöglicht Gespräche und Austausch. Diese Variante kann für Gruppen zum Wunschtermin gebucht oder individuell per Teilnahme an den öffentlichen Terminen genutzt werden. Die öffentlichen Führungen finden im Ausstellungszeitraum dienstags und donnerstags von 17:00 bis 18:00 Uhr statt.

Infos und Anmeldungen: Fanprojekt Innwurf, Holger.Schmidt[at]awosuedwest.de, 0681/9892686

Lesung:
Mittwoch, 12. Mai, 17:30 Uhr online per Zoom

Der springende Punkt ist der Ball. Eine Lesung für Fußballmuffel und Fußballfans.
Mit Natalie Forester und Margit Reinhard-Hesedenz.

Luise Pusch meint: Es gibt Frauenfußball und Fußballfrauen. Fußballmänner sagt man nicht, und Männerfußball nur dann, wenn von “Frauenfußball” die Rede ist.
Sybille Berg und Dagmar Leutpold haben Geschichten über Fußballmütter geschrieben. Mit solchen Glossen und Geschichten, mit interessanten Fakten und skurrilen Anekdoten bieten Natalie Forester und Margit Reinhard-Hesedenz unterschiedliche Ansichten und Einsichten zum Phänomen Fußball.

Infos und Anmeldung: info@frauengenderbibliothek-saar.de, 0681/9388023

Graffiti –Workshop:
Dienstag, 11., und Mittwoch, 12. Mai, jeweils 15:00 bis 20:30 Uhr
Ort: Jugendzentrum Försterstraße, Försterstraße 6-8, 66111 Saarbrücken

Zusammen mit der Saarbrücker Graffiti – Künstlerin Amélie Kremer können Jugendliche allerlei Interessantes und Wissenswertes über die Graffiti-Kunst lernen und vor allem selbst künstlerisch tätig werden.

Infos & Anmeldungen: juz.foersterstrasse[a]rvsbr.de, 0681/31180

 

Eintritt zu allen Veranstaltungen: frei
Anmeldung: erforderlich

Mehr Infos auf den Internetpräsenzen der Veranstalter:innen: Fankontaktstelle INNWURF Saarbrücken, Jugendzentrum Försterstraße, FrauenGenderBibliothek Saar und Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken

Ansprechpartner:innen: Fanprojekt Innwurf, Holger.Schmidt[at]awosuedwest.de, 0681/9892686
oder Petra Stein, info@frauengenderbibliothek-saar.de, 0681/9388023

 

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(Online-)Vortrag am Donnerstag, 29.4.2021, 18:30 Uhr: Aus Deutschland vertrieben – in Frankreich verfolgt. Frauen in Internierungslagern in Südfrankreich 1939-1944.

(Online-)Vortrag am Donnerstag, 29.4.2021, 18:30 Uhr: Aus Deutschland vertrieben – in Frankreich verfolgt. Frauen in Internierungslagern in Südfrankreich 1939-1944.

Im Rahmen der Ausstellung „Gurs 1940 – Die Deportation der Jüdinnen und Juden aus Südwestdeutschland” der Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes im Alten Rathaus in Saarbrücken lädt die FrauenGenderBibliothek Saar in Kooperation mit der VHS des Regionalverbandes am Donnerstag, 29. April 2021, um 18:30 Uhr ein:
 

Vortrag von apl. Prof. Mechthild Gilzmer (Universität des Saarlandes)
Aus Deutschland vertrieben – in Frankreich verfolgt.
Frauen in Internierungslagern in Südfrankreich 1939-1944″

 
Nach Anmeldung über info@frauengenderbibliothek-saar.de erhalten Interessierte den Einwahllink.
 
Hintergrund:
In den 30er Jahren suchten zahlreiche Männer und Frauen, die von den Nationalsozialisten aus unterschiedlichen Gründen verfolgt wurden, Zuflucht im traditionellen Asylland Frankreich. Zunächst toleriert und integriert, wurden diese Migranten und Migrantinnen als Reaktion auf die wirtschaftliche Krise und die sich abzeichnende außenpolitische Bedrohung zunehmend zur Zielscheibe fremdenfeindlicher und antisemitischer Kampagnen. Bereits Ende 1938 legte die französische Regierung der Dritten Republik die gesetzlichen Grundlagen für die Kontrolle und Internierung von sogenannten “Unerwünschten”. Umgesetzt wurde diese dann kurz darauf im Januar 1939 mit der Einrichtung des Internierungslagers “Rieucros” im Departement Lozère. Ehemalige Spanienkämpfer*innen waren die ersten Opfer dieser Maßnahmen. Im Oktober 1939 wurde dieses Lager dann zu einem reinen Frauenlager für als besonders gefährlich angesehene Ausländerinnen – darunter auch zahlreiche deutsche Kommunistinnen. Während Rieucros als “repressives Lager” für als besonders gefährlich angesehene Frauen fungierte, kamen alle anderen deutschen und deutschsprachigen Frauen ab Mai 1940 in das Lager Gurs in den Pyrenäen, in das im Oktober 1940 auch die saarländischen Juden deportiert wurden. Es fragt sich nun, warum der französische Staat es für notwendig erachtete, eine spezifische Gruppe von Frauen getrennt von Männern zu internieren.
 
In diesem Vortrag werden die Wege und Schicksale einiger der Frauen ausgehend von zeitgenössischen Quellen vorgestellt.
 
 

Weitere Infos und Kontakt:

FrauenGenderBibliothek Saar
Großherzog-Friedrich-Straße 111
66121 Saarbrücken
Tel. 0681-9388023
info@frauengenderbibliothek-saar.de
www.frauengenderbibliothek-saar.de

Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes
Beethovenstraße 26/Pavillon
66125 Saarbrücken
Tel.: 06897 7908-193
www.lpb.saarland.de

Volkshochschule Regionalverband Saarbrücken
Altes Rathaus, Am Schlossplatz 2
66119 Saarbrücken
0681 506-4343
vhsinfo@rvsbr.de  

Photo: Rieucros im Winter 1939, (c) Dora Schaul

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Literaturparcours mit Saarbrücker Autorinnen am Freitag, 23. April 2021, um 18 Uhr (ONLINE)

Literaturparcours mit Saarbrücker Autorinnen am Freitag, 23. April 2021, um 18 Uhr (ONLINE)

Die VHS Saarbrücken und die FrauenGenderBibliothek Saar laden am Freitag, 23. April 2021 (Welttag des Buches), von 18 bis 20 Uhr zum Online-Literaturparcours mit Saarbrücker Autorinnen ein.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird der Literaturparcours online stattfinden.
Sieben Saarbrücker Autorinnen geben in zehnminütigen Leseimpressionen Einblicke in ihr Schaffen.
Interessierte erhalten nach Anmeldung an info@frauengenderbibliothek-saar.de einen Einwahllink zur Teilnahme.

Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V..

Aus Zimmern für sich allein
Saarbrücker Autorinnen öffnen ihre Bücher und Schubladen

„Die Wahrheit ist, dass ich Frauen oft mag. Ich mag ihre unkonventionelle Art, ich mag ihre Vollständigkeit, ich mag ihre Anonymität“, schrieb die weltberühmte Schriftstellerin Virginia Woolf vor 90 Jahren in „A Room for One´s Own“.

Dort wünscht sie uns Frauen fünfhundert Pfund im Jahr, „ein Zimmer für sich allein“, und dass wir uns an die Freiheit gewöhnen und an den Mut, genau das zu schreiben, was wir denken.

Lassen Sie sich auf unterschiedliche Stimmen ein, auf unveröffentlichte und veröffentlichte Erzählungen und Gedichte, auf ungewöhnliche Metaphern und ein mutiges Sprechen, auf alltägliche Beobachtungen und weite Fernen.

Auf die Begegnung mit Ihnen freuen sich Sonja Ruf, Natascha Denner, Nelia Dorscheid, Yvonne Lachmann, Irina Rosenau, Kristin Rubra und Elodie Brochier.

SONJA RUF
seit 2012 in Saarbrücken. Erzählungen, Lyrik, Romane. Kursleiterin Kreatives Schreiben in der FrauenGenderBibliothek Saar. Mit allen Wassern des Literaturbetriebs gewaschen. Sie schreibt meist aus der Perspektive der begehrenden Frau und findet eine frische, entspannte Sprache für weibliche Erotik. Sie veröffentlichte bisher 13 Bücher, 2020 erschien „Im Glanz der Kontrolle“ im Tübinger Konkursbuchverlag, 2019 „Mallows oder Katzengrütze“ bei Fabulus, Fellbach.

NATASCHA DENNER
aufgewachsen im sibirischen Tomsk. In ihrer Lyrik und lyrischen Prosa lotet sie die Grenze zwischen zwei Sprachen aus und nähert sich der Fiktion von Erinnerungsorten. 2017 erhielt sie das Printemps Poétique Transfrontalier-Residenzstipendium in Dudelange (Lux), 2018 erschien ihr erstes Buch „Schau Schneee“ in der Topicana-Reihe.

NELIA DORSCHEID
ist Schriftstellerin (Lyrik, Prosa, Drama), Literaturwissenschaftlerin, Künstlerische Sprecherin sowie Dozentin für Deutsch als Fremdsprache. Zahlreiche literarische und wissenschaftliche Veröffentlichungen, Literaturpreise. Lebt in Saarbrücken.

YVONNE LACHMANN
schreibt Lyrik/Kurztexte ca. seit ihrem 16. Lebensjahr. Geld verdienen? Gut, dass Sie fragen! Ich bin gesegnet – woher das kommt, weiß ich also nicht – mit einer gewissen Laufbereitschaft. 2018 erhielt sie das Printemps Poétique Transfrontalier-Residenzstipendium in der Abtei Neumünster (Luxemburg).

IRINA ROSENAU
hat Germanistik in Minsk und italienische und vergleichende Literaturwissenschaft in Saarbrücken und Pisa studiert. Unterrichtet Komparatistik an der Universität des Saarlandes.
Schreibt Erzählungen. 2019 erhielt sie den Hans-Bernhard-Schiff-Preis.

KRISTIN RUBRA
geboren und aufgewachsen in NRW. Seit 1994 im Saarland. Sie schreibt Kurzprosa und Erzählungen. 2019 erschien „Als ich deutsch wurde“ als Band 35 der Reihe Topicana in der Edition Saarländisches Künstlerhaus.

ELODIE BROCHIER
geboren im letzten Jahrhundert in den französischen Alpen. Sie ist Schauspielerin, Puppenspielerin und Musikerin, balancierend über den Grenzen der Großregion. Die Zusammenkunft und das Mischen der Sprachen dieses kleinen Teils der Welt bietet ihr eine Quelle der poetischen und musikalischen Inspiration und Erforschung, die lebendig ist.

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Wikipedia-Edit-a-thon (online) am Samstag, 20. März 2021, 10-16 Uhr

Wikipedia-Edit-a-thon (online) am Samstag, 20. März 2021, 10-16 Uhr

Who writes HERstory? WE DO!

Wikipedia-Edit-a-thon (online) am Samstag, 20. März 2021, 10-16 Uhr

Workshop für eine geschlechtergerechte Wikipedia „Who writes HERstory?“ fragt das saarländische Aktionsbündnis für mehr Frauen in Wikipedia derzeit auf Plakaten und in den sozialen Medien. Mit dem Wortspiel aus den englischen Worten für „ihre Geschichte“ wird aufgezeigt, dass Geschichtsschreibung männlich geprägt ist. Das gilt auch für Wikipedia, das online-Lexikon, in dem alle Menschen Artikel schreiben, verändern und diskutieren können. Dort sind über 80% der portraitierten Personen Männer.

„Frauen haben die Welt ebenso geprägt und vorangebracht, wie Männer.“ erklärt Petra Stein von der FrauenGenderBibliothek Saar. „Doch galten viele immer nur als „Ehefrau von“ oder „Tochter von“ oder ihre Arbeiten wurden im Namen ihrer Professoren veröffentlicht, da Frauen lange Zeit von der wissenschaftlichen Publikation ausgeschlossen waren.“ Julia Pierzina, Mitarbeiterin des Instituts K8 und Initiatorin des Projekts ergänzt: „In Wikipedia erscheinen zahllose Frauennamen in roter Schrift. Das bedeutet, dass es noch keinen Artikel über sie gibt, obwohl sie für andere Biographien und die Geschichte unentbehrlich sind. Wir wollen mit einem Workshoptag dazu beitragen, einseitige und unvollständige Geschichtsschreibung zu korrigieren.“

Das Bündnis lädt alle Interessierten ein, am 20. März zu lernen, wie die Datenlücke zwischen den Geschlechtern auf Wikipedia geschlossen werden kann, und direkt gemeinsam einige Einträge zu verfassen. Angeleitet wird der Edit-a-thon von Daniela Brugger, Initiatorin und Referentin von Wiki-Editierworkshops und Kunstaktivistin bei Who writes his_tory und Art+Feminism.
Die Veranstaltung ist kostenlos, digital und bietet Zugang zum internationalen feministischen Autor*innennetzwerk der Wikipedia. Aufgrund des Workshop-Charakters sind die Plätze begrenzt. Anmeldungen nimmt die FrauenGenderBibliothek Saar unter info@frauengenderbibliothek-saar.de entgegen.

„Viele Menschen wollen sich gerne für Geschlechtergerechtigkeit engagieren. Mit unserem Workshop zeigen wir eine Möglichkeit, wie man von zu Hause aus nachhaltig und entsprechend der eigenen thematischen Interessen einen Beitrag dazu leisten kann.“ kommentiert Katharina Kunze, Frauenbeauftragte der Landeshauptstadt Saarbrücken und Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Frauenbeauftragte Saarland.

Nele Schäfer-Liedtke und Max Meißauer vom AStA der Uni des Saarlandes sind überzeugt: „Wikipedia ist seit 20 Jahren für viele Menschen die erste Informationsquelle. Entsprechend wichtig ist es, dass sie kein irreführendes Bild von der Welt vermittelt. Da gibt es noch Einiges zu tun. Dazu sagen wir „WE DO!“: wir machen das selbst!“

Dieser Edit-a-thon wird veranstaltet und unterstützt von:
K8 Institut für strategische Ästhetik
LAG Frauenbeauftragte Saarland
Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken
FrauenGenderBibliothek Saar
AStA-Referat für politische Bildung der Universität des Saarlandes
Wikimedia Deutschland e. V.

Gestaltung: Katharina Koch (www.instagram.com/kaelko)

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Blumendemo zum internationalen Frauentag am 8. März 2021

Blumendemo zum internationalen Frauentag am 8. März 2021

Blumendemo und Kundgebung des FrauenForum Saarbrücken zum Internationalen Frauentag am Montag, 8. März 2021, um 13 Uhr auf dem Tbilisser Platz

Die Narzisse will „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“. Die Primel verkündet „Ob Kinder oder keine entscheiden wir alleine“. Und der Krokus demonstriert „Gegen Sexismus in jeder Gestalt – Null Toleranz für Männergewalt.“

Sie alle stecken in Tüten, die das Logo vom FrauenForum Saarbrücken ziert. Margarethe Kees (FrauenGenderBibliothek) erklärt für das FrauenForum: „Zum 8. März gehen Frauen traditionell auf die Straße, um für Gleichstellung zu demonstrieren. Dieses Jahr werden wir Blumen sprechen lassen.“

Wer selbst die Stimme „für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ – wie der Tag von den Vereinten Nationen offiziell benannt wurde – erheben möchte, kann dies am offenen Mikrofon des FrauenForum ab 13:00 Uhr auf dem Tbilisser Platz tun. Organisatorin Ingeborg Damaske vom Frauenverband Courage lädt ein: „Frauenrechte gehen uns alle an. Darum ist unsere Kundgebung auf antifaschistischer Grundlage offen für alle, die sich an die geltenden Infektionsschutzregeln halten. Wir freuen uns auch über kulturelle Beiträge, die gerne unter fvcouragesaarbruecken@t-online.de angemeldet werden können.“

In Anlehnung an die Forderung der Feministinnen vor 110 Jahren, die nach „Brot und Rosen“ – also gerechten Löhnen und würdigen Lebensbedingungen – verlangten, stellen die 23 Mitgliedsorganisationen des FrauenForum blühende Frühlingsgrüße an die Kundgebungsbühne, sofern die nicht bereits vor ihren Einrichtungen, auf belebten Plätzen und an Verkehrsknotenpunkten gefunden und mitgenommen wurden. „Das FrauenForum möchte damit sowohl den Finderinnen und Findern eine kleine Freude machen als auch zum Nachdenken anregen“, erläutert Margarethe Kees. Die Mitglieder des FrauenForums wirken alle auf eine geschlechtergerechte Gesellschaft hin. Dabei sind ihre Arbeitsfelder so vielseitig wie die Demoschilder und ihre feministische Ausrichtung so bunt wie die Blumen selbst. Mehr Informationen zu der Aktion und zu den Akteurinnen finden Interessierte auf der Facebookseite des FrauenForum Saarbrücken.


Das Frauen Forum Saarbrücken
ist ein Aktionsbündnis für eine gleichberechtigte Gesellschaft, in dem z.Zt. folgende Organisationen aktiv sind:
ALDONA e.V.,  Arbeitskammer des Saarland, AsF Saarbrücken, Beratungs- und Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt des SkF, DGB Rheinland-Pfalz/Saarland, Elisabeth-Zillken-Haus, Ev. Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte, Familienplanung und Sexualpädagogik (Diakonie Saar), Frauenarbeitsgemeinschaft LISA – Die Linke, Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken, FrauenGenderBibliothek Saar, Frauengruppe Mimoze, Frauenhaus Saarbrücken, AWO, Frauenmantel – Frau im Zentrum e. V., Frauennotruf Saarland, Frauenpolitisches Forum der DKP, Frauen Union Saarbrücken-Stadt, Frauenverband Courage, LSVD Saar, NELE – Verein gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen e.V., ProFamilia Saarbrücken, Therapie Interkulturell e.V., VAMV, Ver.di-Frauen

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Online-Lesung und Gespräch „Periode ist politisch“ mit Franka Frei am 26.02.2021 um 19 Uhr

Online-Lesung und Gespräch „Periode ist politisch“ mit Franka Frei am 26.02.2021 um 19 Uhr

Die FrauenGenderBibliothek Saar, das AStA-Frauenreferat der Universität des Saarlandes und der Literaturblog Boob Books laden ein:

Online-Lesung und Gespräch „Periode ist politisch“ mit Franka Frei am 26.02.2021 um 19 Uhr

Was haben eine deutsche Hausfrau, die dänische Kronprinzessin und eine indonesische Fabrikarbeiterin gemeinsam? Sie menstruieren. Zumindest potenziell, denn sie gehören zu jenem Teil der Weltbevölkerung, der einen Zyklus hat. Die sagenumwobene Menstruation, Periode, Erdbeerwoche oder der Besuch von Tante Rosa machen weder Halt vor Herkunft noch vor Religion oder Klasse. Die Menstruation ist eine faszinierende Körperfunktion, dennoch gilt sie häufig als Tabu, was weitreichende Konsequenzen für die Umwelt, Wirtschaft und Geschlechtergleichstellung hat. Also ab in die Tonne mit dem Tabu! Franka Frei zeigt, wie das Menstruationstabu großen Schaden anrichtet, und dass es höchste Zeit ist, etwas dagegen zu tun. (Verlagstext)

Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte erhalten den Einwahllink zum Onlineportal nach Anmeldung über frauen@asta.uni-saarland.de

Mehr Infos:
FrauenGenderBibliothek Saar
frauengenderbibliothek-saar.de
www.facebook.com/FrauenGenderBibliothekSaar
www.instagram.com/frauengenderbibliothek_saar

AStA-Frauenreferat der Universität des Saarlandes
www.asta.uni-saarland.de/der-asta/frauen
www.facebook.com/AStA.UdS
www.instagram.com/asta_uds

Literaturblog Boob Books
www.instagram.com/boob.books

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