Eigene Veranstaltungen

Buchvorstellung und Vortrag (online)  Prof.in Gerlinda Smaus: „Kriminalität von Frauen aus gendertheoretischer Sicht“ am 28.6.2021 um 18 Uhr

Buchvorstellung und Vortrag (online) Prof.in Gerlinda Smaus: „Kriminalität von Frauen aus gendertheoretischer Sicht“ am 28.6.2021 um 18 Uhr

Die FrauenGenderBibliothek Saar lädt in Kooperation mit dem Forum Geschlechterforschung der Universität des Saarlandes, der htw saar und dem Strafvollzugsarchiv Bremen ein:

Buchvorstellung „Gerlinda Smaus: Ich bin ich – Beiträge zur feministischen Kriminologie“, herausgegeben von Johannes Feest und Brunilda Pali mit einem Vortrag von Prof.in Dr.in Gerlinda Smaus zum Thema „Kriminalität von Frauen aus gendertheoretischer Sicht“ am Montag, 28. Juni 2021, um 18 Uhr, online per ZOOM

Anlässlich des 80. Geburtstages der Soziologieprofessorin Gerlinda Smaus wurde in der Schriftenreihe des Strafvollzugsarchivs Bremen eine Sammlung ihrer Forschungstexte zu kritischer Kriminologie und Genderforschung veröffentlicht.

Dieses Buch stellt Herausgeber Johannes Feest vor und Prof.in Dr.in Gerlinda Smaus geht in einem Vortrag vertiefend auf die Inhalte ein.

Aus ihrer Forschung im Bereich Kriminologie und Gendertheorien bietet sie Antworten auf die Frage „warum werden Frauen, im Vergleich zu Männern, so selten kriminell?“
Dabei werden neue Perspektiven sowohl auf „Kriminalität“ als auch auf das „Geschlecht“ vorgestellt. Im Anschluss an die Präsentation gibt es Zeit für Fragen und Diskussion zur Thematik.

Die Strafrechtsstatistiken besagen, dass Frauen im Vergleich mit Männern seltener als Tatverdächtige ermittelt (1:3), verurteilt (1:3) und noch seltener inhaftiert (1:12) werden. Woran das liegen mag? Traditionelle Antworten darauf bemühen die „moralischere Natur“ von Frauen oder umgekehrt, ihre „Heimlichtuerei bzw. Verschlagenheit“, ihre weibliche Rolle, die freier von Aggressionen sei, bzw. ihre „ritterliche“ Behandlung seitens der Polizei, der Richter und der Staatsanwälte. Keine dieser Erklärungsversuche berücksichtigt aber, dass sich das Strafrecht für Frauen nicht wirklich „interessiert“, und vor allem, dass die natürliche Frau nichts als ein Stereotyp ist. Diesen Punkt klären Gendertheorien auf.

Prof.in Dr.in Gerlinda Smaus war bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand im Jahre 2001 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Rechts- und Sozialphilosophie an der Universität des Saarlandes. Hier hat sie sich im Jahre 1995 mit dem Thema „Das Strafrecht und die soziale Differenzierung“ habilitiert, mit der Lehrbefugnis Allgemeine soziologische Theorie. Sie ist Mitbegründerin der Gesellschaft für interdisziplinäre wissenschaftliche Kriminologie, und darin der Sektion „Feministische Kriminologie“.  Im `Ruhestand` hat sie ihre wissenschaftlichen Aktivitäten in die Tschechische Republik verlegt, vor allem an die Masaryk Universität in Brno und die Palacký Universität in Olomouc, mit denen „ihr“ Institut seit etwa 1990 Tempus- Kooperationen unterhielt. Hier wurde sie im Jahre 2001 zu Professorin der Soziologie auf Lebenszeit ernannt. Für ihr Lebenswerk, in der Tschechischen Republik für die Gründung von Genderstudies und die Weiterführung von Studienfächern im Doktorandenstudium, wurde sie von der Tschechischen Soziologischen Gesellschaft geehrt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich: Per Mail an info@frauengenderbibliothek-saar.de

Mehr Infos und Kontakt:
FrauenGenderBibliothek Saar
Großherzog-Friedrich-Str. 111,
66121 Saarbrücken
Tel. 0681-9388023
Öffnungszeiten: Di 10-17, Mi+Fr 10-14, Do 14-19 Uhr
info@frauengenderbibliothek-saar.de
www.frauengenderbibliothek-saar.de

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Offener MiNET-Treff (online) für Mentorinnen, Mentees und Interessierte am 7. Juli 2021

Offener MiNET-Treff (online) für Mentorinnen, Mentees und Interessierte am 7. Juli 2021

MiNET Saar, das Mentoring-Netzwerk für Migrantinnen, setzt sein offenes Angebot für Teilnehmerinnen und Interessentinnen fort.

Beim „Offenen Treff“ der FrauenGenderBibliothek Saar können sich Frauen mit und ohne Migrationsbiografie in gemütlicher Atmosphäre treffen und austauschen. Verschiedene Themen rund um den Arbeitsmarkt und Bewerbungsverfahren werden beim Offenen Treff angesprochen. Es gibt Kaffee, Tee und ein offenes Ohr.

Der kommende Termin ist am Mittwoch, 7. Juli 2021, von 17 bis 19 Uhr. Aufgrund der Covid-19-Problematik wird er als Online-Konferenz durchgeführt.Zur Teilnahme sollten interessierte Frauen eine Mail an
minet-saar@frauengenderbibliothek-saar.de senden um dann kurz vor dem Termin einen Link zur (kostenlosen) Einwahl zu erhalten.

Das Mentoring-Programm unterstützt Migrantinnen durch die Hilfe von erfahrenen Mentorinnen, die mitten im Leben stehen und aus allen Berufsfeldern und gesellschaftlichen Bereichen kommen, ihre Ziele zu erreichen. Mentorinnen helfen Migrantinnen, ihr Potenzial für den Arbeitsmarkt zu erschließen und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. MiNET bietet Migrantinnen ein Netzwerk von qualifizierten Integrations- und Arbeitsmarktexpertinnen, Trainerinnen und Beraterinnen, die sie ein Jahr lang begleiten. Das Programm ermöglicht eine interkulturelle Begegnung auf Augenhöhe und Zugänge zu neuen (beruflichen oder privaten) Netzwerken.

Der „Offene Treff“ bietet die Möglichkeit, sich über das Programm zu informieren und Mentees und Mentorinnen kennenzulernen.
Frauen, die Interesse haben, Mentorin oder Mentee zu werden, sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Veranstaltungsort und weitere Infos:
FrauenGenderBibliothek Saar
Großherzog-Friedrich-Str. 111, 66121 Saarbrücken
Telefon +49 (0)681 9388023
minet-saar@frauengenderbibliothek-saar.de
Facebook: Minet Saar

Das Projekt wird vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie gefördert.

Foto: shutterstock.com©Diego Cervo

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After Work „FeminisTisch“ am Donnerstag, 8. Juli 2021, 18-20 Uhr

After Work „FeminisTisch“ am Donnerstag, 8. Juli 2021, 18-20 Uhr

Die FrauenGenderBibliothek Saar lädt an jedem 2. Donnerstag im Monat von 18 bis 20 Uhr zum „FeminisTisch“ ein. Bei diesem regelmäßigen offenen Treffen kann in geselliger Atmosphäre über Themen aus den Bereichen Feminismus und Gender diskutiert werden.
Der After Work „FeminisTisch“ ist für Menschen aller Geschlechter, Altersgruppen und kultureller Herkunft offen.

Aufgrund der neuen Corona-Verordnung dürfen wir uns wieder vor Ort in der FrauenGenderBibliothek treffen.
Bei schönem Wetter können wir auch an den Staden gehen.

Weitere Infos und Kontakt:
FrauenGenderBibliothek Saar
Großherzog-Friedrich-Straße 111
66121 Saarbrücken
Tel. 0681-9388023
info@frauengenderbibliothek-saar.de
www.frauengenderbibliothek-saar.de
Facebook: Frauen Gender Bibliothek Saar
Instagram: frauengenderbibliothek_saar

Die Arbeit der FrauenGenderBibliothek Saar wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, der Landeshauptstadt Saarbrücken und dem Förderverein der FGBS.

Hinweis: Die FrauenGenderBibliothek Saar beteiligt sich mit dieser Veranstaltung an der Initiative „Die offene Gesellschaft“. Diese setzt sich zusammen mit vielen anderen Personen, Gruppen und Organisationen für Demokratie und Gerechtigkeit ein. Mehr Infos dazu unter www.die-offene-gesellschaft.de.

 

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Vortrag Dr. Kirsten Plötz: „War da was? Unterdrückung lesbischer Liebe“ am Donnerstag, 15. Juli 2021, 19 Uhr

Vortrag Dr. Kirsten Plötz: „War da was? Unterdrückung lesbischer Liebe“ am Donnerstag, 15. Juli 2021, 19 Uhr

Die Veranstaltungsreihe „Gegenwind“ des Lesben und Schwulenverbandes des Saarlandes präsentiert in der FrauenGenderBibliothek Saar (vor Ort und online):

„War da was? Unterdrückung lesbischer Liebe“
Vortrag der Historikerin Dr. Kirsten Plötz zum Thema Diskriminierungserfahrungen gleichgeschlechtlich liebender Frauen in der BRD.

Donnerstag, 15. Juli 2021, 19 Uhr

„War da was? Unterdrückung lesbischer Liebe“
Anders als Männer waren Frauen, die gleichgeschlechtlich liebten, im 20. Jahrhundert in Deutschland nicht vom Strafrecht bedroht. Aber das heißt nicht, dass sie frei waren, lesbisch zu leben. Schlechte Berufsaussichten, Abwertung durch die Umwelt, fehlende Vorbilder sind nur einige der Stichworte. Wichtig war auch das Recht, das die Folgen einer Ehescheidung regelte – offen lesbisch liebende Mütter verloren bis in die 1990er Jahre hinein das Sorgerecht für ihre Kinder. Die bundesweit erste Studie darüber stellt die Historikerin Dr. Kirsten Plötz in der Veranstaltung vor. Auch andere Formen der Unterdrückung kommen zur Sprache.

Dr. Kirsten Plötz studierte Geschichte und Politik an der Universität Hannover. Neben verschiedenen Veröffentlichungen zur Geschlechtergeschichte, etwa vom lesbischen Leben in der Weimarer Republik, wirkte Kirsten Plötz an mehreren Filmproduktionen mit und arbeitete zeitweilig in Göttingen am Max-Planck-Institut für Geschichte. Sie lebt heute als freie Historikerin und forscht in verschiedenen Bundesländern zum Thema strafrechtliche Verfolgung und Diskriminierungserfahrungen homosexueller Menschen, die die Repressionsgeschichte von Schwulen und Lesben in der BRD  widerspiegelt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der FrauenGenderBibliothek Saar und dem LPM Saarland statt, sie wird gefördert vom Bundesprogramm Demokratie Leben! und der Landeshauptstadt Saarbrücken.

„War da was?“ ist eine Hybridveranstaltung mit begrenzter Personenzahl vor Ort nach den aktuellen Corona Schutzmaßnahmen und online für alle.

Anmeldung zur Online-Zoom-Schalte, um zeitnah zur Veranstaltung den Zugangslink zu erhalten: info@checkpoint-sb.de oder 0681/398833

LSVD Saar und Checkpoint
Mainzer Str.44
66121 Saarbrücken
Tel:  0681 39 88 33
Facebook: LSVD Saar
https://saar.lsvd.de

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Nächstes (Online-)Treffen von „Queergelesen“ am Mittwoch, 21.7.2021, um 19:30 Uhr

Nächstes (Online-)Treffen von „Queergelesen“ am Mittwoch, 21.7.2021, um 19:30 Uhr

Queergelesen – Der queer-feministische Lesekreis der FrauenGenderBibliothek Saar und des AK Queer der Universität des Saarlandes: Nächstes Treffen (online) am Mittwoch, 21. Juli 2021, um 19:30 Uhr 

Der offene Literaturtreff beschäftigt sich mit Büchern und Filmen, die einen Fokus auf lesbische, schwule, bisexuelle, trans und weitere queere Perspektiven setzen.

Einerseits ist es für queere Menschen wichtig, sich in Medien repräsentiert zu sehen, andererseits führt bei Heterosexuellen die Beschäftigung mit anderen Lebensrealitäten zu mehr Empathie und weniger Diskriminierung. Die damit zusammenhängende Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Erwartungen lässt Stereotypen und Klischees hinterfragen. Durch die ausgewählten Texte bzw. Filme und deren Besprechung wird die Vielfalt menschlichen Lebens und Liebens sichtbar. Der AK Queer der Universität des Saarlandes und die FrauenGenderBibliothek Saar laden gemeinsam dazu ein, queere Literatur zu entdecken und sich in der Gruppe darüber auszutauschen.

Die Lektüre für Juli ist “Am Ende sterben wir sowieso” von Adam Silvera”.
Verlagsbeschreibung: Was wäre, wenn das Schicksal bei dir anklopft, um dich vor deinem bevorstehenden Tod zu warnen? Am 5. September, kurz nach Mitternacht, bekommen Mateo und Rufus einen solchen Anruf. Von der »Death Cast«, die die undankbare Aufgabe hat, ihnen die schlechten Neuigkeiten zu überbringen: Sie werden heute sterben. Noch kennen sich die beiden nicht, doch aus unterschiedlichen Gründen beschließen sie, an ihrem letzten Tag einen neuen Freund zu finden. Die gute Nachricht lautet, dass es dafür eine App gibt: Sie heißt ›Last Friend‹ und durch sie werden sich Rufus und Mateo begegnen, um ein letztes großes Abenteuer zu erleben – und um gemeinsam ein ganzes Leben an einem einzigen Tag zu verbringen.

Die Gruppe trifft sich am 21. Juli am Staden oder bei Regenwetter in der FrauenGenderBibliothek. Nach Anmeldung per Mail an info@frauengenderbibliothek-saar.de erhalten Interessierte am Vortag die aktuellen Informationen dazu.

Die offene Gruppe trifft sich regelmäßig an jedem 3. Mittwoch eines Monats. Das jeweilige Buch wird gemeinsam ausgewählt und dann veröffentlicht. Eine Teilnahme ist auch unregelmäßig möglich und auch ohne vorherige Lektüre des Buches.

Mehr Infos:
FrauenGenderBibliothek Saar
frauengenderbibliothek-saar.de
www.facebook.com/FrauenGenderBibliothekSaar
www.instagram.com/frauengenderbibliothek_saar

AK Queer der Universität des Saarlandes
https://asta.uni-saarland.de/der-asta/queer/
www.facebook.com/Q.Referat.Saar
www.instagram.com/queer_uds

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Hinweis:

Alle nun folgenden Veranstaltungseinträge liegen in der Vergangenheit.

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Vortrag von Julia Pierzina zur geschlechterbezogenen Datenlücke (Gender Data Gap) am Donnerstag, 17. Juni 2021, um 18 Uhr

Vortrag von Julia Pierzina zur geschlechterbezogenen Datenlücke (Gender Data Gap) am Donnerstag, 17. Juni 2021, um 18 Uhr

Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland (NES) e.V. und FrauenGenderBibliothek Saar laden ein:

Online-Vortrag am Donnerstag, 17. Juni 2021, von 18 bis 20 Uhr

Julia Pierzina: „Lücken_Los! Auswirkungen des geschlechtsbezogenen Datenmangels auf Gleichberechtigung im (nichtdigitalen und digitalen) Alltag“

Teilnahme: Gebührenfrei
Anmeldung an: Melanie.Malter-Gnanou@nes-web.de

 Wie kann eine digitale Transformation gendergerecht und nachhaltig gestaltet werden?

Nachhaltigkeit ist in mehr als nur den Themen Umwelt, Naturschutz und Klimapolitik relevant. Verbunden sind damit einhergehend auch die Themen: hochwertige Bildung – das “Wissen über” befähigt zu Entscheidungen (Ziel 4 der SDGs) – und Geschlechtergerechtigkeit (Ziel 5 der SDGs). Produktionsabläufe, Arbeitsbedingungen und Geschlechterrollenstereotype verschärfen Ungleichberechtigung und verschlechtern Lebensbedingungen. Das Reduzieren von Ungleichheiten (Ziel 10) ist nicht nur ein weiteres konkretes Nachhaltigkeitsziel, sondern ist in allen anderen der 16 Ziele als Teilbereich zu verstehen.

Ein Gender Gap bezeichnet ein Problemfeld in Ungleichheiten, in dem wir ihn z.B.in Gehältern, der Altersvorsorge, der Pflegearbeit sowie der Erziehungs- und Familienarbeit verzeichnen: Gender PAY Gap, Gender PENSION Gap, Gender CARE Gap.

Gender Data Gap bezeichnet die geschlechterbezogen Datenlücke, die Ausgangslage für beschränkte Zugänge, Benachteiligungen und körperliche sowie auch psychische Gefahren ist. Zur Entwicklung von Produkten oder auch Dienstleistungen bedarf es stets einer belastbaren Datenbasis zur Zielgruppe, Produktion, Marketingstrategie etc. Warum es wichtig ist, dass bei allen diesen Schritten nicht nur geschlechtersensibel gedacht, sondern auch geschlechtsbewusst gehandelt wird, wird in dem Vortrag dargestellt. Anhand konkreter Ideen wird veranschaulicht, wie auch Sie dazu beitragen können, durch die Erhebung und Nutzung geschlechtsbezogener Daten Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen.

Politisches Engagement kann damit anfangen sich zu Fragen: Wer hat’s gemacht und für wen wurde es gemacht?

Julia Pierzina forscht im Rahmen ihrer Dissertation zu Gender & Design an der HBKsaar und arbeitet als Interventionsdesignerin bei K8 Institut für strategische Ästhetik. Sie ist Initiatorin der Wikipediaworkshops “Femedit. Den Gender Data Gap auf Wikipedia schließen” im Juni 2020 und “Who writes HERstory? We do.” im März 2021. Julia Pierzina setzt sich für gesellschaftspolitische Belange, freies Wissen, Geschlechtergerechtigkeit und Ressourcenschonung ein.

Im Rahmen der diesjährigen Entwicklungspolitischen Bildungstage im Saarland (14.6.-14.7.2021) unter dem Titel: “Wie kann die digitale Transformation nachhaltig gestaltet werden?”, widmet sich dieser Vortrag dem globalen Nachhaltigkeitsziel Nummer 5, der Gendergerechtigkeit über den Zugang der Datenerfassung, -vermittlung und – auswertung – denn dadurch wird Gerechtigkeit verhindert oder möglich gemacht. Wir wollen uns gemeinsam informieren und diskutieren, wie die digitale Transformation gendergerecht mitgestaltet werden kann.

Das Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. koordiniert diese Bildungstage (EPOBITS) seit vielen Jahren gemeinsam mit zahlreichen saarländischen Akteur*innen und möchte damit global-nachhaltige Themen mehr in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung rücken.

Weitere Angebote innerhalb der EPOBITS gibt es hier.

Foto: Julia Pierzina (c) Katharina Koch

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FGBS beteiligt sich am diesjährigen “Walk of Pride” des LSVD Saar am 5. Juni 2021

FGBS beteiligt sich am diesjährigen “Walk of Pride” des LSVD Saar am 5. Juni 2021

Da in diesem Jahr der CSD SaarLorLux nicht in seiner üblichen Form stattfinden kann, wird es den WALK OF PRIDE in Saarbrücken geben.

Ergänzend findet am Freitag, 4. Juni 2021, eine politische Podiumsdiskussion statt, die via Live Stream aus der Stiftung Demokratie übertragen wird.

Am Samstag, 5. Juni 2021, ab 17 Uhr, veranstaltet der LSVD Saar, wie im letzten Jahr, eine MENSCHENKETTE entlang der ursprünglichen Paradestrecke, mit großen A0 Plakaten, die Statements von zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, Politiker*innen, Institutionen und Organisationen zum LSBTI*Thema präsentieren. Die Menschenkette, mit Mundschutz und Abstand, wird abgefilmt und alles wird online ins Netz gestellt. Die Veranstaltung ist beim Ordnungsamt nach aktueller Corona-Lage gemeldet, Oberbürgermeister Conradt hat die Schirmherrschaft übernommen.

Die auch bewusst als Online Aktionen geplanten Aktivitäten sind der momentanen Corona-Ausnahmesituation geschuldet. Der LSVD Saar ruft die Mitglieder der Community dazu auf, sich an die Corona-Schutzmaßnahmen zu halten.

Die FrauenGenderBibliothek Saar beteiligt sich in diesem Jahr mit einem Plakat am Walk of Pride.

Foto:(c)LSVD Saar

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FrauenForum Saarbrücken zum Aktionstag “150 Jahre §218 sind genug!” am 15. Mai 2021

FrauenForum Saarbrücken zum Aktionstag “150 Jahre §218 sind genug!” am 15. Mai 2021

Am Freitag, 15. Mai 2021, gibt es einen Aktionstag mit dem Titel “150 Jahre §218 sind genug!”
Das FrauenForum Saarbrücken positioniert sich zum Thema:
Vor 150 Jahren wurde der §218 in das Strafgesetzbuch aufgenommen, um den Abbruch von Schwangerschaften zu kriminalisieren. Damals hatten Frauen noch kein Wahlrecht, Verhütung war deutlich schwieriger, Kindersterblichkeit war über 70 Mal wahrscheinlicher als heute und medizinische Eingriffe waren erheblich riskanter.
Vieles hat sich geändert, doch eines ist gleich geblieben: der Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen ist in Deutschland immer noch erschwert. Dagegen protestieren die Mitgliedsorganisationen des FrauenForum Saarbrücken und Aktivistinnen bundesweit am 15. Mai.
Katharina Kunze, Frauenbeauftragte der Landeshauptstadt, erklärt: „Unter bestimmten Umständen sind Schwangerschaftsabbrüche straffrei, aber das Gesetz erschwert den Zugang erheblich. Es gibt immer weniger Praxen, die Abbrüche durchführen und die Rechtslage, das bestehende Tabu, dass kaum eine Frau offen über ihre Abtreibung spricht, sowie die Hürden, die eine Schwangere in dieser Ausnahmesituation bewältigen muss, beeinflussen die Entscheidungsfindung.“
Im Saarland wurden im Jahr 2020 1915 Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen. 64% der Saarländerinnen, die einen Abbruch vornehmen ließen, sind bereits Mütter, jeweils ein Drittel haben ein Kind, zwei Kinder oder mehr. Mit über 15% hat das Saarland den bundesweit höchsten Wert an Abbrüchen, die vor der 5. Woche vorgenommen werden.
Die Mitglieder des FrauenForums fordern, den §218 aus dem Strafgesetzbuch zu streichen und einen ungehinderten und straffreien Zugang zu qualifizierter Gesundheitsversorgung und medizinischen Methoden des Schwangerschaftsabbruchs für alle Frauen zu gewährleisten. Schließlich sind Familienplanung und die Unabhängigkeit, Freiheit und Sicherheit von Frauen untrennbar miteinander verbunden.
Mehr Infos zum Thema und zum bundesweiten Aktionstag:
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Online-Workshop “Verhandeln um Geld” am Donnerstag, 6. Mai 2021, um 17:30 Uhr

Online-Workshop “Verhandeln um Geld” am Donnerstag, 6. Mai 2021, um 17:30 Uhr

Workshop “Weil ich kann und weil ich darf – Verhandeln um Geld” mit Dr. Janet Wessler, Sozialpsychologin
Dieser Workshop gibt Antworten auf die brennendsten Fragen zum Thema Verhandlungen. Wie kann ich mich idealerweise auf eine (Gehalts-)Verhandlung vorbereiten, wer sollte das erste Angebot machen und wie hoch sollte es sein?
Die Teilnehmerinnen üben die empfohlenen Tipps und Tricks in realistischen Rollenspielen ein und bekommen viel Raum zum Ausprobieren und Austauschen.
Die Veranstaltung richtet sich nur an Frauen, mit und ohne Migrationshintergrund.
Teilnehmerinnenzahl begrenzt auf 16 Personen.
Anmeldung erforderlich unter: minet-saar@frauengenderbibliothek-saar.de
ZOOM-Link wird kurz vor dem Termin via Mail verschickt.
Posted by petrastein in Eigene Veranstaltungen, MiNET Saar