Eigene Veranstaltungen

Literaturparcours mit Saarbrücker Autorinnen auf April 2021 verschoben

Literaturparcours mit Saarbrücker Autorinnen auf April 2021 verschoben

Die VHS Saarbrücken und die FrauenGenderBibliothek Saar laden ein zum Literaturparcours mit Saarbrücker Autorinnen ins Alte Rathaus (VHS) Saarbrücken

Ablauf: Das Publikum wird auf fünf Räume verteilt. Eine Autorin wird dann jeweils 10 Minuten in einem Raum lesen und dann in den nächsten Raum wechseln. So erhalten alle Gäste im Laufe des Abends einen vielfältigen Einblick in das weibliche Literaturschaffen in  Saarbrücken.

Corona-Schutz: Abstand, Maske und alle 15 Minuten Lüftung.

Eintritt: frei

Eine vorherige Anmeldung mit Angabe der Kontaktdaten über info@frauengenderbibliothek-saar.de ist notwendig.

Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V..

Am 2.12.2020 hat das Ordnungsamt Saarbrücken entschieden, dass die für den 4. 12. geplante Veranstaltung nicht statt finden kann, da es sie (entgegen unserer Einschätzung) nicht als Bildung sondern als Unterhaltung einstuft. Wir suchen nun einen neuen Termin im April 2021 in der Hoffnung, dass sich die Corona-Problematik bis dahin entschärft hat. 


Aus Zimmern für sich allein

Saarbrücker Autorinnen öffnen ihre Bücher und Schubladen

„Die Wahrheit ist, dass ich Frauen oft mag. Ich mag ihre unkonventionelle Art, ich mag ihre Vollständigkeit, ich mag ihre Anonymität“, schrieb die weltberühmte Schriftstellerin Virginia Woolf vor 90 Jahren in „A Room for One´s Own“.

Dort wünscht sie uns Frauen fünfhundert Pfund im Jahr, „ein Zimmer für sich allein“, und dass wir uns an die Freiheit gewöhnen und an den Mut, genau das zu schreiben, was wir denken.

Lassen Sie sich auf unterschiedliche Stimmen ein, auf unveröffentlichte und veröffentlichte Erzählungen und Gedichte, auf ungewöhnliche Metaphern und ein mutiges Sprechen, auf alltägliche Beobachtungen und weite Fernen.

Auf die Begegnung mit Ihnen freuen sich Sonja Ruf, Natascha Denner, Nelia Dorscheid, Yvonne Lachmann, Kristin Rubra und Elodie Brochier.

SONJA RUF
seit 2012 in Saarbrücken. Erzählungen, Lyrik, Romane. Kursleiterin Kreatives Schreiben in der FrauenGenderBibliothek Saar. Mit allen Wassern des Literaturbetriebs gewaschen. Sie schreibt meist aus der Perspektive der begehrenden Frau und findet eine frische, entspannte Sprache für weibliche Erotik. Sie veröffentlichte bisher 13 Bücher, 2019 erschien „Im Glanz der Kontrolle“ im Tübinger Konkursbuchverlag, 2019 „Mallows oder Katzengrütze“ bei Fabulus, Fellbach.

NATASCHA DENNER
aufgewachsen im sibirischen Tomsk. In ihrer Lyrik und lyrischen Prosa lotet sie die Grenze zwischen zwei Sprachen aus und nähert sich der Fiktion von Erinnerungsorten. 2017 erhielt sie das Printemps Poétique Transfrontalier-Residenzstipendium in Dudelange (Lux), 2018 erschien ihr erstes Buch „Schau Schneee“ in der Topicana-Reihe.

NELIA DORSCHEID
ist Schriftstellerin (Lyrik, Prosa, Drama), Literaturwissenschaftlerin, Künstlerische Sprecherin sowie Dozentin für Deutsch als Fremdsprache. Zahlreiche literarische und wissenschaftliche Veröffentlichungen, Literaturpreise. Lebt in Saarbrücken.

YVONNE LACHMANN
schreibt Lyrik/Kurztexte ca. seit ihrem 16. Lebensjahr. Geld verdienen? Gut, dass Sie fragen! Ich bin gesegnet – woher das kommt, weiß ich also nicht – mit einer gewissen Laufbereitschaft. 2018 erhielt sie das Printemps Poétique Transfrontalier-Residenzstipendium in der Abtei Neumünster (Luxemburg).

KRISTIN RUBRA
geboren und aufgewachsen in NRW. Seit 1994 im Saarland. Sie schreibt Kurzprosa und Erzählungen. 2019 erschien „Als ich deutsch wurde“ als Band 35 der Reihe Topicana in der Edition Saarländisches Künstlerhaus.

ELODIE BROCHIER
geboren im letzten Jahrhundert in den französischen Alpen. Sie ist Schauspielerin, Puppenspielerin und Musikerin, balancierend über den Grenzen der Großregion. Die Zusammenkunft und das Mischen der Sprachen dieses kleinen Teils der Welt bietet ihr eine Quelle der poetischen und musikalischen Inspiration und Erforschung, die lebendig ist.

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FrauenThemenMonat Saarbrücken vom 23.10. bis 27.11.2020

FrauenThemenMonat Saarbrücken vom 23.10. bis 27.11.2020

Text von Internetseite des Frauenbüros der Landeshauptstadt Saarbrücken:

Oberbürgermeister Uwe Conradt und die Frauenbeauftragte der Landeshauptstadt Saarbrücken, Katharina Kunze, eröffnen am Freitag, den 23. Oktober um 19 Uhr im Rathausfestsaal den diesjährigen FrauenThemenMonat. Frauenbeauftragte Katharina Kunze: „Auch in diesem Jahr ist es uns wieder gelungen, ein vielfältiges Programm mit interessanten Themen anzubieten. Ich freue mich auf das umfangreiche Angebot und danke allen Mitwirkenden und Interessierten.“

Das Frauenbüro präsentiert unter dem Motto FEM*future unter anderem Vorträge, Lesungen, Diskussionen, Workshops, eine Filmmatinee, mehrere Webkonferenzen (inklusive einem digitalen Barcamp), eine Ausstellung und ein queerfeministisches Festival mit Kunst und Musik. Das gesamte Programm zum Download finden Sie gleich rechts auf der Seite.
Der Eintritt zu den meisten Veranstaltungen ist frei und alle interessierten Menschen sind herzlich willkommen. Ein Großteil der Veranstaltungen ist rollstuhlgerecht. Infos zur Anmeldung gibt es im Programmheft.

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FrauenForum Saarbrücken: Aktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November

FrauenForum Saarbrücken: Aktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November

In der Landeshauptstadt Saarbrücken machen am Mittwoch, 25. November 2020, verschiedene Aktionen auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen aufmerksam.

Oberbürgermeister Uwe Conradt hisst morgens zusammen mit der Geschäftsführerin des Deutschen Gewerkschaftsbunds Saar, Bettina Altesleben, eine Fahne mit der Aufschrift „NEIN zu Gewalt an Frauen“. Um 15 Uhr halten Vertreterinnen des Saarbrücker FrauenForums vor dem Rathaus eine Mahnwache ab. Zu dem Aktionsbündnis gehören auch zahlreiche lokale Gewaltschutzorganisationen. Die Frauenbeauftragte der Landeshauptstadt Saarbrücken, Katharina Kunze: „Beide Aktionen sollen ein klares Zeichen setzen: In Saarbrücken wird geschlechtsspezifische Gewalt nicht toleriert, den Betroffenen wird geholfen. Das gilt auch und besonders in Zeiten, in denen der Kontakt zum sozialen Umfeld reduziert und das Konfliktpotential zu Hause erhöht ist.“

Bettina Altesleben, Geschäftsführerin der DGB-Region Saar: „Gewalt ist ein Thema, das nicht im Privaten bleiben darf! Bereits während des Corona-Lockdowns im Frühjahr wurden in rund 6,5 Prozent der Haushalte Kinder von einem Haushaltsmitglied gewalttätig bestraft, und eine von 30 Frauen (3,6 Prozent) wurde von ihrem Partner zum Geschlechtsverkehr gezwungen, wie die erste große Studie zu dem Thema zeigte. Die Gesellschaft darf hier nicht weggucken!“

Kontaktdaten von Beratungsstellen (mehrsprachig) sind auf der Webseite des Frauenbüros der Landeshauptstadt unter www.saarbruecken.de/rathaus/stadtpolitik/frauenbuero unter der Rubrik „Information und Beratung“ zu finden.

Hintergrund
115.000 Anzeigen wurden 2019 von Frauen und Mädchen wegen Partnerschaftsgewalt erstattet. Das Bundesfamilienministerium schätzt, dass zwölf Millionen Frauen und Mädchen in Deutschland bereits Gewalt erfahren mussten. Zu den Straftaten zählen unter anderem Mord und Totschlag, Körperverletzung, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und Übergriffe sowie  Stalking. Die „Kriminalistische Auswertung Partnerschaftsgewalt“ vom Bundeskriminalamt zeigt, dass mehr als 81 Prozent der Gewaltbetroffenen Frauen und Mädchen sind und jeden dritten Tag in Deutschland eine Frau ermordet wird. Gewalt an Frauen ist keine private Angelegenheit, sondern ein gesellschaftliches Problem, das alle angeht.

Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November finden weltweit verschiedene Veranstaltungen statt. Seit 1981 informieren Institutionen, Aktivistinnen und Aktivisten an diesem Datum zu geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen. Es geht dabei beispielsweise um Themen wie Zwangsprostitution, sexueller Missbrauch, Beschneidung von Frauen, häusliche Gewalt, Zwangsheirat oder Femizid.

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Barcamp Frauen* Saar online am 7. November 2020 von 10:00 bis 15:30 Uhr

Barcamp Frauen* Saar online am 7. November 2020 von 10:00 bis 15:30 Uhr

Das 3. feministische Barcamp im Saarland lädt alle Interessierten zum Kennenlernen und zum Austausch von Wissen, Ideen und Erfahrungen ein. Ein Barcamp ist ein Debattenforum, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Mittelpunkt stehen und das Tagungsprogramm selbst erstellen.
Unter dem Motto „digital – divers – agil“ ist das Barcamp Frauen* Saar ein Aktionstag, bei dem Menschen unterschiedlichster Kulturen, Geschlechter, Altersgruppen und Meinungen zusammenkommen, um gemeinsam für ein gleichberechtigtes gesellschaftliches Miteinander zu wirken.
Das Besondere an einem Barcamp ist, dass zu Beginn der Veranstaltung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst vorstellen können, welche Angebote für Workshops, Vorträge, Gesprächsrunden etc. sie gerne machen würden. Dann werden je nach Interesse passende Sessionräume verteilt und so das Tagesprogramm (der Sessionplan) erstellt.
Dieses Konzept lässt sich auch online sehr niedrigschwellig umsetzen. Aus diesem Grund haben sich die Organisatorinnen und Organisatoren dieses Jahr dazu entschlossen, eine reine Online-Veranstaltung anzubieten. Während der Veranstaltung steht eine telefonische Technikbetreuung zur Verfügung und unterstützt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei eventuell auftretenden technischen Problemen und Fragestellungen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung erfolgt über die Homepage der Friedrich-Ebert-Stiftung: www.fes.de/barcamp-frauen-saar
SessionanbieterInnen dürfen sich gerne schon im Vorfeld bei uns melden.
Veranstalterinnen des Barcamp Frauen* Saar sind:
Friedrich-Ebert-Stiftung, Regionalbüro Rheinland-Pfalz / Saarland
Arbeitskammer des Saarlandes
DGB Region Saar
Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken
FrauenGenderBibliothek Saar
Frauenreferat des AStA der Universität des Saarlandes
Gleichstellungsbüro der Universität des Saarlandes
MiNET Saar

Weitere Informationen findet Ihr auf der Barcamp-Homepage, auch könnt Ihr gerne unsere Facebook Seite „Barcamp Frauen Saar“ verfolgen und dort weitere Hinweise finden. Auch auf Instagram sind wir präsent!

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Online-Workshop für Gründerinnen und gründungsinteressierte Frauen

Online-Workshop für Gründerinnen und gründungsinteressierte Frauen

Fehler machen ist perfekt!

So lautet das Motto des digitalen Treffens für gründungsinteressierte Frauen aus aller Welt am 14. September um 18.00 Uhr.

Die Kooperationsveranstaltung der Netzwerkstelle Frauen im Beruf/Arbeitskammer des Saarlandes, der FITT gGmbH, und der FrauenGenderBibliothek Saar will gründungsinteressierte Frauen im Saarland dazu ermutigen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen. Die Statistik zeigt nämlich, dass Frauen seltener gründen als Männer. Dabei sind die Hürden für Migrantinnen noch viel höher.

„Die Angst vor Fehlern, vor dem Scheitern, und davor, die eigene Kraft zu zeigen, ist gerade bei Frauen oftmals größer, die sie so sozialisiert sind, zunächst perfekt sein zu müssen, bevor sie ihre Idee konkret umsetzen. Deswegen zögern häufig vor allem kompetente, erfahrene Frauen, ihre Geschäftsideen zu verwirklichen. Wir wollen Frauen dazu ermutigen, ihre Kompetenzen zu zeigen, weiterzuentwickeln sowie auch Fehler zu machen und daraus zu lernen.“ Dies, so Sera Babakus, Leiterin des Projektes „MIGIRS – Migrantinnen und Migranten gründen im Saarland“ bei der FITT gGmbH in Saarbrücken, gehöre zu jedem Gründungsprozess.

Die Teilnehmerinnen der Veranstaltung werden Ansprechpartnerinnen aus dem Netzwerk „SOG-Saarland Offensive für Gründung“ im Saarland kennenlernen, sich mit anderen Frauen austauschen, und ihr persönliches und berufliches Netzwerk erweitern können. Das Sahnehäubchen: virtuelle Übungen mit Schauspielerin und Unternehmerin Cecilia Paladines von Los Paladines Coaching und Training.

Herzlich eingeladen sind Frauen aus aller Welt. Die Veranstaltung wird kultursensibel in deutscher Sprache per ZOOM-Videochat durchgeführt und eignet sich auch für neuzugewanderte Frauen.

Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird per Email gebeten an: babakus@fitt.de

 

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation folgender Initiativen:

Die Netzwerkstelle „Frauen im Beruf“ bei der Arbeitskammer des Saarlandes und das Projekt „MIGRIS – Migrant*innen und Migranten gründen im Saarland“ bei der FITT gGmbH werden vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Das Projekt „Perspektive Neustart – The Human Safety Net“ bei der FITT gGmbH wird durch die Schöpflin Stiftung und die generali Stiftung „The Human Safety Net“ gefördert.

Das Projekt „MiNET Saar – MentoringNetzwerk für Migrant*innen“ ist in Trägerschaft der frauenbibliothek e.V. und wird durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Frauen Saarland gefördert.

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Neuer queer-feministischer Lesekreis „Queergelesen“

Neuer queer-feministischer Lesekreis „Queergelesen“

Queergelesen – Der queer-feministische Lesekreis der FrauenGenderBibliothekSaar und des AK Queer der Universität des Saarlandes: Kick-off-Treffen am Donnerstag, 23. Juli 2020, um 18 Uhr

Obwohl in den letzten Jahren immer mehr queere Literatur erschienen ist, nimmt diese immer noch eine Randposition in der deutschen Literaturlandschaft ein. Dem wollen wir Abhilfe schaffen. Die FrauenGenderBibliothek Saar und der AK Queer der Universität des Saarlandes laden alle Interessierten zur Kick-Off Veranstaltung des neuen Lesekreises „Queergelesen“ am Donnerstag, 23.7.2020, um 18:00 Uhr ein. Gemeinsam wollen wir die Vielfältigkeit von nicht hetero-binärer Literatur entdecken. Das erste Treffen dient dem gemeinsamen Kennenlernen und der Auswahl der Bücher.

Die weiteren Termine und die jeweilige Buchauswahl werden regelmäßig veröffentlicht. Der Treff ist jederzeit für alle Interessierten offen, um regelmäßig oder an Einzelterminen teilzunehmen. So lange Corona noch virulent ist, bitten wir jedoch um Anmeldung bis etwa eine Woche vorher, damit wir die entsprechende Raumgröße wählen können. Der nächste Termin ist am Mittwoch, 19. August, um 19:30 Uhr auf dem Uni-Campus.

Kontakt: info@frauengenderbibliothek-saar.de oder queer@asta.uni-saarland.de

Mehr Infos:
FrauenGenderBibliothek Saar
frauengenderbibliothek-saar.de
www.facebook.com/FrauenGenderBibliothekSaar
www.instagram.com/frauengenderbibliothek_saar

AK Queer der Universität des Saarlandes
https://asta.uni-saarland.de/der-asta/queer/
www.facebook.com/Q.Referat.Saar
www.instagram.com/queer_uds

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Regelmäßiger Literaturgesprächskreis

Einmal im Monat treffen sich literaturbegeisterte Fauen und sprechen über ein Buch, das von der Gruppe gelesen wurde.
Um welches Buch es sich handelt, wird jeweils gemeinsam abgestimmt (und kann bei uns nachgefragt werden).

Neuinteressierte sind herzlich eingeladen.

Die Termine für 2020 sind:

Dienstags, 28.1., 11.2., 10.3., 28.4., 26.5., 30.6., 21.7., 25.8., 29.9., 27.10., 24.11., 22.12.  jeweils um 18 Uhr in den Räumen der FrauenGenderBibliothek Saar

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Online-Seminar “Femedit – Den Gender Data Gap in Wikipedia schließen”

Online-Seminar “Femedit – Den Gender Data Gap in Wikipedia schließen”

Die FrauenGenderBibliothek Saar und K8 Institut für strategische Ästhetik laden ein zum kostenlosen Online-Seminar am Sonntag, 21. Juni 2020, von 14:00 bis 15:30 Uhr.

Gender Data Gap bezeichnet die geschlechterbezogene Datenlücke in z. Bsp. Forschung, Literatur und Artikeln. Am Beispiel von Wikipedia wird dies sehr deutlich: Nur 20% aller Beiträge sind von Frauen geschrieben, nur rund 15% der Artikel über Personen handeln von Frauen.

Diese geschlechtsbezogene Datenmenge kann korrigiert werden, indem möglichst viele Frauen zu Wikipedia-Autorinnen werden und Biografien und Leistungen von Frauen in diese Datenplattform eintragen.

Daniela Brugger, Initiatorin und Referentin von Wiki-Editierworkshops, erklärt in diesem Online-Seminar, was dabei zu beachten ist, und ermutigt die Teilnehmenden, die Leistungen von Frauen sichtbar zu machen.

Etwa drei Wochen nach dem Einführungsseminar wird es eine weitere Videokonferenz mit Daniela Brugger geben, um Erfahrungen zu teilen und Fragen zu stellen, die beim Eintragen von Inhalten auf Wikipedia entstanden sind.

Sobald es die Pandemie-Situation wieder erlaubt, planen die Organisatorinnen einen Wiki-edit-a-thon (https://de.wikipedia.org/wiki/Edit-a-thon), einen gemeinsamen Nachmittag, bei dem alle Teilnehmenden gemeinsam Wiki-Einträge von und über Frauen erstellen. Aktuell kann aber auch die kontaktarme Zeit genutzt werden, um den Gender Data Gap aktiv zu verringern.

Die Veranstaltung wird gefördert von Wikimedia Deutschland e. V.

Anmeldungen und Rückfragen:
K8 Institut für strategische Ästhetik, Julia Pierzina, jp@k8.design, 0176/588 656 10
FrauenGenderBibliothek Saar, Petra Stein, info@frauengenderbibliothek-saar.de, 0681/9388023

Teaser-Video

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Instagram-Live-Talk: „Lesbische (Un-)Sichtbarkeit“

Instagram-Live-Talk: „Lesbische (Un-)Sichtbarkeit“

In Kooperation mit dem Queer-Referat des AStA der Universität des Saarlandes laden wir zum Instagram-Live-Talk am Mittwoch, 29. April 2020, von 18 bis 19 Uhr ein. Nathalie Zeller (AStA) und Petra Stein (FGBS) werden sich zum Thema „Lesbische (Un-)Sichtbarkeit“ unterhalten. Das Publikum kann per Chat mitdiskutieren. Der Talk ist auf der Instagramseite queer_uds zu finden.

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Jubiläum der FrauenGenderBibliothek Saar:

Jubiläum der FrauenGenderBibliothek Saar:

Zum 1. April des Jahres 1990 gründete Dr. Annette Keinhorst mit der Frauenbibliothek die erste Einrichtung im Saarland, die Wissen zu feministischen Themen für alle vermittelte und die saarländische Frauenbewegung dokumentierte. Mit den Jahren wurde das Angebot umfangreicher und professioneller. Heute ist die FrauenGenderBibliothek Saar lokal und überregional engagiert und etabliert. Ihr Angebot reicht von der Fach- und Ausleihbibliothek über Forschungsunterstützung bis zum regionalhistorischen Archiv. Vielfältige Veranstaltungen vertiefen die Rolle der Einrichtung als Bündnispartnerin und Kristallisationspunkt des Netzwerkens für frauenpolitische/feministische Aktivitäten im Saarland.  Das angeschlossene Mentoringprojekt für Migrantinnen MiNET Saar unterstützt qualifizierte Einwanderinnen beim Zugang zum Arbeitsmarkt und bei gesellschaftlicher Integration.

Die Vorständinnen des Trägervereins frauenbibliothek e. V., Dr. Annette Keinhorst und Sabine Dürre, danken dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und der Landeshauptstadt Saarbrücken für die langjährige verlässliche Unterstützung: „Eine professionelle Entwicklung vom ABM-Projekt zur etablierten feministischen Dienstleisterin, wie sie die FrauenGenderBibliothek Saar vollzogen hat, ist natürlich nur mit entsprechender finanzieller Unterstützung möglich. Dafür sind wir der öffentlichen Hand und unserem Förderverein sehr dankbar.“ Aber auch ohne das außerordentliche Engagement der langjährig angestellten und der zahlreichen Projekt-Mitarbeiterinnen wären der Aufbau und der Betrieb einer solchen Institution nicht möglich gewesen. „Deshalb möchten wir auch allen jenen Frauen und Männern, die sich in den letzten 30 Jahren persönlich mit Zeit und Geld für die FrauenGenderBibliothek eingesetzt haben, herzlich danken“, meint Annette Keinhorst, der für dieses Engagement kürzlich das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde.

Aktuell ist die Bibliothek aufgrund der Corona-Problematik geschlossen und auch die Veranstaltungen sind ausgesetzt. Geplant war ein Festakt Anfang April, bei dem die Gründungs- und Aufbaugeschichte der FrauenGenderBibliothek im Rahmen der saarländischen Frauenbewegung gefeiert werden sollte.

Der Bestandskatalog, das Veranstaltungsprogramm und weitere Informationen zu den Angeboten der Einrichtung sind auf der Internetseite www.frauengenderbibliothek-saar.de einzusehen. Feministische Informationen und Online-Angebote gibt es zudem weiterhin über die Facebook- und Instagramkanäle der FrauenGenderBibliothek Saar.

Sobald sich die Situation normalisiert, wird die Ausleihbibliothek wieder öffnen und das Veranstaltungsprogramm  wieder aufgenommen. „Und dann holen wir hoffentlich auch unser Jubiläumsfest nach und entwickeln Strategien für eine gendergerechte Welt nach Corona“, freut sich Dr. Annette Keinhorst schon jetzt.

Weitere Infos und Kontakt:
FrauenGenderBibliothek Saar
Großherzog-Friedrich-Straße 111 (z.Zt. geschlossen)
66121 Saarbrücken
Tel. 0681-9388023 (z.Zt. nicht regelm. besetzt)
info@frauengenderbibliothek-saar.de
www.frauengenderbibliothek-saar.de
Facebook: Frauen Gender Bibliothek Saar
Instagram: frauengenderbibliothek_saar

Beim Saarländischen Rundfunk gab es ein Interview mit Dr. Annette Keinhorst, das man hier anhören kann: Hier klicken

 

 

 

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